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Wie transcodiere ich MPEG2 Transportstreams nach MP4 ohne Verluste

Dieses Thema im Forum "Videoproduktion" wurde erstellt von gugucom, 11.10.09.

  1. gugucom

    gugucom Spätblühender Taffetapfe

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    Ich bräuchte mal einen Rat wie ich .2mts Files ohne grössere Qualitätsverluste nach MP4 transcodieren kann. Ich habe solche Files mit 14,2 GB/h Bandbreite. Ich kann diese Files problemlos mit meinem Mac Pro in EyeTV oder VLC abspielen. Allerdings wird es eng wenn ich über mein WLAN Netzwerk gehe.

    Von daher wäre ich interessiert den MPEG2 Transportstream in MP4 umzuwandeln wobei ich hoffe die Bandbreite bei vergleichbarer Qualität auf ein Drittel oder die Hälfte zu senken. Ich habe keine Probleme 1080p h.264 codierte Transportstreams, die aus dem DVB-S2 Gerät kommen über das WLAN anzuschauen. Darum die Idee die HD MPEG2 Streams auf dieses Format abzuspecken. Allerdings habe ich hohe Qualitätsanforderungen und möchte keine wahrnehmbaren Verluste bei der Bildqualität hinnehmen. Die Wiedergabe läuft normalerweise auf 1920x1080 HDTV Bildschirmen bei denen man jede Blockbildung gleich sieht.

    Verarbeitungskapazität ist bei meinem Mac Pro nicht unbedingt ein Problem. Ich wüsste nur gerne mit welcher Software und welcher Einstellung so etwas machbar ist. In dieser Sache brauche ich Hilfe von erfahrenen Video Bearbeitern.
     
  2. Freddy K.

    Freddy K. Sonnenwirtsapfel

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    Ich würde es mal mit MpegStreamclip und x264Encoder probieren.
     
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  3. gugucom

    gugucom Spätblühender Taffetapfe

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    Danke schon mal für diesen Hinweis.

    Ich möcte eigentlich nicht so drauf los experimentieren. Ich habe schon verschiedene Versuche gemacht. Deshalb wäre ich vor allem an erprobten Vorgehensweisen interessiert. Ich gehe mal davon aus, dass ich nicht der Einzige bin, der etwas derartiges braucht und dass es Lösungen gibt. Also bitte ich um entsprechende sachkundige Hinweise, die durch eigene Erfahrung gestützt sind oder durch fundierte theoretische Kenntnisse.
     
  4. joey23

    joey23 Mecklenburger Königsapfel

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    Tjoar, viel gibts dazu nicht zu sagen. Konvertier einfach in H.264 mit entsprechender Birate, je nach deinem Bedarf. Die Datei wird auf jeden Fall kleiner, und je nach Bitrate ohne sichtbare Verluste komprimiert.

    Ob du dazu QT Po 7 oder MPEG Streamclip oder Handbrake nimmst ist schnuppe.
     
    #4 joey23, 11.10.09
    Zuletzt bearbeitet: 11.10.09
  5. CLS

    CLS Jamba

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    Nicht Billig aber immer noch am einfachsten und schnellsten:
    ELGATO Turbo.264 HD
     
  6. naich

    naich Pommerscher Krummstiel

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    Wenn du wirklich gute Qualität willst, würde ich Bitraten ab 8000 kbs fürs Video ausprobieren. Der optimale Wert hängt sicher auch vom Ausgangsmaterial ab.

    Weiter ist es auch entscheidend für die Qualität (und auch Dauer der Kodierung :-D), welche Feineinstellungen du für den x264 / H.264 Encoder nimmst (siehe Advanced in Handbrake). Leider habe ich da auch keine Erfahrungen, welche Einstellungen für HD-Material sinnvoll sind.
     
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  7. gugucom

    gugucom Spätblühender Taffetapfe

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    Die Qualität des Ausgangsmaterials ist auf Blu-Ray Ebene. Das sollte so auch erhalten werden, was mir bisher nie so recht gelingen wollte. Es gibt zu viele Dinge an denen man drehen kann.

    Danke, das sind gute Hinweise. Im Moment habe ich 32.000 kbs mit dem MPEG2 Transportstream. Ich hätte sicher keine Probleme mit 8-12 Mbit/s über das WLAN-N. Rechenpower ist eher kein Thema für mich.

    Wenn jetzt noch jemand sagt, welche advanced Einstellungen gut gehen wäre ich happy.
     
  8. naich

    naich Pommerscher Krummstiel

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    Ich denke wenn du 10000 kbs nimmst, sollte das reichen.

    Bzgl. der Advanced-Einstellungen habe ich mich schon ein wenig belesen, dies allerdings bisher nur an DVD-Material getestet.
    Ich hab in Handbrake die Voreinstellung FIlm genommen, dann sind schon mal alle wesentlichen High Profile Features "an". Dann habe ich noch die Reference Frames auf 5 erhöht, B-Frames auf 6, und mich ein wenig mit dem Deblocking beschäftigt (ich habe gerade beobachtet, dass bei HD-Material gerne dort ein wenig heruntergegangen wird, zB. auf -2,-2, dann wird das Material "schärfer" als in der Standard-Einstellung).
    Aber prinzipiell erhöht man mit diesen ganzen Einstellungen den Kodierungsaufwand und verbessert die Qualität (was man auch mit dem Erhöhen der Bitrate erreichen kann)...
    Also ist es auch sicher nicht verkehrt, einfach das Profil Film zu nehmen, und dann großzügig Bitrate zu geben, wie die 10000 kbs, und dann wird das Ergebnis sicher auch ok.
     
  9. Freddy K.

    Freddy K. Sonnenwirtsapfel

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    Im x264Encoder gibt es Presets damit du dich eben nicht mit den ganzen Einstellungen herumschlagen musst. Ich würde "Very Slow" benutzen. Das dauert zwar seine Zeit aber das Ergebniss kann sich sehen lassen. Falls du noch mehr Qualität rausholen möchtest kannst du auch "Placebo" benutzen, mehr geht nicht, da kannst du aber schon mal ein bis zwei Tage Rechenzeit einplanen.
    Dann musst du nur noch die Art des Videos angeben und alle Einstellungen im Encoder sind gemacht.

    [​IMG][​IMG]

    In MpegStreamclip kannst du jetzt noch Multipass und/oder B-Frames aktivieren und den Qualitätsregler auf 100%. Multipass kannst du bedenkenlos benutzen. B-Frames musst du ausprobieren, die verbessern zwar immens die Qualität, aber nicht jede Hardware/Software kommt damit zurecht. Die Datenrate würde ich erst mal nicht begrenzen sondern den Encoder entscheiden lassen was er für angemessen hält.

    Eine Funktion von MpegStreamclip, welche ich noch gerne nutze ist die "Automatische Lautstärkeanpassung" (Normalisieren). Auch ist MpegStreamclip/x264 ein ganzes Stück schneller als HandBrake oder QTPro/H.264.

    Etwas was vielleicht nützlich sein könnte, den x264Encoder kann man auch mit iMovie benutzen.
     

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