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Warum überhaupt Apple? Es gibt doch sooo viele Alternativen...

  • Ersteller Ersteller Gelöschter User 257083
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Das war z.B. überhaupt kein Problem für mich, als ich zum Mac gekommen bin. Denn das Atari-BS hat das ganz genauso gemacht. Und auch das GEM (das ist ja die Oberfläche, die auch beim Atari benutzt wurde) auf dem PC hat das so gemacht. Das Windows das anders macht und die Oberflächen für Linux meist Kopien von Windows sind, dafür kann ja macOS nichts. :-)
Ja, das Atari-OS, das korrekt TOS heißt, hat sich teilweise ähnlich verhalten. Kenne ich noch von meinen alten 1040 STF und Mega ST. Aber Dein Vergleich von Windows mit Linux ist ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Zweifelsfrei gibt es Linux-Distros, die sich seitens des GUI stark an Windows anlehnen, z. B. ZorinOS, das mit einem stark modifizierten GNOME-Desktop arbeitet, wo man nicht nur einen Desktop auswählen kann, der stark an Windows erinnert, sondern auch an macOS, chromeOS oder an das originale Ubuntu, je nach Geschmack. Und für z. B. Linux Mint mit Cinnamon-Desktop gibt es ebenfalls Mods, mit denen man sich kinderleicht einen Windows 11-Look installieren kann. Ansonsten aber gibt es unter Linux (wobei es DAS Linux schlechthin nicht gibt, denn gemeint ist immer nur der Kernel)) noch etliche andere GUIs wie KDE Plasma, Xfce, Mate usw., usw., die mit Windows nicht einmal auch nur ansatzweise was zu tun haben. Ich kann die hier gar nicht alle aufzählen. Auf z. B. meinem beruflichen Arbeits-PC läuft Manjaro mit KDE. Das hat mit Windows rein gar nichts zu tun, so wie auch Linux bzw. die ganzen Distros von der Funktionsweise her nichts mit Windows zu tun haben oder damit vergleichbar sind. Aber das wird bzw. ist schon wieder alles OT an dieser Stelle.
 
Um mal auf die Überschrift einzugehen: was gibt es denn für Alternativen?
Bei Laptops überholen selbst die alten iBooks in Punkto Design, Bedienbarkeit und Zuverlässigkeit fast jedes gängige Laptop anderer Hersteller.
Ok, Highlights bei anderen Herstellern bzw. umgekehrt Fehltritte seitens Apple gibt es auch, aber generell sind die meisten anderen Laptops einfach immer einen Tick schlechter als ein Apple-Gerät. Die Mehrzahl der Laptops sind mittlerweile MacBook-Imitate mit Chiclet Keyboard, aber das Trackpad ist grottig, schlecht zu bedienen unter Windows, die Tastaturoberschale ist meist in UK/EU/DE und US die gleiche, so dass keine regional verschiedenen Gehäuse hergestellt werden müssen. Bei Apple gibt es grundverschiedene gefräste Gehäuse, da die Tastaturoberschale aus dem gleichen Alu-Block gefräst ist wie der Rest.
Vom immer schlechter werdenden Windows mal ganz abgesehen. Und Linux ist absolut toll und sehr wichtig, es ist auch nur eine Alternative zu macOS, aber keine wirkliche Konkurrenz.
 
Vom immer schlechter werdenden Windows mal ganz abgesehen.
Oh. Da bekommst du großen Gegenwind… Windows hat sich schon auch gebessert - denke, deine Meinung beruht auf alten Versionen?
Kann dieses Windows-Schlechtreden nicht mehr hören.

Linux - ist ja bei den meisten Anwendern sehr gut angenommen worden… *Ironie*
 
aber generell sind die meisten anderen Laptops einfach immer einen Tick schlechter als ein Apple-Gerät
Ich habe hier ein dienstliches HP Notebook und bis auf den ständig lärmenden Lüfter kann ich eigentlich nicht meckern.
Es hat ein 16" Display, Thunderbolt 4, USB 4, DisplayPort, HDMI, einen Ethernet Anschluss, die Möglichkeit vier DDR5-Dimms zu stecken und vier M.2 NVMe SSD Steckplätze.
Das Windows 11 läuft stabil.
Gut der Rechner ist schon drei Jahre alt, müsste also mit einem Mac von vor drei Jahren verglichen werden.
Er ist natürlich aus Kunststoff, aber das interessiert mich eigentlich überhaupt nicht.
 
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Bei Google bei ich bzw alle meine Daten und meine Aufmerksamkeit das Produkt, was sie ihren Kunden verkaufen.

Bei Apple bin ich Kunde. Ich hoffe das noch bleibt ganz lange so.
 
Aus dem Grund Apple wählen - und dann haben die meisten WhatsApp, TikTok, Facebook, Google, temu, usw. installiert…
Jede einzelne Entscheidung für mehr Privatsphäre hilft.

Man kann immer noch ohne App einkaufen gehen, seine Daten in Nextcloud speichern, seine Familiengruppe in Signal oder iMessage haben. Also macht Gebrauch davon.
 
@helge Kann ich so überhaupt nicht nachvollziehen. Nutze seit vielen Jahren die Surface-Geräte von Microsoft und finde, dass sie den MacBooks absolut ebenbürtig sind. Ich selbst habe z.B. eine Surface Pro 8, das nun auch schon wieder vier Jahre alt ist, und es funktioniert immer noch top mit Windows 11. Meine Ex-Frau hat ein Surface Laptop mit einem super Trackpad. Auch das verrichtet seinen Dienst seit mehreren Jahren zuverlässig.

Wenn man mit Windows 11 gut klar kommt, braucht man kein MacBook, um gute Hardware zu bekommen. Da sind andere Hersteller ebenbürtig oder teilweise besser.

Und selbst bei den Smartphones wird Apple von anderen Herstellern, wie z.B. Oppo, durchaus überholt. Ich persönlich bleibe aber bei Apple, weil mir das Ökosystem (sogar ohne macOS) sehr gut gefällt. Ich sehe aber keinerlei Notwendigkeit, auf ein MacBook umzusteigen, zumal Apple es ja seit Jahren nicht hinbekommt (oder hinbekommen will), eine Face-ID-Kamera und einen Touchscreen in seine MacBooks zu integrieren oder einfach macOS auf das iPad (Pro) zu bringen.
 
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Ich habe hier ein dienstliches HP Notebook und bis auf den ständig lärmenden Lüfter kann ich eigentlich nicht meckern.

Dies, sowie die Wärmeentwicklung und damit verbunden die grottige reale Akkuleistung waren genau die Gründe nach über 30 Jahren Windows auf ein Macbook umzusteigen.
Und was soll ich sagen, ich will da sicher nicht mehr weg von.

Gruß
Andi
 
Tja, die Entscheidung treffe ich dienstlich nicht selber. Da dort zu 130% nur Microsoft benutzt wird, ist da in den nächsten Jahren auch keinerlei Änderung zu erwarten. Die Akkuleistung ist mir da auch völlig egal, ich sehe das als USV an und dafür funktioniert es. Da ich mobil arbeiten darf, ist ein Notebook auch angenehmer. Im Büro habe ich seit ca. sieben Jahren eine Thunderbolt-Dockingstation mit zwei Monitoren, somit habe ich da problemlose drei Monitore (was ja an ARM Macs nicht immer so einfach ist) in Betrieb.

Privat gibt es seit 30 Jahren nur Macs und das wird wohl auch so bleiben, das stand aber oben weiter schon. Es gab zwischenzeitlich auch mobile Macs, aber die sind alle weg. Der stationäre mini M1 und ein iPad reichen völlig.
 
Privat gibt es seit 30 Jahren nur Macs und das wird wohl auch so bleiben

Ich hatte es zwischen 2011 und 2012 mal kanpp ein Jahr mit einem MacBook und einem iMac 27 versucht und bin dann wieder zurück zu einem Windows-Notebook mit externen Monitoren. Ich habe mich damals einfach nicht wohl gefühlt mit macOS. Wenn Apple mal endlich einen Tablet-PC machen würde, dann könnte ich es ggf. noch mal versuchen, aber gegenwärtig wüsste ich keinen Grund, warum ich das machen sollte.

Ich arbeite aber auch primär textorientiert am PC. Sprich, Video- und Bildbearbeitung brauche ich nur selten.

Mein Surface Pro 8 mit i5 hat zwar einen eingebauten Lüfter, aber der ist nur sehr selten an.
 
Das mit dem mixed-PC, also macOS auf dem iPad bzw. Touchscreen auf dem Mac, ist so eine Sache:

Sowohl Microsoft als auch GNOME wurden sehr gerügt für die Versuche, beides zu kombinieren. Man erinnere sich an den holprigen Start der GNOME-Shell 3.0 und den Verriss von Windows 8.0.
Bei beiden waren die Fehler mehr als offensichtlich, bei Windows 8 fehlte lediglich der sichtbare Start-Button und bei GNOME-Shell wurden dem Fenster-Manager und dem Datei-Manager massenweise nützliche Funktionen entrissen - also eigentlich nichts, was mit dem sonst sehr mutigen Versuch, eine neue GUI-Metapher zu etablieren, zu tun hatte.
Apple wartet wohl noch ab, ehe es zu einem hybriden System kommt.
Aber wenn ich sehe, wie schwerer das Sideloading auf macOS gemacht wird, glaube ich eher, dass der Hybride auf iOS basieren wird und auf einen Touch-Mac kommt.
 
wie schwerer das Sideloading auf macOS gemacht wird
Was denn für ein Sideloading bei macOS?
Bei macOS sehe ich eher die Installation per AppStore als Sideloading an. Ein Programm in den Programme Ordner legen ist für mich bei macOS der Normalfall. :-)
 
Mein Yoga X1 hat ja auch ein Touchdisplay. Ich hab da im Arbeitsalltag aber überhaupt keinen Usecase für. Selbst nicht wenn ich den Rechner mobil nutze, was regelmäßig.
 
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Was denn für ein Sideloading bei macOS?
Bei macOS sehe ich eher die Installation per AppStore als Sideloading an. Ein Programm in den Programme Ordner legen ist für mich bei macOS der Normalfall. :-)
Ja, so war es ja auch mal, zumal Apple vor dem AppStore an genau der Stelle im Apple-Menü einen Link zur eigenen Homepage mit Softwarevorschlägen hatte.
Ab Mac OS X 10.8 Mountain Lion musste man Programme mit Rechtsklick > Öffnen starten, um bestätigen zu können, dass man dem Programm vertraue. Ab Sonoma oder Sequoia geht das nur noch über die Systemeinstellungen und nicht ohne Admin-Passwort - obwohl das seit 10.8 mit dem Befehl
Code:
xattr -r -d com.apple.quarantine /Applications/Programmname.app
bis heute ohne Passwort geht.
 
Mein Yoga X1 hat ja auch ein Touchdisplay.

Ich nutze ja sowohl privat als auch beruflich einen Tablet-PC, der eigentlich immer direkt vor einem externen Monitor als Zusatzeingabemöglichkeit für einen Stift steht. Insbesondere beruflich nutze ich das viel, um beispielsweise Zeichnungen, die ich von Zeichenbüros bekommen habe, zu korrigieren. Aber auch privat habe ich das hier und da schon häufiger genutzt. Und wenn ich z.B. auf dem Tablet-PC ein Zusatzfenster geöffnet habe, dann kann ich dort auch mal schnell mit dem Finger durch Listen und Websites scrollen. Doof ist nur, dass dann immer der Mauscursor von meinem externen Monitor verschwindet.

Da ich ein iPad habe, kommt das Surface Pro eher selten als Tablet mit Windows 11 zum Einsatz. Macht auch nur bedingt Spaß im Unterschied zu iPadOS 26. Aber es geht. Mein Sohnemann spielt häufiger auf meinem Surface Pro und nimmt das dann für Touch-Eingaben mit ins Bett, statt immer nur am Schreibtisch zu sitzen. :innocent:

Bei einem klassischen Notebook mit permanent verbundener Hardware-Tastatur und Trackpad macht ein Touchscreen zugegebenermaßen nur Sinn für die Stifteingabe. Aber auch die kann hier und da ganz nützlich sein.
 
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Ab Mac OS X 10.8 Mountain Lion musste man Programme mit Rechtsklick > Öffnen starten
Aber nicht bei allen.

Und das bezeichnest Du schon als Sideloading? Ich würde es eher als Installation bezeichnen. Aber jeder wie er mag. :-)