• Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick
  • November - das bedeutet oftmals Herbstblues, grauer Himmel, Tristesse und Wetter, bei dem man gern im Warmen bleibt. Aber nur oftmals! Wir fordern Euch gern auf, gegen den Herbstblues anzukämpfen und hoffen, dabei hilft Euch unser aktuelles Monatsthema. Neugierig geworden? --> Zum Mitmachen bitte hier klicken

US-Boxoffice: "Steve Jobs" bleibt hinter den Erwartungen

Martin Wendel

Redakteur & Moderator
AT Administration
AT Moderation
AT Redaktion
Registriert
06.04.08
Beiträge
45.644
Nachdem "Steve Jobs" mit Michael Fassbender in der Hauptrolle in den vergangenen Wochen nur in ausgewählten US-Kinos zu sehen war, startete der Film vor dem Wochenende landesweit in fast 2.500 Kinos. Universal wollte mit dieser Veröffentlichungsstrategie das Interesse an dem Film anheizen – dies scheint letztendlich aber nicht gelungen zu sein. "Steve Jobs" spielte am ersten Wochenende seines Wide Releases 7,3 Millionen US-Dollar ein und landet am Boxoffice damit auf dem siebten Platz.

Experten sahen in dem Film mehr Potenzial und gingen von deutlich höheren Einnahmen aus – 18 bis 20 Millionen Dollar wurden letzte Woche prognostiziert. Der Film blieb letztendlich weit hinter diesen Erwartungen. Wie The Hollywood Reporter näher ausführt, soll "Steve Jobs" vor allem im mittleren Westen schlecht abgeschnitten haben. In urbaneren Gegenden, vor allem in der San Francisco Bay Area, soll das Interesse hingegen sehr groß sein.

Universal möchte sich nun darauf konzentrieren, den Film vor allem in diesen Gebieten stärker zu bewerben, um das Interesse dort aufrecht zu erhalten. Positiv anzumerken ist, dass der Film bei den Besuchern gut wegkommt und sich damit guter Mundpropaganda erfreuen könnte. Der Film erhielt einen CinemaScore – eine Befragung von Kino-Besuchern nach der Filmvorstellung – von "A–". Außerdem besteht die Hoffnung, dass der Film durch die Award-Season, die in den nächsten Monaten startet, im Gespräch bleiben könnte.

Gemeinsam mit den Einnahmen aus dem Limited Release, die sogar Rekorde brechen konnten, kommt der Film bisher auf Einnahmen von rund 10 Millionen Dollar. Die Produktionskosten des Films sollen rund 30 Millionen Dollar betragen haben. In wenigen Wochen startet die internationale Expansion des Films, in Deutschland ist "Steve Jobs" ab 12. November in den Kinos zu sehen.

Via The Hollywood Reporter

zurück zum Magazin...
 
7.000.000 Dollar finde ich nicht wenig.
 
Finde ich auch nicht wenig. Vor allem, da der internationale Release erst noch bevorsteht und der Film wohl auch noch einige Woche laufen wird.

Aber heutzutage muss ja alles immer noch höher, noch weiter, noch mehr sein, um als erfolgreich zu gelten. "Gewinn" reicht schon lange nicht mehr aus.
 
  • Like
Reaktionen: Dareonsky
Ich habe den Trailer gesehen. Danke, reicht.

Für das Geld kann ich über einem Monat Netflix schauen. Der Schauspieler sieht ja Steve nicht mal ähnlich.
 
Sicher geht es nicht vorrangig um die Optik. Aber es trägt wohl immens zur Authentizität bei, die hier irgendwie nicht ganz rüber kommen will.

Den Machern war es ja (wie offen zugegeben) ziemlich wichtig, bekannte Schauspieler im Boot zu haben, um eine möglichst hohe Aufmerksamkeit zu erlangen.

Jeder (der den Film bewusst sehen will), kennt das Konterfei von Jobs. Da wirkt auch ein noch so guter Schauspieler irgendwie wie ein Fremdkörper, wenn die Ähnlichkeit nahezu nicht vorhanden ist. Das kann unter Umständen die ganze Atmosphäre schädigen, gerade bei den knallharten Fans.
 
Warum wird dann Noah Wyle, der ja auch nicht unbedingt eine frappierende Ähnlichkeit mit Jobs hat, so für seine Darstellung gelobt? Und warum wurde hingegen Ashton Kutcher, der Jobs wiederum sehr ähnelt, aufgrund seiner schauspielerischen Fähigkeiten eher kritisiert? Richtig: Weil es nichts mit dem Aussehen zu tun hat.
 
Naja, die Ähnlichkeit bei Noah Wyle ist vielleicht nicht frappierend, aber sie war dann doch vorhanden. Im Gegensatz zu Fassbender...da ist nahezu gar keine Ähnlichkeit erahnbar.

Und Ashton Kutcher...nunja, sind wir ehrlich...er ist alles aber kein wirklich guter Schauspieler. In seinen Blödelrollen ist er ja ganz passabel, aber als Schauspieler kann ich ihn nun wirklich nicht ganz ernst nehmen.

Und eben da finde ich schon, dass der Film mit Wyle wegen der Schauspielerei und der Ähnlichkeit so positiv aufgenommen wurde.
Wobei ich den Film mit Kutcher nun auch nicht wirklich mies fand, im Gegenteil. Aber er war halt auch nicht genial.
 
Naja, die Ähnlichkeit bei Noah Wyle ist vielleicht nicht frappierend, aber sie war dann doch vorhanden.
Könnte jetzt bei Wyle keine besonders größere Ähnlichkeit zu Jobs feststellen als bei Fassbender. Er hatte – nur das Aussehen betrachtet – eine ähnliche Statur, aber das wars dann auch schon wieder. Und das ist ja auch nichts Negatives.
 
Könnte jetzt bei Wyle keine besonders größere Ähnlichkeit zu Jobs feststellen als bei Fassbender. Er hatte – nur das Aussehen betrachtet – eine ähnliche Statur, aber das wars dann auch schon wieder. Und das ist ja auch nichts Negatives.

Also wenn ich mir Bilder von Jobs anschaue und dann Wyle im Film sehe, sehe ich definitiv eine ziemliche Ähnlichkeit. So blind kann ich nun auch nicht sein.
 
Ich habe den Film erst kürzlich wieder gesehen, und konnte keine sonderlich große äußerliche Ähnlichkeit feststellen. Ja, die Statur ist ähnlich und sie haben beide dunkle Haare. Aber das war's dann auch schon wieder. Der Großteil der Ähnlichkeit kommt über Gestik, Mimik, Bewegung, Ausdruck und Sprechen zustande – nicht über das reine Aussehen.
 
Ich habe gestern eine TV Werbung gesehen. Ähnlichkeit ist minimal da, es ist eben nicht Steve Jobs. Punkt.
 
Das wäre auch noch was, wenn Jobs sich in dem Film selbst gespielt hätte. Voodoo?
 
Es geht nicht um die Ähnlichkeit zum Original! Es geht auch nicht um Inhalt!

Das was Universal da macht, ist soviel wie möglich an Profi zu generieren. Steve Jobs hat ein so unglaublich bewegtes Leben gehabt, dass ein Film über 120 Minuten, diesem überhaupt nicht gerecht werden kann.

Egal wo man da ansetzt, im Grunde genommen kann man hier als Filmemacher nur verlieren. Ich glaube man darf den Film nur als klassisches Popcorn-Kino sehen und nicht durch die Augen eines Apple-Fan-Boy/Girl.

Alle die sich für das Leben von Steve Jobs wirklich interessieren, schnappen Sie die offizielle Biografie, schauen eine der zahlreichen Dokus und erfreuen sich der Apple-Produkte. Der Film ist vielleicht gut um einen regnerischen Samstag Abend zu füllen, aber bestimmt nicht mehr.