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Welcher Server für AFP ohne Mac Hardware ?

Dieses Thema im Forum "Filetransfer" wurde erstellt von hwschroeder, 23.02.09.

  1. hwschroeder

    hwschroeder Lambertine

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    Ein ganz doofes Problem.

    Für die neue Arbeitsgruppe soll ich ein gemeinsames Netzvolume erstellen, aber ich darf keine Mac Hardware benutzen :-c

    Es wird viel mit InDesign und Quark gearbeitet, also habe ich bei WIN Server2003/2008 SMB die bekannten Probleme mit der Ressource Fork.
    Ich habe meinem Chef vorgeschlagen, wir bauen einen eigenen XServ mit OS X Server / Fileserver mit AFP 3.2 und gut ist, und jetzt habe ich die Aufgabe:

    Realisieren Sie die Freigabe mit der vorhandenen (WIN/Linux) Struktur im SAN, dann werden die Daten auch im Backup mitlaufen.

    Wie bringe ich einem WIN Server oder Unix denn jetzt AFP bei?

    Gehört habe ich mal was von
    • NetaTalk
    • Helios Share
    aber kennen tu ich davon nichts.

    Die 10 User arbeiten mit lokalen Profilen (Benutzername), es ist also keine Anbindung an Active Directory oder so notwendig, wenn's nicht sein muss (aber möglich).

    Hat da einer einen Tipp.
     
  2. stk

    stk Grünapfel

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    Chef austauschen!

    Besser: ihm vorrechnen, was der ganze B*llsh*t mit Linux/NetAtalk etc. etc. mehr kostet - weil Pflegeintensiver - als einmal in was geschmeidiges zu investieren. BTW: ich hätte da noch einen PPC-Xserve aus einer Inzahlungnahme im Keller liegen. Wenns denn wirklich preiswert sein soll.

    Gruß Stefan
     
  3. hwschroeder

    hwschroeder Lambertine

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    Ich glaube nicht, dass an den 3k€ für die Hardware liegt.
    Ich arbeite als Freelancer für die Firma und ich denke, die wollen sich bei Ihren 20 DOSen keine Hardware reinstellen, die die hauseigenen Admin´s nicht kennen.
    Ich habe noch keine Info über das eingesetzte SAN, aber könnte ich nicht (so heimlich) nen Mac an das vorhandene SAN anbinden, damit zumindest die Back-Up Frage aus dem Raum ist?
     
  4. stk

    stk Grünapfel

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    hmm, da müßte man jetzt in der Tat ein bisschen mehr zum SAN und zur Backup-Lösung wissen.
     
  5. hwschroeder

    hwschroeder Lambertine

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    Da werd ich dann die nächsten Tage mal die Informationen einholen, was da geht.

    Also eher keine zusätzliche Software für ein Windows System installieren.

    Ich melde mich wieder mit neuen Informationen zu den Themen eingesetztes SAN und BackUp.
     
  6. hwschroeder

    hwschroeder Lambertine

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    Jetzt wirds fast lachhaft.
    "Wir können doch einfach ein NAS einsetzen, so ein Netgear oder Buffalo Linkstation"
    Ich sammele hier mal Empfehlungen für ein NAS.
     
  7. stk

    stk Grünapfel

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    Den Auftrag würde ich ablehnen. Das was die wollen ist unseriös. Dafür würde ich meinen Namen als Dienstleister nicht hergeben wollen und wenn's dann - was zu erwarten steht - auch noch in den Wald geht mir Sprüche anhören wollen.
     
  8. hwschroeder

    hwschroeder Lambertine

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    Meine Empfehlung zur Lösung ging zu XServ und gut ist und es kam halt die Idee mit einem AFP sprechenden NAS um die Ecke. Und als Dienstleister hört man sich die Kundenmeinung mal an um die dann mit guten Argumenten zu verwerfen.

    Danke an alle, die mit Geräten und Meinungen zu dem Thema geholfen haben.
    (Denn ich fand die Diskussion sehr hilfreich)
     
  9. hwschroeder

    hwschroeder Lambertine

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    Das wird das Problem, denn die, die am Frontend dann damit schlussendlich die Probleme haben (und mich verteufeln), sind nicht die, die die Entscheidung gegen einen XServ zu Gunsten einem NAS getroffen haben.

    Ich werde meine Empfehlung aussprechen und dann schauen, was daraus wird.
     
  10. stk

    stk Grünapfel

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    Moin,


    Xserve sehe ich auch an der Ecke und ein gutes RAID hintendran auch. Die die Idee mit dem AFP-sprechenden-NAS würde ich ganz schnell plattmachen: »Können Sie gerne machen, meine Erfahrung sagt mir das es in die Hose geht. Wenn Sie es machen wollen, bitte mit einem anderen Partner. Wenn dann alles nicht mehr geht, haben Sie ja meine Telefonnummer und meine Idee wie es wirklich funktionieren kann.«

    Nix für ungut. Aber sehr ähnlich habe ich einen Fall schon abgearbeitet. Der betreffende Kunde rief in der Tat nach einem halben Jahr wieder an, hatte erkannt das der Vorschlag eines anderen Dienstleisters deutlich an seine Grenzen geriet. Heute gehört er zu meinen größten Serverkunden, wächst, blüht und gedeiht und läßt mich an seinem Wachstum regelmässig teilhaben.

    Die größte Fähigkeit des freiberuflichen Dienstleisters liegt darin eine gewisse Unabhängigkeit zu besitzen. Das inkludiert neben der geistigen Unabhängigkeit mit der Dinge für Kunden »vorgedacht« werden eben auch eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit um nicht solch kruden Aufträgen hinterher hetzen zu müssen, nur das der Schornstein raucht.

    Gruß Stefan
     
  11. hwschroeder

    hwschroeder Lambertine

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    Ich muss doch mal ein Update durchgeben, nachdem ich jetzt so ziemlich alle NAS von Buffalo, Synology und QNAP "argumentativ platt" gemacht habe o_O

    Mir sind dazu 2 sehr nützliche Tools über die Füsse gelaufen:

    HELIOS File System Test und HELIOS LAN Test

    Gibts als freien download bei HELIOS
    Der freie Login ist tools:tools und dann ein bisschen navigieren.

    Am besten hat mir Aussage des technischen Leiters von Buffalo in Hannover gefallen:
    "Ja, wir unterstützen AFP, aber nicht so richtig. Für eine vollständige Unterstützung kommen Sie an einer nativen Lösung (also OS X / -Server) nicht vorbei."

    Ich hab´ noch 2 schöne Screens für Euch.
    Das erste ist der FST eines NAS Herstellers (bekannt aus Funk und Fernsehen :)), der zweite von OS X Server (lief unter Parallels auf meinem MacPro).
     

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  12. hwschroeder

    hwschroeder Lambertine

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    Hör mal Stefan, ich habe Deinen Kommentar über iSCSI gelesen.
    Die Ethernetlandschaft ist ja ziemlich performant.
    Wäre iSCSI, eventl mit dem von Dir auch genannten Raidsonic und dem iSCSI Initiator vielleicht noch ein Lösungsansatz?

    Ich hab´ immer gerne noch eine Alternative in der Hinterhand.
     
  13. stk

    stk Grünapfel

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    Moin,

    genau die Kombination hab ich im Einsatz. Durchsatz liegt bei stabilen 40 MB/s schreibend/90 MB/s lesend. Das iSCSI-Raid verhält sich wie eine lokale Platte, braucht also für's Netz noch eine (AFP)-Freigabe, die von OS X aus kommt. Wahlweise OS X Server/OS X Client. Alternativ auch Xsan, halte ich aber - wenn es nicht gerade um Videodaten geht - für Overkill.

    Gruß Stefan
     
  14. hwschroeder

    hwschroeder Lambertine

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    AH,

    ich kann also eine iSCSI nur auf jeweils einem Rechner mounten und nicht mit mehreren Rechnern darauf zugreifen?
    Das hatte ich falsch verstanden.
    Also ist es eigentlich kein Unterschied, ob ich einen XServe mit internen Platten einsetze, oder?
     
  15. stk

    stk Grünapfel

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    Moin,

    Nur das Du (anders als beim Xserve) ein vernünftiges RAID5 damit organisiert bekommst.

    Theoretisch kannst Du mit beliebig vielen Clients gleichzeitig in das Device reinlangen. Die Beschränkungen ergeben sich aber aus dem verwendeten Dateisystem und da wird Dir ein normales HFS+ schlicht um die Ohren fliegen! Das kann letztlich nur ein SAN-Dateisystem lösen.

    Was ich mit mehreren Rechnern schon gemacht habe ist eine IPFailover-Konfiguration. Rechner 1 hat das Ding solange bis er in den Wald geht, dann springt Rechner 2 ein, übernimmt IP, komplette Konfiguration von Rechner 1 und das iSCSI-Raid.

    Gruß Stefan
     
  16. hwschroeder

    hwschroeder Lambertine

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    Ja, den Artikel von Dir habe ich gelesen inkl. der Quellen. Fand ich sehr interessant. Im Moment ist Stillstand wegen Messe Nachbereitung. Mal schauen, mit was ich noch konfrontiert werde.
     
  17. hwschroeder

    hwschroeder Lambertine

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    Eine tolle Antwort habe ich jetzt von QNAP als Hersteller bekommen.
    Es schreibt mir
    Alan : " ...our NAS is capable to handle resource fork files... " und 2 Minuten später
    Simon : " ...we do not support resource fork ... "

    Ganz tolle Wurst :eek: und das als Hersteller.
     
  18. WDZaphod

    WDZaphod Prinzenapfel

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    Ich bin auch gerade am kämpfen.
    Thema: Timemachine-Sicherung auf ein Qnap TS-109pro (via AFP). Das NAS läuft als Raid - zumindest das, was Qnap als Q-Raid bezeichnet. Tecbnisch ist es ein permanenter rsync, was anscheinend das Problem ergibt: Wenn Timemachine das Sparsebundle öffnet, crasht das NAS. Und zwar richitg, total tot. Ohne Q-Raid läuft es anscheinend, bin am probieren...
     
  19. hwschroeder

    hwschroeder Lambertine

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    Na, da freu ich mich doch, ein paar Informationen zu bekommen dazu.
    Das Projekt liegt bei mir auf Eis, allerdings habe ich QNAP dazu bekommen, den Helios Servertest mit Ihren Produkten einmal durchzuführen.
    Das Bild ist von einer 409.
     

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  20. mikewarer

    mikewarer Idared

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    27
    Etwas verspätet, aber ich bin jetzt erst auf den Thread gestoßen.
    Ich habe hier FreeNAS im Einsatz, ein OpenSource NAS, welches auf FreeBSD beruht und wirklich sehr mächtig ist. In der aktuellen Entwicklerversion 0.7 ist sogar ZFS integriert, welches ich im Einsatz habe und es läuft absolut stabil und auch die Performance läßt nichts zu wünschen übrig. Anbei das entsprechend Bild von Helios File System Test.
    gruß
    mike
     

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