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Geschrieben von: Michael Reimann
Jeder, der sich mit den Herausforderungen des Filmemachens bei Hochgeschwindigkeitsrennen auskennt, weiß, dass herkömmliche Filmkameras nicht einfach in einem Formel-1-Auto montiert werden können. Diese Fahrzeuge sind strikt nach spezifischen Vorgaben gebaut. Einfache Lösungen wie das Anbringen einer GoPro sind daher unzureichend. Für das kommende Apple Original F1-Projekt wollten Regisseur Joseph Kosinski und Kameramann Claudio Miranda echte Fahrerperspektiven einfangen. Dies führte zu einer herausfordernden Aufgabe für Apples technische Teams.
Die Verbindung von Hollywood und Technik ist kein einfaches Unterfangen. Neuartige Kameraperspektiven, die oft aus der Sicht hinter dem Cockpit gefilmt werden, verwenden normalerweise eingebettete Onboard-Kameras. Dieser Inhalt ist auf Rundfunkstandards zugeschnitten und war nicht ohne weiteres an das restliche F1-Material anpassbar. Apples Ingenieure entschieden sich daher, den bestehenden Broadcast-Modul durch eine Kamera mit iPhone-Komponenten zu ersetzen. Äußerlich sollte das Modul weiterhin dem Original entsprechen, um das Rennwagengewicht nicht zu verändern.
Im Inneren kombinierten die Ingenieure einen iPhone-Kamerasensor mit einem A-Serie-Chip. Obwohl Apple die genauen Spezifikationen nicht bestätigte, ist es wahrscheinlich, dass die gleichen Komponenten verwendet wurden wie im iPhone 15 Pro. Dies schloss einen 48-Megapixel-Sensor und einen A17 Pro-Chip ein. Eine iPhone-Batterie und ein Neutraldichtefilter gehörten ebenfalls zur Ausstattung, was Filmredakteuren die Kontrolle über die Belichtung ermöglichte. Der Fokus lag darauf, die starke Hitzeentwicklung und Erschütterungen im Renneinsatz zu überstehen.
Eine nahezu einzigartige Herausforderung für Apple war das speziell entwickelte Firmware, das die Kamera betrieb. Videos wurden im Log-Format mit Apples ProRes-Codec aufgezeichnet. Dies ermöglichte eine detaillierte Nachbearbeitung für eine visuelle Anpassung an den Film. Da keine Funkmodule existierten, arbeiteten die Filmemacher:innen mit einer maßgeschneiderten iPad-App, um die Kameraeinstellungen über USB-C zu ändern. Hier konnten sie Parameter wie Bildrate, Belichtung und Weißabgleich anpassen.
Während die Mehrheit der Apple-Nutzer:innen diese spezielle Technik nie anwenden wird, zeigt dieses Beispiel, wie Apple sich als Innovationspartner im Filmbereich etabliert. Filme wie F1 reihen sich in die Liste der Produktionen ein, die zumindest teilweise mit iPhones gedreht wurden. Dies ermöglicht auch Amateuren den Zugang zur Filmemacherei ohne unerschwingliches Equipment, hebt aber auch hervor, dass letztlich immer noch erhebliches Equipment zum Einsatz kommt.
Die Zusammenarbeit zwischen Filmstudio und Technikhersteller zeigt das Bemühen, innovative Lösungen zu finden, um einzigartige Filmerlebnisse zu schaffen. Wenn Apple eine solche Kooperation eingeht, wird deutlich, dass technologische Entwicklungen und künstlerische Visionen Hand in Hand gehen können.
Via: https://www.wired.com
Im Magazin lesen....
Jeder, der sich mit den Herausforderungen des Filmemachens bei Hochgeschwindigkeitsrennen auskennt, weiß, dass herkömmliche Filmkameras nicht einfach in einem Formel-1-Auto montiert werden können. Diese Fahrzeuge sind strikt nach spezifischen Vorgaben gebaut. Einfache Lösungen wie das Anbringen einer GoPro sind daher unzureichend. Für das kommende Apple Original F1-Projekt wollten Regisseur Joseph Kosinski und Kameramann Claudio Miranda echte Fahrerperspektiven einfangen. Dies führte zu einer herausfordernden Aufgabe für Apples technische Teams.
Maßgeschneiderte Kameraentwicklung
Die Verbindung von Hollywood und Technik ist kein einfaches Unterfangen. Neuartige Kameraperspektiven, die oft aus der Sicht hinter dem Cockpit gefilmt werden, verwenden normalerweise eingebettete Onboard-Kameras. Dieser Inhalt ist auf Rundfunkstandards zugeschnitten und war nicht ohne weiteres an das restliche F1-Material anpassbar. Apples Ingenieure entschieden sich daher, den bestehenden Broadcast-Modul durch eine Kamera mit iPhone-Komponenten zu ersetzen. Äußerlich sollte das Modul weiterhin dem Original entsprechen, um das Rennwagengewicht nicht zu verändern.
Im Inneren kombinierten die Ingenieure einen iPhone-Kamerasensor mit einem A-Serie-Chip. Obwohl Apple die genauen Spezifikationen nicht bestätigte, ist es wahrscheinlich, dass die gleichen Komponenten verwendet wurden wie im iPhone 15 Pro. Dies schloss einen 48-Megapixel-Sensor und einen A17 Pro-Chip ein. Eine iPhone-Batterie und ein Neutraldichtefilter gehörten ebenfalls zur Ausstattung, was Filmredakteuren die Kontrolle über die Belichtung ermöglichte. Der Fokus lag darauf, die starke Hitzeentwicklung und Erschütterungen im Renneinsatz zu überstehen.
Firmware und App-Integration
Eine nahezu einzigartige Herausforderung für Apple war das speziell entwickelte Firmware, das die Kamera betrieb. Videos wurden im Log-Format mit Apples ProRes-Codec aufgezeichnet. Dies ermöglichte eine detaillierte Nachbearbeitung für eine visuelle Anpassung an den Film. Da keine Funkmodule existierten, arbeiteten die Filmemacher:innen mit einer maßgeschneiderten iPad-App, um die Kameraeinstellungen über USB-C zu ändern. Hier konnten sie Parameter wie Bildrate, Belichtung und Weißabgleich anpassen.
Kameraeinsatz und Einfluss
Während die Mehrheit der Apple-Nutzer:innen diese spezielle Technik nie anwenden wird, zeigt dieses Beispiel, wie Apple sich als Innovationspartner im Filmbereich etabliert. Filme wie F1 reihen sich in die Liste der Produktionen ein, die zumindest teilweise mit iPhones gedreht wurden. Dies ermöglicht auch Amateuren den Zugang zur Filmemacherei ohne unerschwingliches Equipment, hebt aber auch hervor, dass letztlich immer noch erhebliches Equipment zum Einsatz kommt.
Die Zusammenarbeit zwischen Filmstudio und Technikhersteller zeigt das Bemühen, innovative Lösungen zu finden, um einzigartige Filmerlebnisse zu schaffen. Wenn Apple eine solche Kooperation eingeht, wird deutlich, dass technologische Entwicklungen und künstlerische Visionen Hand in Hand gehen können.
Via: https://www.wired.com
Im Magazin lesen....