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Vorfall in Apple Store in Australien: Diskriminierung von Kunden "inakzeptabel"

Martin Wendel

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In der letzten Woche kam es in einem Apple Store in Melbourne, Australien, zu einem Vorfall, der im Internet hohe Wellen schlug. Ein Mitarbeiter warf drei schwarze Jugendliche mit der Begründung, dass "sie etwas stehlen könnten", aus dem Geschäft. Ein Video des Vorfalls wurde im Internet tausendfach geteilt und führte dazu, dass sich ein Manager des Stores bei den Schülern entschuldigte. In einer internen Mail, die von BuzzFeed News veröffentlicht wurde, äußert sich nun Tim Cook zu der Sache.

Der Apple-Chef, der sich in der Vergangenheit bereits mehrmals lautstark gegen jegliche Form der Diskriminierung stark gemacht hat, spricht von einer "inakzeptablen" Behandlung der Schüler. Der Vorfall spiegle die Werte von Apple keinesfalls wieder. "Ich bin zwar fest davon überzeugt, dass es sich dabei um einen Einzelfall und nicht um ein Symptom eines größeren Problems in unseren Stores handelt, trotzdem werden wir diesen Moment als eine Gelegenheit nutzen, um zu lernen und weiter zu wachsen", so Cook.

"Unsere Führungsteams in den Stores rund um die Welt werden, beginnend mit Australien, ihre Ausbildung in den Themen Integration und Kundenbeziehungen auffrischen. Es handelt sich dabei um Konzepte, die ihnen gut bekannt sein werden, die man aber jederzeit verfestigen kann", erklärt Cook die Maßnahmen in der E-Mail weiter.

So these men who work @ the Apple Store, refused to let in Somali/Sudanese students in. Racially discriminating them pic.twitter.com/yomYNpSpCg

— FD (@Crypticgirl_) November 10, 2015
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Via BuzzFeed News

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Das ist leider ganz normal in Australien. Die Australier sind zwar locker und nett, aber leider ziemlich fremdenfeindlich - außer vielleicht Europäern und Nordamerikanern gegenüber. Zu dem Thema passend ein Ausschnitt aus einer australischen Comedy-Sendung:
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Das ist hart. In guter amerikanischer Manier, würde ich sofort schauen, ob man in Australien eine nette Sammelklage anreichen kann.
 
Tja, so ist das im Einzelhandel. Ich habe schon Vater und Mutter - beide schick gekleidet mit Kinderwagen, Klamotten in diesen stecken sehen und Leute, die für ein paar hundert Euro einkaufen aber den Pfennigartikel an der Kasse noch in die Tasche stecken und ich hatte schon den letzten Penner im Laden, der allerdings gut Kohle hat und dementsprechend spendabel war - es eben nur nicht zeigte. Es ist sau schwer das zu unterscheiden und wenn natürlich sowas gefilmt wird, gerade bei einem Apple Store. Klar - #Stealgate :D
 
Hmm, ohne das mal schönreden zu wollen: Kann es nicht sein, dass es eher darum ging, dass Jugendliche im Pulk ab und an mal etwas mitgehen lassen und dass es gerade dann schwierig ist, ein Auge auf jeden einzelnen dort zu haben? Ich war zwar noch nie in einem Apple Store und kann nur den Artikel als Basis nehmen, aber genau das war öfters das Problem in der Supermarktkette, in der ich neben dem Studium gearbeitet habe.
 
Ich bin normalerweise nicht der allererste Gutmensch aber die Typen im Video schauen wirklich nicht wie Penner aus die etwas mitgehen lassen wollen. Schon ein wenig unverständlich die Haltung der Verkäufer.
 
Was für ein Pulk an Leuten ? Die Szene erinnert an die Szene bei nackte Kanone als der Typ mit dem Megafon vor zwei Leuten steht und "Bitte gehen sie auseinander, es gibt nichts zu sehen." Mitarbeiter direkt feuern. Diskriminierung wird bei Cook mit Sicherheit nicht ankommen, er wird handeln, handeln müssen.
 
Hmm, ohne das mal schönreden zu wollen: Kann es nicht sein, dass es eher darum ging, dass Jugendliche im Pulk ab und an mal etwas mitgehen lassen und dass es gerade dann schwierig ist, ein Auge auf jeden einzelnen dort zu haben? Ich war zwar noch nie in einem Apple Store und kann nur den Artikel als Basis nehmen, aber genau das war öfters das Problem in der Supermarktkette, in der ich neben dem Studium gearbeitet habe.
Also ich hab noch nie was mitgehen lassen wenn ich "im Pulk" unterwegs war. Finde es auch fragwürdig jemand deshalb unter Generalverdacht zu stellen. Genauso fragwürdig finde ich es aber, dass jedesmal sofort laut aufgeschrien wird wenn es um Schwarze geht (ist das jetzt eine politisch Korrekte Bezeichnung?). Angenommen der Verkäufer hätte weiße Jugendliche rausgeworfen, weil er grundsätzlich davon ausgeht dass bei (diesen) Jugendlichen die Diebstahlgefahr erhöht ist, hätte das keine Sau interessiert.

Was wenn der Verkäufer die Jugendlichen nun wirklich aufgrund dessen (jugendlich) rausgeworfen hat? Dann ist er vermutlich der sogar einzige bei dem Ganzen Thema, der nicht in Grundzügen rassistisch denkt, sondern seiner Aufgabe nachkommt ohne auf irgendeiner Art und Weise zu unterscheiden - weder zwischen schwarz und weiß, noch zwischen weiß und schwarz.

Mir ist klar dass das in dem Fall ziemlich unwahrscheinlich ist und höchstwahrscheinlich war die ehrliche Begründung wirklich einfach ein gewisses Maß an Fremdenfeindlichkeit. Aber um ehrlich zu sein finde ich es schlimm, wie wegen sowas wieder so ein riesen Aufriss gemacht wird und sich alle die Mäuler zerreißen, ohne tatsächlich Fakten zu kennen - das hat nämlich auch absolut nichts mit Gleichberechtigung zu tun (und ist mit Sicherheit auch absolut nicht im Sinne der drei Jugendlichen). Hier wird schon wieder viel zu viel in schwarz und weiß gedacht - wortwörtlich. Betrachtet Sie doch einfach mal als Jugendliche anstatt als schwarze Jugendliche. Das würde uns alle schon soviel weiter bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich hab noch nie was mitgehen lassen wenn ich "im Pulk" unterwegs war. Finde es auch fragwürdig jemand deshalb unter Generalverdacht zu stellen.
Von Generalverdacht hat auch gar niemand geredet (ich ging davon aus, der Wortlaut "ab und an" würde ausreichen).
Es ging mir lediglich um die Kombination aus Gruppenzwang und jüngeren Leuten. Da kann unter Umständen auch mal eine Dummheit passieren. Vielleicht hätte ich das Wort "Pulk" zur allgemeinen Verständlichkeit weglassen sollen. Von der Vorgeschichte konnte ich bisher ebenfalls noch nichts lesen, auch wenn der Verdacht auf Vorurteile nicht unbedingt weit hergeholt scheint.

Was wenn der Verkäufer die Jugendlichen nun wirklich aufgrund dessen (jugendlich) rausgeworfen hat? Dann ist er vermutlich der sogar einzige bei dem Ganzen Thema, der nicht in Grundzügen rassistisch denkt, sondern seiner Aufgabe nachkommt ohne auf irgendeiner Art und Weise zu unterscheiden - weder zwischen schwarz und weiß, noch zwischen weiß und schwarz.
Darauf wollte ich eigentlich hinaus...
 
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Reaktionen: DoktorToast
Als Entschuldigung sollte Apple jedem von den drei Jugendlichen ein iPhone 6S schenken. Vorausgesetzt die wollen das noch haben.