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Überall Falschinformationen

Kernelpanik

Echter Boikenapfel
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05.03.04
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In Anbetracht, dass die Betriebssysteme immer stärker auf Spionage und Bevormundung des Besitzers (ich benutze das abgedroschene Wort User absichtlich nicht) ausgelegt werden, rate ich allen, möglichst viel Falschinformationen ins Internet einfliessen zu lassen. Viele Leute benehmen sich im Internet wie wenn sie den Zugang zum Paradies gefunden hätten. Dabei ist das Internet der kriminellste Ort hier auf der Erde. (Das sagt einer der schon auf der ganzen Welt herumgereist ist) So musste z.B. einer meiner, zugegebenermassen weniger intelligenten Freunde bereits die unangenehme Erfahrung machen, dass Rechnungen von Internet Diensten in sein Haus flattern, an die er sich nicht mal erinnern kann. Er hat aber auch schön brav überall im System seinen vollen Namen und seine Adresse eingetragen. Dabei gibt es ein paar einfache Tricks wie man unangenehme Überraschungen vermeiden kann.
1. z.B sollte jeder min. zwei Email-Adressen haben. Eine für Freunde und seriöse Sachen und die andere um Internet-Dienste oder Trialversionen zu testen. Beim Erstellen der Email-Adressen geben wir, bei min. einer von beiden, fiktive Personalien an.
2. Beim Installieren des Systems die Registration überspringen.
3. Beim Anlegen des Benutzers den Namen des Hundes benutzen.
4. Im iChat nicht mit dem richtigen Namen auftreten.
5. Auf unbekannten Webseiten fiktive Personalien benutzen. Wenn sich der Dienst als wertvoll entpuppt, können Sie sich nochmal mit den richtigen Personalien anmelden.
6. Ich habe zusätzlich noch ein paar Files in denen falsche Namen und Adressen stehen. (Falls jemand den Inhalt meiner HD runtersaugt)
7. Die DNS Daten nicht veröffentlichen.
8. Ihre Personalien nicht ins Adressbuch eintragen.

Mit diesen einfachen Tricks hat man schon einiges zum eigenen Schutz getan.
 
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Kernelpanic, gehe ich nach Studium Deiner persönlichen Angaben Recht in der Annahme, dass Du ein arbeitsloser nicht-schweizer Roboter mit einem Windowsrechner bist?:innocent:

Gruß
Moorcock
 
Ich finde das ein bisschen uebertrieben. 1. und 2. gehen ja noch, aber der Rest ist echt paranoid.
 
Ich habe aber einen gesunden Kopf und weiß sehr wohl, was ich bestellt habe: Ich werde die "Lebenserwartungs-Rechnung" ganz sicher NICHT bezahlen! Ihr Schweine!

Joey

PS::innocent:
 
also mir es es ziemlich egal weil gegen solche sachen kann man sicher immer wehren und ich habe auch einen studieVZ, schuelerVZ und facebook account wo alle meine daten + telefonnummer drinennstehn :) und ich fühl mich gut dabei:D
 
Ja, ich sage ja nicht, dass das jetzt jeder machen muss. Es ist mehr für diejenigen gedacht, die allzu blauäugig ins Internet reinbreschen.
 
Dieses Trash-mail-Dings ist aber merkwuerdig.
Ich wuerde schon gerne meinen privaten Trashmailaccount haben. Hier kann doch jeder einfach per Glueck nach offenen Accounts suchen.
Irgendwie trashig ;-)
 
Das mit dem Schutz ist ein schwieriges Thema. So kann es ja auch sein, dass einer meiner Bekannten oder die Firma in der ich arbeite etc. meine Daten speichert und diese werden dann nicht richtig geschützt. Was macht man denn, wenn der/die Freund/Freundin die meinigen Daten schön in sein Win-Adressbuch eingegeben hat und dieses wird dann erfolgreich gehackt.
Natürlich kann man im Internet vorsichtig sein. Letztendlich ist es aber ein immer besser werdendes gigantisches Spionagetool.
Gerade mit den immer schneller und größer werdenden Rechnern kann die immense Datenflut immer besser ausgewertet werden.
Es führt kaum ein Weg daran vorbei, dass wir immer mehr zum gläsernen Menschen werden. Dabei ist es um so bedenklicher, dass es kaum jemanden so richtig zu interessieren scheint. Vielleicht auch deshalb, weil die Spionagemöglichkeiten noch in den Kinderschuhen stecken und viele Menschen gar nicht wissen, was in dem Internet so zu erfahren ist, wenn man es richtig anstellt.
 
Ich finde das ein bisschen uebertrieben. 1. und 2. gehen ja noch, aber der Rest ist echt paranoid.
Gerade die Punkte 4 und 5 sind essentiell.
Wer das nicht tut, dem ist in Sachen Privatsphäre nicht mehr zu helfen.