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Tim Cook verdient 2012 99 Prozent weniger als 2011

Niklas Marxen

Thurgauer Weinapfel
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07.08.08
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Gehälter amerikanischer CEOs sind eine komplizierte Angelegenheit. Oftmals fällt die tatsächliche Bezahlung in Geld verhältnismäßig gering aus, dafür erhalten die Geschäftsführer riesige Summen aus ihren Aktienoptionen. So war es möglich, dass Steve Jobs nur einen Dollar pro Jahr als symbolisches Gehalt verdiente. Und so ist es möglich, dass Tim Cook dieses Jahr 99 Prozent weniger verdiente als im letzten.[PRBREAK][/PRBREAK]

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Dabei wurde sein echtes Gehalt sogar um 51 Prozent erhöht: 900.000 US-Dollar wurden ihm 2011 überwiesen, dieses Jahr erhielt er 1,36 Millionen US-Dollar. Hinzu kam noch eine Prämie von 2,8 Millionen US-Dollar. Es ist schwer vorstellbar, dass die so zustande gekommene Summe von 4,17 Millionen nur ein Prozent der Summe ausmacht, die Cook im Jahr davor erhielt. Doch im Gegensatz zu 2011 erhielt Cook 2012 nicht eine einzige Aktie.

Das ist auch nicht weiter verwunderlich, wenn man sich anschaut, wie viele Aktien er letztes Jahr erhielt. Damals erhielt er neben seinem Gehalt und ein paar Boni ein Aktienpaket im Wert von 376,2 Millionen US-Dollar, welches er erst über 10 Jahre verteilt verkaufen darf. Das machte ihn damals zum bestbezahlten CEO. Dieses Jahr kann er diese Position nicht halten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bei einer derartigen Summe würde ich genauso griesgrämig in die Welt schauen.:-[
 
Na hoffentlich kann er sich noch einen schönen Brotaufstrich zum Frühstück leisten.. :-(
 
Der schaut so griesgrämig weil er seit dem Tod von Steve Jobs nichts richtiges mehr auf die Beine gestellt hat.:-p
 
Ist alles meine Schuld, denn ich habe weder das iPhone 5 noch das iPad Mini gekauft :-)
 
Na toll, technikelse. Kannst du nachts überhaupt noch schlafen?
 
Also bei den Beträgen würde ich mich über das 1% auch nicht beschweren...
 
Ich wäre froh, wenn ich ein Monatsgehalt von Tim Cook für das ganze Jahr zur Verfügung hätte. :D
 
Gut, dann haben wir mit Technikelse ja eine Schuldige gefunden.
Gleichst Du dann bitte dem Tim die Differenz aus, damit er wieder lachen kann.

Dafür bekommst Du dann auch eine News im Magazin. :-p
 
Das wird eng, dann muss ich ja mein Weihnachtsgeld von 1986 anbrechen... :-(
 
Wer hat nur diesen Mist überall und wovon abgeschrieben? Die Optionen werden immer für einen bestimmten Zeitraum über meherere Jahre zugeteilt. Die 99% sind deswegen, äh, schlicht falsch.
 
Klar sind die falsch, aber alle schreiben darüber und es klingt doch so spektakulär;-)
 
Der Bericht ist irreführend. Wundert mich, das er hier veröffentlicht wird... mhmm na ja, irgendwie auch wieder nicht.

Mit großen Schritten wird hier die Leiter der Seriosität nach unten geklettert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Bericht ist irreführend. Wundert mich, das er hier veröffentlicht wird... mhmm na ja, irgendwie auch wieder nicht.

Mit großen Schritten wird hier die Leiter der Seriosität nach unten geklettert.

Da ist schon was dran:
Der Wert dieser Aktienoptionen, die langjährig gar nicht versilbert werden können, ist im Artikel wahrscheinlich/vermutlich
zu einem Kurs von vor ein paar Monaten, also historischem Höchstkurs berechnet worden. Dies ist aber eine völlig irrelevante Berechnungsgrundlage. Was diese Optionen in 1,2, . . . . 10 Jahren tatsächlich wert sein werden, das weiß noch niemand. Theoretisch das Doppelte, Zehnfache, oder aber auch ein Zehntel . . .
Solche Zahlenangaben sind tatsächlich nur für Schlagzeilen gut.
Ein amerikanischer Manager namens Iacocca hat vor Jahren den Vorsitz bei Chrysler übernommen, als diese nahzu pleite waren. Sein Vertrag garantierte ihm einen Jahreslohn von 1,- $ plus Aktienoptionen . . . ihm gelang die Rettung von Chrysler, und der Manager kassierte schlussendlich viele Millionen . . .
Das Ergebnis kann man aber in realen Geldbeträgen erst im nachhinein überhaupt beurteilen, keineswegs in dem Jahr, in dem die Aktienoptionen zugeteilt werden . . .
 
...Das Ergebnis kann man aber in realen Geldbeträgen erst im nachhinein überhaupt beurteilen, keineswegs in dem Jahr, in dem die Aktienoptionen zugeteilt werden...

...Die Optionen werden immer für einen bestimmten Zeitraum über mehrere Jahre zugeteilt. Die 99% sind deswegen, äh, schlicht falsch...
Nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig. Options-Klauseln in Verträgen besonders wichtiger Mitarbeiter bei Aktiengesellschaften - und als solcher wird Tim Cook bei Apple wohl eingeschätzt -, enthalten sehr oft garantierte Sockelbeträge. Hätte Cook eine solche Klausel, würde beispielsweise sichergestellt, dass er seine Papiere zu einem Mindestbetrag wieder verkaufen darf. Dieser könnte durchaus auf einem Niveau liegen, auf dem der Apple-Kurs zum Zeitpunkt der Zuteilung der Option lag - oder etwas darunter. Ob der Apple-CEO eine solche Vereinbarung mit dem Aufsichtsrat getroffen hat, weiß ich freilich nicht. Wundern allerdings würde es mich nicht. ;-)
 
Oh mein Gott da muss ja Tim Cook aufpassen das er nicht in Hartz IV abrutscht.
 
Die News ist weder irreführend, noch unseriös oder falsch verfasst.

Richtig ist, das es bei Optionen dazu kommen kann, dass diese auf Grund bestimmter Regelungen nicht ausgeübt werden können. Das ist z.B. der Fall, wenn der Shareholder das Unternehmens verlässt, bevor die Sperrfrist der Optionen abgelaufen ist.

Nach Ablauf der Sperrfrist jedoch hat der Shareholder dann folgende Möglichkeiten:

1. Cashless Sale: Die Aktien werden verkauft, die Kosten der Aktien (Steuern, Sozialversicherungen und Gebühren) werden abgezogen und der Erlös an den Shareholder ausbezahlt.
2. Cashless Hold: Es werden Aktien im Wert der Kosten der Ausübung (fälligen Steuern und Gebühren) verkauft. Die restlichen Aktien werden aus dem Sammeldepot in das persönliche Depot des Shareholders übertragen.
3. Pay & Hold: Die Aktien werden zuzüglich Steuern an den Shareholder verkauft und in dessen Depot übertragen.

Auch wenn die Realisierung des Einkommens (die Ausübung der Optionen inkl. Besteuerung) erst später stattfindet, so sind sie dennoch Teil des Gehaltspaketes für das Jahr, für das sie vereinbart wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist alles meine Schuld, denn ich habe weder das iPhone 5 noch das iPad Mini gekauft :-)

Da schliess ich mich an.

Um den braucht man sich keine Sorgen zu machen.

Wenn ich im Vorjahr so einen Wert bekommen hätte, wär ich im nächsten Jahr auch mal mit weniger zufrieden. ; P
 
Ich werde mir mal direkt einen shuffle mit 4gb im Apple store ordern damit der Herr nicht verarmt.