• Das kreative Thema des Monats Oktober wird vor allem diejenigen unter Euch besonders ansprechen, denen Do-it-yourself quasi im Blut liegt. Zeigt uns Eure Improvisationskünste oder fotografiert, was andere Leute sich so im Alltag zusammengestrickt haben. --> Zum Mitmachen bitte hier klicken

Was wird da aus OS X?

@Irving:
guter Beitrag, jedoch finde ich die Kritik an der Cloud berechtigt. Als Betreiber eines CloudServices muss man eben gewisse Verantwortung übernehmen können und wir sind uns denke ich im Klarem, dass nicht jedes Unternehmen dazu fähig ist ;)

Das Modulare Konzept fast du ansprichst, ist heute schon in jeder Linux Distribution stärker ausgeprägt. Apt um mal nur ein Paketmanager zu erwähnen, für den es auch gute GUI Frontends gibt, damit dieser einfach zu bedienen ist.

Und was Kritik an den Apple Fanboys angehst: Mir geht es nicht darum, dass damit die "Apple Community" leidet, sondern dass diese Leute die totalen Fanboys sind :p
 
Das Software-Bezugs-Management bei derzeitigen Linux-Distributionen ist natürlich hervorragend. Wäre für viele Anwender die Hemmschwelle nicht so groß, wäre Linux bereits deutlich verbreiteter. Distributionen wie Ubuntu machen es auch unerfahrenen Anwendern leicht, und implementierte Oberflächen wie Gnome 3 sind eigenständig und äußerst nutzerfreundlich. So profitiert auch ein sich fortentwickelndes Windows lediglich (wie eh und je) u.a. von dem Umstand, nach wie vor das vorinstallierte OS auf dem Mainstream-PC-Markt zu sein (wobei im Geschäftsbereich noch andere, bedeutsame Aspekte zu berücksichtigen sind).

Eine interessante Rezension bzgl. der Entwicklung von OSX angesichts Lion lieferte jetzt übrigens Jesus Diaz von Gizmodo ab. Abgesehen von der stein-soliden Unix-Basis, benennt er angesichts anschaulicher Beispiele, womit sich Apple derzeit beim Back-to-the-mac-Konzept aber auch verheddern könnte: u.a. die Gestensteuerung ist nicht kohärent. Mission-Control verschlimmbessert u.U. zum Teil in seiner derzeitigen Form sogar eher das sich bisher ergänzende Duo aus Exposé und Spaces.
http://gizmodo.com/5819418/mac-os-x-lion-this-is-not-the-future-we-were-hoping-for

Die genannten Anwendungs-Irritationen waren im übrigen selbst bei den ersten Präsentationen von Lion zu beobachten, wo sich die Präsentatoren bei der Nutzung wiederholt selber durcheinander brachten (u.a. wiederholt auch wegen der nicht durchgängig stimmigen Gestensteuerung, wo man zunächst glaubte, die verwendete Magic-Mouse reagiere nicht richtig).

Man könnte resümieren, dass Apple vor der Herausforderung einer eigentümlichen Anerkenntnis steht, die es konsequenter zu beachten gälte. Nämlich dass Mac-OSX doch grundlegend andere, weitaus anspruchsvollere Möglichkeiten zu bieten haben sollte, als iOS auf miniaturisierten Consumer-Mobilgeräten, und dass eine stringente Übertragung der doch völlig unterschiedlichen Anforderung problematischer als gedacht ausfällt. In der Bemühung, den Ansprüchen von Simplifizierung (für den Massen-Consumer-Markt) und professionellen, anspruchsvollen Arbeitssituationen gerecht zu werden, könnte Apple vor der Herausforderung stehen, sich entscheiden zu müssen. Eben weil man es nicht allen Recht machen kann. 'Back to the mac' hieße dann u.U. auch, sich auf den 'Mac' als eigenständiges Arbeitskonzept zu besinnen und eine entsprechende Arbeitsoberfläche zu bieten, die sich deutlich von iOS zu unterscheiden hat (vielleicht auch mit der Option einer zusätzlich umschaltbaren, simplifizierten GUI. So nach Art von Front-Row, damit der jeweilige Anwender eine erweiterte Möglichkeit erhält, die GUI seinen tatsächlichen Anforderungen entsprechend zu wählen). Man kann gespannt sein, wie die unterschiedlichen Anwender schließlich ihre alltäglichen Arbeitserfahrungen bewerten werden (und was Apple dann daraus machen wird).
 
http://gizmodo.com/5819418/mac-os-x-lion-this-is-not-the-future-we-were-hoping-for

Die genannten Anwendungs-Irritationen waren im übrigen selbst bei den ersten Präsentationen von Lion zu beobachten, wo sich die Präsentatoren bei der Nutzung wiederholt selber durcheinander brachten (u.a. wiederholt auch wegen der nicht durchgängig stimmigen Gestensteuerung, wo man zunächst glaubte, die verwendete Magic-Mouse reagiere nicht richtig).

Man könnte resümieren, dass Apple vor der Herausforderung einer eigentümlichen Anerkenntnis steht, die es konsequenter zu beachten gälte. Nämlich dass Mac-OSX doch grundlegend andere, weitaus anspruchsvollere Möglichkeiten zu bieten haben sollte, als iOS auf miniaturisierten Consumer-Mobilgeräten, und dass eine stringente Übertragung der doch völlig unterschiedlichen Anforderung problematischer als gedacht ausfällt. In der Bemühung, den Ansprüchen von Simplifizierung (für den Massen-Consumer-Markt) und professionellen, anspruchsvollen Arbeitssituationen gerecht zu werden, könnte Apple vor der Herausforderung stehen, sich entscheiden zu müssen. Eben weil man es nicht allen Recht machen kann. 'Back to the mac' hieße dann u.U. auch, sich auf den 'Mac' als eigenständiges Arbeitskonzept zu besinnen und eine entsprechende Arbeitsoberfläche zu bieten, die sich deutlich von iOS zu unterscheiden hat (vielleicht auch mit der Option einer zusätzlich umschaltbaren, simplifizierten GUI. So nach Art von Front-Row, damit der jeweilige Anwender eine erweiterte Möglichkeit erhält, die GUI seinen tatsächlichen Anforderungen entsprechend zu wählen). Man kann gespannt sein, wie die unterschiedlichen Anwender schließlich ihre alltäglichen Arbeitserfahrungen bewerten werden (und was Apple dann daraus machen wird).

Ein Ausweg aus dem Dilemma wäre (wie es MS auch tat und du auch anmerkst) Beide Möglichkeiten anzubieten, der User selbst sollte zwischen Old-Mac-Like und iOS-Like direkt hin und herschalten können ...
 
Das einzige was wirklich iOS like ist ist Launchpad, und das versteckt sich schön im Hintergrund. Wers nicht braucht lässt es einfach...
 
Das einzige was wirklich iOS like ist ist Launchpad, und das versteckt sich schön im Hintergrund. Wers nicht braucht lässt es einfach...

Ich werd's ja bald sehen, ich habe vor mein MBP 5.1 late 2008 (early 2009) auf Lion aufzurüsten.
Wie ist bei Lion der RAM Bedarf? Gleich/Größer/Kleiner? Derzeit habe ich 2x2GB (4GB) Kingston drinnen und überlege auf 2x4GB (8GB) Samsung oder Kingston umzurüsten.
 
Hatte bereits Snow Leopard mit 4 GB RAM im Einsatz. Habe mit Lion keinen Unterschied bemerkt. Hab dann aber für Photoshop doch auf 8 GB RAM aufgerüstet.
 
Apple vernachläßigt systematisch Computernutzer und liefert nur noch Lifestyle

Apple hat das modulare, komplette Betriebs-System/Geräte-Konzept verwirklicht.
...
Geräte-Konzepte wie das des iPads werden in Zukunft den Consumer-Markt dominieren. Aber damit wird der 'klassische Computer' nicht verdrängt. Er wird in seiner spezifischen Zusammenstellung aber auf den ihm eigentlich angehörenden Platz verwiesen.
Dein Test ist ein ausgesprochen lang geworden, aber es ist schlußendlich nür eine Überhöhung der iPadisierung Apples geworden. Leider ist das so, daß bei Apple mitnichten die Lifestyleprodukte die Produktpalette ergänzt hätten und die Computer (Macs) immer noch in gleicher Qualität unterstützt würden, wie dies in der Vergangenheit der Fall war, als Apple und die ISVs die Begriffe DTP und EBV geprägt haben.

Ein iPad mag ja für viele ganz toll sein, aber man kann damit noch nicht einmal eine Präsentation machen. Man ist mit dieser Art von Gerät zu 100% davon abhängig zu konsumieren. Der perfekte abhängige hörige Kunde, der sich im Gegenzug für das Konsumieren-dürfen vollständig entkleidet und zum gläsernen Konsumenten wird. Die Ausspähung des Kunden hat System. Daher wird die Plattform zu 100% überwacht und abgeschottet, so daß kein Programm auf der Plattform existiert, daß das perfekte Überwachungssystem aushebeln könnte, denn nur so ist das System interessant für die Medienindustrie.

Das interessante an diesem System ist aber, daß Apple nicht auch die Firma sein will, die die Systeme liefert, mit denen man die Medien produzieren könnte. Aber das war einmal Apples Hauptkundschaft, Mediengestalter die mit Hilfe des Macs Inhalte geschaffen haben, die damals hauptsächlich über klassische Medien konsumiert wurden. Die Produktpalette der Macs zeigt auch dramatisch die Entwicklung zur SoHo-Kundschaft auf. Der neuste Streich Apples stellt die Umwandlung von FinalCut zu einem semiprofessionellen Programm dar. Die Einführung des AppStores für Macs ist auch sehr kritisch zu sehen, denn leider kann man den Gesamtzusammenhang nicht aus den Augen lassen. Man fragt sich da doch gleich wie lange kann man noch selbst Programme von anderen Quellen installieren? Eine Computerplattform ist auch deshalb interessant, weil es viele ISVs gibt. Apple hat beim iPad&Co schon längst, daß "I" aus dem ISV gestrichen. Rosige Aussichten für die Zukunft.

Als langjährigen Macnutzer könnte das alles ja herzlich egal sein, wenn es nicht seit Jahren Alarmzeichen für einen Niedergang des Macs als Computerplattform gäbe. Apple hängt der technischen Entwicklung zum Teil um Jahre hinterher. Passende Produkte für Computernutzer sind rar, in der Hauptsache wird Lifestyle verkauft. Elementare Grundregel guten Industriedesigns werden vernachlässigt. Es scheint so, daß Apple das Feld der professionellen Nutzer endgültig Microsoft überlassen hat.

Es sei an dieser Stelle mal an die Geschichte erinnert. Apple hat dieses Konzept des vereinfachten Desktops schon einmal versucht umzusetzen (AtEase), damals wollten die Kunden es aber nicht.
 
Hatte bereits Snow Leopard mit 4 GB RAM im Einsatz. Habe mit Lion keinen Unterschied bemerkt. Hab dann aber für Photoshop doch auf 8 GB RAM aufgerüstet.

Ich habe Mail.app, Thunderbird (für diverse Newsgroups), Firefox (meist einige Fenster mit etlichen Tabs - da kommen schon in Summe an die 50 und mehr offenen Seiten zusammen) offen. Trotzdem füllt sich der RAM Kreis der Aktivitätsanzeige (Grün verschwindet) - dann kommt meist der bunte Ball (auch beim Eintippen).

Meist helfe ich mit purge etwas nach um Speicher freizuschaufeln ... (ein Grund warum ich Xcode installierte).
Ich hoffe das Freischaufeln von Speicher läuft unter Lion besser.
Ich überlege ob und wann (vor oder nach Lion Upgrade) ich auf 8GB aufrüste.

Wenn ich mal ab und zu VirtualBox und W7 (fürs Falk Navi) oder Ubuntu (zum damit Herumspielen) starte, muss ich vorher nahezu alle Applikationen schließen um überhaupt zu arbeiten können.

Siehe auch http://www.apfeltalk.de/forum/hilfethread-so-r-t348097-6.html
http://www.apfeltalk.de/forum/hilfethread-so-r-t348097-6.html#post3413927
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei 50 offenen Tabs in Firefox wundert mich das verhalten deines Macs nicht wirklich ;)
 
Eben. Ich hab die Mozilla Produkte bei mir persönlich verbannt, weil besonders Thunderbird performancetechnisch wirklich grausam war, der Klon Postbox übrigens auch. Seitdem nur noch Sparrow (oder Mail) + Safari. Bei mir sind meist 3 von 4GB frei, wenn ich nur die alltäglichen Sachen (Safari, iTunes, Sparrow, Adium, RSS) in Gebrauch habe. Man kann sich Probleme auch selbst erzeugen... ich dachte, diesen Aufrüstungswahnsinn gibts nur unter Windows?

Wer behauptet, er bräuchte zum Mails abrufen und im Internet Surfen 8GB Arbeitsspeicher, der benutzt wohl auch für 100m Arbeitsweg nen Düsenjet.
 
Eben. Ich hab die Mozilla Produkte bei mir persönlich verbannt, weil besonders Thunderbird performancetechnisch wirklich grausam war, der Klon Postbox übrigens auch. Seitdem nur noch Sparrow (oder Mail) + Safari. Bei mir sind meist 3 von 4GB frei, wenn ich nur die alltäglichen Sachen (Safari, iTunes, Sparrow, Adium, RSS) in Gebrauch habe. Man kann sich Probleme auch selbst erzeugen... ich dachte, diesen Aufrüstungswahnsinn gibts nur unter Windows?

Wer behauptet, er bräuchte zum Mails abrufen und im Internet Surfen 8GB Arbeitsspeicher, der benutzt wohl auch für 100m Arbeitsweg nen Düsenjet.

Ich habe schon alle Browser getestet, Safari, FF, Chrome, mit etwa mit den selben Ergebnis. 8-)

Bez. Newsreader fand ich bisher noch keinen »Vernünftigen« (als Thunderbird) der in die Nähe eines Agent oder 40tude kommt, ....

Dann sind noch fallweise die virtuellen Maschinen ....
 

Anhänge

  • Bildschirmfoto 2011-07-10 um 14.21.57.png
    Bildschirmfoto 2011-07-10 um 14.21.57.png
    28 KB · Aufrufe: 78
  • Bildschirmfoto 2011-07-10 um 14.21.36-angepasst.png
    Bildschirmfoto 2011-07-10 um 14.21.36-angepasst.png
    51,1 KB · Aufrufe: 72
Zuletzt bearbeitet:
vlt sollte man auch einfach von FireFox und Thunderbird weggehen. dafür sollten maximal die Hälfte des RAMs benötigt werden, keine 1,5GB. Bei mir (Iron + Mail) fallen insgesamt 500MB an.
Firefox, schön und gut, aber ein richtiger RAM Fresser.


Das könnte auch die Auslagerungen etwas beschleunigen ....
mit Glück ca. 10% vlt, ja
 
Iron ist auch nicht so problemlos
http://www.heise.de/software/download/iron/58171
http://www.heise.de/software/download/hersteller_24642/srware/o0g2s1l1k0

Ich habe auch schon Google Chrome eine Zeitlang laufen lassen, sehr schlank - aber - er macht jede Menge an zusätzlichen Prozessen auf ... in Summe kommts aufs Gleiche wie beim Firefox ...

Ich lebe halt mit vielen Tabs ... und will dies nicht unbegingt ändern müssen

PS: Das ist aber nicht Mac spezifisch, auf einer vergleichbaren Windows Kiste bzw. auf Linux bremsen die Browserfenster ebenso!
 
das mit den mehreren Prozessen hat auch einen Sinn: schmiert dir ein Tab ab, bleiben alle anderen bestehen, heißt dein Browser crasht nicht ;)

Habe hier mit Iron bei 20Tabs ca. 500 MB RAM (auf einer 3GB Kiste). Mein Firefox ist früher immer gerne an die 800, 900 MB hoch gegangen. Firefox ist aber auch erst seit der Version 4 so hungrig geworden.
 
Naja Safari aber auch. Schluckt bei mir auch ziemlich oft so 1,8/1,9 GB an RAM:p Bei normaler Nutzung, sprich: So max. 4-5 Tabs offen...
 
Naja Safari aber auch. Schluckt bei mir auch ziemlich oft so 1,8/1,9 GB an RAM:p Bei normaler Nutzung, sprich: So max. 4-5 Tabs offen...

Ich sagte ja bereits, ich habe die Testreihe aller größeren Browser schon hinter mir
mit meinen MBP Safari in einigen Versionen, Firefox in einigen Versionen, Google Chrome (sah Anfangs ganz gut aus, bis die Prozessanzahl ausuferte).
Vorher mit MS XP IE und Firefox, Suse Linux mit Firefox und Konqueror
Überall ein ähnliches Bild, sobald die offen Seiten ein bestimmtes Maß überschreiten wird der Rechner (CPU und Speicherbedarf) ausgebremst. IMHO sind hier auch die Java Scripts und Adobe Flash nicht ganz unschuldig.
Das wirkt sich auch auf andere Programme aus. Wenn bei Tests mal zwei oder gar drei Browser kurzzeitig laufen, kommt es selten aber doch vor dass die Machine kurzzeitig gar nicht reagiert. Ich habe sonst nichts im Hintergrund laufen was verdächtig sein könnte.

Um auf das Thema zurückzukommen, ich bin schon gespannt ob ich nach dem Lion Upgrade einen Unterschied merke - so wie es damals nach dem Snow Leopard Upgrade auch eine Spur besser ging (Caches geleert?).
 
Ich vermute einfach mal, dass Browser einfach nicht dafür ausgelegt sind, mit 50+ Tabs umzugehen.