• Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick

Unterstützender Zugriff - Eure Erfahrungen und Tipps

Suzan

Galloway Pepping
Registriert
27.09.12
Beiträge
1.358
Hallo Ihr Lieben! Meine Schwiegereltern bekommen ihr erstes Smartphone, ein iPhone 12 Mini. Wir überlegen nun gerade, wie wir es am besten für sie einrichten. Sie haben einen eigenen Apple Account, da sind von uns schonmal mit einem iPad bedacht wurden, dass sie auch begeistert nutzen. Sagen wir mal so, meine Schwiegermutter nutzt es, mein Schwiegervater traut sich an alles was mit Computern zu tun hat nicht ran. Wir sprechen hier von Menschen über 80. Geistig aber noch topfit.

Wir haben uns nun überlegt, ob es hier Sinn macht den "Unterstützenden Zugriff" auf dem iPhone einzurichten, um sie nicht zu überfordern. So ganz sicher bin ich mir allerdings nicht, da ja das normal eingerichtete iPad auch gut genutzt wird für Surfen, Zeitung lesen, Bücher aus der Bibliothek ausleien und fürs Fotos machen.

Wie sind denn Eure Erfahrungen damit? Bringt das was? Sind da große Symbole und weniger Apps hilfreich? Der Screen is ja doch recht klein im Verleich zum iPad. Oder meint ihr, das ist Quatsch, normale Einrichtung langt völlig?

Ach ja, einer der wichtigsten Apps wird WhatsApp werden, dass sie dann auch auf dem iPad nutzen sollen/dürfen.

Bin auf Eure ehrliche Meinung gespannt!
 
Wenn die Schwiegermutter gut mit dem iPad klarkommt, dann braucht sie das eigentlich nicht. Für den Schwiegervater könnte es insofern hilfreich sein, dass er dann nicht so viel Angst hat, irgendwas „kaputt“ zu machen. Vielleicht ist das für ihn sogar ein gutes Mittel, ein bisschen seine Scheu zu verlieren und man kann den Modus irgendwann ganz abstellen.

Der unterstützende Zugriff ist stark reduziert auf die Apps, die freigegeben sind und reduziert die Komplexität. Du kannst ihn ja mal selbst bei dir auf dem Handy ausprobieren, dann hast du vielleicht ein besseres Bild, um was es sich genau dreht.

Ungeachtet dessen würde ich vielleicht noch mal kurz eine Einweisung geben bezüglich Phishing-Nachrichten oder sonstigen betrügerischen Anrufen / Nachrichten. Das ist meines Erachtens nach die größte Gefahr für ältere Leute, die hier vielleicht noch nicht so viel Erfahrung haben.
 
  • Like
Reaktionen: Suzan
Vielen Dank @cerberus1979 für deine Rückmeldung.
Ich denke, ich werde das mal auf dem Mini einrichten und ausprobieren. Ist ja super, das man das auch einfach wieder deaktiveren kann.
Ja, eine Einweisung bekommen sie auf jedenfall. Haben sie damals mit dem iPad auch bekommen, aber Handy ist ja nochmal was anderes.
Bin eh gespannt, ob und wenn ja, wie oft sie es nutzen. Das iPad wollten sie damals auch fast nicht annehmen. Ist ja viel zu teuer und für sie ist das ja eh nix... mittlerweile nutzt es meine Schwiegermutter jeden Tag und liebt es. :)
 
  • Like
Reaktionen: cerberus1979
Mein Schwiegervater (jetzt 88) hatte sich vor ca. zwei Jahren selber ein iPhone 13 gekauft, weil er mit seinen vorherigen Android Smartphones nicht mehr zufrieden war. Damit kam er anfangs auch gut klar. Dann wurde ihm alles zu klein, weil er zwar eine Brille braucht, aber meist keine trägt. Das ging ja noch mit einer größeren Schrift. Doch irgendwann kam er laut seinen Aussagen damit nicht mehr klar, weil er es zu kompliziert fand. Ende letzten Jahres hat er sich dann wieder ein Android (Google Pixel wasauchimmer) gekauft (eingerichtet haben wir es ihm, weil er das nicht mehr hinbekommt) und sagte, daß er damit viel besser klarkommt. Nach mehreren Nachfragen hat sich dann herausgestellt, daß er das Smartphone gar nicht mehr per Hand bedient, sondern alles von KI bedienen lässt, was auf dem iPhone so ja nicht funktioniert.
Immerhin beschäftigt er sich damit noch. Meiner Mutter (sie war damals knapp 5 Jahre älter als ich jetzt) waren schon Telefone mit Tasten fast zu kompliziert. Für die Fernbedienung des Fernsehers hatte sie auch einen Zettel zur Bedienung daneben liegen. Sie hatte dann immerhin ein Tasten-Mobiltelefon.

Daher ist es sicherlich schwer eine allgemeingültige Auskunft für "alte Leute" (das bin ich für meine Kinder ja mit Ende 50 auch schon) zu geben.

Viel Erfolg auf jeden Fall!
 
  • Wow
Reaktionen: Suzan
Meine Mutter ist ähnlich alt und benutzt schon seit Jahren meine „alten“ iPhones. Ich upgrade gern alle 2 Jahre und sie freut sich dann auch immer, wenn sie mein altes bekommt. Momentan nutzt sie mein ehemaliges 15 Pro Max. Damit kommt sie super klar, Fotos machen, Fotos verschicken, Navi benutzen usw…. Außerdem habe ich ihr irgendwann vor Jahren mal ein iPad „aufgezwungen“. Mittlerweile ist es ihr drittes. Sie liebt das Teil und spielt jeden Tag da drauf, liest ihre Zeitung darüber und ihre Emails. 😀 Und ja, wie hier ein User über mir schon sagte: Eine Einweisung bezüglich Phishing Mails sollte definitiv erfolgen. Meine Mutter ist diesbezüglich fast schon paranoid mittlerweile…
 
  • Like
Reaktionen: u0679 und Suzan
Danke Euch für Eure interessanten Beiträge, Ihr seid klasse! Das Thema ältere Leute und Smartphones ist echt nicht ohne.

Ich hab den unterstützenden Zugriff jetzt mal ausprobiert. Mal mit Kachel, mal mit Liste. Hab ich jetzt erstmal dagegen entschieden. Besonders weil es bei den Apps, die das nicht so doll untertützen (wie z. B. WhatsApp) dann total blöd ist. Und irgendwie finde ich das doch zu... naja... zu sehr unterstützend. Da meine Schwiegermutter ja mit einem normalen iPad super zurechtkommt, ist das dann zu bevormundend.

Aber wir werden sehen, wie es ankommt. Sie werden eh hauptsächlich das iPad nutzen (von denen sie ein neues iPad Air M4 bekommen).
 
  • Like
Reaktionen: u0679 und Yulchen
Ich würde es erstmal im "Normalmodus" probieren und die Schwiegereltern nicht unterschätzen.
ich hab vor ein paar Jahren ehernamtlich in einem Seniorencafe Computerunterstützung geleistet (gabs als zusätzliches Angebot).
Da war die Bandbreite von >90-jährigen, die in kürzester Zeit fit am Laptop waren, bis zu den knapp 70-jährigen, die selbst mit einfachsten Aufgaben völlig überfordert waren.
Bei unseren aktuellen Patienten über 70 ebenso gemischt.
Kommt eben drauf an, wie die Leute mit der technischen Entwicklung mitgegangen sind.....

Was mir auffiel: Das Konzept des "virtuellen" bereitet älteren Semestern deutlich Schwierigkeiten, daß Dinge im Internet nicht real auf dem Rechner sind sondern eben "virtuell" existieren, oder das der Cloudspeicher "irgendwo" auf einem "entfernten Server" existiert.
Den meisten kann man das aber gut klar machen.

Erschreckend ist, daß ich in meiner Hood (1962 geborene und jünger) oft für banale Handy, TV, Computersachen gerufen werde. Da merke ich dann schnell, daß die Leute irgendwann in den späten 90ern oder 2000ern aufgehört haben, sich mit der Technik zu beschäftigen (z.B. Bedienlogiken bei modernen TVs, Waschmachinen usw...)

Gruß in die Runde....