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Was bewirkt eigentlich "Ausblenden" im Dock?

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jFx

Weißer Winterkalvill
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Hallo und um es vorweg zu nehmen,

ich entschuldige mich erst mal für die Frage.

Nur komme ich ehrlich nicht hinter den Sinn der Funktion.

Ich habe nun mein Macbook Pro 13 fast 2 Jahre. (SL L ML als OS drauf gehabt bzw. ML nun drauf)

Mann kann ja Programme ausblenden (im Dock) dann wird das Icon so transparent. Nu was bezwecke ich damit eigentlich? Wenn ich z.B. Programme mit dem gelben - (Trichter) runter klappe, blende ich es ja auch aus. Nur bleibt dann das Icon normal.

Kann mir hier mal bitte ein Jemand von euch die Lösung zu sagen.


Danke

Gruß
 
Standardmäßig wird das Dock-Icon nicht transparent, das kann man aber über versteckte Einstellungen z.B. per TinkerTool oder einen Terminal-Befehl einstellen.

Zur eigentlichen Frage: Du musst immer unterscheiden zwischen Programmen und Fenstern. Das rote "X"-Symbol z.B. schließt ein Fenster, während Cmd-Q oder der entsprechende Befehl im Menü oder im Dock das Programm beendet. (Bei manchen Programmen, die immer genau ein Fenster zeigen, z.B. den Systemeinstellungen, wird das Programm auch durchs Schließen des Fensters beendet, aber viele Programme, insbesondere dokumentenbasierte wie Office-Programme, Editoren, Bildbearbeitungen etc. laufen auch ohne Fenster weiter, dann gibt's immer noch die Menüleiste des Programms.)

Und was Du ansprichst, ist ein ähnlicher Punkt: Mit dem gelben Minus oder Cmd-M minimierst Du ein Fenster, nicht ein Programm! Wenn das Programm mehrere Fenster offen hat, ist nur das eine minimiert, die anderen Fenster sind noch sichtbar. Mit Verstecken/Ausblenden (Cmd-H) stellst Du das ganze Programm auf „unsichtbar“, alle Fenster des Programms werden vom Bildschirm verschwinden, bis Du das Programm wieder fokussierst (dann kommen sie alle auf einen Schlag wieder zurück). Das nutze ich persönlich zigmal häufiger als das Minimieren einzelner Fenster.

Die Abrenzung ist eigentlich auch klar: Die Ampel-Buttons oben links in einem Fenster beziehen sich aufs Fenster, die Menüpunkte im Dock-Popupmenü oder im Anwendungsmenü oben links beziehen sich auf das ganze Programm.
 
Hallo,

gute Frage, weil wirklich klar ist mir der Sinn dieser Funktion auch nicht.

Einziger Unterschied, den ich feststelle- gesetzt, man hat ein Programmfenster mit der gelben Ampel ins Dock minimiert (rechts von der Strassenlinie), so verschwindet dieses bei Ausblenden des entsprechenden Programm-Icons- man hat also mehr Platz im Dock.

Aber sonst?...bin ich für weitere Erklärungen der Sinnhaftigkeit auch dankbar.
 
gkar hats doch genau erklärt, Fenster <> Programm.
Was verstehst Du denn nicht?
 
Hallo,

gkars Erklärung hat sich mit meinem Post überschnitten bzw. fast zeitgleich, daher habe ich sie jetzt erst gesehen.

Der Unterschied zwischen Fenster und Programm war mir durchaus klar....wahr ist, dass ich, wohl ebenso wie der TE, die Transparenz des Icons bei Ausblenden irgendwann im Tinker Tool so eingestellt hatte- dies aber zwischenzeitlich schlicht vergessen hatte.
:innocent:

Bis dato habe ich diese Ausblendfunktion (Rechtklick auf Dock-icon bzw. cmd+h) kaum genutzt- durch den Thread und gkars Ausführung leuchtet mir aber ein, dass das, bei mehreren geöffneten Fenstern einer Anwendung (die man aber, wohlgemerkt, nicht beenden will!) praktischer ist, als deren Fenster einzeln zu minimieren, um Übersicht auf seinem Schreibtisch zu behalten bzw. schnell zu einer anderen Anwendung zu switchen- bedankt dafür- und die Frage des TE ist damit wohl auch beantwortet.
 
Einziger Unterschied, den ich feststelle- gesetzt, man hat ein Programmfenster mit der gelben Ampel ins Dock minimiert (rechts von der Strassenlinie), so verschwindet dieses bei Ausblenden des entsprechenden Programm-Icons- man hat also mehr Platz im Dock.
Man kann Fenster aber auch hinter das Programmicon minimieren lassen, was auch Platz spart. Ist also nicht wirklich ein gutes Argument um das Ausblenden/Verstecken zu nutzen.

Noch ein Unterschied: Wer per ⌘+Tab gern durch Programme switcht, kann dadurch eine versteckte Anwendung wieder komplett sichtbar machen, d.h. alle Fenster einblenden, minimierte Fenster bleiben jedoch minimiert. Auch ein Grund, weswegen ich das Ausblenden praktischer finde.

Auch gibt es Unterschiede bei der Verwendung der Funktion "Application Windows": Die minimierten Fenster werden als kleine Fenster am unteren Rand angezeigt, ausgeblendete Apps werden ganz normal angezeigt.

Mission Control zeigt aber weder minimierte Fenster noch ausgeblendete Apps an.
 
Mission Control zeigt aber weder minimierte Fenster noch ausgeblendete Apps an.

Ergänzung: Beim App-Exposé (also nicht alle unliniierten Fenster aller nicht versteckten Apps, sondern alle Fenster einer bestimmten App) werden die minimierten Fenster mit angezeigt, und das App-Exposé lässt sich sogar (per Wischgeste auf Dock-Icon) für versteckte Apps aufrufen.