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Warum überhaupt Apple? Es gibt doch sooo viele Alternativen...

  • Ersteller Ersteller Gelöschter User 257083
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Also zunächst einmal einen ganz fetten Dank für die zahlreichen Reaktionen. Ich hätte nie gedacht, was für eine (auch) Diskussion ich damit losgetreten habe. Aber bleibt doch bitte sachlich und "keift" Euch nicht gegenseitig an. Ist ja schließlich auch alles Glaubens- und Ansichtssache. Da gibt es Menschen, die brauchen eine Einbauküche für 50.000 €, damit sie sich wohl fühlen, andere einen Sportwagen usw. Daher an dieser Stelle den Spruch "Jedem das Seine" nicht falsch interpretieren, insbesondere in Bezug auf eine gewisse Historie.

Ich muss sagen, dass mir das macOS 26 inzwischen immer mehr Spaß bereitet, wobei es andererseits auch noch immer Dinge gibt, die ich verfluche, aber die zähle ich mal zu den Dingen, die ich im Rahmen der Umgewöhnung von Linux auf macOS noch lernen muss, denn ich habe den Mini ja erst seit 2 oder 3 Wochen. Da gibt es also noch viel zu tun und zu lernen. Inzwischen arbeite ich auch viel mit dem Terminal, was z. B. diverse Systemeinstellungen betrifft, aber egal an dieser Stelle.

Jedenfalls sieht es wohl definitiv danach aus, dass ich jetzt mehr oder weniger komplett im Apple-Ökosystem "gefangen" bin, aber das ist schon ok. Macht ja auch Spaß, die gewisse "Einheitlichkeit" zwischen den Geräten. Hat hat alles seine Vor- und Nachteile.

In diesem diesem Sinne nochmals herzlichen Dank für Eure zahlreichen Antworten und ich bin mal gespannt, wie sich dieser Fred weiter entwickeln wird.

Grüße, Jürgen
 
Die Umgewöhnung wird wohl trotzdem recht rasch gehen. Mach Dir keine Sorgen.

Noch was kurz: Aus dem Ökosystem kann man sich herausarbeiten, wenn man es unbedingt möchte oder muss. Das Wort „gefangen“ wird in dem Zusammenhang oft genutzt, aber die Hürde ist meist Bequemlichkeit oder Verlust von Komfort.
 
ich frage mich bei so Aussagen immer, wie man darauf kommt? Das sind doch nun Dinge, die einfach zu recherchieren sind.
Voll, das frage ich mich auch immer :)
Windows liegt innerhalb dieser Sparte bei 3% Wachstum.
Der mit Abstand schlechteste Wachstum aller Geschäftsbereiche.
Wenn das für dich bedeutet, dass es keine Relevanz hat und kein Geld abwirft, dann haben wir sehr unterschiedliche Ansichten.
Um das benantworten zu können müssten wir wissen, wie viel der 13 Milliarden Desktop Lizenzen sind und wie viel, zum Beispiel Surface Geräte. Die Sparte heisst ja "Windows OEM and devices"
 
Aus dem Ökosystem kann man sich herausarbeiten, wenn man es unbedingt möchte oder muss.

Man kann ja auch versuchen, sich nicht zu weit hineinziehen zu lassen. Ich setze zum Beispiel ganz bewusst auf ein Smart-Home-System, das bei Bedarf komplett ohne Homekit funktionieren würde. Aktuell sehe ich zwar keine Notwendigkeit, von Apple abzurücken, aber man weiß ja nie. Mein Smart-Home-System ist übrigens primär von einem Deutschen Unternehmen, das allerdings in China fertigen lässt. Aber die Pille muss man heutzutage wohl überall schlucken.

Der mit Abstand schlechteste Wachstum aller Geschäftsbereiche.

Ein geringes oder stagnierendes Wachstum kann ja diverse Gründe haben. Beispielsweise eine hohe Sättigung. Ich wachse auch schon seit gut 40 Jahren nicht mehr. Allerdings schaut bei mir auch niemand drauf, ob ich ausreichend Gewinne abwerfe. Außer meine Unterhaltsempfänger. :innocent:
 
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Ich setze zum Beispiel ganz bewusst auf ein Smart-Home-System, das bei Bedarf komplett ohne Homekit funktionieren würde.
Homekit habe ich bis vor sieben Jahren ca. 2 Jahre lang eingesetzt. Es war ein Krampf. Mehrmals wurde meine gesamte Konfiguration einfach so gelöscht. Da man die Konfiguration ja nicht irgendwo bei sich hat, sondern nur in der Cloud, und nicht sichern kann, ist das ganze eine ziemliche Katastrophe. Vor sieben Jahren bin ich auf Home Assistant umgestiegen, bei dem alles bei mir lokal läuft, ich meine automatisierten Sicherungen der Konfiguration habe, die auch wirklich funktionieren, und das auch funktioniert ohne sich die Finger an irgendwelchen Konfigurationen zu brechen, weil das in HomeKit nicht so funktioniert.

Das visuelle Debugging von Automatisierungen in Home Assistant ist genial.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nutze Homekit eigentlich nur zur Sprachsteuerung per Siri über die Apple Watch. Der Rest läuft seit 2012 über meine HomeMatic-Zentrale und seit ca. 2017 zusätzlich über den ioBroker. Home Assistent wollte ich auch schon mehrmals testen, aber das läuft im Container ja leider nicht ohne Einschränkungen.
 
aber das läuft im Container ja leider nicht ohne Einschränkungen
Man hat halt keine Add-Ons, aber das sind ja auch nur parallel zu HA laufende Container. Das bekommt man auch per Hand hin, ist nur mehr Arbeit.
Hier lief HA anfangs auf einem Pi4 und seit ca. 1,5 Jahren in einer VM auf einem TinyPC mit Proxmox. Die Installation ist immer noch dieselbe wie beim Pi, dort wurde nur ein Backup erstellt, und in der VM beim ersten Start importiert und schon lief wieder alles genau wie vorher. Nur habe ich z.B. AdGuard, das vorher als Add-On innerhalb von HA lief, jetzt als LXC in Proxmox direkt laufen.

Wegen OT: Ja, ich bin schon still.
 
Für mich gibt es keine Alternative, da ich noch nie so zufrieden war wie mit iOS, macOS, tvOS u.s.w..
Hardware, Software alles passt für mich und macht mir seit mittlerweile fast 12 Jahren Freude. Für mich
gibt es keine Alternative. Die Software ist für mich der ausschlaggebende Grund nicht wechseln zu wollen.
 
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Reaktionen: AndaleR und iMactouch
Ich nutze HomeKit jetzt seit ca. 2 Jahren.
Bin sehr zufrieden damit und hatte bisher auch noch keine Aussetzer.

Läuft rund und ist einfach zu bedienen. Sollte es mal zu Problemen kommen könnte ich mir vorstellen das es nervig ist weil man nicht erkennen kann woran es liegt.
 
So, mal ein kurzer Zwischenbericht an dieser Stelle, wass die Umstellung und Umgewöhnung betrifft. Heute Abend (es ist ja Wochenende), da habe ich meine beiden Lieblingsspiele in Form des Euro Truck Simulator 2 und American Truck Simulator aus meinem Steam-Account installiert. Absolut positiv dabei ist, da die beiden Spiele etliche GB an HDD-Speichervolumen benötigen, dass sie sich auf der externen SSD in meinem Dock installieren lassen. Der Start lief auch gut, nur bei der Konfiguration meines Kontrollers in Form eines Logitech Driving Force GT (Lenkrad mit Pedalen) stürtzen die Spiele ab. Ich schiebe es mal darauf, dass ich derzeit noch mit dem macOS 26 RC arbeite und der Hersteller der Software (SCS) hier noch nicht so recht angepasst hat. Ist aber auch ein Luxusproblem. "Notfalls" werde ich mir in den kommenden Monaten dann eine PS5 zulegen, die diesbezüglich nach meinen Recherchen tadellos zu funktionieren scheint. Aber genug OT an dieser Stelle.

Was für aber noch immer "verstörend" ist bzw. so auf mich wirkt, dass ist der Punkt, dass in einem geöffneten Programmfenster alle verfügbaren Pull Down-Menüs nicht in dem Fenster selbst, sondern oben in der Menüleiste des Desktops angezeigt werden. Vielleicht versteht Ihr, was ich meine. Was habe ich da schon geflucht, obwohl das ja eigentlich einer dieser 99%-Fehler ist. Daran habe ich mich noch immer nicht so recht gewöhnen können - Und auch nicht daran, dass das rote Kreuz oben Links im Fenster die App nicht schließt, sondern nur minimiert und das Proggi im Hintergrund dann immer noch läuft, wobei man das in der Taskleiste unten ja an dem Punkt unter dem App-Icon erkennen kann.

Ja, ich muss noch immer viel lernen, wobei ich das zum Teil auch mal darauf schiebe, dass ich mit einer Beta bzw. einem RC arbeite und daher viel SW von Drittanbietern noch nicht so wirklich und richtig angepasst ist, aber auch das ist ja eigentlich alles OT von mir, denn meine ursprüngliche Frage lautet ja anders. Daher Schluss damit an dieser Stelle sowie vielen Dank für Eure Antworten und Hilfestellungen. Weitete Probleme, die ich noch mit macOS habe, werde ich ab sofort an passender Stelle posten... Obwohl... Noch ist mein "alter" und privater Ubuntu-Rechner nicht platt. Ach herrje, immer diese Entscheidungen... 🤔.
 
Sowohl ETS und ATS laufen auf meinem Mac Mini M4 mit dem Driving Force GT butterweich unter der aktuellen Version (26 RC). Vielleicht hat dies noch andere Gründe.
 
Danke für Deine schnelle Antwort, obwohl dieses Thema (ETS & ATS) ansich ja völlig OT ist. Ich verstehe das auch nicht. Sobald ich die Config der Pedale abgeschlossen habe, die ja jeweils als "vertauscht" eingerichtet werden müssen, in Bezug auf die Stellungen (ist bei Dir vielleicht auch so), landde ich wieder auf dem Mac-Desktop. Vielleicht muss ich die Spiele auch mal neu installieren, aber wie gesagt, ist das derzeit für mich noch ein Luxusproblem. Aber gut zu wissen, ich in Dir möglicherweise einen kompetenten Ansprechpartner gefunden habe. Daher nochmals vielen Dank für Dein Feedback.
 
dass in einem geöffneten Programmfenster alle verfügbaren Pull Down-Menüs nicht in dem Fenster selbst, sondern oben in der Menüleiste des Desktops angezeigt werden.
Ja ich denke, daran wirst du dich über kurz oder lang gewöhnen :)
Und auch nicht daran, dass das rote Kreuz oben Links im Fenster die App nicht schließt, sondern nur minimiert und das Proggi im Hintergrund dann immer noch läuft, wobei man das in der Taskleiste unten ja an dem Punkt unter dem App-Icon erkennen kann
Dieses Verhalten mochte ich auch lange nicht, weil ich die Idee dahinter lange nicht verstanden habe. Denn um das hier noch verwirrender zu machen: Das gilt ja nicht für alle Programme. Einige schließen sich komplett. Es gibt welche, die sich selbst schließen, wenn das letzte Fenster geschlossen wird, zum Beispiel Kontakte oder Rechner.
Aber es hat auch Vorteile. Mail.app kann kein Fenster offen haben, aber Mails empfangen.
Fenstermanagement erledige ich dann aber auch meistens mit Shortcuts: Ich kann mit cmd+w (Fenster schließen) und cmd+q (Programm beenden) exakter und gleich schnell beenden oder schließen.
 
Einige schließen sich komplett. Es gibt welche, die sich selbst schließen, wenn das letzte Fenster geschlossen wird, zum Beispiel Kontakte oder Rechner.

Dafür gibt es feste Regeln. Wenn ein Programm seinen Dienst hauptsächlich in einem einzigen Fenster erbringt und keinen dokumentenorientierten Arbeitsablauf verwendet, darf es sich ausnahmsweise beenden, wenn sein Fenster geschlossen wird.

Und auch nicht daran, dass das rote Kreuz oben Links im Fenster die App nicht schließt, sondern nur minimiert und das Proggi im Hintergrund dann immer noch läuft
Es ist klar, was Du meinst, aber "minimiert" ist eigentlich etwas anderes, nämlich dass alle offenen Fenster eines Programms verkleinert ins Dock gestellt werden. Das rote Kreuz schließt wirklich nur das zugehörige Fenster.

Übrigens ist es in Wirklichkeit noch komplizierter, da das Betriebssystem "mitdenkt" und analysiert, wann es sich lohnt, ein Programm zu beenden und wann nicht. In Mac OS X 10.7 bis macOS 15 kann es ohne Zutun des Nutzers passieren,
  • dass ein Programm sich von selbst beendet, wenn das System meint, dass dieses Programm nicht mehr gebraucht wird. Das ist zum Beispiel beim QuickTime Player so.
  • dass das System nur so tut, als hätte es ein Programm beendet, wenn es meint, dass der Benutzer es bald doch wieder braucht. In Wirklichkeit läuft das Prozessmanagement des Programms weiter und bleibt als sogenannter "Zombie-Eintrag" zur schnellen Wiederherstellung im Speicher.
Diese Techniken waren allerdings etwas "über-engineered" und werden in Zukunft in macOS wahrscheinlich wieder aufgegeben.
 
dass in einem geöffneten Programmfenster alle verfügbaren Pull Down-Menüs nicht in dem Fenster selbst, sondern oben in der Menüleiste des Desktops angezeigt werden.
Das war z.B. überhaupt kein Problem für mich, als ich zum Mac gekommen bin. Denn das Atari-BS hat das ganz genauso gemacht. Und auch das GEM (das ist ja die Oberfläche, die auch beim Atari benutzt wurde) auf dem PC hat das so gemacht. Das Windows das anders macht und die Oberflächen für Linux meist Kopien von Windows sind, dafür kann ja macOS nichts. :-)
 
Dafür gibt es feste Regeln. Wenn ein Programm seinen Dienst hauptsächlich in einem einzigen Fenster erbringt und keinen dokumentenorientierten Arbeitsablauf verwendet, darf es sich ausnahmsweise beenden, wenn sein Fenster geschlossen wird.
Immer wenn ich mich damit beschäftige, stört mich dieses Verhalten mehr, da es inkonsistent erscheint. Wenn ich Kalender, Erinnerungen und Notizen öffne und schließe, welche dieser Apps würden sich denn nach festen Regeln "ausnahmsweise" beenden? Alle, keine, nur einige? Die sind meiner Meinung nach alle drei nur in einem Fenster nutzbar und nicht dokumentenbasiert (oder Notizen doch?).
Ich könnte es nicht schlüssig erklären. Kannst du das? Aber vielleicht ist das auch an dieser Stelle fehl am Platz.
 
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Ich meine, daß das Verhalten von Classic Mac OS und auch macOS (als es anfangs noch Mac OS X hieß) anders war. Da wurde durch das Schließen eines Fensters das Programm nicht beendet. Ich kann mich aber auch täuschen, das ist ja schon so lange her.
Die Mac OS Developer Guidelines von früher habe ich auch nicht mehr hier, um da einmal nachzulesen. Da hatte Apple ja wirklich gut beschrieben wie eine Mac Oberfläche auszusehen hat, wie das Menü aufgebaut sein muß, was es da alles geben muß etc. Nur dann fing Apple ja selber an dagegen zu verstoßen und dann war es das mit den Guidelines.
 
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Reaktionen: James Atlick
Warum Apple? Ganz klar: Aqua und Mac OS X!