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US-Justizministerium: Apples Weigerung zur Zusammenarbeit nur "Marketing-Strategie"

Martin Wendel

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In den USA entbrannte vor wenigen Tagen eine spannende Diskussion darüber, wo Datenschutz aufhört und Überwachung beginnt. Apple wurde von einem Bundesgericht dazu aufgefordert, eine Hintertür in iOS zu schaffen, damit FBI-Ermittler auf das iPhone eines Attentäters zugreifen können. Apple weigerte sich und wandte sich in einem offenen Brief an die Öffentlichkeit und erhielt dafür auch Unterstützung von anderen Technologieunternehmen wie Google, Facebook oder WhatsApp. Nun meldet sich die US-Justizbehörde zu Wort und findet scharfe Worte.

Die Behörde schreibt in einem Antrag, dass die Weigerung von Apple zur Zusammenarbeit mit dem FBI wie eine "Marketing-Strategie" erscheine und auf einer Besorgnis um das Geschäftsmodell basiere. Das Justizministerium argumentiert, dass Apple in der Vergangenheit sehr wohl mit den Strafverfolgungsbehörden zusammengearbeitet habe. Seit iOS 8 ist es jedoch Apple selbst nicht mehr möglich, bei gesperrten Geräten auf die am iPhone gespeicherten Daten zuzugreifen.

Das FBI forderte Apple im Prinzip dazu auf, eine manipulierte iOS-Version auf das betroffene Gerät aufzuspielen. Diese Version soll es dem FBI ermöglichen, sich per Bruteforce in das Gerät einzuhacken. Apple müsste dafür die automatische Löschung des Gerätes nach zehn Fehlversuchen und die zeitliche Sperre nach mehreren Fehlversuchen deaktivieren, sowie eine Schnittstelle schaffen, mit der das FBI die Codeeingaben elektronisch an das System übermitteln kann. Apple weigert sich und spricht davon, dass dadurch ein gefährlicher Präzedenzfall geschaffen werde und eine solche Software daher nicht existieren dürfe.

Bild von Pixabay

Via MacRumors

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Wo ist das Problem?

Jeder Unternehmer wäre so etwas von dumm, sich solch perfekt geeigneten Situationen entgehen zu lassen.

Selbst Google, WhatsApp, Facebook und Co. lassen sich dies nicht zweimal sagen.
 
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US-Justizministerium: Apples Weigerung zur Zusammenarbeit nur "Marketing-Strategie"

Wahnsinn! Sind die jetzt alleine drauf gekommen oder schon das Denkniveau eines 13-Jährigen erreicht? [Beitrag editiert - Apfeltalk]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja da ist vielleicht schon bisschen was dran aber ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass Apple vorgeschlagen hat das ganze unter Verschluss zu halten und dann hat die US-Justiz aber trotzdem alles öffentlich gemacht.

Also entweder haben sie sich damit selbst ins Bein geschossen, weil sie ohne Öffentlichkeit vielleicht eher Apples Unterstützung bekommen hätten oder das ganze ist ziemlich heuchlerisch, weil sie genau das machen, was sie Apple jetzt vorwerfen: Die Öffentlichkeit mit ins Spiel bringen, um "Marketing" zu betreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich meine Apple wurde es nicht machen, wenn es nicht wichtig für die user und somit für das Vertrauen und folgend für die Verkaufszahlen gut wäre. Man, man es ist doch eine Firma, die Profit generieren soll. Das ist Marketing...


An die Redaktion:
Was ist an Blähungen geschmacklos? Ist eine ganz normale Lebewesensache. :confused:
Ein Tip. Bitte einen Link an den Moderatoren mitgeben, dann muss ich nicht öffentlich fragen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet: