• Wieder einmal haben uns unsere Apfeltalker tolle Fotos zur Abstimmung eingesandt. Welches ist Euer Favorit? Stimmt mit ab! Hier geht es zur Abstimmung --> Klick
  • Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick

Telekom möchte auch DSL Flatrates drosseln

Was ist denn für Dich ein "Normaluser"? Eine Familie mit zwei halbwüchsigen Kindern, die online spielen, YT-Videos konsumieren, wo Mama Internetradio hört und die Familienwebseite pflegt und Papa jeden zweiten Abend einen HD-Film ansehen will (ganz legal!), dazu das normale Grundrauschen an Mail, Apps für das Smartphone laden, Datenauslagerung in die Cloud, Updates einspielen usw. dürfte schnell an die Grenzen kommen. Apples Updates bzw. neue OS X-Versionen gibt es nur noch online. Wer Pech hat, kann sich zwar noch die neue Raubkatze kaufen, muß aber alle Aktualisierungen anderer Programme auf den nächsten Monat verschieben.

Das ist dann kein Normaluser, sondern eher eine WoW-Familie a la Frauentausch. Der HD Film geht übrigens nicht ins Kontingent rein, wenn er legal ist.
 
Falsch. Der HD-Film wird nur nicht vom Kontingent abgezogen, wenn er über Entertain angeschaut wird!
 
  • Like
Reaktionen: AnGer
Gerade ist es ja so, dass der normale Benutzer den Profisaugern, die das Netz verstopfen und verlangsamen indem sie Gigabyte für Gygabite an wahrscheinlich illegalen Inhalten herunterladen, den günstigen Internetzugang subventioniert.

Gut, dass du "wahrscheinlich illegal" geschrieben hast. Nur so als Tip: Nicht nur Musik (gut, ist jetzt nicht so groß, so eine Musikdatei) kann man legal runterladen, sondern auch Filme (auch nicht unbedingt überdimensioniert, außer er liegt in einer Auflösung über HD-1080p mit mehreren hochqualitativen Audiospuren in 5.1 vor) und Spiele (infamous 2 hat z.B. 15 GB und das ist eigentlich eher Mittelfeld). Zudem ist von der Drosselung der komplette Traffic betroffen und damit nicht nur das, was du reinbekommst, sondern auch das, was rausgeht...


Falsch. Der HD-Film wird nur nicht vom Kontingent abgezogen, wenn er über Entertain angeschaut wird!
This. Es ist beim angepeilten Modell der Telekom vollkommen egal, ob es jetzt legal oder illegal erworben wurde – wenn der Dienst nicht vom rosa Riesen abgesegnet wurde, geht das auf deinen Traffic.
 
  • Like
Reaktionen: DaMikstar
Musikdateien können schon groß sein. Wenn ich mal online Musik kaufe, so kaufe ich in der Regel unkomprimierte WAV-Dateien. So eine Compilation (40-50 Tracks plus 2-3 Mix-Sets) ist dann auch mal locker 5 GB groß. Einzelne Tracks 70-90 MB.
 
Das ist dann kein Normaluser, sondern eher eine WoW-Familie a la Frauentausch. Der HD Film geht übrigens nicht ins Kontingent rein, wenn er legal ist.

Deine Frau und Deine Kinder dürfen wohl nichts ins Internet? In meinem Bekanntenkreis ist das die Regel. Und Filme kann man z. B. auch über iTunes legal Laden.
Probleme werden wohl auch Studenten-WGs bekommen, wenn Belege oder Unterrichtsmaterial online verschickt werden.

Edith: Mir fällte gerade ein, daß natürlich Freiberufler und kleinere Firmen, die viel übers Internet abwickeln, dann auch gekniffen sind.
Bei uns im Amt kann man tageweise von zu hause aus arbeiten. Ein Laptop wird gestellt, der Internetanschluß ist vom Mitarbeiter zu bezahlen. Wenn man da ein größeres Projekt ein paarmal am Tag hin und her schickt, damit andere mitarbeiten können und das an ein bis drei Tagen pro Woche - na toll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei uns in der Uni geht ohne Internet auch nichts mehr.
90% der Materialen zieht man sich aus dem Netz und Hausarbeiten und Co müssen in einem bestimmten Zeitfenster hochgeladen werden.
Und die 75GB bekommt man auch als Normaluser schnell und legal voll.
Bei uns in der WG gibt es 5 Macs, 2 iPads, 4 Smartphones und Spielekonsolen, dazu kommen dann "Abo's" von Watchever, Lovefilm und iTunes, die üblichen Updates für alle Geräte, Backups im der Cloud, Dropbox, etc.
Ich verstehe nicht wie man diese Drosselung gut finden kann, im Endeffekt bezahlt man immer noch den gleichen Preis und bekommt wesentlich weniger Leistung. Es ist ja nicht so dass der Weniguser jetzt spart oder weniger bezahlen muss.
Weniger Traffic wird es durch die Drosselung auch nicht geben weil die "Poweruser" einfach nur draufzahlen werden und Entertain und die anderen Partner von der Telekom ja trotzdem das Netz weiterbelasten.
Und wenn man sich den Cloudtrend so anguckt und die steigenden "Abhängigkeit" vom Internet werden die "Normal/Weniguser" mit den 75Gb in ein paar Jahren auch nicht mehr weit kommen.

Just my 2 Cents
 
Mich persönlich stört die Drosselung noch gar nicht so recht, einzig allein die angedachte Tarifstuktur finde ich ein wenig lästig.
Bananenbieger hatte es im News-Thread ja schon einige Male geschildert, wie groß der geschätzte Anteil ist, der von der Regelung betroffen ist.

Was mich ein wenig wundert, ist die Tatsache, dass der ein oder andere sich das Thema Leitungsausbau wohl relativ einfach vorstellt.
Wir haben das hier einmal mit einem "Bürgerbegehren" angeschoben, mach ich nie wieder, der bürokratische Aufwand war unsäglich, von den Kosten mal ganz zu schweigen.

Das Kapazitäten-Thema ist ebenfall relativ müßig, da lokal völlig unterschiedlich veranlagt.
Während wir daheim eine relativ konstante Leitung haben, fährt der Nachbarort auf der letzten Rille.

Irgendwo habe ich dann noch den Kommentar lesen dürfen, man solle die Leitungen doch komplett verstaatlichen...
 
Musikdateien können schon groß sein. Wenn ich mal online Musik kaufe, so kaufe ich in der Regel unkomprimierte WAV-Dateien. So eine Compilation (40-50 Tracks plus 2-3 Mix-Sets) ist dann auch mal locker 5 GB groß. Einzelne Tracks 70-90 MB.
Ich gehe jetzt mal von den bei iTunes, Musicload oder amazon mp3 angebotenen Dateien aus. Dass verlustfreie Dateien größer sind, steht ganz klar außer Frage, nur dürften die eher eine geringe Menge der onine vertriebenen Tracks ausmachen.

@Kojak19: Wäre ich ohne zu Zögern dafür. Wenn eine private Firma die nötige Infrastruktur nicht (freiwillig) bereitstellen kann, dann muss der Staat seinen Kopf hinhalten. Internetzugang gehört heute zur Grundversorgung.
 
Klar. Die meisten ziehen die Musik von den "normalen" Anbietern in komprimierter Qualität. Wenn jemand aber unkomprimierte Musik haben möchte bzw. gar z.B. als DJ braucht, dann kommen natürlich auch größere Datenmengen mit Musik zustande. Das wollte ich damit ausdrücken. :)
Deine Aussage war mir da etwas zu absolut. ;)
 
@Kojak19: Wäre ich ohne zu Zögern dafür. Wenn eine private Firma die nötige Infrastruktur nicht (freiwillig) bereitstellen kann, dann muss der Staat seinen Kopf hinhalten. Internetzugang gehört heute zur Grundversorgung.

Ich würde für meine Leitung lieber das Dreifache zahlen als die Leitungen in staatlicher Hand zu wissen.
 
Das stimme ich dir zu. Man stelle sich vor man muss seinen Internetzugang wie früher bei der Post beantragen und mit viel Glück kommt nach ein paar Monaten schon ein Beamter und teilt einen die staatlichen Zugangsdaten zu. Nein Danke.
 
Ich sehe offen gesagt da wenige Probleme. Bzw. wenn schon nicht die staatliche Hand, dann soll es wenigstens Vorgaben bezüglich des Internetausbaus geben. Das jetzige privatwirtschaftliche Modell ist jedenfalls genauso funktionsuntüchtig.
 
Du glaubst wirklich, dass jeder, nur weil Leitungen in staatlicher Hand sind, auch eine bekommt?
Von Kindergartenplätzen wurde das auch mal erzählt, die Praxis sieht anders aus.
 
Wo ist das Problem. Es wird doch niemand gezwungen bei dem Verein zu bleiben. Wie eine Hammelherde zu blöken wird nicht bringen. Nur Taten bewegen.
 
Im Wesentlichen sollte man sich mal überlegen, wie die Ausbausituation hier in Deutschland aussieht: Wir haben Divergenzen bezüglich des Ausbaus – und diese betreffen nicht einmal verschiedene Landkreise oder Ortschaften, nein, innerhalb einzelner Ortsteile (wenn nicht gar Straßen) gibt es starke Unterschiede bezgl. der verfügbaren Geschwindigkeit. Was soll das? Kann mir jemand einen sinnvollen Grund nennen, warum das Kaff bei meinen Eltern an ein paar Punkten VDSL 50.000 hat, an anderen Stellen nur 16.000 und in einem vor ein paar Jahren bebauten und ausgewiesenen Gewerbegebiet ist schon bei ca. 2.000 Schluss?

Der Netzausbau folgt keiner ersichtlichen Logik – außer vielleicht der des Konkurrenzdrucks. Sollen wir jetzt wirklich darauf warten, dass Vodafone oder die Kabelbetreiber auf den Gedanken kommen, in jedes Kuhkaff eine Leitung zu legen, nur damit die Telekom nachzieht? Oder ist es nicht klüger, Vorgaben zu fordern, die die Anbieter dazu verpflichten, den flächendeckenden Ausbau voranzutreiben?
 
Und wer soll das bezahlen?
Ist ja an sich eine feine Idee, aber kannst du damit leben, dass der Anschluss auf einmal 200 € im Monat kostet?
Die lokalen Unterschiede hängen in vielen Fällen an bürokratischen Unzulänglichkeiten und weniger am Netzbetreiber (aber nicht immer, das muss ich eingestehen).
 
Wo ist das Problem. Es wird doch niemand gezwungen bei dem Verein zu bleiben. Wie eine Hammelherde zu blöken wird nicht bringen. Nur Taten bewegen.

Dir ist aber schon bewusst das Bestandskunden nicht betroffen sind oder? Was ich an sich generell aber witzig finde, immer regen sich die Bestandskunden auf das die Neukunden bevorzugt werden. Mit das Kostenlos, oder dies Geschenkt etc etc. Nun ist es mal anders so das für Bestandskunden sich nichts ändert nur für neu Kunden und trotzdem, regen sich wieder die Bestandskunden auf...

Besonders gut hat man das auf der Telekom Facebook Seite gesehen, wie sich Kunden (die angeblich seit Jahrzehnten bei der Telekom sind) darüber aufregen und nun bei der Telekom kündigen, sowie das sie Hunderte von Bekannten und Freunden auch dazu ermutig haben zu Kündigen...

Mal abgesehen davon das es wirklich ein Rückschritt ist, vorallen die art der Drosselung. Sollte man sich vor Augenhalten, das andere Anbieter auch da mitziehen werden und ob man mit seinen Festnetz und Internet auch zu einen Billiganbieter ala Alditalk gehen will und sollte...
 
Nein, auch bei vielen bestehenden Verträgen sind Drosseln im Kleingedruckten schon drin, nur nie umgesetzt. Und das kommt dann natürlich auch.
 
Der Netzausbau folgt keiner ersichtlichen Logik – außer vielleicht der des Konkurrenzdrucks. Sollen wir jetzt wirklich darauf warten, dass Vodafone oder die Kabelbetreiber auf den Gedanken kommen, in jedes Kuhkaff eine Leitung zu legen, nur damit die Telekom nachzieht? Oder ist es nicht klüger, Vorgaben zu fordern, die die Anbieter dazu verpflichten, den flächendeckenden Ausbau voranzutreiben?

Ach ja und alles was staatlich reguliert ist folgt unbedingt einer ersichtlichen Logik. Die einzige Logik die da erkennbar ist, ist die Kassenlage. Oder glaubst du ernsthaft dass es in Deutschland flächendeckendes schnelles Internet gäbe, wenn die öffentliche Hand es in ihre bürokratischen Hände nehmen würde. Ich erinnere mal an den Sanierungsbedarf von Straßen und Brücken. Aufgrund von leeren Kassen passiert da nicht allzu viel. Ein Tempo 60 Schild auf die Autobahnbrücke gestellt und das Problem ist für Jahre gelöst. Wenn man von der penetranten Verkehrsbehinderung mal absieht. Und hat Mutti nicht schnelles Internet für alle speziell die vom Bauern DSL geplagte Landbevölkerung versprochen? ja wo bleibt es denn? im Odenwald und im Rheingau gibt es teilweise nicht mal Handy Empfang. Von Internet mal ganz zu schweigen. Da kann man jedes Byte einzeln beobachten wie es durch die Leitung kriecht. Mutti hätte ja mal ein paar hundert Millionen zuschießen können um ihr versprechen einzulösen. Subventionen haben ja eine lange Kultur hierzulande. Die Automobilindustrie schreit und schon wird ein Programm aufgelegt, dass die Milliarden zu so sprudeln. Aber beim Netzausbau nein da ist tote Hose. Und daran würde sich auch nichts ändern wenn sie den Bundespostminister wieder ausgraben würden.
 
Die lokalen Unterschiede hängen in vielen Fällen an bürokratischen Unzulänglichkeiten und weniger am Netzbetreiber (aber nicht immer, das muss ich eingestehen).
Die einzigen bürokratischen Unzulänglichkeiten, die ich bislang beobachten durfte, waren, dass den Betreibern nicht genug Feuer unterm Hintern gemacht wurde...