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Welche Vorteile bietet SSD im Betrieb...

Ceddie

Erdapfel
Registriert
03.01.10
Beiträge
5
Hi,

mein alter Powermac G5 2x1,8 ist mir an sich noch flott genug, aber optimieren kann man ja immer.
State of the art sind ja nun Solid State Drives, der nach anfänglichen Kinderkrankheiten günstiger und größer werden und damit auch in Desktops verbaut werden könn(t)en.

Mir schwebt die Nutzung des SSD für Programme und Betriebssystem vor, dafür reichten mir sogar schon 64GB aus, ohne die Platte restlos zu überfüllen.

Dass das Booten und Programmstarts erheblich beschleunigt werden ist ja recht angenehm, allerdings sind das gesparte 3 Minuten morgens beim Rechnerstart.
Was mich wirklich interessiert, ist die Performance im laufenden Betrieb. Verändert sich da spürbar etwas, das das Lockermachen von über 200 Euronen rechtfertigt?

Oder lädt man sich nur einen Haufen Probleme auf, Stichwort Freezes, MFC vs. SLC, Trim-Befehl falls nötig unter OSX 10.4, undundund...

Wer hier mit Erfahrungen punkten kann, soll sich bitte über die Arbeit mit der SSD auslassen.
 
Also mir sind keine Nachteile bekannt. Allerdings rate ich je nach Anwendungsgebiet davon ab. Sollte man überlegen im normalen Privatanwenderbereich mit dem Gedanken spielen sich eine SSD zu kaufen, halte ich es für zu teuer. Denn lieber noch 2 Jahre warten, und jetzt eher eine mechanische mit ordentlich Kapazität kaufen. Oder auch 2 für Datensicherheit, da kommt man auch auf lange Zeit wahrscheinlich günstiger bei weg.

Aber ich kenne ja dein Anwendungsbereich nicht.
 
mal abgesehen vom schnellen start....es geht einfach alles schneller von der hand ;-)
habe mir gerade vor kurzem eine kingston (mfc) 64gb in mein "altes" macbook eingebaut. wie samsas schon sagt, ist der anwendungsbereich auch wichtig zu wissen. ich für meinen teil nutze das macbook nur zum surfen....mit 2 accounts. für mich hat es sich gelohnt. längere akkulaufzeit und weil alleine das wechseln des nutzers öfters mal die "pizza-des-todes" zum vorschein gebracht hat - und das ist jetzt komplett weg.
 
als nachteil sehe ich nur den Preis und vielleicht Kapazität
aber wie schon gesagt würde als System platte für meinen MacPro würde es mich reizen, habe jetzt eine WD Raptor mit 300GB und 10.000 die ist schon gut, aber letztens paar SSDs auf der Arbeit verbaut, also WinXP startet mit 15Sec ist doch mehr als Traumhaft, und dann gehen auch alle anwendungen flott auf. Ich denke so 160GB von Kingston ist "preiswert" und drinen ist in Wirklichkeit eine flotte Intel SSD
 
Na ja, ich bin Illustrator und arbeite mit Illustrator und Photoshop. Ich bin ein gewerblicher, also eher kein "schnöder" Heimanwender. Für das Datengrab würde ich schon auf die mechanischen Platten zurück greifen, lediglich Arbeitsdateien und eben Programme und OSX auf die SSD packen. So dramatisch teuer finde ich die Platten gar nicht mehr, ich habe mich nur über das Web ein wenig eingelesen, und gerade in älteren Beiträgen von vielen Problemen gelesen. Klar gibt es inzwischen Weiterentwicklungen, wie z.B. das Cache, mit dem diesen unliebsamen Freezes entgegen gewirkt wird. Als höchstwichtig wurde bisher ein anständiger Controller, sowie für Programme und Betriebssystem SLC-Chips empfohlen, die allerdings in den gängigen und günstigeren Platten nur selten verbaut sind. Kann aber sein, das die SLC-Chipperei wegen der Caches nicht mehr ganz so ins Gewicht fallen.
 
SSDs sind unsensibel gegen Schockbewegungen, wie z.B. einem Sturz - mal kurz eingeworfen...
Gruß
Andreas
 
So oft wird ein PowerMac hoffentlich nicht vom Tisch fliegen ;)
 
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