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Wie das Debakel rund um Apple Maps den Weg für iOS 7 ebnete

Au weih, Maps, weiter ein Riesenproblem. Gestern hab ich nach "Trakehnen" gesucht. Apple Maps gescheitert, Google Maps gefunden. Sicher keine einfache Aufgabe, denn der kleine Ort Trakehnen gehört jetzt zu Russland und heißt anders, und das zugehörige Gestüt gibt es auch nicht mehr, aber wie gesagt, Google hat die Daten dafür, Apple nicht.

Eigentlich hab ich mit Apple Maps noch nie erfolgreich gesucht. Was auch daran liegen kann, dass ich Standardnavigationsaufgaben von TomTom erledigen lasse. Aber komplexe Aufgabenstellungen kann Apple Maps einfach nicht erledigen.
 
Wir haben noch 2013. Der Mac Pro erscheint im Herbst (sagt sogar Apples aktueller Trailer.). Was war an diesem Teaser auf der WWDC verkehrt? Es ist doch klar, dass man für einen MP kein Event halten kann. Auch andere Macs bekommen nur minimale Anteile auf den Keynotes geschenkt.

Mit iOS in seiner derzeitigen Form war man in einer Komfortzone. Man hätte da sicher noch ein paar Jahre weiter drumherum entwickeln können. Aber man war mutig und entschied sich, vieles über Bord zu werfen. Bei einem System was so weit verbreitet ist, ist das ein riesengroßer Schritt. Aus Erfahrung weiß ich, was selbst kleinste Änderungen an einer GUI für Aufschreie auslösen können. Die Entwickler scheinen mitzuziehen, wenn man den wenigen Umfragen glauben kann. Unter den Nutzern gibt es die übliche kleine Gruppe, die es total ablehnen und die versuchen in diversen Formen Stimmung dagegen zu machen. Aber der Großteil wird es annehmen erst recht, wenn die Vorteile der neuen UI zum Vorschein kommen. Da steht natürlich Apple in der Pflicht diese neue Grundlage bestmöglich zu nutzen.

Das Gemurre der Anwender wurde anscheinend so groß, dass Apple beim MacPro handeln musste, obwohl eine Reihe von Komponenten noch gar nicht lieferbar sind. So die Ivy Bridge Xeons und Thunderbolt 2 Chips. Und dazu kann Apple nichts. Es ist auch nicht klar, wie die SSD tatsächlich angebunden wird. Vielleicht musste hier auch noch auf den neuen SATA 3.2 Standard gewartet werden. Erinnert eher an das Powermac G5 Debakel, wo Jobs innerhalb eines Jahres, iirc, 1 GHz versprach und IBM nicht liefern konnte. Nur dass es jetzt halt keine weitere Prozessorarchitektur mehr gibt, zu der Apple noch wechseln könnte.
 
TRAKHENEN ... das ist wirklich ein RIESENproblem. Oh weia.

Man muss schon das ganze System in Frage stellen, weil es einen Ort, den es gar nicht mehr gibt und dessen Wichtigkeit wohl mit dem dritten Maulwurfshügel von links in der vorletzten Folge von AbInsBeet vergleichbar ist, nicht findet.

Ein massives Problem, das ganze Heerscharen von Anwendern in Verzweiflung stürzt und eindrucksvoll beweist, wie unfähig Apple ist, gute Software zu produzieren.

Gehts noch ein wenig mehr an den Haaren herbei gezogen ??

btw.: Navigon findet weder mein Haus noch meine Hauszufahrt. Muss ich jetzt aus dem (ebenerdigen) Fenster springen ?
 
Habe früher Navigon benutzt, war ich auch immer zufrieden mit.
Als dann Apple Maps kam und ich nur schlechtes las, bin ich noch ein wenig bei Navigon geblieben.
Nach einer gewissen Zeit hab ich Apple Maps aber mal eine Chance gegeben und bisher konnte ich mich nie beklagen.
Die App hat mich bisher überall zuverlässig hingeführt und alles war gut.

Ich weiß noch einmal, als wir zum Konzert gefahren sind. Ich hatte Apple Maps am laufen, alles war gut. Plötzlich brüllt von der Hinterbank jemand, dass wir jetzt schon links abbiegen müssen. Da waren zwei Android Phones mit, ich schätze mal, Google Maps am laufen. Tatsächlich war mein iPhone mit Apple Maps der einzige Navigator, der den Standpunkt richtig angezeigt hat - wir mussten erst in 200 Metern links abbiegen und wie sich herausgestellt hat, war Google Maps die ganze Zeit über total ungenau (mit Unterschieden von mehreren Hundert Metern).
Kann man mal sehen.

Kann natürlich auch am Smartphone gelegen haben, keine Ahnung. Aber hey, Apple Maps macht gar nicht so viel falsch. ;)
Ich würde sagen, dass die heftige Kritik gegen Apple Maps mittlerweile total out of date ist.
 
Das meiner Meinung nach große Problem bei Apple Maps: Wenn man die Adresse 1:1 eingibt, klappt es. Schreibt man aber nur eine Kleinigkeit falsch, wird die Adresse oft gar nicht oder an der komplett falschen Stelle gefunden. Das macht Google Maps definitiv besser.

Das Kartenmaterial an sich steht, soweit ich das in meiner Gegend beurteilen kann, Google Maps in nichts nach. Auch die Sateliten-Bilder sind top. Bei den POIs hakelts halt noch etwas. Insgesamt also schon noch immer Verbesserungsbedarf.
 
Das meiner Meinung nach große Problem bei Apple Maps: Wenn man die Adresse 1:1 eingibt, klappt es. Schreibt man aber nur eine Kleinigkeit falsch, wird die Adresse oft gar nicht oder an der komplett falschen Stelle gefunden. Das macht Google Maps definitiv besser.

Das Kartenmaterial an sich steht, soweit ich das in meiner Gegend beurteilen kann, Google Maps in nichts nach. Auch die Sateliten-Bilder sind top. Bei den POIs hakelts halt noch etwas. Insgesamt also schon noch immer Verbesserungsbedarf.

Ja das mag ja sein, nach meinen Erfahrungen findet Apple aber auch leider richtig geschriebene Adressen nicht, oder wenn zb ein Leerzeichen mit drin ist oder eine Hausnummer die Apple nicht kennt. Und ich spreche jetzt nicht vom tiefsten Sibirien ;-). Eine Navigation steht und fällt jedoch mit mit seiner Suchroutine.
Bei der Wohnungssuche in Köln konnte ich beide Kartenapps ausgiebig testen, und Apple Maps war da leider enttäuschend, auch wenn die Informationen an sich, das Layout und die Integration in iOS super sind.
 
Also ich habe mich oft gefragt wann Apple die Karten aktualisiert. Ich wohn in der größten Stadt des Sauerlands und dort ist PIXEL angesagt. Nun gut. Da kann ich mit leben.
Was mich stört sind die POIs. Hier sind Daten aus yelp enthalten aber ich verstehe nicht welche. Es gibt dort Daten aus yelp die es in yelp nicht gibt und Daten die es in yelp gibt, sind seit Monaten nicht in Apple maps zu finden.