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Was verdienen eigentlich die Anwälte am Patentstreit?

Christian Blum

Goldrenette von Blenheim
Registriert
04.11.07
Beiträge
7.938
Der ewige Streit zwischen Samsung und Apple belastet nicht nur die Nerven der Redaktion, sondern auch die Konten der beiden Parteien. Ars Technica hat sich mal kundig gemacht, was die Anwälte pro Stunde eigentlich an den Streithähnen verdienen. Während Apple Morrison Foerster beauftragt hat, sich mit den Patenten zu befassen, schickt Samsung Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan ins Rennen. Beide Kanzleien zählen zu den Topadressen für das Metier und somit werden auch stolze Löhne aufgerufen: Apple zahlt jedem Anwalt pro Stunde einen durchschnittlichen Lohn von 526 US-Dollar, Samsung liegt bei 592 US-Dollar.[PRBREAK][/PRBREAK]

Und das sind nur durchschnittliche Gagen: Star-Anwälte wie Michael Jacobs (Apple) oder Charles Verhoeven (Samsung) liegen da noch deutlich drüber. Ein teures Vergnügen, dass sich für eine der beiden Parteien in den kommenden Wochen noch als großer Fehler entpuppen wird.


Bildschirmfoto 2012-08-07 um 09.37.30.jpg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dürfte bei beiden Konzernen über die Kaffeekasse abgewickelt werden.
 
Mir kommt gerade die Frage, ob ein zwischenzeitliches Verkaufsverbot von irgend einem Samsung Tablett eigentlich die Verkaufszahlen beeinflusst. Und wenn ja, ob negativ oder sogar positiv (vllt. hoffen ja einige Tausend, sich eine Rarität zu schießen!) ;)
 
naja, wenn hier dann 5 Anwälte und 5 Studenten Beschäftigt sind, summiert sich das schnell auf mehrere 10.000 Euro auf, zu verschenken hat weder Apple, noch Samsung was! Wobei, wenn ich mir das Budget für die Abteilung Marketing anschaue! Who cares....?!
 
Ich gebe aber noch zu bedenken, dass das nicht der Stundenlohn ist, den die Person "Anwalt" bekommt. Wie auch beim Handwerker, der ja keine 40-60 in der Stunde bekommt obwohl man das zahlt, gehen von diesen Stundensätzen sicherlich 35% für Gemeinkosten, bestimmt 25% für Lohnnebenkosten und noch ein bisschen mehr Geld weg. Trotzdem bleibt bestimmt noch ein guter Stundensatz für den Anwalt über. Und die Kanzlei verdient ja auch noch was..
 
Ähm, das ganze gestreite ist doch gewollt ??? Marketing usw......
Die würden sich nicht so lange streiten vor Gericht, ohne Hintergedanke.
 
Warum geht euch der Patentstreit denn bitte "auf die Nerven"?

Ist doch nicht euer Problem, mal ganz abgesehen davon dass es die Pflicht jeder Firma ist (den Kunden und Mitarbeitern gegenüber), auf solche (dreisten Patentverletzungen aus Fernost) zu reagieren!
 
Schon lustig. Wenn Apple etwas ökonomisch sinnvolles allerdings in Bezug auf die Kundenfreundlichkeit unter aller Kanone macht, wird das Argument des wirtschaftlich denkenden Unternehmen rausgeholt. Soweit nichts dagegen einzuwenden. Aber bei den Anwaltskosten wird das alles ausgehebelt und die Firma hat es auf einmal dicke und muss nicht auf ihr Geld achten. Absurd.