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Undercover 5: Jetzt auch für Mountain Lion

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Nuja - was ist schlimm daran, einen Dieb zu überwachen?

Stimmt ... DU hast ja die VOLLE Kontrolle über diese Software.

Ich habe manchmal das Gefühl, man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht ... anders kann ich mir solch übereilte Aussagen nicht erklären. Etwas mehr kritische Hinterfragung wäre manchmal sehr angebracht. Gerade wenn es um solche eine Software geht.
 
Stimmt ... DU hast ja die VOLLE Kontrolle über diese Software.

Ich gehe davon aus, dass es ziemlich schnell rauskommen würde, wenn der Hersteller hier spionieren würde...
Und das wäre dann wiederum keine Werbung die den den Verkauf anheitert.
 
Naja... es wäre für Hacker sicherlich recht einfach, Undercover zu hacken und so könnten die dann tausende Macs ausspionieren...

Auch stelle ich mir die Frage, was diese Software nützt, wenn sich der Dieb gar nicht anmelden kann, da die Benutzerkonten ja Passwortgeschützt sind... Oder ist Undercover auch aktiv, wenn kein Benutzer angemeldet ist?
 
Naja... es wäre für Hacker sicherlich recht einfach, Undercover zu hacken und so könnten die dann tausende Macs ausspionieren...

Auch stelle ich mir die Frage, was diese Software nützt, wenn sich der Dieb gar nicht anmelden kann, da die Benutzerkonten ja Passwortgeschützt sind... Oder ist Undercover auch aktiv, wenn kein Benutzer angemeldet ist?

Man sollte immer einen Account (Gast) offen haben. Sonst installieren auch die Hohlbrote direkt neu.
 
Das Tool war mir das Geld bisher noch nicht wert, da es mit Prey kostenlos geht (zumindest in der Grundausstattung). Funktioniert ganz gut - habe ich schon an mir selbst ausgetestet:-).
Damit so ein Programm zum Einsatz kommen kann, braucht man:
a) Ein Dieb, der nicht gleich die Festplatte/SSD tauscht und
b) Am besten Firmware-Passwort setzen, einen Dummie-Account (Standard-User und ohne Passwort) damit man sich problemlos anmelden kann.
c) Eine Portion Glück

Besonders bei MacBook Air und Retina MacBooks kann das Firmware Passwort nicht einfach zurück gesetzt werden und diese Modelle am besten vor einer Neuinstallation, etc. geschützt sind. Da hat die Bevormundung durch Apple wieder was Positives, denn sobald man da was austauschen will, muss man es zu einem Fachhändler bringen.

P.S.: Die ganzen Vorsichtsmaßnahmen bringen natürlich nichts, wenn der Dieb den Mac einfach versenkt oder vom Hochhaus schmeißt ;-)
 
Bedenklich und im Falle des Falles eh nutzlos.

Nuja - was ist schlimm daran, einen Dieb zu überwachen?
Erst mal gar nichts, wer sagt aber dass man die Software nicht einfach für eine ganz "normale" Überwachung einsetzt.
Der Chef zum Beispiel auf den Firmen-Macs das Tool istalliert und dann alles mitlesen kann. Ich finde so eine Software echt bedenklich.

Im Falle eines Diebstahls ist sie auch nur von bedigtem Nutzen. Sicher der eine oder andere Dödel wird den geklauten Mac sofort ans Netz hängen. Wenn es aber um "professionellen" Diebstahl geht (und viele Laptops werden von gut organisierten Banden geklaut) dann nützt die Software gar nichts, weil die geklauten Maschinen sofort platt gemacht werden.

Am Besten ist immer noch eine Verschlüsselung der Daten auf dem Gerät und eine aktuelle Sicherheitskopie Zuhause. Im Zweifel sind die Daten eh wichtiger und wertvoller als die Hardware.

Mein Senf dazu. :-)
 
Eine bessere Lösung wäre es evtl. ein Rootkit zu implementieren, welches auch eine Neuinstallation und Festplattentausch überlebt. Gab es da nicht vor kurzem was auf einer Sec. Konferenz?
 
kenne da noch eine freeware alternative: www.preyproject.com
Tut eigentlich Ähnliches. Wenn das Gerät gestohlen ist wird es geortet, kann gesperrt werden und löst auch bei Bedarf Alarm aus. Fotos mit Webcam sind natürlich auch dabei.
 
eine auf dem ersten blick nette sicherheitssoftware, die man für illegale dinge nutzen kann. Viel spaß damit...
 
Klingt ja super! Aber was passiert wenn der Dieb einfach den Computer löscht und einen neuen konfiguriert oder aber ein anderes Backup installiert. Ist dann nicht undercover auch weg?
 
wenn es ein gelegenheitsdieb ist, kann es sicherlich helfen, jedoch wird er kaum einen normalen, passwort gesicherten account auf dem mac hacken, sondern eher einfach eine neue Festplatte einsetzten. Das würde das Programm unnötig machen.
Ich finde Apple sollte im Allgemeinen eine Art Diebstahlsicherung erstellen, ich meine die Seriennumer bleibt bestehen, egal was man macht. Sollte der Dieb sich dann einloggen, könnte Apple selbst etwas unternehmen und den PC blocken/ den Besitzer informieren. Technisch sollte das sehr wohl möglich sein.
 
Ein Mac Passwort kann man ganz einfach zurücksetzten.
Mit CMD + R Booten und dann im Terminal resetpassword eingeben und schon kann man das Passwort ändern.
 
Wäre ja auch schlimm, wenn es nicht so einfach wäre.
Ansonsten, Diebstahlsicherung auf softwarebedingt ist immer fragwürdig, für datensicherheit hilft nur eine Verschlüsselung.
 
Interessant wäre es zu wissen ob die Benutzer der vorherigeren Version es kostenlos bekommen oder wieder zur Kasse gebeten werden?

Habe Undercover seit 2 Jahren bereits drauf...

Kann mich aber auf der neuen Seite nicht einloggen.
 
ich frage mich warum herr blum diese software so vehement verteidigt - trotz offensichtlicher schwächen. scheint ihm wohl sehr wichtig zu sein, dass viele dieses programm kaufen.
 
Die Software wird schon ihre Berechtigung haben, es werden viele zugreifen und denken, das das jetzt das nonplusultra an Sicherheit bietet. Nur wie immer bei derartigen Software Lösungen ist das geschuldet, dem Sand, der in die Augen der Käufer gestreut wird, denn zu umgehen sind sie alle und bei Tools wie diesen sehe ich dann auch noch die Gefahr, das man sich selbst erst nackig machen muss, um dann einen zweifelhaften Schutz genießen kann. Lösungen wie die angesprochene gibt es nebenbei erwähnt schon längere zeit.
 
Ich lese schon den nächsten Fall von: "Amerikanische Schule überwacht Schüler mit Sicherheitssoftware" :/ .... oder der Dieb verklagt Dich wegen seiner Privatsphäre ^^