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Magazin [UPDATE] iCloud-Phishing in China: Tim Cook traf sich mit Regierungsbeamten in Peking

Martin Wendel

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Der Zugriff auf iCloud.com wird in China derzeit geblockt. Nutzer werden stattdessen auf eine alternative Webseite weitergeleitet, die exakt dasselbe Design wie die Apple-Webseite besitzt und dazu dient, Benutzernamen und Passwörter abzugreifen (wir berichteten). Apple hat nun reagiert und einen Support-Artikel zu dem Vorfall veröffentlicht. Darin heißt es, dass die Server von Apple nicht beeinträchtigt seien, sondern dass es sich um organisierte Angriffe auf die Netzwerk-Infrastruktur handle. Nutzer erhalten außerdem Tipps, wie sie die richtige iCloud-Webseite von einer falschen unterscheiden können.[prbreak][/prbreak]

Apple erklärt in dem Support-Artikel, wie in verschiedenen Browsern (Safari, Chrome und Firefox) das Sicherheitszertifikat von iCloud.com überprüft werden kann und zeigt Fehlermeldungen, wenn das Zertifikat ungültig ist. Viele chinesische Internetnutzer verwenden jedoch den Qihoo-Browser, der offenbar keine Warnungen bei ungültigen Zertifikaten anzeigt und damit ohne Fehlermeldung die schadhafte Webseite öffnet.

UPDATE (13:25 Uhr):
Wie Reuters berichtet, hat sich Tim Cook heute höchstpersönlich mit Regierungsbeamten in Peking getroffen, um sich über den Schutz von Nutzerdaten zu unterhalten. Näheres zu dem Treffen ist derzeit nicht bekannt. Apple selbst wollte auf Nachfrage von Reuters keinen Kommentar dazu abgeben.


iCloud-safari-verified.png​
Der Artikel ist ursprünglich unter dem Titel "iCloud-Phishing in China: Apple veröffentlicht Leitfaden für Browser-Sicherheit" erschienen.
Via MacRumors
 
Finde ich einen guten und mutigen Schritt von Apple. Sehr vorsichtig aber dennoch prangern sie damit ja die chinesische Regierung an. Nicht einfach wenn man einen Milliardenmarkt dort hat den man nicht unnötig gefährden will.

Sie könnten ja auch gänzlich dazu schweigen ...
 
Wie Reuters berichtet, hat sich Tim Cook heute höchstpersönlich mit Regierungsbeamten in Peking getroffen, um sich über den Schutz von Nutzerdaten zu unterhalten. Näheres zu dem Treffen ist derzeit nicht bekannt. Apple selbst wollte auf Nachfrage von Reuters keinen Kommentar dazu abgeben.
Das ging flott. Vermutlich sowieso im Land, wegen dem iPhone-Start.
 
Soll wohl "unterhalten" heißen ;)

Alles nur Politische Alibihandlungen.
Apple wird den Milliardenmarkt China auf keinen fall gefährden wollen.
Ich höre sowas sehr sehr oft, dass wenn eine Firma etwas in der Art macht, direkt gesagt wird, dass das alles primär wegen der Werbung und Eigendarstellung ist.
Daher einfach mal die Frage an dich: Was müsste ein Unternehmen tun, damit du ernsthaft glaubst, dass sie für die Nutzer handeln?
Oder was würdest du als Unternehmen machen, damit solche Eindrücke, wie sie von dir stammen, nicht erscheinen?
 
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