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Warnung vor Gravis Safety Pack Plus - Versicherung zahlt nichts!

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kiwimiri

Erdapfel
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15.01.10
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Hallo Leute,

ich muss mich heute mal stark gegen den Service und die Produkte bei Gravis aussprechen, und jeden davor warnen, dort leichtfertig auf die Aussagen von irgendeinem Berater zu vertrauen.
Mir ist beim Kauf meines Macbooks vor ziemlich genau einem Jahr das GSPP (Gravis Safety Pack Plus) mit den Worten verkauft worden "...da kann Ihnen alles mit passieren - Kaffe drüber und ähnliches - und die Versicherung deckt das dann" - Pustekuchen.
Das Unglück geschah: Tee verschüttet, aber deutlich nicht unter den Punkt "grob fahrlässig" fallend, was ein Ausschluss für die Versicherung wäre (aber auch das sagt einem beim Kauf niemand, auch nicht, dass man bei "persönlicher Ungeschicklichkeit" und Diebstahl eine Eigenbeteiligung von satten 536€ bezahlt, unabhängig vom entstandenen Schadensmaß!
Auf meine Schadensmeldung hin bekam ich erst mal einen Brief zurück mit der Aussage "haftet nur für Wasser- und Elementarschäden" (Rohrbruch, Lawine) - was ja im Prinzip jede Haushaltsversicherung abdeckt.
Als ich dann darauf bestand, dass mein entstandener Schaden im Versicherungsumfang (siehe unten, ist einfach eine Frechheit, was online und im Laden verkauft wird und was man dann letztlich dafür bekommt) abgedeckt ist, abermals eine Absage.
Mal sehen, was noch kommt.
Das Macbook ist wohl ein Totalschaden (habe allerdings noch keine genaue Schadensanalyse machen lassen, denn die kostet 60€ wenn man dann eine Reparatur ablehnt) dementsprechend müsste ich laut Versicherungspolice ein preisgleiches Neugerät bekommen...

Mit dem GRAVIS Safety Pack Plus schützen Sie Ihren Mac oder Ihr Apple Display für 36 Monate ab Kaufdatum3 des Gerätes vor allen Standardrisiken. So bietet Ihnen das GRAVIS Safety Pack Plus Schutz vor:
  • Material- und Herstellungsfehlern
    [*]Bedienungsfehler/Ungeschicklichkeit
  • mechanisch einwirkende Gewalt, Implosion oder sonstige Wirkung unter Unterdruck
  • Wasser oder Feuchtigkeit aller Art
  • Elementarschäden (wie Hochwasser, Steinschlag, Sturm, Frost, Überschwemmung, Lawinen)
  • Brand, Blitzschlag, Explosionen aller Art inkl. Feuerlöschkosten
  • Versengen und Verschmoren, Rauch, Ruß durch äußere Einwirkungen, indirekter Blitzschlag
  • Glasbruch
  • Einbruchdiebstahl, Diebstahl (nicht bei Unterschlagung), Raub
  • Unmittelbare Wirkung elektrischer Energie infolge Erdschluss, Kurzschluss, Überspannung etc.
  • Über- oder Unterspannung, elektrische Aufladung, elektromagnetische Störung
  • inklusive GRAVIS Finderlohn 2.04



[von Apfeltalk entfernt]

Falls noch jemand Vorschläge hat, wie ich weiter vorgehen könnte, wäre ich dankbar - und am besten verschüttet man natürlich nichts über sein Macbook - und herzliches Beileid allen, denen schon einmal etwas ähnliches passiert ist...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
… Falls noch jemand Vorschläge hat, wie ich weiter vorgehen könnte, wäre ich dankbar …

Einen solchen Vorschlag habe ich tatsächlich für Dich: Ab damit zu jemandem, der sich mit solchen Geschichten auskennt und Dir zweifelsfrei sagen kann, ob und was zu tun ist.

Wer dieser jemand ist?

Du ahnst es schon.

Richtig: Ein Anwalt.
 
Danke für die Information. Diese Versicherungen bekommen sich doch überall rausgewunden, einfach nur fürchterlich. Aber den Betrügern geben sie wieder das Geld, wie immer…
 
Also Ich wurde seinerzeit auf die entsprechende Selbstbeteiligung hingewiesen.
 
Ich habe meinen iMac ebenfalls dort versichern lassen und Fragte was Passieren würde wenn ich mit dem Karton auf dem weg zum Auto hinfallen würde. Der Mitarbeiter meinte "Das deckt alles die Versicherung". Ich war Zwar erfreulich überrascht aber mittlerweile glaube ich das auch nicht mehr das diese Aussage zu trifft. Am besten man gibt sich so was alles am Anfang schriftlich mit Unterschrift.
 
Ich habe meinen iMac ebenfalls dort versichern lassen und Fragte was Passieren würde wenn ich mit dem Karton auf dem weg zum Auto hinfallen würde. Der Mitarbeiter meinte "Das deckt alles die Versicherung". Ich war Zwar erfreulich überrascht aber mittlerweile glaube ich das auch nicht mehr das diese Aussage zu trifft. Am besten man gibt sich so was alles am Anfang schriftlich mit Unterschrift.

Nee, nee... Man unterschreibt wenn man alles genau durchgelesen hat. Deine Überraschung war zu Recht, denn dass da eine Versicherung dieser Art nicht für aufkommt ist doch irgendwie denkbar.

Und dass eine Selbstbeteiligung von 536 Euro fällig ist steht doch auch in deren Beschreibung. Wie kann ich glaubhaft beweisen ob ich Tee absichtlich, grob fahrlässig oder aus Ungeschicklichkeit drüber gegossen habe?

Bitte nicht falsch verstehen, aber ich unterschreibe nie ein Verkaufsgespräch sondern einen Vertrag mit einer Firma. Und wenn ich eine nachträgliche Enttäuschung meiden möchte und mit einer Unterschrift unterzeichne dass ich mit den Bedingungen einverstanden bin, es gelesen habe usw., dann lese ich mir den Wisch doch durch.
 
@88bit: Haargenau getroffen!

Gerade bei Versicherungen gilt: Lesen, Lesen, Lesen und am besten unabhängig beraten lassen. Das hilft schon bei einer stinknormalen Haftpflichtversicherung, bei solch speziellen Produkten wird das noch extremer, weil es wenige Standards am Markt gibt.
 
Selbst wenn man es gelesen hat, wie soll man denn dahinter kommen, dass Wasser und Feuchtigkeit jeder Art bedeutet, dass Tee da nicht dabei sein soll? Mir wäre das nicht klar gewesen...

Und sich wegen ner 100eur-Versicherung im Vorfeld schon rechtlichen Rat zu suchen finde ich auch übertrieben.

Aber wegen solchen Geschichten halte ich auch nicht viel von diesen günstigen Handy/Notebook-Versicherungen...
 
Selbst wenn man es gelesen hat, wie soll man denn dahinter kommen, dass Wasser und Feuchtigkeit jeder Art bedeutet, dass Tee da nicht dabei sein soll? Mir wäre das nicht klar gewesen...

Und sich wegen ner 100eur-Versicherung im Vorfeld schon rechtlichen Rat zu suchen finde ich auch übertrieben.

Aber wegen solchen Geschichten halte ich auch nicht viel von diesen günstigen Handy/Notebook-Versicherungen...

Hm, da steht Hoch 2. Eine Selbstbeteiligung von 536 Euro.. Ob das Tee, Babybrei oder Moskovskya ist dabei egal. :)
 
Mod-Info

Der Kandidat in Post Nr. 2 hat Dir den einzig wirklich lösungsorientierten Vorschlag gemacht.
Das Thema hier weiter breit zu treten hilft Dir auch nicht weiter. Ich schließe daher diesen Thread.

Ich erlaube mir auch, Deine letzten Zeilen aufgrund einer etwaigen Rufschädigung der betreffenden Firma zu editieren.
 
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