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Vorgestellt: USB 3.2 verdoppelt Datenraten mit existierenden USB-C-Kabeln

Martin Wendel

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Vorgestellt: USB 3.2 verdoppelt Datenraten mit existierenden USB-C-Kabeln
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Das Konsortium hinter dem USB-Standard hat nun die Spezifikationen für USB 3.2 bekannt gegeben. Demnach wird der neue Standard USB 3.1 ersetzen und Datenraten von bis zu 10 bzw. 20 Gbit/s unterstützen – doppelt so viel wie bisher. Erreicht wird das über eine Multi-Lane-Unterstützung bei USB-Hosts und -Geräten.
USB 3.2 mit bis zu 20 Gbit/s


Die gute Nachricht: Die neuen Geschwindigkeiten können auch über bisherige USB-C-Kabel, die als "SuperSpeed USB" bzw. "SuperSpeed USB 10 Gbps" vermarktet werden, erreicht werden. Der Nachteil: USB-Geräte und USB-Controller müssen den neuen Standard trotzdem unterstützen, neue Hardware wäre also fällig.
Spezifikationen im September 2017


Die genauen Spezifikationen von USB 3.2 sollen im September 2017 von der USB 3.0 Promoter Group veröffentlicht werden. Hinter diesem Konsortium stecken Apple, Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Renesas Electronics, ST Microelectronics und Texas Instruments. Übrigens zum Vergleich: Der aktuelle Thunderbolt-Standard 3 unterstützt Datenraten von bis zu 40 Gbit/s.

Via USB 3.0 Promoter Group
 
ASMedia ist die treibende Kraft hinter dieser Entwicklung.
 
Habe ich das richtig verstanden, dass z.B. die Anschlüsse des neuen MacBook Pros mit USB 3.2 in Zukunft nicht mehr kompatibel sind?
 
Nein, das hast du nicht richtig verstanden.

Du kannst diese Kabel oder eben auch eine solche Festplatte die USB 3.2 hat verwenden auch wenn dein Rechner nur USB 3.1 hat oder USB 3.0 und älter (nur brauchst du dann einen Adapter, wegen der Bauform). Du erreichst nur nicht diese Geschwindigkeit von 3.2 ist.


Du kannst dich ja auch mit einen WLAN welches Theoretisch 1.300 Mbit hat durch den AC Standard verbinden obwohl du nur 300 Mbit wegen den N Protokoll verwenden kannst.
 
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Ich bin überrascht wie schnell doch die Entwicklung bei USB voran schreitet. Zwischen USB 2.0 und 3.0 lagen fast 10 Jahre und auch mit USB 3.0 änderte sich noch recht wenig. Der Kunde wusste, was er bekam.

Seit USB 3.1 scheint es nun relativ schnell in der Entwicklung zu gehen. Das Problem ist, dass der Kunde nicht mehr mit kommt:
- USB-C mit USB 3.2
- USB-C mit USB 3.1 Generation 2
- USB-C mit USB 3.1 Generation 1
- USB-C mit USB 3.0
- USB-C mit USB 2.0

USB-C ist nicht gleich USB-C. Das habe ich bei USB 2.0 geliebt. Man wusste man hat. Heute kauft man oft die Katze im Sack. Selbst Apple verbaut nicht überall die gleichen USB-C-Anschlüsse. Nicht mal innerhalb eines Gerätes.
 
Ich bin überrascht wie schnell doch die Entwicklung bei USB voran schreitet. Zwischen USB 2.0 und 3.0 lagen fast 10 Jahre und auch mit USB 3.0 änderte sich noch recht wenig. Der Kunde wusste, was er bekam.

Seit USB 3.1 scheint es nun relativ schnell in der Entwicklung zu gehen. Das Problem ist, dass der Kunde nicht mehr mit kommt:
- USB-C mit USB 3.2
- USB-C mit USB 3.1 Generation 2
- USB-C mit USB 3.1 Generation 1
- USB-C mit USB 3.0
- USB-C mit USB 2.0

USB-C ist nicht gleich USB-C. Das habe ich bei USB 2.0 geliebt. Man wusste man hat. Heute kauft man oft die Katze im Sack. Selbst Apple verbaut nicht überall die gleichen USB-C-Anschlüsse. Nicht mal innerhalb eines Gerätes.

Ja, die Bezeichnungen sind ein völliges durcheinander. USB 3.1 Gen1 habe ich noch verstanden da hier die Datenrate ja nicht erhöht wurde sondern nur das USB Protokoll geändert wurde um auch Monitore anzusteuern. Aber Gen2 hätte man USB 4.0 nennen sollen.

Für HDDs ist das zum Glück nicht relevant da diese nichtmal USB 3.0 in punkto Geschwindigkeit ausnutzen. Bei SSDs sollte man aber genau schauen was man kauft wenn man die Max. Datenrate rausholen will.