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Was wird da aus OS X?

Vermutlich wird es eine Lion vollversion geben, für alle die noch kein Snow Leopard haben und jetzt erst updaten - die ist dann wieder auf einem physischen Datenträger.
 
Irgendwie wirft das Ganze für mich mehr Fragen auf, als ich dachte...

Ich installier nur neu, wenn meine HD kaputt geht. Was nutzt mir dann die Lionspezialpartition zur Neuinstallation? Eben.. nichts.

Dann also SL drauf, wieder 4 gb downloaden, Lion neu installieren. Und wann kann ich dann endlich wieder arbeiten und mit dem Rechner Geld verdienen? Da dauert die Installation ja gleich mal einen halben Tag oder mehr (je nach Geschwindigkeit des Downloads).

Lustiger Kerl. Wie oft geht bei dir denn eine HD kaputt? Und ärgerst du dich dann nicht eher über den HD Hersteller? Mit einem Backup kannst du alles wieder zurückspielen.

Schon lustig wie ihr hier an den Haaren herbeigezogene Beispiele bringt, um mal wieder alles Neue zu kritisieren.
 
Nur, wenn die User den Appstore und damit Lion links liegen lassen, so wie ich das tun werde. Sie würden sonst ihre eigene neue Strategie untergraben.

Wenn ich mir hier die Hurrarufe ansehe, denke ich nicht, dass das passieren wird.
 
Ich bin viel unterwegs, das MB macht einiges mit. So 1,5 Jahre hält die HD schon.

Und nicht immer hab ich unterwegs Netz. Ist mir schon passiert, dass die HD kaputtgegangen ist und ich eben für eine Woche kein Netz hatte. War kein Problem, ich hatte ja nen Datenträger.

Ich sagte ja: Es werden immer mehr Fragen. Die werden ja von der Praxis beantwortet werden, so oder so. Und dann kann man sich entscheiden, ob man den Appstore supporten will oder nicht...
 
Ich bin viel unterwegs, das MB macht einiges mit. So 1,5 Jahre hält die HD schon.

Und nicht immer hab ich unterwegs Netz. Ist mir schon passiert, dass die HD kaputtgegangen ist und ich eben für eine Woche kein Netz hatte. War kein Problem, ich hatte ja nen Datenträger.

Ich sagte ja: Es werden immer mehr Fragen. Die werden ja von der Praxis beantwortet werden, so oder so. Und dann kann man sich entscheiden, ob man den Appstore supporten will oder nicht...

Das verstehe ich nicht, kommt mir irgendwie erfunden vor. Deine HD geht kaputt und du hast kein Internet. Jetzt brauchst du die SL DVD um weiterarbeiten zu können? Was genau arbeitest du denn, so ganz ohne deine Programme und Daten, nur mit einer neuen SL Installation ohne Updates? Ein Backup wieder aufzuspielen wäre da die gängigste Lösung. Und wo du am Ende der Welt (ohne Internet) eine neue Festplatte herbekommst ist auch eher rätselhaft.

Aber ist klar. Du sitzt am Ende der Welt ohne Internet, hast kein Backup und ärgerst dich, wenn deine HDD abschmiert, dass du die aktuelle Version von OS X nicht auf DVD hast.
Wenn mir das passiert würde ich erstmal den HDD Hersteller verteufeln, auf ein aktuelles Backup zurückgreifen und mir Gedanken machen, wo ich (so Mitten in der Wüste oder sonst wo) nur eine 2,5" Festplatte herbekomme.
 
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kann man mit lion nicht eine bootdvd machen? (besser wäre boot-usb-stick)
dann kann man per time machine wieder alles zurückspielen.


btw: wie kann man dem mac beibringen von usb zu booten?
 
Schonmal versucht, in einem Hotel 4 GB runterzuladen? Das ist ganz nett und schön für nen paar Mails, aber richtig schnell ist das Netz im Hotel selten. Klar, im Hilten/Bremen ist das klasse, aber wenn Du irgendwo in Italien in einem Nest bei einem Kunden sitzt, wo es einfach kein schnelles Netz gibt. Ist mir bisher nur einmal passiert. Aber so etwas prägt natürlich. (Mein MB hat die dritte HD drin, vielleicht wird das mit einer SSD besser.)

Ich denk mir eben auch: Musiker, die mit dem Nightliner unterwegs sind und denen am Rechner etwas passiert.. was machen die. Wenn die einen Off Day haben irgendwo in der Pampa... mal schnell eine Neuinstallation ist nicht, und sei es nur, weil da einer eine falsche Datei gelöscht hat und man sich nicht anders zu helfen weiss.

Ich sag ja: Ich hab dabei kein gutes Gefühl. Die Praxis mag mich eines besseren belehren. Sehr gerne sogar.
 
Viel Fragen, wenig Antworten (bis jetzt).
Was mich verwunderte war die Meldung, dass Lion nur als Download zu haben sein soll.
Rund 4 GB (was jetzt auch wieder nicht soo viel ist) sollen da durch die Leitung rutschen.
Wie wirds aber ablaufen, wenn Millionen auf die Server zugreifen?
Ich denke, dass Lion nach einiger Zeit dann auch als Dvd bzw USB Stick vorliegen wird. Alles andere wäre Blödsinn.

Was das Bedenken von wegen soll ich,oder soll ich nicht Updaten anbelangt:
Jetzt zügig den Mac kaufen, 10.6 drauf haben und die Option dazu ziehen, nach Erscheinen jederzeit kostenlos Lion zu laden.
Wer sich jetzt bis zur Veröffentlichung einen Mac anschafft, bekommt eben die Möglichkeit eines kostenlosen Updates.
 
Ich denk mir eben auch: Musiker, die mit dem Nightliner unterwegs sind und denen am Rechner etwas passiert.. was machen die. Wenn die einen Off Day haben irgendwo in der Pampa... mal schnell eine Neuinstallation ist nicht, und sei es nur, weil da einer eine falsche Datei gelöscht hat und man sich nicht anders zu helfen weiss.

Die spielen natürlich ein BackUp zurück, was sie immer dabei haben, da bei ihrer Tätigkeit es sehr kritisch ist, ein jederzeit lauffähiges System zu haben. Für solche Fälle hat man eine externe, wo ein Lauffähiges OS schon vorinstalliert ist, wovon man starten kann.
Es gibt viele Wege, die besser sind, als ein OS neu zu installieren, wenn einem die Festplatte abraucht.
Und wenn man wichtige Dateien hat, löscht man sie nicht, weil man als Musiker oder Künstler im Allgemeinem und selbst als Geschäftstätiger Mensch einfach keine Dateien löscht. Und selbst wenn, dann hat man ein BackUp (natürlich immer dabei, weil man es braucht) wo die Daten drauf sind, die man versehentlich gelöscht haben könnte.
Und wenn man gut ist, hat man sogar ein bootbares BackUp und kein einfaches TimeMachine.

Also wenn man wirklch ein ausfallsicheres System (Hardware inbegriffen) haben möchte, dann schafft man das auch. Pech ist natürlich, wenn interne + BackUp gleichzeitig flöten gehen.

Selbst als ich in meinemMBP (2011) 2 neue Festplatten eingebaut hatte, brauchte ich die SL DvD nur, um im Terminal cp Befehle auszuführen, um das System sauber zu portieren. Ich habe mein OS nicht neu installiert.
 
Meiner Erfahrung nach haben die einfach nur ihre CDs/DVDs dabei und richten wieder ein. Die arbeiten mit dem Rechner und wollen sich ums System nicht kümmern, daher sind sie ja bei Apple gelandet. Ist aber jetzt gerade alles konstruiert, letztendlich zählt für mich eines: In MEINEM Fall geht es klar, wenn man Lion laden und auf USB ablegen kann. Dann kann ich mit einem Stick die DVD ersetzen. Passt. Aber NUR Appstore ist ein NoGo. Und Snowleopard holt man sich dann eben auf irgendeinem Weg. Wie, ist egal. Ich nutze es ja nicht zum Arbeiten, sondern nur, weil Apple mich zwingt...

Noch sind wir allerdings nicht so weit. Harren wir der Dinge, die da kommen.
 
ich finde den Vertriebsweg auch nicht okay, aber vielleicht wird Apple was für Leopard User anbieten.
 
ich hatte irgendwo gelesen, dass man bei mehreren macs mit dem selben appstore account Lion installieren kann und nur einmal bezahlen muss. das wäre ja auch logisch, oder könnt ihr euch ne feste Bindung der Version an ein Gerät vorstellen?

und für die Skeptiker. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass man garkeine Ordner mehr verwenden kann, da das die Produktivität schon stark beeinträchtigen würde, wenn man zusammengehörige Daten nicht mehr an einer Stelle liegen hat.
Und für 24€ kann man schon updaten und wenns einem überhaupt nicht gefällt, wars ne erfahrung wert, für den preis.
 
ja sorry stand eben etwas aufem schlauch. und die erste frage hat sich auch erledigt. habe eben en die keynote gesehen, nachdem sie komischerweise auf der apple homepage nur ohne bild lief. also kommando zurück...
 
Apple hat das modulare, komplette Betriebs-System/Geräte-Konzept verwirklicht.
(Kaum einer hats bemerkt, manchem machts sogar Angst, einige nehmen es Apple übel)

Nicht Wenige sehen derzeit nicht nur kritisch auf die Entwicklung des traditionellen Betriebssystems, sondern auch auf die des Macs als 'klassischen Computer' (als vollwertiges EDV-Geräte-Konzept). Sie sehen die Entwicklung durch Consumer-Gadgets wie dem iPad und dessen iOS bedroht. Muss man wirklich fürchten, dass Apple nur noch nachlässig entwickelte Produkte abliefern wird, die versierte wie professionelle Anwender übergehen? Macnews prognostiziert schon in naiv anmutender Weise das Ende für den Mac.

Nicht nur beim OS sehe ich das ganz und gar nicht so und halte Bedenken für restlos abwegig. Nicht nur, dass die bisherige Entwicklung ausschließlich Vorteile für die Anwender brachte. Vielmehr ist Apple (der Aufmerksamkeit selbst vieler Analysten völlig entgangen) gerade ein absoluter Coup gelungen, der jetzt mit Lion komplettiert wird.

Die 'Vollwert-Macs' oder sonstige vollwertige PCs wie auch deren Betriebssysteme standen über Jahre hinweg im Mittelpunkt der EDV-Entwicklung. Tatsächlich stellten (und stellen) diese Systeme aber schon immer eine maßlose Überforderung der Masse der 'Normal-Anwender' dar.

Komplexe Betriebssysteme und Hardware überforderten immer auch Kenntnisse und Lernbereitschaft wie Fähigkeiten eines Großteils der Anwender. Für diese findet die Wachablöse statt. Sie erhalten endlich die Geräte und die Betriebssysteme, die sie auch einsetzen wollen und verwenden können.

Geräte-Konzepte wie das des iPads werden in Zukunft den Consumer-Markt dominieren. Aber damit wird der 'klassische Computer' nicht verdrängt. Er wird in seiner spezifischen Zusammenstellung aber auf den ihm eigentlich angehörenden Platz verwiesen. Dieser Platz war nur in Ermangelung eines einfacheren, optimierten Konzeptes ein herausragender. Dies war schon absehbar, als Spiele-Konsolen den 'Spiele-Computer' verdrängten (auch wenn es ihn immer noch gibt und noch lange geben wird).

Die Masse der Anwender braucht aber keine komplexen PCs/Macs (also klassische Computer). Sie will sich auch nicht mit Anforderungen von Hard- und Software auseinandersetzen. Sie braucht und will zugängliche und umstandslos zu bedienende Gadgets. Egal ob für Spiele, einfache Arbeiten, Internetzugang usw. Dies erklärt u.a. den Siegeszug des iPads, der meiner Meinung noch vollkommen am Anfang steht. Einschalten, aufs Display sehen und mit dem fettigen Finger draufzeigen, damit sich was tut. Einfachste Konzepte, die Einarbeitung und Auseinandersetzung weitestgehend erübrigen und Hürden herabsetzen. Keine Ordnersysteme, kein Funktionswirrwarr, keine Menü-Rätsel usw.

Jobs und Apple hatten den richtigen Riecher. Die 'Komplizierung' muss aufhören. Das bloße Leistungsrennen führt zu nichts. Dies ist die Grundlage für Konzepte der Zukunft. Zumindest für die Masse. Dies hat uns iPad und iOS beschert. Aber davor auch schon den anwenderfreundlichen Mac und OSX. Alles zusammen hervorragende Produkte, die eine schlüssige Entwicklung darstellen und einander ergänzen. Und nun sind die Massen-Geräte verfügbar. iPad und Konsorten. Für die meisten Consumer bereits völlig ausreichend und (wenn es so weitergeht) bald auch wieder zu viel.

Genau hier irrten aber so gut wie alle PC-Unternehmen und vor allem Microsoft, die ein Leistungsrennen mit GHz, Rechenkernen, verwirrend vielen Features usw. eingeschlagen hatten. Apple zeigte ihnen die Nase.

Für die meisten Anwender geht es n u r um 'Usabillity', um einfachste Ziele und Wege dahin. Und damit fischt Apple nun die Kunden aus dem PC-Markt (und taten es auch schon vormals mit dem 'Mac-Konzept'). Jetzt hecheln die Unternehmen hinterher. Hinter Mac, iPod, iPhone und schließlich iPad.

Dabei hat Apple einfach nur die Masse der Kunden richtig eingeschätzt und berücksichtigt: oft überforderte, nicht selten gar rundweg verblödete, häufig aber auch auf Vereinfachung und Optimierung tatsächlicher Bedürfnisse abzielende (schlaue) Konsumenten. RAM und GHz-Zahlen sind für diese meist uninteressant, solange nur ihre MP3-Sammlung verfügbar ist, gechattet und gesurft werden kann oder sonstige, auch proffessionelle Aufgabenstellungen effektiv erledigt werden. Es zählt, was hinten rauskommt und nicht, welche theoretischen Leistungsdaten eine Produktivität versprechen, die aber nicht eingelöst werden kann.

Der Mac (überhaupt vollwertige PCs) bleibt aber nicht nur als eigenständiges wie vollwertiges Produkt bestehen. Aber (wie Jobs schon sagte), warum nicht ein System vom anderen profitieren lassen, Entwicklungen neu einspeisen?! Apple hat mit iOS und zugehörigen Gadgets nun ein hervorragendes Experimentierfeld, das zudem aus OSX und Mac stammt und nun schlüssig abgerundet wird. Back to the Mac. Schlüssiger gehts nimmer.

Lion wird jetzt für Apple ein neuer Gradmesser werden. Es wird u.a. auch überprüft werden, was die Kunden wollen. Mehr iOS oder mehr OSX? Vielleicht vermehrt mit Optionen für unterschiedliche Kundenstämme?! Genau diese Mehrgleisigkeit und Berücksichtigung der unterschiedlichen Anforderungsprofile ist bereits erkenntlich.

Einen 'einfachen Finder' konnte man in OSX bisher bereits über die Parental-Einstellungen für User-Accounts einstellen. Vielleicht wird es bald auch so etwas wie einen 'Profi-Finder' zum Konfigurieren geben? So etwas wäre wünschenswert. Wer etwas nachsurft, wird bereits sehen, dass sich der Finder aber weiterentwickelt. Für alle. Kluge Features, bessere Usabillity. Aber was beklagt man? Auch iOS wird komplexer und vielschichtiger. Apple testet sich klug ran, was versierte Anwender brauchen und was die Masse vertragen kann. Bis jetzt kam in der Entwicklung für alle ein Gewinn heraus.

Im Übrigen mache ich mir da keine Sorgen. Apple war auch diesbezüglich schlau und hat die Entwicklung bereits eingeleitet. An so manch aufmerksamen Beobachter vorbei. Ein ziemlicher Witz übrigens, über den sich Microsoft totärgern könnte.

Microsoft hat schon vor Jahren bei der Kundschaft beworben, in Zukunft übers Web erst bestimmte Funktionen von Betriebsystemen freizuschalten. Ein 'modulares System', das sich der Anwender nach Bedürfnis und Anforderungen online selber zusammenstellen könnte. Was sie geerntet haben, war aber die Empörung der Kundschaft. Diese wollte 'komplette Systeme'. Die blöden Möchtegern-Nerds fürchteten bereits, abgezockt zu werden. Das Ergebnis war dann, dass alles in kurioser Weise irgendwie beim alten blieb. Das Ergebnis sind erneut teure Betriebssystem- und Programm-Varianten, die in ihrer Entwicklung enorm erstarrt sind.

Klammheimlich macht Apple aber gerade das, womit Microsoft gezögert hat.

Apple hat das modulare, komplette Betriebs-System kreiert. Und kaum einer hats bemerkt.

Apple bietet günstig ein hervorragendes Betriebsystem an. Gegen Aufpreis (enorm preiswert, wenn man mal zusammenrechnet) kann sich der Anwender modular über den Appstore weitere Optionen dazukaufen. Aber was ist der Appstore tatsächlich? Ein im OS integriertes Upgrade-System, ohne es als solches zu benennen. Genial. Ein modulares Komplett-System. Auf Software- wie komplettierender Geräte-Basis.

Features und Funktionen für OSX oder iOS, Systemwerkzeuge, produktive Programme usw. Apple nutzt die Ideenvielfalt von zig freien Entwicklungen und bündelt alles einfach im Appstore. Ein Store, der im Grunde nichts anderes als ein OS-integriertes, entgeltliches 'Upgrade-System' ist. Da, wo Microsoft bereits vor Jahren hinwollte (halbherzig zögerte und an den Kunden scheiterte), da ist Apple jetzt komplett angekommen. Herzlichen Glückwunsch. Ein Coup. Und da machen sich Nerds noch Sorgen?

Apple wird wohl sich immer weniger Sorgen machen müssen, ob irgend eine Funktion im 'Basis-OS' fehlt. Ein OS, das sich übrigens bestens entwickelt, wenn man mal genauer hinschaut. Ansonsten sind Entwickler für speziellere Apps und OS-Funktionen über den Appstore direkt erreichbar. Firmen wie Cocoatech liefern z.B.seit langem komplexe Alternativen zum Finder (für viele schon wieder zu kompliziert) und ersparen Apple wortwörtlich eigene Entwicklungen. Sinnvolle Ergänzungen zu iCal, Mail, Safari uvm. Alles übers zentrale Upgrade-System Appstore erreichbar, anpassbar, erweiterbar.

Gleichzeitig ist es Apple in dieser Weise aber auch wieder möglich, eigene Entwicklungsressourcen zu bündeln. Zuletzt sollte ein individualisiertes und optimiertes Gesamt-System rauskommen. Ganz nach Anwenderwunsch. So oder so hat Apple direkten Zugriff, um über den Appstore auch Befindlichkeiten und Interessen der Anwender abzutasten.

Kritiker kann ich jedenfalls derzeit rundweg nicht verstehen. Einige fürchten, dass OSX am Ende sei. Andere fürchten 'die Cloud'. Aber was fürchten sie? Ein tatsächliches 'Mehr' an Möglichkeiten? Möglichkeiten und Angebote, die sie nutzen oder völlig unberücksichtigt lassen können, da zudem auch die Basisgeräte immer besser (statt schlechter) und kompletter ausgerüstet werden? Schlüssigere Konzepte? Vereinfachungen? Da kann ich nur noch kopfschüttelnd abwinken.

Viele Nerds fürchten (wie ehedem ein großer Teil der Microsoft-Kundschaft) einfach nur den Verlust ihres Status'. Der 'Nerd', der sieht, dass durch einfache, fortschrittliche Konzepte auch eine breite Kundenbasis angesprochen wird und den Sonderstatus des vermeintlich 'versierten Anwenders' und vormals gar elitären Konsumenten bedroht. Besonders bei einem Teil (und nur bei einem Teil) der ehedem kleinen und statusbedachten 'Mac-Comunity' weckt dies argwöhnische Befindlichkeiten. Entsprechend vordergründig und orakelnd bleibt die Kritik. Der oben verlinkte Macnews-Bericht ist so ein Ableger. Man sitzt jetzt eben plötzlich auch mit Lieschen-Müller im Boot. Nur wollte man das gar nicht. Auch wenn man es doch über geraume Zeit toll fand, Lieschen-Müller zu demonstrieren, dass man selber das 'fortschrittlichste System' nutze. Nur bedeutet Fortschritt für gewisse Leute nur Fortschritt, solange Lieschen-Müller ihn nicht versteht. Nur hat Lieschen-Müller eben genau hingehört (und Apple hat auf Lieschen-Müller gelauscht). Und was verwundert man sich?! 'Qualität' spricht sich eben rum.

Der Mac ist nicht grundlos zum Massen-Konsum-Artikel geworden. Aber zum Nachteil auch der 'versierten' Anwender oder herkömmlichen Mac-Comuntity?! Ist der Mac schlechter und OSX simpler geworden?! Genau das Gegenteil ist der Fall: der 'Mac' wird immer besser und OSX wird von mal zu mal reifer. Selbst die Sicherheit hat nicht gelitten, auch wenn gewisse Unheils-Propheten und windows-neurotisierte Laien-Spezialisten realitätsfern angesichts e i n e r Malware bereits gegenteiliges prognostizierten.

Es gibt viele andere Fragen, denen sich Apple in Zukunft stellen muss und die vom Anwender im Auge behalten werden müssen. Sicherheit und Datenschutz stehen u.a. ganz oben auf der Liste. Bis jetzt wurden problematische Aspekte aber zufriedenstellend gelöst. Wollen wir der Firma weiter energisch auf die Finger schauen. Nur bzgl. der technischen Entwicklung von OSX und des Macs mache ich mir derzeit überhaupt keine Gedanken. Alles bestens. Apple zeigt der Konkurrenz (und einigen beleidigten Nerds) die Nase.
 
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Ich bin viel unterwegs, das MB macht einiges mit. So 1,5 Jahre hält die HD schon.

Und nicht immer hab ich unterwegs Netz. Ist mir schon passiert, dass die HD kaputtgegangen ist und ich eben für eine Woche kein Netz hatte. War kein Problem, ich hatte ja nen Datenträger.

Ich sagte ja: Es werden immer mehr Fragen. Die werden ja von der Praxis beantwortet werden, so oder so. Und dann kann man sich entscheiden, ob man den Appstore supporten will oder nicht...

Hattest du keine ext. 2.5" HD für TimeMachine mit und eventuell einen USB Stick für händische Backups deiner Arbeit, wenn sie besonders wichtig ist und kein Platz für die 2.5" HD ist. Zudem wird sich bei Lion ein Weg finden die Upgrade Partition auf einen Stick oder DVD wegzusichern um davon auch booten zu können. Das hat mir bisher noch niemand beantwortet, aber ich bin zuversichtig dass es funktionieren wird.
 
Wenn mir das passiert würde ich erstmal den HDD Hersteller verteufeln, auf ein aktuelles Backup zurückgreifen und mir Gedanken machen, wo ich (so Mitten in der Wüste oder sonst wo) nur eine 2,5" Festplatte herbekomme.

Wenn ich so exponiert unterwegs wäre und der Rechner soo wichtig wäre, würde ich eher eine Ersatz HD und/oder einen Ersatz-Rechner mitnehmen!
 
Wer unterwegs sind und denen am Rechner etwas passiert.. was machen die. Wenn die einen Off Day haben irgendwo in der Pampa... mal schnell eine Neuinstallation ist nicht, und sei es nur, weil da einer eine falsche Datei gelöscht hat und man sich nicht anders zu helfen weiss.

Ich sag ja: Ich hab dabei kein gutes Gefühl. Die Praxis mag mich eines besseren belehren. Sehr gerne sogar.

Als Musiker besser einen Ersatz Rechner mitnehmen und die HD zusätzlich mit einen geeigneten Tool gleich bootfähig auf eine zweite HD clonen.

Was ist wenn ein sehr wichtiger Rechner während eines Konzerts ausfällt! Oder unplugged spielen :-D


Apple hat das modulare, komplette Betriebs-System/Geräte-Konzept verwirklicht.
(Kaum einer hats bemerkt, manchem machts sogar Angst, einige nehmen es Apple übel)

Nicht Wenige sehen derzeit nicht nur kritisch auf die Entwicklung des traditionellen Betriebssystems, sondern auch auf die des Macs als 'klassischen Computer' (als vollwertiges EDV-Geräte-Konzept). Sie sehen die Entwicklung durch Consumer-Gadgets wie dem iPad und dessen iOS bedroht. Muss man wirklich fürchten, dass Apple nur noch nachlässig entwickelte Produkte abliefern wird, die versierte wie professionelle Anwender übergehen? Macnews prognostiziert schon in naiv anmutender Weise das Ende für den Mac.
............
Es gibt viele andere Fragen, denen sich Apple in Zukunft stellen muss und die vom Anwender im Auge behalten werden müssen. Sicherheit und Datenschutz stehen u.a. ganz oben auf der Liste. Bis jetzt wurden problematische Aspekte aber zufriedenstellend gelöst. Wollen wir der Firma weiter energisch auf die Finger schauen. Nur bzgl. der technischen Entwicklung von OSX und des Macs mache ich mir derzeit überhaupt keine Gedanken. Alles bestens. Apple zeigt der Konkurrenz (und einigen beleidigten Nerds) die Nase.

Sehr Gut!
 
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