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WhatsApp-Gründer Jan Koum unterstützt Tim Cook in seinem Standpunkt zu Hintertüren

Martin Wendel

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Von unerwarteter Seite gibt es Unterstützung für den kürzlich von Tim Cook veröffentlichten offenen Brief, in dem er sich gegen die Schaffung von Hintertüren für FBI und Co. ausspricht. WhatsApp-Gründer Jan Koum drückt in einem Facebook-Beitrag seine Bewunderung für die Meinung von Cook über Datenschutz aus.

"Ich könnte dem offenen Brief, der heute veröffentlicht wurde, nicht mehr zustimmen", schreibt Koum. "Wir dürfen es nicht erlauben, dass dieser gefährliche Präzedenzfall geschaffen wird. Unsere Freiheit steht heute auf dem Spiel."

Ein US-Richter hat Apple kürzlich aufgefordert, zur Aufklärung eines Terrorangriffs in den USA mit dem FBI zusammenzuarbeiten und eine spezielle iOS-Version mit Hintertür zu entwickeln, um auf das iPhones eines der Attentäter zugreifen zu können. Apple und Tim Cook haben sich daraufhin an die Öffentlichkeit gewandt und bekannt gegeben, dass sie dieser Aufforderung nicht nachkommen werden.

Bild von Melies the Bunny (Flickr), bestimmte Rechte vorbehalten

Via iMore

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Kann mich nur wiederholen: Gut gemacht Apple und gut gemacht Tim Cook.
 
Was heißt hier "gut gemacht", es fängt doch gerade erst an. Trotzdem hoffe ich, dass Apple standhaft bleibt, denn ihr Standpunkt bzw. ihre Argumente sind die einzig richtigen. Das FBI verlangt von Apple die Aufgabe der Sicherheit zugunsten der Sicherheit - das ist so irrsinnig wie es klingt.

PS: Selbst Google ist da ja offiziell auf Apples Seite: http://www.mobilegeeks.de/news/apple-wehrt-sich-gegen-iphone-ueberwachung-des-fbi/
 
Warum sollte Apple nicht standhaft bleiben? Passieren wird da gar nichts, das wird ausgesessen. Im Fall der Attentäter von San Bernardino haben sie die iCloud Daten per Richterbeschluss bekommen. Damit hat man guten Willen gezeigt und das muss genügen.

Microsoft streitet sich seit Ende 2013 mit den US-Behörden (Datenzugriff auf einen MS Server in Irland). Bis heute beissen sie sich immer noch die Zähne aus. Seid Januar 2014 dürfen zB. ausländische MS Kunden Daten ausserhalb der USA speichern. Das ist den US-Behörden ein Dorn im Auge.

Meines Wissens gibt es in den USA keine Rechtliche Grundlage für Hintertüren oder Erpressung von Passwörtern.

Daten werden von vielen US-Firmen im Ausland gespeichert. Was nicht auf US-Boden steht... So sehe ich das.
 
Ich finde Apples Standpunkt hierzu gut und auch, dass sie Unterstützung anderer "Big Player" bekommen.

Allerdings sollte gerade der WhatsApp-Gründer aufpassen, was er in Sachen Datenschutz und Datenweitergabe so von sich gibt... das kann nämlich sehr schnell sehr unglaubwürdig wirken ;)
 
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Sehr gut. Ein Mutiger (und Mächtiger) musste vorangehen, jetzt sind die anderen dran. Ich weiß aber nicht, was der WA-Gründer noch zu sagen hat. Man sollte mal Zuckerberg zu dem Thema interviewen. Und Pichai. Und Nadella.
Ist doch immer so das diverse Leute bei bestimmten Themen sofort etwas zu sagen haben. Ist bei Steve Wozniak genau so, immer wieder meldet er sich zu Wort und dabei ist sein Wort eigentlich vollkommen bedeutungslos nun.
 
Ist doch immer so das diverse Leute bei bestimmten Themen sofort etwas zu sagen haben.

Stimmt. Ich meinte das "zu sagen haben" aber im Sinne von "Macht über WhatsApp haben", vor allem nach der Übernahme durch FB. :)

EDIT: Ich habe gerade mal nachgesehen. Koum sitzt im Verwaltungsrat von Facebook. Er ist also im Wesentlichen Grüßonkel und Aufpasser, aber nicht Lenker.

EDIT2: Pichai springt Cook zu Seite. Wunderbar! Allerdings wissen wir ja, dass Google schon seit 2009 mit der NSA bei PRISM kooperiert...
 
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