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Welches iPhone-Modell ist Kompromiss auf langer Support und geringer Preis?

Ich hatte vor zwei Jahren Anfang/Mitte 2023 die gleiche Überlegung. Hatte damals für meine Mutter das iPhone 12 für etwa 400 € (top erhalten via Kleinanzeigen inkl. diverser Hüllen) gekauft. Perfekte Entscheidung.
Der Preis war Schmerzgrenze, das Telefon zum Kaufzeitpunkt 2,5 Generationen alt und man hat für 400 € eben etwa 4,5 Jahre. iOS 26 geht noch auf das 11er, also ist es gut möglich, dass das 12er noch iOS27 bekommt. Danach ist mit Features Schluss und dann wird man das Gerät immer noch etwa 2 Jahre (bis Mitte 2029 nutzen können, bevor ein neues ratsam ist.
Dann ist es 2029 und wenn die Welt dann noch so aussieht wie heute, dann wirds wohl ein iPhone 17/26 (werden die die Hardware-Namen auch auf die neue Zählweise schrauben?) für grobe 400 €.

Diese Rechnung finde ich für jedes Nutzungsprofil, bei dem aktuell keine Beschwerde über ein iPhone X kommt, absolut nachvollziehbar. Wenn also 400 € die Preisgrenze sind, dann ist das 14er aktuell das beste iPhone-Modell, was man dafür bekommen kann. Und ich würde sogar sagen, dass das ein sehr guter Preisbereich ist, um mit "wenig" finanziellem Aufwand ein ausreichend lang nutzbares iPhone zu bekommen.
Klar würde ein aktuelles Modell länger halten und mehr Features haben, aber das ist ja nicht die Frage.
 
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Reaktionen: AndiEh und BenSisko
Bisher wurde die Budget Frage ja noch nicht festgelegt, es wurde nur ein Gerät in dem Budget von 400 EUR in die Waagschale geworfen.

Ich verstehe das natürlich, wenn jemand sagt, ich gebe maximal diesen Preis aus (was ja auch noch viel Geld ist). Jeder weiß, dass die Geräte von Apple teuer sind.

Dann bleibt eben nur der Weg, zu schauen, was man dafür bekommen kann. Dazu muss man auch bereit sein etwas zu stöbern, mit etwas Glück kann es gelingen.

Die Geräte sind (bekannt) robust und halten auch ihre Zeit.

Allerdings kann man den Preis auch auf die Nutzungsdauer verteilen. Wenn man also aus heutiger Sicht etwas kauft, von dem man weiß, dass man es schon früher wieder ersetzen muss, hat man ja dann doch in der Summe irgendwann den höheren Preis bezahlt, weil man eben früher wieder neu kaufen muss. Das Problem wird also nicht wirklich gelöst, sondern nur zeitlich verschoben. Heißt konkret heute 400 EUR und in 4 Jahren wieder 400 EUR - sind ja auch 800 EUR.

Also man hat vielleicht 200 EUR gespart.

Wenn man weiß, man bekommt heute ein neues Gerät, was man problemlos über die Dauer 5 Jahre + einsetzen kann und muss auch nicht suchen oder Risiken eingehen und ist gleichzeitig auf dem neuesten Stand, kann man die Sache entspannter angehen. Weil sich so Fragen dann, wie "läuft die App XY auf dem Gerät ?" gar nicht stellen.

Da hängt es dann tatsächlich von dem Nutzungsprofil ab. Meine Erfahrung ist aber die, dass die Leute sagen, dass sie nur telefonieren, irgendwann doch auch die Apps nutzen wollen. Diese Erfahrung kommt nämlich erst, wenn man sieht, wie andere Leute die Apps nutzen und dann wollen sie das auch können. Und an der Stelle beißt sich dann, wenn man die 330 EUR gespart hat sagen wir mal als Differenz zwischen aktueller und vorheriger Generation für ein refurbished Gerät.

Gut fairerweise muss man sagen, nach 5 Jahren ist vermutlich auch mit dem heute gekauften Gerät Schluß. Aber bei dem Nutzungsprofil würde ich echt dreimal nachfragen. Denn irgendwoher ist ja auch die Frage nach der App Nutzung aufgetreten.

Da muss man dann aber auch mal ehrlich sein, warum sich diese Frage überhaupt stellt, wenn das Nutzungsprofil doch seit Jahren unverändert ist. (Ist für mich ein Widerspruch in sich) Denn wenn das Nutzungsprofil unverändert ist, braucht es auch keine Kaufberatung für ein anderes Gerät. Das beißt sich schon aus logischer Sicht selbst.
 
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