Gelöschter User 257083
Gast
Hallo liebe Gemeinde (und es gibt jetzt viel zu lesen),
ich bin noch komplett neu hier im Forum und sollte meine "Klappe" daher vielleicht (noch) nicht zu weit "aufreißen", aber mich würde mal interessieren, wieso, weshalb und warum Ihr eigentlich irgendwie und irgendwann im "Apple-Ökosystem" gelandet seid. An dieser Stelle möchte ich auch mit sozusagen gutem Beispiel vorangehen: Nun, seit rund 14 oder 15 Jahren (oder so) bin ich eigentlich ein bekennender Android-Fanboy. Mein erstes Smartphone war ein Galaxy S2 und seit dem habe ich meistens auch immer Geräte von Samsung gekauft. Es gab mal "Abweichler" in Form von Xiaomi und Huawei, meistens aber stets Samsung. Für Apple hatte ich nie was übrig. Viel zu teuer, viel zu altbacken, zu konservativ und zu rückständig, Ach, was habe ich bis so vor 3 oder 4 Monaten noch über iPhones gelästert und gelacht. Das waren für mich bis dahin eigentlich nur "Angebergeräte" nach dem Motto: "Ich kann das Teil zwar gar nicht so wirklich richtig und vollumfänglich bedienen, aber hey... Ich habe ein iPhone und kann mir das leisten. Ich bin besser als Du." - Na ja, so sinngemäß jedenfalls. Dieser Meinung war auch ich noch vor wenigen Monaten. Da ich aber ein Mensch bin, der nach dem Motto "audiatur et altera pars" (man muss auch immer die Gegenseite anhören) lebt, hatte ich mir vor wenigen Monaten - ich glaube, es war so zu Zeiten der iOS 26 Beta 1 - mal ein gebrauchtes iPhone 15 Pro Max bestellt. Einfach und eigentlich nur aus "Jux und Tollerei", um mal zu sehen, was so viele Menschen eigentlich so toll an diesen Geräten finden. Zu dem Zeitpunkt war noch ein Galaxy S24 Ultra mein Alltagsgerät und meine Frau hatte das "kleine, normale" S24. Oh, was habe ich in den ersten Tagen über das 15 Pro Max gelacht. Wie kann man sich nur so einen "Sch***" kaufen, wo man nicht einmal die Rastergröße des Homescreens einstellen kann? (Anm.: Auf meinem S24U lief der Nova-Launcher, der in Bezug auf Personalisierung und "Customizing" keinerlei Wünsche offen lies). Dann die "umständliche" Bedienung in Form von Einstellungen in den Apps. Unter Android geht das in der jeweiligen App selbst, aber bei iOS muss man dazu in die Systemeinstellungen -> Apps... na ja, Ihr wisst schon. Bis ich das mal rausgefunden hatte...
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Und ach... Es gäbe noch so viel mehr "Lästerkram" zu schreiben, bis... ja bis ich dann etwas "tiefer" eingestiegen bin, so in der Form Sicherheit des Systems ansich, einfache und logische Bedienung des Gesamtsystems (wenn man es bzw. das Konzept denn mal verstanden hat), usw., usw. Ab dem Zeitpunkt konnte ich mich auch mit den - gar nicht mal sooo wenigen - Nachteilen gegenüber Android anfreunden, wobei das zugegebenermaßen teilweise auch ein Jammern auf hohem Niveau war. Dann also zügig die iOS Beta "1.5" installiert, denn ich befand mich noch immer im "Kauf-Widerrufsfenster"... Und plötzlich, aus für mich auch heute noch immer unerfindlichen Gründen, fand ich das Gerät richtig klasse. Daher also auch gleich mal für meine Frau ein "altes" 15er bestellt (sie braucht nach eigener Aussage keinen KI/AI-Kram und kein 120 Hz-Display) und siehe da, auch sie kommt als "Maximal-DAU" mit dem iPhone viel besser zurecht, auch wenn auch sie sagt, dass so hier und da... hä?... Wie geht denn das?... usw., aber inzwischen hat auch sie sich innerhalb weniger Tage an die mehr oder weniger "systemeinheitliche" Bedienung gewöhnt, was die für sie wichtigen Alltagsdinge betrifft. In ihrer Freizeit, so als "Couch-Surferin", spielt sie gerne so'n Kram wie Family Farm und noch 2, 3 artverwandte Spiele. Dazu hatte sie bisher ein Tablet Xiaomi Remi Pad Pro. Ein klasse Gerät Ansicht, keine Frage. Vor wenigen Wochen - und nach vorherigem "Schlaumachen" meinerseits - hatte ich dann mal ein neuwertiges iPad Air M1 (2022) geordert. Was soll ich sagen? Es war ein weiterer Schritt in das "Apple Ökosystem" und meine Frau freut sich inzwischen über die und das... wie soll ich an dieser Stelle sagen... einfache "Datensynchronisierung" zwischen ihrem iPhone und dem iPad... Obwohl... Das geht bei Android/Google eigentlich und im Prinzip ja ebenfalls so einfach, locker und flockig, aber sei's drum. Bei Apple ist diese Funktion irgendwie einfacher und nutzerfreundlicher gestaltet, also für "DAUs" optimiert.
Und wie ich jetzt zum Mac mini M4 (in der Basiskonfiguration, also "Holzklasse" gekommen? Dabei bin ich doch auf meinem Privat-PC schon seit rund 10 Jahren ein eingefleischter Linux-Fan. Na ja, auch das Gerät hatte ich mir eigentlich nur mal so mehr oder weniger "zur Ansicht" und Testzwecken bestellt, denn wenn man schon - und innerhalb weniger Wochen - "mobilgerätetechnisch" von Android auf Apple umgestiegen ist, warum dann nicht auch mal das Desktopsegment ausprobieren, zumal der M4 mini ja sowas wie ein "Preis-/Leistungswunder" sein soll? Ja, das ist er im Groben und Ganzen auch, wobei ich, als Linux-Umsteiger, noch immer mit diversen und teils erheblichen Macken und Mängeln des macOS zu kämpfen habe und daher, im Gegensatz zu den Mobilgeräten (iPhones und iPad) derzeit, Stand hier, heute und jetzt, wirklich noch nicht weiß, ob ich den Mini tatsächlich behalten soll. Derzeit überwiegen für mich noch die Nachteile gegenüber Linux, obwohl der kleine Kasten schon was zu bieten hat. Ach... Verdammt und herrje...
Aber zurück zu meiner eigentlichen Frage: Wie war das bei Euch? Was hat Euch in dieses Ökosystemgezogen? Und was hält Euch darin "gefangen"? Die Anschaffungspreise der Hardware und die Preispolitik von Apple ansich können es doch nicht sein, oder doch? Würde mich mal interessieren.
Grüße, Jürgen
ich bin noch komplett neu hier im Forum und sollte meine "Klappe" daher vielleicht (noch) nicht zu weit "aufreißen", aber mich würde mal interessieren, wieso, weshalb und warum Ihr eigentlich irgendwie und irgendwann im "Apple-Ökosystem" gelandet seid. An dieser Stelle möchte ich auch mit sozusagen gutem Beispiel vorangehen: Nun, seit rund 14 oder 15 Jahren (oder so) bin ich eigentlich ein bekennender Android-Fanboy. Mein erstes Smartphone war ein Galaxy S2 und seit dem habe ich meistens auch immer Geräte von Samsung gekauft. Es gab mal "Abweichler" in Form von Xiaomi und Huawei, meistens aber stets Samsung. Für Apple hatte ich nie was übrig. Viel zu teuer, viel zu altbacken, zu konservativ und zu rückständig, Ach, was habe ich bis so vor 3 oder 4 Monaten noch über iPhones gelästert und gelacht. Das waren für mich bis dahin eigentlich nur "Angebergeräte" nach dem Motto: "Ich kann das Teil zwar gar nicht so wirklich richtig und vollumfänglich bedienen, aber hey... Ich habe ein iPhone und kann mir das leisten. Ich bin besser als Du." - Na ja, so sinngemäß jedenfalls. Dieser Meinung war auch ich noch vor wenigen Monaten. Da ich aber ein Mensch bin, der nach dem Motto "audiatur et altera pars" (man muss auch immer die Gegenseite anhören) lebt, hatte ich mir vor wenigen Monaten - ich glaube, es war so zu Zeiten der iOS 26 Beta 1 - mal ein gebrauchtes iPhone 15 Pro Max bestellt. Einfach und eigentlich nur aus "Jux und Tollerei", um mal zu sehen, was so viele Menschen eigentlich so toll an diesen Geräten finden. Zu dem Zeitpunkt war noch ein Galaxy S24 Ultra mein Alltagsgerät und meine Frau hatte das "kleine, normale" S24. Oh, was habe ich in den ersten Tagen über das 15 Pro Max gelacht. Wie kann man sich nur so einen "Sch***" kaufen, wo man nicht einmal die Rastergröße des Homescreens einstellen kann? (Anm.: Auf meinem S24U lief der Nova-Launcher, der in Bezug auf Personalisierung und "Customizing" keinerlei Wünsche offen lies). Dann die "umständliche" Bedienung in Form von Einstellungen in den Apps. Unter Android geht das in der jeweiligen App selbst, aber bei iOS muss man dazu in die Systemeinstellungen -> Apps... na ja, Ihr wisst schon. Bis ich das mal rausgefunden hatte...
.Und ach... Es gäbe noch so viel mehr "Lästerkram" zu schreiben, bis... ja bis ich dann etwas "tiefer" eingestiegen bin, so in der Form Sicherheit des Systems ansich, einfache und logische Bedienung des Gesamtsystems (wenn man es bzw. das Konzept denn mal verstanden hat), usw., usw. Ab dem Zeitpunkt konnte ich mich auch mit den - gar nicht mal sooo wenigen - Nachteilen gegenüber Android anfreunden, wobei das zugegebenermaßen teilweise auch ein Jammern auf hohem Niveau war. Dann also zügig die iOS Beta "1.5" installiert, denn ich befand mich noch immer im "Kauf-Widerrufsfenster"... Und plötzlich, aus für mich auch heute noch immer unerfindlichen Gründen, fand ich das Gerät richtig klasse. Daher also auch gleich mal für meine Frau ein "altes" 15er bestellt (sie braucht nach eigener Aussage keinen KI/AI-Kram und kein 120 Hz-Display) und siehe da, auch sie kommt als "Maximal-DAU" mit dem iPhone viel besser zurecht, auch wenn auch sie sagt, dass so hier und da... hä?... Wie geht denn das?... usw., aber inzwischen hat auch sie sich innerhalb weniger Tage an die mehr oder weniger "systemeinheitliche" Bedienung gewöhnt, was die für sie wichtigen Alltagsdinge betrifft. In ihrer Freizeit, so als "Couch-Surferin", spielt sie gerne so'n Kram wie Family Farm und noch 2, 3 artverwandte Spiele. Dazu hatte sie bisher ein Tablet Xiaomi Remi Pad Pro. Ein klasse Gerät Ansicht, keine Frage. Vor wenigen Wochen - und nach vorherigem "Schlaumachen" meinerseits - hatte ich dann mal ein neuwertiges iPad Air M1 (2022) geordert. Was soll ich sagen? Es war ein weiterer Schritt in das "Apple Ökosystem" und meine Frau freut sich inzwischen über die und das... wie soll ich an dieser Stelle sagen... einfache "Datensynchronisierung" zwischen ihrem iPhone und dem iPad... Obwohl... Das geht bei Android/Google eigentlich und im Prinzip ja ebenfalls so einfach, locker und flockig, aber sei's drum. Bei Apple ist diese Funktion irgendwie einfacher und nutzerfreundlicher gestaltet, also für "DAUs" optimiert.
Und wie ich jetzt zum Mac mini M4 (in der Basiskonfiguration, also "Holzklasse" gekommen? Dabei bin ich doch auf meinem Privat-PC schon seit rund 10 Jahren ein eingefleischter Linux-Fan. Na ja, auch das Gerät hatte ich mir eigentlich nur mal so mehr oder weniger "zur Ansicht" und Testzwecken bestellt, denn wenn man schon - und innerhalb weniger Wochen - "mobilgerätetechnisch" von Android auf Apple umgestiegen ist, warum dann nicht auch mal das Desktopsegment ausprobieren, zumal der M4 mini ja sowas wie ein "Preis-/Leistungswunder" sein soll? Ja, das ist er im Groben und Ganzen auch, wobei ich, als Linux-Umsteiger, noch immer mit diversen und teils erheblichen Macken und Mängeln des macOS zu kämpfen habe und daher, im Gegensatz zu den Mobilgeräten (iPhones und iPad) derzeit, Stand hier, heute und jetzt, wirklich noch nicht weiß, ob ich den Mini tatsächlich behalten soll. Derzeit überwiegen für mich noch die Nachteile gegenüber Linux, obwohl der kleine Kasten schon was zu bieten hat. Ach... Verdammt und herrje...
Aber zurück zu meiner eigentlichen Frage: Wie war das bei Euch? Was hat Euch in dieses Ökosystemgezogen? Und was hält Euch darin "gefangen"? Die Anschaffungspreise der Hardware und die Preispolitik von Apple ansich können es doch nicht sein, oder doch? Würde mich mal interessieren.
Grüße, Jürgen




