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W4 bis W100; Polygonscher kligge is nisch

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von Ashura, 02.09.09.

  1. Ashura

    Ashura Hildesheimer Goldrenette

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    So,
    mal was ganz anderes, weil mir gerade danach ist.:p

    Der Titel sagt es eigentlich schon aus, echte Rollenspieler sind gefragt, gesucht, wie auch immer.
    Welche Systeme sind euch die liebsten, um mak einen Einstieg zu liefern.

    Top
    Warhammer: Genial einfach, wenn auch mit ein paar Schwaechen.
    Vampire: Nur beim richtigen Meister. Ansonsten Flop.
    DSA: Leider noch nie richtig lange gespielt, aber gefaellt mir doch richtig gut.
    Shadowrun: Hass-Liebe; tolls Konzept, aber jeder meint es besser zu kennen als der Meister.
    BattleTech: ShadowRun fuer Arme, kann aber dennoch lustig sein, halte die Regeln fuer zu Komplex.
    Flop

    Mehr fallen mir jetzt auf die schnelle nciht ein, sind aber noch einige mehr die ich schon gespielt habe.
     
  2. Irreversibel

    Irreversibel Akerö

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    Ich spiele seit vielen Jahren nicht mehr, daher etwas älter: die Rollenspiele die ich mal gespielt habe (und die mir gerade spontan einfallen).

    Paranoia: Schön um eingespielte Runden aufzulockern. Tolles Oneshot Konzept.

    DSA: Bis zum Erbrechen gespielt, irgendwann war ich das Setting leid. Oft gibt es Runden die meinen, jeden Mist ausspielen zu müssen. Das wird dann eine "4 Stunden Chips fressen bis ich dran bin"-Runde während der man wartet während andere gerade "Nähen"-Proben würfeln oder das Feilschen um einen Apfel ausspielen wollen. Potente Powergamerregeln.

    Shadowrun: SR3 ging noch, bei SR4 hatte ich sowieso keine Lust mehr die Regeln alle nochmal umzustellen was wieder zu zahllosen Regeldiskussionen geführt hätte. Schönes Setting, tolle Quellenbücher, ist mit SR4 etwas einsteigerfreundlicher geworden, aber wir hassen sowieso alle "Einsteiger"... ;)

    BattleTech: Romanreihe mit 13-14 angefangen zu lesen und bis zum letzten Roman alles gekauft und gelesen. Schönes Setting, Spielkonzept schön detailliert mit leichten Logikfehlern und Regellücken (kreative Regelficker finden immer ein Schlupfloch, Regelwerk schlecht indiziert), Spieldauer zu lang (Matches in Kompaniestärke mit Infanterie und gepanzerten Fahrzeigen bekommt man an einem Tag nicht durch obwohl der Umfang der Regeln zu diesen Themen so ein Spielkonzept nahelegt), durch Aerotech noch weiter aufrüstbar, dauert dann noch länger (Spieldauer unbegrenzt nach oben verlängerbar).

    Hârnmaster: Extrem detailliert und konsistent. Quellenbücher von Hârnworld widersprechen sich NIE, realistisches Spielkonzept (sofern man bei P&P von Realismus reden kann), manchen etwas zu realistisch und detailverliebt. Das Setting von Hârn gefällt mir, weil ich "Magie" als Spielkonzept hasse und selbst bestenfalls mal Halbmagier probiert habe während andere damit beschäftigt sind zur Einmann-Massenvernichtungswaffe zu werden (siehe DSA...).

    D&D: Einfache Regeln, allerdings nicht so gut strukturiert. Einsteigerfreundlich, aber nicht logisch. Ein bisschen wie GURPS, nur nicht so komplex (obwohl sich das mit späteren Versionen geändert hat).

    Arcane Codex: Setting nicht zu komplex, Spielwelt wirkt zusammengeschustert und unrealistisch, fast wie WOW als Pen&Paper. Interessantes Charakterkonzept für Leute die sich nicht entscheiden können. Manche Charakterklassen werden erst in höheren Stufen interessant (je nach Runde) und sind vorher praktisch unspielbar (z.B. "Graue Eminenz"). Die wahre Herausforderung liegt darin, diese Stufen zu erreichen (bzw. es zu versuchen bevor die Runde sich aufgelöst hat).
     
  3. Ashura

    Ashura Hildesheimer Goldrenette

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    Oh Paraonia, davon hab ich leider nur gehoert. Spielt sich bestimmt lustig bei ein paar Bier. Leider hatte es niemand in unserer Truppe.

    Solche Probleme hatte ich noch nie bei DSA, dafuer bei anderen Systemen, das verdirbt es meistens. Vor allem hat auch Vampire und andere Derivate dieses Problem. Zu viele Gharaktere die man eigentlich nur Solo laufen lassen kann und dann dauert das Stunden, das sit einfach Mist.

    Von BT hab ich alle 67 Buecher gelesen, 6 Monate Bundeswehr in Karlsruhe wirkten da zeitlich Wunder;)
    Beim Tabletop bin ich halb raus. Hab keine Spielrunde mehr und die Weiterfuehrung der Story gefaellt mir nicht so, bislang, liegt bestimmt auch daran, das ich nur Flicken kenne und nicht von Anfang an.
    Beim Tabletop immer dran denken, Battletech; nicht Logitech.
    Das mit der Groesse und der Laenge stimmt schon, gerade die ersten 3 Runden koennen ruhig mal ne Stunde dauern. Find ich jetzt nicht zu dramatisch, wenn man es entsprechend locker und ruhig angeht. Schlimm wirds nur dann wenn man Leute dabei hat, die dann rumnerven und Stress schieben.
    Hab mal die 3rd Edition bekommen, hab bald ne Woche gebraucht bis ich das gerafft hatte, leider kam dann doch keine Runde zustande, grr. Wobei ich als Abgrenzung zu SR gleich gesagt hatte, ihr duerft Jockeys sein und Mechs gibt es auch passend zu Hintergrund etc.
    Das tolle am Setting fand cih immer, das es effektiv keine wirklich Boesen gab. Jeder hatte Dreck am Stecken und jeder war mal oder sit gerade das Opfer und fuer mich ganz wichtig, keine WMDs. Seit sie das geandert haben, ist es eigentlich bei mir durch. Ein grosser Krieg oder so, ok, auch als Relaunch der Serie, aber das was sie da rein gepackt haben, war mir eigentlich zu viel.

    GURPS haben wir mal angefangen was zu machen, nach nem Monat, war es unserem Meister zu Bunt und er hat was eigenes draus gemacht. mittlerweile in Version 5.1 und im vierten Spieljahr, mit den selben Charakteren. Macht immer noch genau so viel Spass.

    D&D hab ich davon gehoert, bzw unser Warhammer Meister hat sich immer die Monster Manuals geholt, als Inspiration, arrgh.:) Von den anderen beiden hab ich noch nie gehoert.

    Das mit SR3 zu SR4 kann ich nur unterstreichen, manche Spielereien sind ja ganz lustig, aber wenn man es vergleicht hat sich auch nix geandert. Hab mir mal den Spass gemacht, nen Run zu meistern, der im Prinzip fuer die Spieler darin endete, alle im Knast zu landen, weil sie sich die Hintergrundwelt von SR nciht durchgelesen hatten. 2 Streetsams sind beim Versuch Bus zu fahren verknackt worden.*G* Und so ging das weiter.
    Nicht nett, aber so kann man nervenden Spielern begegnen.
     
  4. Irreversibel

    Irreversibel Akerö

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    Also die ersten Battletech-Trillogien (Warrior, Kerensky) fand ich sensationell, mit 14-15 habe ich die sogar mehrmals gelesen. Parallel dazu habe ich auch das Tabletop gespielt, aber nie das RPG. Wir haben das vor 10 Jahren oder so als online-Forenspiel (für Hintergrundstory usw.) gespielt und uns für die Gefechte mal für ein Wochenende oder so getroffen um Zinnfiguren hin- und herzuschieben. Das Ganze war als Söldnerkampagne aufgebaut und wir haben gegen einen Spielleiter gespielt der dann auch immer gewechselt hat, jeder von uns musste sich mal ein Szenario ausdenken. Wenn man die ganzen Quellenbücher und die Romane gelesen hat, kann man sich natürlich eine prima Story mit einer Menge Insiderwitzen ausdenken (da lachten aber immer nur die gleichen drüber ;)). Mein Lieblingsmech war der Exterminator in der 2750er Version, nicht overpowered und immer noch relativ mobil. Wobei man sich beim Managen einer Einheit in Kompaniestärke schon auskennen muss, um die optimale Mechkombination herauszufinden.

    Hârnmaster ist im Endeffekt das Regelsystem zu Hârnworld, das ist ein Rollenspielsetting das in den 80ern entworfen wurde. Hârnworld ist eine super Hintergrundwelt für jedes Fantasyrollenspiel, da sie sehr detailliert beschrieben ist und die Quellenbücher sich alle sehr gut zusammenfügen. Es kommt auch nur alle Jubeljahre mal eins raus weil die Macher peinlich genau drauf achten dass Hârnworld in sich stimmig bleibt.

    Das Schöne an Shadowrun (spielte ich in 2ter und 3ter Edition, mittlerweile findet sich weder Zeit noch eine Runde die Bock am Setting hat) war ja, dass es sehr viele sehr gute Quellenbücher gab, z.B. auch "Deutschland in den Schatten" damit man nicht auf Nordamerika beschränkt bleiben musste. Man musste als SL nur aufpassen was man erlaubt damit die Runde nicht plötzlich übermächtig wird. Vertrauen ist gut, Kon-Trolle sind besser ;)... An der deutschen Shadowhelix habe ich auch mitgearbeitet, irgendwann wurde es mir dann aber zu stressig.

    D&D-Monster sind natürlich die Klassiker, das "Eye of the Beholder" kennt fast jeder der sich ein bisschen damit beschäftigt :), die PowerPlay hat damals in den 90ern einige Cocktailrezepte veröffentlicht, eines davon war ein Drink namens "Ei of the Beholder", irgendwas mit Eierlikör...
     
  5. Tazjin

    Tazjin Hildesheimer Goldrenette

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    Ich bin DSA Fan, habe hier die Regelwerke 2, 3, 4 rumliegen und einen Haufen Extrabücher, Karten etc.

    Seit wir aus Niedersachsen weggezogen sind, habe ich es nicht mehr spielen können. Hier in NRW interessiert sich die Jugend nur für Fussball und Party .__.
     
  6. Irreversibel

    Irreversibel Akerö

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    DSA spielen doch viele, auch viele von denen man eigentlich meint dass sie von sowas noch nie gehört haben. Man muss sich nur ein bisschen umhören, alternativ mal in diesen Rollenspielshops oder Comicläden ans schwarze Brett schauen, da suchen immer Gruppen nach Mitspielern. Ich weiss ja nicht wie es mittlerweile ist, aber ich denke mit ein bisschen Initiative dürften sich auch in Düren Mitspieler finden. Sport und Parties sollte man neben dem RPG übrigens nicht vergessen... :)
     
  7. Ashura

    Ashura Hildesheimer Goldrenette

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    Denk ich aber auch. Kannst ja mal beim Orkenspalter reinschaun, vielleicht findest du ja ne nette Gruppe bei dir in der Gegend.

    SR und Lokal spielen finde ich das genialste am ganzen System. Leider wolte das bloss niemand ausser mir in 4 Jahren. Immer nur USA, langweilig.
     

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