Video-Dateien viel zu groß nach Konvertierung mit iMedia Converter für iMovie

Dieses Thema im Forum "Videosoftware" wurde erstellt von simon74, 24.01.16.

  1. simon74

    simon74 Alkmene

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    Liebe Community,

    ich muss ein Showreel schneiden und habe mir daher die Software iSkysoft iMedia Converter Deluxe gekauft.
    Da es sich meistens um DVD´s handelt, von denen ich die Ursprungsdaten ziehe, muss ich die Dateien irgendwie konvertieren und die vielen Hinweise auf diese Software haben mich überzeugt.
    Nun habe ich ein Problem:
    Egal ob ich die Dateien direkt von der DVD in die Software lade oder ob ich die VOB. Dateien erstmal auf die Festplatte ziehe um sie für die Bearbeitung in iMovie bereitzustellenl, die Software zeigt mir an, dass die Datei, die vorher beispielsweise 2 GB groß war, in Imovie mit 20,5 GB ausgegeben wird.
    Woran liegt das? Und wie kann ich das vermeiden.
    Für Eure schnelle Hilfe wäre ich Euch sehr dankbar!!

    Liebe Grüße

    Simon
     
  2. DF0

    DF0 Adams Parmäne

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    Die Software wandelt das kleine, schlecht schneidbare Videofile in ein Bearbeitungsformat. Das wird zwangsläufig größer. Die Qualität leidet aber trotzdem schon hier ein wenig durch die Neuencodierung. Als Trost: da kommst Du eh nicht drumherum.

    Bei einer konformen DVD liegen als Videoformate MPEG2-Dateien und bei Ton meist AC3 oder andere Codierungen vor. Die maximale Datenrate beträgt bei DVDs für Streams (also Bild und Ton zusammen) bei 9,8Mbps. Meistens ist es weniger.

    Das MPEG2 Video von einer VideoDVD ist also von relativ geringer Datenrate. Dass es trotzdem meist okay aussieht, liegt an einer effizienten Codierung mit einer Art "Verwebung mehrerer Bilder". Es handelt sich aber um ein Distributionsformat/Endformat, welches nicht mehr für eine Weiterverarbeitung gedacht ist.
    Formate, die in Schnittprogrammen eingesetzt werden, haben meist größere Datenraten (17, 25, 50 oder mehr Mbps) und liegen oft in einer weniger effizienten Verschlüsselung vor. Das kann auch MPEG2 sein, ist dann aber mit den Encodierungen auf einer VideoDVD nicht vergleichbar. Meistens handelt es sich um (stark komprimiertes) AVCHD oder wie damals um das solide DV-Format.

    Geschnitten wird bei Apple-Software meist in ProRes, welches auch in verschiedenen Datenraten verfügbar ist.
     
  3. simon74

    simon74 Alkmene

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    Vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort.