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[10.8 Mountain Lion] Terminal paar Fragen

Bullz

Querina
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Als ehemaliger Windows User ist man vielleicht zu blöde um mit dem Terminal gescheit umgehen zu können.

1.) Habe Software installiert wie GIT Ruby etc... mit dem sich nur per Terminal arbeiten lässt. Wie kann ich nun nachsehen was ich alles installiert habe ( neben den Programmen die sich im Programme Ordner befinden ). Da muss es doch eine Auflistung geben.

2.) Warum wird Terminal oft in einem Atemzug mit einem Command line tool von Xcode genannt ? Nur weil man sie per prompt bedient ?

3.)gem install cocoapods siehe Pic ... leider bekomme ich da einen etwas komplexere Fehlermeldung, warum auch immer. Was lief da falsch, bzw wurde es schon installiert ? Ruby Framework sollte eigentlich installiert sein... sollte

Im Netz gibt es soviele Anleitungen und irgendwie fruchtet bei mir nix.
 

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1) Dinge wie Git und Ruby gehören zum normalen Lieferumfang von OS X, bzw. von Xcode. Dazu brauchst Du nichts zu installieren.

Wenn Du eine Liste aller vorhandenen Programme und ähnlicher Code-Komponenten des Systems haben willst, kannst Du

Code:
find / -perm +111 -type f -print

verwenden. Da das einige zehntausend Dateien sein müssten, ist das allerdings kaum sinnvoll.

2) Die Frage ist etwas unverständlich. Das Programm "Terminal" ist eine Art besonderes Textverarbeitungssystem, mit dem man Zugang auf die Kommandozeilenebene von OS X bekommen kann, ohne die grafische Oberfläche verlassen zu müssen.

3) Die Fehlermeldung deutet darauf hin, dass die Ruby-Header-Dateien für Software-Entwicklung zurzeit nicht im System vorhanden sind. Das sollte durch Installieren von Xcode behoben werden können.
 
1.) Auf meinem Mac mit Mountian Lion ist kein Ruby Framework installiert. Jedenfalls sehe ich nix unter library/framework Erst nach der Installation von MacRuby 0.12 tauchte da das Framework auf und ich konnte z.b cocoapods installieren

2.) danke ;)

3.) sehe 1. Xcode war übrigens installiert

edit: Erst nach der Installation von MacRuby 0.12 tauchte da das Framework ( library/framework ) auf und ich konnte z.b cocoapods installieren.
 
Das klassische Ruby am besten mit rbenv und ruby-build managen (dadurch kann man auch mit verschiedenen Ruby-Versionen auf einem System arbeiten). Für Python analog virtualenv.

MacRuby ist für Desktop-Apps (für iOS gibt es auch noch Ruby-Motion).

Ansonsten ist Homebrew für die Verwaltung Drittanbieter *x-Programmen sehr zu empfehlen.


Deine Beiträge lassen aber darauf schließen, dass Dir so einiges an Grundlagenwissen fehlt.
 
@bananenbieger ... jep da hast Recht. Schrieb ja eh das ich Windows verseucht bin.

Hast nen Tipp wie ich anfangen sollte mich in die Terminal Geschichten einzuarbeiten ? Was mich am meisten nervt bei diesem drecks Terminal ist die Möglichkeit in Text reinzuklicken. Sind das alle Old School Masochisten die es auf keinen Fall einfacher haben wollen ? Auch ganze Textblöcke löschen die mit der Maus markiert werden wäre fein.
 
Deine fehlenden Grundlagen haben nichts mit Windows zu tun - schliesslich gibt es da auch ein "Terminal", dem du vmtl. ähnlich machtlos gegenüber stehen würdest wie unter OS X.

Tip zum Einarbeiten: Vom Klicki-Bunti-Denken Abstand nehmen. Den Unterschied zwischen einem Texteditor, für den du das Terminal scheinbar immer noch hältst und einem Command Line Interface, was das Terminal ist verstehen.

Tip um weitere Tips zu kriegen: Wortwahl ändern.
 
okay mach ich. Verstehe nur nicht den Sinn dahinter die Vorzüge die man aus einem Texteditor kennt, nicht in ein Command Line Interface einzubauen ? Sehe das selbst in der Arbeit wie alte Hasen oft ziemlich lange Strecken scrollen... also scheint das nicht nur eine Krankheit von mir zu sein ;)
 
Na so ein bißchen sind die Unterschiede ja schon verwischt im Gegensatz zur Computersteinzeit, jedenfalls auf dem Mac. Es gibt wohl Programme, die das Terminal erweitern/ersetzen, und man kann auch im Normalzustand vieles bequemer machen. Zum Beispiel muß man lange Pfade nicht eintippen, sondern kann die Datei einfach mit der Maus ins Terminal ziehen. Mit dem Tab kann man Zeilen vervollständigen.
Es gibt auch eine History, man kann frühere Befehle aufrufen (hab ich gelesen, noch nie ausprobiert).
Zum Einarbeiten gibt es viele Seiten im Netz - man muß sich aber eigentlich nicht (oder kaum) ins Terminal einarbeiten, sondern in UNIX und die dort verwendeten Befehle und Strukturen. Und zum Bedienen von Programmen, die nur vom T. aus gesteuert werden können, halt in diese einzelnen Programme - da kann das Terminal nichts dafür, wenn die dann einen Befehl fehlinterpretieren oder irgendwelche Zusatzdateien an bestimmten Stellen im Dateiverzeichnisbaum verlangen (ist ja bei GUI-Programmen auch nicht anders).
 
Sind das alle Old School Masochisten die es auf keinen Fall einfacher haben wollen ? Auch ganze Textblöcke löschen die mit der Maus markiert werden wäre fein.
Na ja, Maus ist schon möglich, wenn die entsprechenden Programme die Unterstützung dafür mitbringen. Und auch Terminal.app macht die Sache schon vergleichsweise bequem, da man ziemlich viele Dinge simpel ins Terminal einfügen oder vom Terminal kopieren kann.

Die Kommandozeile (bash, zsh oder was auch immer als Shell verwendet wird) ist komplex und mächtig. Das ist weniger was für Masochisten sondern mehr für Experten. Komplexe Dinge lassen sich oft sehr einfach über die Kommandozeile erledigen. Ich kann z.B. ganz einfach über rbenv local 1.9.3-p286 festlegen, dass im lokalen Verzeichnis die Ruby-Version 1.9.3-p286 genutzt wird. Global kann ich eine ganz andere Ruby-Version nutzen. curl get.pow.cx | sh läd z.B. das Installationsskript für den Ruby-Development-Server pow heruntern und führt diese mit der Shell sh aus.
 
Na so ein bißchen sind die Unterschiede ja schon verwischt im Gegensatz zur Computersteinzeit, jedenfalls auf dem Mac. (...) Zum Beispiel muß man lange Pfade nicht eintippen, sondern kann die Datei einfach mit der Maus ins Terminal ziehen. Mit dem Tab kann man Zeilen vervollständigen. Es gibt auch eine History, man kann frühere Befehle aufrufen (hab ich gelesen, noch nie ausprobiert).

Das sind Funktionen aus der "Computersteinzeit". Ansonsten liebe ich Tips mit dem Nachsatz "habe ich (irgendwo) gelesen, (aber) noch nie ausprobiert". Tip: Pfeiltaste nach oben/unten bringt Erkenntnisgewinn.
 
Den Unterschied zwischen einem Texteditor, für den du das Terminal scheinbar immer noch hältst und einem Command Line Interface, was das Terminal ist verstehen.

Naja, das ist ja eigentlich genau umgekehrt: Das Terminal ist nur ein Texteditor.

Dass darin üblicherweise eine Befehlszeilenschnittstelle läuft, liegt ja nur daran, dass das Terminal einen Login aufruft und der Anmeldeprozess dann eine der vielen vorhandenen Shells startet.

Was mich am meisten nervt bei diesem drecks Terminal ist die Möglichkeit in Text reinzuklicken.

Das Terminal unterstützt das ohne Probleme. Aber das Programm, das innerhalb des Terminal läuft, hat keinen blassen Schimmer, was eine Maus ist. Die Programme auf der Kommandozeilenebene sind ja alle dafür konzipiert, auf einem nicht-grafischen Gerät (klassischerweise einem Fernschreiber) zu laufen.
 
Naja, das ist ja eigentlich genau umgekehrt: Das Terminal ist nur ein Texteditor.

Du möchtest dich mal kundig machen, warum das Terminal "Terminal" heisst (und nicht etwa CLI - das wird von der Mausgeneration gerne mal durcheinandergeworfen), bevor du so einen Unsinn schreibst.
 
Du möchtest dich mal kundig machen, warum das Terminal "Terminal" heisst (und nicht etwa CLI - das wird von der Mausgeneration gerne mal durcheinandergeworfen), bevor du so einen Unsinn schreibst.

Es wäre anzuraten, dass Du Dich erst einmal über die Funktionsweise des Programms Terminal informierst, bevor Du Dich weiter blamierst.
 
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Es wäre anzuraten, dass Du Dich erst einmal über die Funktionsweise des Programms Terminal informierst, bevor Du Dich weiter blamierst.

Das "Programm Terminal" emuliert Terminals - unter OS X per Default ein xterm, welches per default ein X11 Emulator für VT100 ist - um auf das CLI des Kernels zuzugreifen. Darüber lassen sich dann Kommandozeilenprogramme wie z.B. "cd" zum Wechseln von Verzeichnissen, "ls" zum Auflisten von Verzeichnisinhalten oder auch Shells zum komfortableren arbeiten mit dem CLI starten. Deinen Ausführungen zu Folge, hast du in deinem Leben noch kein reales Terminal, oder auch nur ein CLI ohne Shell gesehen.

Jetzt erklärst du uns, was das mit "Texteditor" zu tun hat (und warum man in einem "Texteditor" Texteditoren starten muss, um einen Text zu editieren).
 
Das mit OS X mitgelieferte Programm "Terminal" ist von seiner Architektur her ein Textverarbeitungssystem mit grafischer Oberfläche, wobei es natürlich besondere Zusatzoperationen auf diesem "Text" ausführt:

Wird ein Terminal-Fenster geöffnet, wird gleichzeitig ein Kindprozess für dieses Fenster gestartet, dieser Prozess (sowie dessen Kindprozesse) werden vom Terminal überwacht, und das Terminal bindet sich an deren Ein-/Ausgabekanäle. Auf diesen Kanälen finden danach hochspezialisierte Texttransformationen statt, die die ein- und ausgehenden Zeichen verarbeiten, um die von Dir erwähnte Terminal-Emulation zu realisieren.

Von dieser Zusatzfunktion abgesehen, verhält sich jedes Fenster wie eine OSX-Textverarbeitung: Es ist möglich, den Text abzuspeichern und zu drucken, man kann Cut/Copy/Paste verwenden, Text hinein- und hinausdraggen, Text suchen, das Fenster teilen, um eine Textfaltungsoperation zu realisieren, man kann sich den Text per VoiceOver vorlesen lassen und ihn in Mountain Lion sogar diktieren.

Dass in einem Terminal-Fenster üblicherweise ein CLI zu sehen ist, ist nur eine Nebenwirkung davon, dass eben per Voreinstellung der nebenher gestartete Kindprozess "zufällig" eine Shell ist, die ein Login auf einem freien /dev/tty ausführt. Das muss aber nicht so sein. Wenn Du das nicht glaubst, kannst Du ja mal im Terminal unter "Einstellungen > Start > Shells öffnen mit: Befehl" den Wert "/bin/cat" einstellen. Jedes Fenster, das danach geöffnet wird, ist nun mehr oder weniger auf seine Textverarbeitungsfunktionen reduziert. Natürlich ist es kein "normaler" Editor, da der eingetippte Text eben zusätzlich durch einen Tastencode-Konverter, die Terminal-Emulation und die Verarbeitung des Kindprozesses geschleust wird, was sich dann bei den Steuertasten und insbesondere der Return-Taste bemerkbar macht.

Und Du kannst beruhigt sein: Ich habe schon selbst CLIs konzipiert und früher auch an echten VT.100-, ANSI-, IBM-5250-, IBM-3270- und X-Terminals gearbeitet.
 
Marcel, nach Deiner Definition wäre selbst ein Webbrowser oder ein Log-Window eine Textverarbeitung.
 
Nein, denn dort kann man weder Text frei eingeben, noch ihn verarbeiten lassen.
 
Kannst Du im Terminal auch nicht. Ohne Shell oder Programm gehen alle Eingaben ins Nirvana.