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Unterlassungserklärung aus Cupertino: Apple-Tracker muss Service einstellen

Marc Freudenhammer

Horneburger Pfannkuchenapfel
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Auf Apple-Tracker.com konnten man sich bis vor kurzem noch die Verfügbarkeit von Apple-Produkten in den US-Stores anzeigen lassen. Bis vor kurzem deswegen, weil der Dienst heute mit sofortiger Wirkung seine Dienste einstellen musste. Grund dafür ist eine offizielle Unterlassungserklärung (DMCA Notice) aus Cupertino. Mordy Tikotzky, der Betreiber der Seite, gab in einem Abschieds-Post an, dass er kein Interesse daran habe, sich gerichtlich mit Apple anzulegen. Verständlicherweise.[PRBREAK][/PRBREAK]

Apple-Tracker bediente sich für die Auskünfte zur Verfügbarkeit an den Apple-Servern und bereitete diese in einer übersichtlichen Liste auf. So konnte man auf einen Blick sehen, in welchem Store welches iPhone 5s- oder iPad-Modell noch vorrätig war. Diese Vorgehensweise wollte Apple offensichtlich nicht länger dulden, weswegen man sich für die entsprechenden rechtlichen Schritte entschied. Die auf Apple-Tracker veröffentlichte E-Mail von Apple-Rechtsanwälten wurde offenbar bereits am 17. Oktober an den Betreiber verschickt.

AppleTracker-iPad_Air.jpg
Via AppleInsider
 
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Schade für die USA-Applejünger! Na ja Apfelkind gibt es immernoch ;)
 
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Ich würde nun die Seite umbauen und um dann die autorisierten Händler anzeigen zu können. Würde gerne wissen was dann Apple macht.
 
@ apple-fan: Was hat das hier mit Apfelkind zu tun?

@ Electrica: Woher sollen die Daten denn kommen? In diesem Fall wurden ja Daten von Apples Servern (die - vermute ich mal - dem Urheberrecht o.ä. unterliegen) unerlaubt für andere Zwecke verwendet.
 
Wollte damit sagen , dass sich Apfelkind nicht unter kriegen lässt von Apple!
 
Apfelkind hat aber auch nichts von Apple ungefragt benutzt.
 
Sind diese Daten so leicht zugänglich? Dann kann ja jeder darauf zugreifen! Sollte Apple da nicht erstmal den Zugang unterbinden?
 
@ Martin Wendel: Genauso wie von Apple, nur halt von z.B. Gravis, mStore und wie die noch so alle heißen. Und dazu noch die Preise. Wobei sich da die Frage stellt, wer schaut sich im Internet die Preise an und geht dann in einen Laden?

@ Foat: Man kann alles verarbeiten, was man irgendwie anzeigen lassen kann. Bei Preissuchmaschinen rufen meistens xml oder sonst wie kodierte Listen ab, welche denen zu Verfügung gestellt werden, bei Apple schätze ich mal die haben es aus html rausgefischt. Um es zu umgehen kann man nur IP-Adressen sperren oder nur eine bestimmte Anzahl abfragen zulassen. Wobei ich mich gerade Frage wo die die Daten für Apple her bekommen haben, finde dazu keine Auskunft über den Status auf der Webseite.
 
Ein Knaller, da bietet jemand einen Dienst, der Apple eigentlich nur recht sein kann, arbeit mit Daten, die offensichtlich auch frei verfügbar sind und bekommt einen vor den Latz. :-p

Wobei; heute steht ja jeder mit einem Bein im Gerichtssaal, der eine Seite auf Servern der westlichen Welt hostet.
 
@ Martin Wendel: Genauso wie von Apple, nur halt von z.B. Gravis, mStore und wie die noch so alle heißen. Und dazu noch die Preise. Wobei sich da die Frage stellt, wer schaut sich im Internet die Preise an und geht dann in einen Laden?

Und was sollte Apple dagegen machen können, wenn die Daten von fremden Webseiten stammen? Dann müssten wenn dann Gravis & Co etwas dagegen unternehmen.
 
Verstehe jetzt wirklich nicht, warum Apple da was dagegen hat...:-/ Wollen die nix mehr verkaufen?
 
Warum? Ich vermute mal die Webseite war werbefinanziert. Wäre es dir recht, wenn andere mit deinen Daten - ohne deine Erlaubnis - Geld verdienen? Die Webseite wird wohl keinen bis annähernd keinen Einfluss darauf haben, ob sich jemand ein iPhone oder iPad kauft (höchstens wann er es sich kauft).
 
Apple will halt das man in den Store latscht und sich von einem dämlich grinsenden Apple-Store Mitarbeiter sagen lässt das das Produkt das man will mal wieder ausverkauft ist.... Wahrscheinlich hoffen sie das man dann aus Frust im Store sich noch irgendwas zum Trost kauft. Perfektes Marketing
 
Ein Knaller, da bietet jemand einen Dienst, der Apple eigentlich nur recht sein kann, arbeit mit Daten, die offensichtlich auch frei verfügbar sind und bekommt einen vor den Latz. :-p

Wobei; heute steht ja jeder mit einem Bein im Gerichtssaal, der eine Seite auf Servern der westlichen Welt hostet.

Nicht unbedingt. Vielleicht wollten sie nicht, dass man auf einen Schlag sieht wie schlecht die Verfügbarkeit ist.
 
Für den Verbraucher sicher toll, wenn ich weis in welchen Laden ich gehen muss. Für die Mitbewerber aber auch, wenn die Wissen wer wo in welchem Laden welches Gerät bevorzugt kauft bzw. nicht bekommt. Dann stell ich mich hin und biete im Nachbarladen das Samsung in der Speichergröße die Apple nicht liefern kann.
 
Auf der US Webseite von Apple ist eine Verfügbarkeitsanzeige der Apple Stores bereits enthalten, also nichts mit in den Laden latschen und gesagt bekommen, Gerät gibt es nicht. Es gab/gibt halt nicht so eine schöne Übersicht.