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USA: Apple bekommt rund 60 Prozent mehr Patente bewilligt als im Vorjahr

Niklas Marxen

Thurgauer Weinapfel
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Wer Patente hat, hat Macht. Das zeigt sich immer wieder in den stetig wiederkehrenden Gerichtsprozessen. Schließlich müssen die Gegenangriffe auf irgendeinem Vorwurf basiert sein, auch bei Vergleichsverhandlungen ist der mit den meisten Patenten im Vorteil. Apple weiß das schon länger und hat dieses Wissen auch 2012 umgesetzt. Der Konzern aus Cupertino hat in diesem Jahr beinah 60 Prozent mehr Patente in den Vereinigten Staaten bewilligt bekommen als im letzten. [PRBREAK][/PRBREAK]

Das geht aus den Statistiken des IFI Claims Patent Service hervor. Danach hat Apple im Jahr 2011 676, im Jahr 2012 1136 Patente bewilligt bekommen. Dabei ist man allerdings 2012 gerade mal auf Platz 22. Auf dem Siegertreppchen befinden sich IBM (6478), Samsung (5081) und Canon (3174). Auch Hon Hai, Betreiber von Foxconn, liegt mit 2013 Patenten vor Apple. Selbt die größte Steigerung hat nicht Apple hingelegt. Google bezieht 2012 mit 1151 Patenten Platz 21 und war 2011 nicht mal unter den Top 50 zu finden.

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
In Deutschland undenkbar. In den USA kann man sich anscheinend die Art wie man sich den Allerwertesten abwischt, patentieren lassen.
 
Dann kann ich ja jetzt endlich mal mein abwaschbares Klopapier patentieren lassen, bevor es für den Ar*** ist :-D
 
Das Problem an den Patenten in den USA ist nicht das Problem, dass diese existieren. Sondern ich sehe eher das Problem darin, dass man sich jeden Mist patentieren lassen kann, auch wenn man diese nicht bauen und verkaufen will. Einfach nur nach dem Motto, wenn es jemand anderes baut ich den Jenigen verklagen kann. Diese Patentvorratshaltung ist das Problem.

Auch die Möglichkeit kleinste und simpelste Netzwerktechnologien sich patentieren zu lassen ist ein Problem.