Video: Steve Jobs zum Thema Datenschutz

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Steve ist neun Jahre tot. Im Streit zwischen Apple und Facebook macht auch heute Steves Sicht auf das Thema Datenschutz Apples aktuellen Standpunkt klar.



Während der D8-Konferenz im Juni 2010 wurde Steve Jobs von Walt Mossberg und Kara Swisher interviewt. Seine Kernaussage zum Datenschutz bei Apple: "Datenschutz bedeutet, dass die Menschen wissen, wofür sie sich anmelden, in einfachem Englisch und wiederholt... Ich bin Optimist, ich glaube, die Leute sind klug. Und einige Leute wollen mehr Daten teilen als andere. Fragen Sie sie. Fragen Sie sie jedes Mal... Lassen Sie sie genau wissen, was Sie mit ihren Daten tun werden."

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Mark Zuckerberg saß damals im Publikum. Vielleicht hat er ja zugehört.

Via Youtube

Den Artikel im Magazin lesen.
 

Benutzer 239155

Gast
Mark Zuckerberg hat bestimmt zugehört. Aber er wird sich gefragt haben, wie er die Fragen formulieren muss, damit die Leute zustimmen. Immerhin hat er nicht nur Informatik studiert, sondern auch Psychologie! Wenn auch beides nicht bis zum Abschluß. Da kam ihm leider ein unerwarteter beruflicher Erfolg dazwischen.

Was Steve Jobs sagt, ist essentiell! Wenn es um die DSGVO geht, ist mein Eindruck, die Leute glauben, jetzt sei nichts mehr erlaubt. Nein! Es ist alles erlaubt, solange das Einverständnis vorliegt oder es zur Erbringung der Leistung erforderlich ist. Und das Einverständnis wird über die Akzeptanz von AGB, Datenschutzbedingungen und PopUps erteilt oder verweigert. Machen muss das jeder selbst!

Vor allem aber muss sich jeder klar machen, dass es schon lange nicht mehr nur um seine Daten geht. Es werden auch Daten anderer verteilt. Wenn sich jeder fragt, ob er möchte, dass sein Umfeld die Daten verteilt, darf die Antwort nicht lauten, "Solange die das machen, mache ich das auch" sondern, "Ich gehe als Vorbild voran und erkläre es den anderen."

Aber soweit sind wir nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

beeker2.0

Oberdiecks Taubenapfel
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Ich denke, dass apple sich bzgl Datenschutz recht ordentlich verhält und das eigene Geschäftsmodell dadurch stützt. Vielleicht kommt es ja dazu, dass Datenschutz sich irgendwann einmal in einen echten Wettbewerbsvorteil wandelt, wenn die Menschen merken, was facebook, google & Co mit ihnen machen.
 

leton53

Oberösterreichischer Brünerling
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Ich denke, dass zwischen den Verlautbarungen der Produzenten, dem parlamentarischen Datenschutzgedöns und den mega datengeilen Multimedia-Kraken riesige Gräben liegen, ganz zu schweigen von den multi- und international agierenden Polizei- und Geheimdiensten. Alles, aber auch wirklich alles was 1 und 0 zu bewerkstelligen ist, kann eben auch mit diesen 1en und 0en geknackt und manipuliert werden, und zwar so, dass weder Steve Jobs selig noch Tim Cook es je gemerkt hätten.
Das tröstliche daran ist, dass weder mit KI und Super-Algorithmen, noch mit menschlichem Aufwand diese schiere Datenfülle zu handhaben ist. Und das ist gut so.