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Warten auf das TimeMachine Volume

CARN

Welscher Taubenapfel
Registriert
29.12.07
Beiträge
765
Hallo zusammen,

das Problem, das ich habe, habe ich eigtl. schon seit es die Timemachine gibt, da sich mit 10.6.4 daran noch immer nichts geändert hat, wollte ich mal fragen, ob ich damit alleine stehe, ob es Lösungsmöglichkeiten gibt und warum das überhaupt so ist:

Hardware:
MBP 13"
externe USB-Festplatte für Timemachine

Software:
Mac OS X 10.6.4

Problem/Phänomen:
Wann immer ich irgendwo etwas abspeichern möchte (z.B. bei Word), wird immer erst die Timemachine-Festplatte angesprochen, was einige Sekunden dauert. Erst wenn diese wirklich hochgedreht ist, geht es im Speicherdialog weiter. Das gleiche Problem hatte ich gerade beim Aufrufen eben dieser Webseite - Safari hielt inne, ich hörte, wie die externe Platte anlief und erst als diese lief, wurde die Seite weiter geladen.

Es scheint, als würde das System die TimeMachine-Platte immer in den Ruhezustand versetzen (was ja korrekt ist) aber dann, bei unterschiedlichsten Gelegenheiten, die nichts mit TimeMachine zu tun haben, die Platte langwierig reaktivieren.

Ich habe mir das bisher os erklärt, dass ich ja PRINZIPIELL auf der Timemachine-Platte etwas speichern wollen KÖNNTE und Mac OS deshalb beim Aktivieren eines "Speichern"-Dialogs die Platte schon einmal schreibbereit macht. Das ist eine nette Sache, aber das will ich ja gar nicht, die TimeMachine-Festplatte soll nur von der TimeMachine und von sonst nichts benutzt werden.

Ein Freund von mir hat das gleiche Problem mit einem iMac, Snow Leopard und einer externen Firewire-Festplatte.

Kennt ihr dieses Phänomen? Kann man da etwas gegen machen? (Ausser Timemachine zu deaktivieren.)

Danke und Gruß,
CARN
 
Du kannst das TM Volume vor der normalen Finder-Darstellung komplett verbergen, dann wird es auch für öffnen/sichern Dialoge nicht mehr berücksichtigt. Der Trick basiert auf der Datei /etc/fstab (die es bei dir womöglich bisher noch gar nicht gibt, das macht nichts). Die erforderliche mount-Option ist "nobrowse". Brauchst du Anleitung?
 
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Das hört sich sehr gut an. Ich suche mich da mal durch, hab früher mal ein bisschen rumgeLINUXt, vielleicht bekomme ich das selber hin. Wenn nicht, frage ich Dich noch einmal, wenn ich darf.
 
Code:
# /etc/fstab

UUID=BF668B6D-15CD-4B4D-9858-7206BA5E5815  none  hfs  rw,nobrowse

## EOF
Das sollte für Lunix-Überlebende eigentlich als Steilvorlage genügen.
Naja, das vllt. noch:
Code:
diskutil info "/Volumes/Time Machine HD" | grep -i "Volume UUID"
 
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Geil, kannte ich noch gar nicht. Danke. Das Verhalten nervt mich auch schon seit langem.
 
Mal im Klartext für Nicht-Linux-Vorbelastete:
Mit der zweiten Code-Zeile lese ich die UUID-Kennung der TimeMachine-Platte aus?
Dann schreibe (z.B. mt vi) ich die nicht auskommentierten Zeile des ersten Codes in eine neue Datei /etc/fstab?
Und damit ist natürlich nicht die vorhandene /etc/fstab.hd gemeint?
(Die mit dem interessanten Text: "IGNORE THIS FILE.
This file does nothing, contains no useful data, and might go away in
future releases. Do not depend on this file or its contents.")
 
Dann schreibe (z.B. mt vi) ich die nicht auskommentierten Zeile des ersten Codes in eine neue Datei /etc/fstab?
Die Kommentare darfst du ruhig mitnehmen. Und auch noch ein paar eigene zum besseren Verständnis einbringen. Für später.

Und damit ist natürlich nicht die vorhandene /etc/fstab.hd gemeint?
Selbstverständlich nicht, sonst hätte ich das schon so geschrieben.

BTW
/etc/fstab hat als Eigentümer root, Gruppe wheel und Zugriffsmodus 644
Wie in dieser Gegend des Systems üblich halt.