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[10.8 Mountain Lion] Time Machine den Speicher begrenzen?

Te-Punkt

Boskop
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Hallo,

Time Machine erstellt auf meinem NAS die Backups, leider wird der NAS dadurch immer voller und ich habe bald kein Platz mehr für andere Daten. Kann ich Time Machine sagen, es darf nur 300GB nehmen oder so und ab da die alten Backups löschen um neue zu erstellen?

Gruß
 
Danke für den Thread!
Eine "Backup Begrenzung" interessiert mich nämlich auch da TimeMachine ständig Backups macht ohne die alten zu löschen, aus irgendeinem Grund. Hab dann immer 5 Backups auf meiner Platte wovon 3 von einem Tag sind.
 
Hier wird bald jemand aufkreuzen und sagen, dass es keinen Sinn macht, andere Daten mit auf eine Backup-Platte zu packen. Der Sinn des Backups ist dann nämlich hinüber, wenn man Daten drauf speichert, die nur einmal, nämlich nur auf dieser "Backup"-Platte, vorhanden sind. Wenn dir die Platte darin abraucht, sind genau diese Daten nämlich weg. Am sinnvollsten wäre vermutlich, eine andere Platte ausschließlich für das Backup zu benutzen und die Daten, die nur auf dem NAS sind vielleicht auch noch einmal zu sichern.
 
Kann ich Time Machine sagen, es darf nur 300GB nehmen oder so und ab da die alten Backups löschen um neue zu erstellen?

Nein, das geht nicht. Time Machine beansprucht potenziell das komplette Volume. Die einzige Lösung besteht darin, das NAS zu partitionieren und durch die Partitionsgröße eine natürliche Obergrenze einzurichten.

da TimeMachine ständig Backups macht ohne die alten zu löschen

Das ist so nicht ganz richtig. Zum einen sind die Backups intern so abgelegt, dass rein technisch nur Dateien abgespeichert werden, die sich geändert haben, auch wenn es so präsentiert wird, dass jeder Time Machine-Zeitpunkt alle Daten enthalten würde. Der Speicherverbrauch ist deshalb üblicherweise nicht hoch.

Zum anderen werden die Daten sehr wohl bereinigt, und zwar täglich, wöchentlich und monatlich, sowie (falls man das so eingestellt hat) auch wenn das Sicherungs-Volume voll ist.

Hab dann immer 5 Backups auf meiner Platte wovon 3 von einem Tag sind.

Das ist ja der Sinn von Time Machine. Die meisten hier werden Dutzende oder sogar hunderte von Backups auf ihrer Time Machine-Platte haben.
 
Der Sinn des Backups ist dann nämlich hinüber, wenn man Daten drauf speichert, die nur einmal, nämlich nur auf dieser "Backup"-Platte, vorhanden sind.

Im Prinzip bestehen die Daten ja zweimal. Einmal auf der normalen HDD, und einmal auf der Backup Platte. So ist's zumindest bei mir. Wenn eins der beiden abraucht, hab ich immer noch eine Kopie. Wenn beides abraucht, hab ich leider gottes Pech. Denn wenn man nach so einer Theorie geht, braucht man ja unendlich viele Platten die immer Backups des Backups eines aktuellen Backups machen.

Zum anderen werden die Daten sehr wohl bereinigt, und zwar täglich, wöchentlich und monatlich, sowie (falls man das so eingestellt hat) auch wenn das Sicherungs-Volume voll ist.

Okay, wo finde ich diese Einstellung? Diese ist mir bislang irgendwie durch die Lappen gegangen.
 
Das hört sich beim TE aber nicht so an. Wenn du die Daten sowieso auf der lokalen Platte hast, dann kannst du sie gleich mit im Backup speichern lassen, und musst keine "anderen Daten" mit auf der Backup-Platte speichern. Dann brauchst du auch nur ein Backup.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, wo finde ich diese Einstellung? Diese ist mir bislang irgendwie durch die Lappen gegangen.

Sorry, das war etwas irreführend formuliert. Wenn das Sicherungs-Volume voll ist, wird auch dann immer bereinigt, so dass eine oder mehrere der ältesten Sicherungen gelöscht werden. Man kann Time Machine aber so einstellen, dass man unmittelbar nach dieser Bereinigung informiert wird, um dem Benutzer Gelegenheit zu geben, die Time Machine-Platte auszutauschen und die Sicherungen auf einer anderen Platte fortzuführen, so dass so viele zurückliegende Generationen gespeichert bleiben, wie möglich.

Die Einstellung findest Du unter "Systemsteuerung > Time Machine > Optionen > Benachrichtigung nach dem Löschen von alten Backups". Dies gilt wie gesagt nur für die Bereinigung der ältesten Backups bei voller Partition, nicht für die tägliche / wöchentliche / monatliche Bereinigung.
 
Wenn das Sicherungs-Volume voll ist, wird auch dann immer bereinigt, so dass eine oder mehrere der ältesten Sicherungen gelöscht werden.

Das scheint bei mir aber nicht zu klappen, denn meine TM sagt mir, dass das Backup Volume voll wäre. Das Ding ist, die Platte die zu Backupen ist, hat nur ca. 150 GB, das Backup Volume 500 GB. Jetzt müssten also rein rechnerisch nur 3 Backups auf der Platte sein. Und wenn ein neues gemacht werden soll, müsste das älteste ja automatisch gelöscht werden weil das sonst nicht passt.
Dieses automatische Löschen ist aber nicht der Fall, ich bekomme immer die Meldung dass das Volume voll sei und dann muss ich manuell die ältesten Backups in den Papierkorb schmeißen. Aber das ist ja auch nicht so das gelbe vom Ei, ich will mich ja nicht noch um meine Backups kümmern müssen sondern das soll schon automatisiert laufen.
 
Jetzt müssten also rein rechnerisch nur 3 Backups auf der Platte sein.

Nein. Wie oben schon gesagt: Auch wenn Time Machine die Daten so präsentiert, als würde jede Sicherung alle Daten enthalten, werden in Wirklichkeit nur diejenigen Dateien physisch neu gespeichert, die sich zwischen zwei Sicherungszeitpunkten ändern.

In dem Beispiel also 150 GB für die erste Sicherung, plus ein gewisser Betrag für alle Dateien, die sich zwischen Sicherung 1 und Sicherung 2 geändert haben, plus ein gewisser Betrag für alle Dateien, die sich zwischen Sicherung 2 und Sicherung 3 geändert haben.

Das scheint bei mir aber nicht zu klappen, denn meine TM sagt mir, dass das Backup Volume voll wäre.

Das ist sehr untypisch und würde einen Fehler anzeigen. Seit Mountain Lion gibt es tatsächlich einen bekannten Fehler in der Vorabschätzung des Speicherbedarfs, wenn sich während einer laufenden Sicherung große Dateien verändern. (Das kann zum Beispiel passieren, wenn während der Sicherung in einer virtuellen Maschine gearbeitet wird oder wenn man riesige Videodateien schneidet.) In den meisten Fällen hilft ein Neustart des Betriebssystems, um das Problem zu beheben.
 
die Platte die zu Backupen ist, hat nur ca. 150 GB, das Backup Volume 500 GB. Jetzt müssten also rein rechnerisch nur 3 Backups auf der Platte sein.
Es könnten auch 300 oder 30000 sein.
Für jeden Ordner in dem sich seit dem letzten Schnappschuss nichts geändert hat, wird in Wirklichkeit nur ein winziger Link erstellt.
Den Fehler mit dem vollen Volume bekommst du erst dann, wenn selbst das entfernen *aller* Backups ausser dem jeweils letzten eines jeden Volumes nicht genügend Raum schaffen konnte.
 
Ich habe eine Synology DS213+. Kann ich bei dieser Partitionen einrichten, damit ich den Speicher für TM begrenze?

Wenn es gehen sollte, gibt es eine Anleitung für das Partitionieren in der Synology?

Gruss

Te-Punkt
 
Ich habe eine Synology DS213+. Kann ich bei dieser Partitionen einrichten, damit ich den Speicher für TM begrenze?

Ja, natürlich.

Wenn es gehen sollte, gibt es eine Anleitung für das Partitionieren in der Synology?

Ja, das steht auf Seite 31 des mitgelieferten Handbuchs. Die Partitionen werden von Synology "Volumes" genannt. Das erfordert allerdings eine Neueinrichtung der Platten, mit anderen Worten, alle Daten des NAS werden gelöscht.
 
Meines wissens kann man auf einem Volume auf der DS eine begrenzte Partition für Time Machine ohne Datenverlust anlegen.
 
Jein, aber da wir jetzt wissen, dass es um ein Synology-NAS geht, gibt es in der Tat noch eine ganz andere Lösung:

Man kann einfach eine benutzerbezogene Speicherplatzkontingentierung ("User Quota") einschalten und damit dem Time Machine-Benutzer verbieten, dass er mehr als x GB Platz beansprucht. Dann muss an den Partitionen nichts geändert oder gelöscht werden.
 
Das wäre keine gute Idee. Von den Diskquota weiss OS X nämlich nichts, daher kann auch nicht der Bedarf an vorbereitend zu entsorgenden alten Schnappschüssen berechnet werden. TM begehrt danach, schon *vor* dem Kopiergang zu wissen ob das Resultat genügend Platz haben wird, nicht erst mittendrin. Sonst machts beim erreichen des Limits "Bummsdich".
 
Jein, aber da wir jetzt wissen, dass es um ein Synology-NAS geht, gibt es in der Tat noch eine ganz andere Lösung:

Man kann einfach eine benutzerbezogene Speicherplatzkontingentierung ("User Quota") einschalten und damit dem Time Machine-Benutzer verbieten, dass er mehr als x GB Platz beansprucht. Dann muss an den Partitionen nichts geändert oder gelöscht werden.

Das hörte sich so gut an, doch RASTAFARI ist ja leider anderer Meinung. Also kommt man um die Partition nicht rum, richtig?

Gruß
 
Ich habe in der DS einen neuen Benutzer angelegt, Quote 100GB, kontingent aktiviert, Mac Dateidienst aktiviert.
Time Machine sichert auf dieses Volume bis jetzt ohne Probleme.