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Tim Cook: Smart-Watches sind 'natürlicher' als Smart-Glasses

Ich will nicht, dass Software bestimmt welche Information für mich wichtig ist und welche nicht.

Dann kann ich mein Gehirn auch gleich in die Cloud auslagern. Noch dazu wird mein Standort (beim DB Beispiel) permanent abgerufen. Das kostet nicht nur Akkuleistung und ein Bewegungsprofil wird ebenfalls komplett erstellt.

Da stimme ich Dir vollkommen zu.
 
@ehmjay: Vielen Dank für diesen Beitrag! Da ich mein Hirn gerne fit halten will und sinnloses Gerenne zum Zug nicht schlimm finde (warum auch; joggen tu ich ja auch...), brauche ich Bevormundung à la Google Now nicht. Aber der letzte Punkt wäre interessant: Eine biometrische Uhr, die einem die aktuelle Gefühlslage interpretiert. Klingt auf den ersten Blick unnütz, aber mal ehrlich: Wisst ihr tatsächlich immer, wie es euch gerade geht? Wäre es nicht spannend, das Ganze von Außen abrufen zu können?
Anderes Beispiel:
Ich gehe gerne zu Fuß in die Arbeit und höre dabei Musik über die zufällige Wiedergabe. Wenn ich dabei einen Song weiter schalte, weil er mir gerade zu laut/leise/schnell/langsam, etc. ist, passiert es oft, dass der nächste Song vom gleichen Typ ist und ich auch den weiter schalte. Biometrie in Verbindung mit lernfähiger Software kann herausfinden, in welcher Stimmung (Angespanntheit, Gangtempo, Puls, usw.) ich welche Musik am Liebsten höre und mir die dann bevorzugt präsentieren. Und das dann noch in Verbindung mit einem iRadio, das einem neue Musik, die man wahrscheinlich gut finden würde, vorschlägt... Interessant!

Es geht dabei weder um Bevormundung noch darum sein Gehirn "nicht fit zu halten"... Es ist einfach eine weiter Entwicklung des Informationsmanagments.... So wie es halt zu erst Karten gab, dann Navis, dann Navis mit Stauumfahrung etc...
Dann denk dir halt das Szenario anders, dass die Info nicht wichtig dafür ist das ich mir das laufen spare, sondern wichtig dafür ist das ich Pünktlich zu meiner Arbeit/wichtigen Termin/Verabredung oder sonst was komme... Wenn mir die Uhr halt beim raus gehen nicht mit teilt das ich nicht laufen brauche, sondern dass die S-Bahn ausfällt, und ich besser in die andere Richtung zur Strassenbahn sollte, um am anderen Bahnhof eine alternative S-Bahn zu nehmen mit der ich noch pünktlich meinen Standort erreiche... Denn wenn ich am ursprünglichen S-Bahnhof die Durchsage mit kriege, ist es für eine alternative meist schon zu spät, ich kann dann auch die 20min auf die nächste warten...

Und das sind nur paar Beispiele... Wie gesagt, es geht ja nicht darum dass mir gesagt wird was ich tun soll, es geht darum das ich immer dann Infos bekomme wenn ich sie brauche/will/oder sie mich nicht stören... Da kann ja mal jeder für sich selbst überlegen in welchen Situationen es für einen selbst sinnvoll wäre, und wo eine Uhr als Interface das ganze verbessern würde... Denn vor dem Smartphone (was ja eigentlich auch NIEMAND JEMALS gebraucht hat) hatten wir ja all diese Informationen auch schon vorher, nur eben immer da wo wir sie nicht gebraucht haben - zuhause am PC und nicht eben dort wo wir gerade waren...

@ChavezDing
naja unter Berücksichtigung das du, wie wohl die meisten anderen auch, vermutlich ziemlich oft dein Leben in die Hand von Software legst (und ich mein damit nicht Informationen auf Facebook, sondern Software die unter umständen über dein überleben entscheidet)
ist das ja nun wohl "ethisch" das geringste Problem... Zumal du das ja immer noch selbst entscheiden kannst, die Software soll dir ja auch keine Informationen vorenthalten die SIE für unwichtig hält, des geht einfach nur um die Aufbereitung/Priorisierung der Informationen, um die Flut der Informationen eben sinnvoll nutzen zu können... Zumal du ja schon längst solchen Systemen "ausgeliefert" bist, ein SPAM-Filter wäre ja das einfachste Beispiel...


 
"Products… great products… the best products… for our customers. Products!"

Tim Cooks Vokabular ist ziemlich vorhersehbar. Anstatt auf die Fragen zu antworten, bezieht er sich immer wieder darauf zurück, dass Apple die besten Produkte anbieten wolle. Von einem Gespräch mit ihm kann man sich leider keine tieferen Einsichten erhoffen, sondern nur eine Reihe von Marketing-Platitüden.
 
"Products… great products… the best products… for our customers. Products!"

Tim Cooks Vokabular ist ziemlich vorhersehbar. Anstatt auf die Fragen zu antworten, bezieht er sich immer wieder darauf zurück, dass Apple die besten Produkte anbieten wolle. Von einem Gespräch mit ihm kann man sich leider keine tieferen Einsichten erhoffen, sondern nur eine Reihe von Marketing-Platitüden.

Das ist übliche Apple-Geheimniskrämerei. Persönlich finde ich das recht geschickt, da die Leute darüber reden, spekulieren und diskutieren.