Studium neues Macbook welches

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von Fabian13, 24.07.17.

  1. Fabian13

    Fabian13 Erdapfel

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    Hallo Comunity
    In diesem Herbst fange ich ein Studium über Wirtschaftswissenschaften in Zürich an. Ich spiele seit Januar mit dem Gedanken mein erstes Macbook für diesen Zweck zu kaufen. Ich kann mich aber nicht für ein Modell entscheiden. Für mich kommt aber zu 90% kein Air infrage, da der Bildschirm nicht so hoch auflösst und somit weniger gut mehrere Fenster nebeneinander geöffnet sein können.

    Jedoch kann ich mich nicht zwischen einem 12 Zoll, 13 Zoll pro oder 15 Zoll pro entscheiden. Die Unterschiede beim Gewicht sin ja nur gering. Aber wie verhält es sich mit der Akkulaufzeit, da bei den meisten Reviews ja bei der Laufzeit nur um Videos schneiden geht, aber nicht um die Performence von einem Notizprogramm wir OneNote oder Evernote.
    Nützt der grössere Bildschirm oder ist er eher Hinderlich.Hat jemand von euch Erfahrungen damit?

    In meiner Freizeit schaue ich auch gerne Serien auf dem Computer, bearbeite Fotos im RAW Format oder programmiere auch mal ein Spiel, was das neue Notebook auch können sollte.

    Danke für eure Hilfe im Voraus
     
  2. SomeUser

    SomeUser Weißer Winterglockenapfel

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    Moin!

    Ich würde dir empfehlen, erst mal das erste Semester hinter dich zu bringen und dann noch mal zu schauen. Ich kenne es aus den Unterhaltungen mit "meinen" Studenten: Man macht sich vor Beginn ein vollkommen falsches Bild von den Anforderungen, dem Ablauf, den Vorlesungssmaterialien etc.
    Im WiWi-Bereich ist es nicht unwahrscheinlich, dass du einigermaßen viel mit Formeln, Koordinatensystemen u.ä. arbeiten musst. Beides ist denkbar ungeeignet, wenn du da mit einem Notebook mitschreiben willst. Hier wäre z.B. ein iPad deutlich sinnvoller.
    Vielleicht ist aber auch das was euch an Unterlagen bereit gestellt so gut, dass du primär nur Anmerkungen machen willst/musst oder tatsächlich nur reinen Text mitschreiben musst - dann könnte ein Notebook sinnvoll sein.
    So oder so: Millionen von Studenten haben über Jahrzehnte hinweg ihr Studium erfolgreich ohne Notebook absolviert und machen das auch heute noch. Bevor du jetzt an möglichen Anforderungen vorbei "irgendwas" kaufst, nur um es zu haben, spar das Geld und warte ein paar Monate. Im besten Fall gibt es dann sogar schon wieder neuere Geräte...
     
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  3. paul.mbp

    paul.mbp Wiltshire

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    obwohl… so einen digitalen Notizblock, sprich das iPad Pro könnt er sich ja holen ;)
     
  4. SomeUser

    SomeUser Weißer Winterglockenapfel

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    Moin!

    Das würde ich sogar eher erwägen, als direkt ein Notebook-Kauf - wobei man sich natürlich schon Gedanken machen sollte, ob man alternative Möglichkeiten hat, um z.B. eine Hausarbeit, später seine Abschlussarbeit o.ä. drauf zu schreiben.Auch wenn ich viele Dinge auf das iPad verlagern konnte, gibt es manche Dinge, für die ich es nicht dauerhaft nutzen möchte. Aber evtl. reichen einem ja dafür auch die Rechner-Pool-Räume an der Uni.
     
  5. Fabian13

    Fabian13 Erdapfel

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    Danke für die Antworten.

    Ein iPad wär natürlich schon toll mit dem Touchscreen, aber da die man zum Teil sehr grosse Datenmengen auswerten muss, sind ja die Programme noch nicht so weit (aber die Leistung schon ). Ja es gibt PC-Räume, aber da ich jeden Tag 100 km mit dem Zug pendle, wäre dies noch nicht so geeignet. Ein Notebook wäre da halt schon praktisch. Ich möchte vorallem die Menge Papier (Gewicht) senken und dafür wäre ein Notebook halt sehr geeignet. Wie gut die Materialien sind, kann ich noch nicht sagen, es werden aber alle Vorlesungen auf Video aufgezeichnet. Ich habe zudem bereits schon ein altes iPad (2) worauf ich auch notizen machen könnte.
     
  6. SomeUser

    SomeUser Weißer Winterglockenapfel

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    Was sollen denn das für große Datenmengenauswertungen sein?
     
  7. Fabian13

    Fabian13 Erdapfel

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    Soviel ich weiss, müssen bei Banking und Finance Rankings erstellt weden, die von vielen Faktoren abhängig sind .
     
  8. SomeUser

    SomeUser Weißer Winterglockenapfel

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    Moin!

    Damit ist man natürlich wieder bei dem was ich eingangs schrieb: Man weiß eigentlich noch nichts genaues. Ich würde mir allerdings auch nicht für eine spezifische Aufgabe die in einem mehrjährigen Studium aufkommt ein passendes Gerät holen, sondern wenn dann eher ein passendes für die wesentlichen Aufgaben. Du kaufst dir ja auch keinen Tieflader, weil du vielleicht einmal in den nächsten Jahren einen solchen brauchen könntest, sondern wählst eher ein Auto und leihst dir dann einen Tieflader.

    Es bleibt also bei meinem Tipp: Abwarten und Tee trinken.
     
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  9. BreZel

    BreZel Eierleder-Apfel

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    Also ob in deinem Studiengang jetzt ein Notebook oder Tablet besser ist kann ich dir nicht sagen. Ich habe nicht studiert ;)

    Aber rein von deinen Anwendungen her würde ich dir zum Macbook Pro 13 Zoll raten.

    Das 12" Macbook ist nur aus einem einzigen Grund empfehlenswert. Der Größe. Es ist leichter und portabler als das Macbook Pro. Hat dafür weniger Leistung (was bei Progammieren und Bildbearbeitung eher schlecht ist) und nur einen Anschluss.

    Das Macbook Pro 15" hat die höchste Leistung, welche für deine Anforderungen allerdings schon fast zu hoch ist. Ich bearbeite auch RAW Fotos in Lightroom und Aperture und Pixelmator. Teilweise parallel. Ich nutze das kleinste 13 Macbook Pro ohne Touchbar (bewusst). Leistung reicht dafür dicke aus. Videoschnitt und rendern ist was anderes. Da kannst vom 15 Zoll profitieren. Aber selbst das schaffen die 13 Zoll sehr gut. Auch ist das 15" am unpraktischsten wenn es doch mit in die Uni soll. Doch eher schwer und sperrig.

    Das 13 Zoll bietet den besten Kompromiss aus Leistung und Mobilität. Zudem der Preisunterschied zwischen 12" MB und 13" MBP so gering ist dass das kaum lohnt überhaupt zum 12" MB zu greifen.

    Und für Serien oder Bildbearbeitung zu Hause mache es wie Ich. 27 Zoll Monitor dran und fertig. Denn für Bildbearbeitung ist selbst der Monitor des 15" MBP zu klein...
     
  10. SomeUser

    SomeUser Weißer Winterglockenapfel

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    Um da mal von der Seite auch noch zu ergänzen: Ich gebe @BreZel recht. Wenn man wirklich ein Notebook "brauchen" sollte und kein Studiengang hat, an dem man wirklich überdurchschnittlich viel Zeit vor dem Rechner verbringt (Informatik/Programmierübgungen, Ing.-Studiengänge/CAD, ...), dann würde ich auf jeden Fall zu einem 13"-Gerät greifen. Selbst wenn 200-500g Gewichtsunterschied nach nicht viel klingen - wenn man sie jeden Tag, eventuell auch zwischen den Vorlesungen zu unterschiedlichen Gebäuden, mit sich herum tragen muss, ist es eben doch auf die Dauer ein spürbarer Unterschied.
    Zumal man ja nicht nur über das Gewicht reden muss, sondern auch über das größere Volumen - so ein 15"-Trümmer braucht einfach noch mal mehr Platz.

    Was die Leistung betrifft: Selbst wenn es in dem Studium mal zu größeren Datenauswertungen kommen sollte, reden wir hier von vereinzelten Übungen. Ich wage zu behaupten, dass das Gerät auf die Gesamtlaufzeit betrachtet wohl 98 % eher im Idle-Modus verbringt, als wirklich Leistung abzufordern. Für ein gelegentliches, seltenes Vollauslasten ergibt es aber keinen Sinn, deutlich mehr für den schnelleren Prozessor im 15"er auszugeben (Gesetz des abnehmenden Grenznutzen und so... Lernst du ja dann ;) ).

    Wobei ich dabei bleibe: Ich würde wohl am ehesten ein iPad Pro kaufen und mir wg. eines Notebooks als Ergänzung Gedanken machen - das aber erst nach dem ersten Semester. Wenn beides finanziell nicht klappt, dann würde ich erst mal das Studium beginnen lassen und dann mit konkreteren Anforderungen an das Gerät eine Auswahl treffen.
     
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  11. Carcharoth

    Carcharoth Goldparmäne

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    Informier dich mal über Projekt Neptun. Die haben demnächst wieder Vergünstigungen für Studenten in der Schweiz.

    Wegen den Anforderungen würd ich an deiner Stelle mal in den Uni-Foren jemanden suchen, der das bereits studiert und dir vielleicht Tipps zu den Anforderungen geben kann.
     
  12. Fabian13

    Fabian13 Erdapfel

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    Danke für eure Antworten.
    Das Projekt Neptun tönt sehr interessant. Ich werde wohl noch einmal in einen Store gehen und di Geräte auszutesten. Das mit den Grenznutzen stilmmt, aber ich kaufe lieber einmal richtig, als 2 mal. Zudem ist der Aufpeis von einem 13 Zoll zu einem 15 Zoll auch nocht wahnsing. Ein iPad pro wäre zusätzlich auch noch eine Option, aber da würde ich abwarten bist das Eve V veröffentlicht ist, was zwar nicht von Apple ist, aber trotzdem sehr interessant.
     
  13. SomeUser

    SomeUser Weißer Winterglockenapfel

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    Ich würde mir wie gesagt ernsthaft das (wohl auch größere) iPad Pro anschauen. Du kannst ja mal versuchen, an einem "normalen" Rechner/Notebook schnell ein paar Graphen mitzuzeichnen oder Formeln einzugeben. Ich nehme das Ergebnis mal vorweg: Du wirst schlicht scheitern. D.h. entweder machst du das dann doch neben her auf einem Block oder du überlegst dir das mit dem iPad Pro und einer ext. Tastatur.

    Zu dem "einmal richtig kaufen": Musst du natürlich entscheiden. Ich würde eher in Speicher (HDD, RAM) investieren, als in "olle" CPU-Leistung, die tatsächlich nur seeeeeltenst voll abgerufen wird; zumindest wenn man nicht noch andere CPU-lastige Anwendungen fährt, außer jener Studienaufgaben. Du darfst nicht vergessen: Alle diese Aufgaben müssen auch in den Poolräumen oder mit älteren Rechnern zu erledigen sein und dienen meist nur der Veranschaulichung von Problemen, Systemen, Methoden und nicht der Darstellung der ganzen Welt. Ob dann in einer Übung mal eine Auswertung sieben oder doch zehn Minuten dauert, ist meist nicht entscheidend. Viel mehr ärgert man sich, wenn die Festplatte voll ist. Ersteres ist nicht limitierend, es dauert nur etwas länger - letzteres stellt eine quasi absolute Grenze dar (wenn wir mal das Herumschleppen von ext. HDDs etc. außen vor lassen).

    Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass das Mitschreiben auf dem Notebook im Rahmen meines (Jura-)Studiums für Texte etc. praktisch war, in den betriebswirtschaftlichen Teilen bin ich - aus o.g. Gründen - schnell wieder bei Block und Papier gelandet. Für meine Examensvorbereitung für das Wirtschaftsprüferexamen war das iPad Pro ein wahrer Segen, sowohl in den Teilen des Selbststudiums, als auch in den Repititorien. Das hätte ich mir damals schon für das Steuerberaterexamen gewünscht, aber das gab es damals leider noch nicht.
     
  14. paul.mbp

    paul.mbp Wiltshire

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    Volle Zustimmung!
    Das iPadpro wäre der digitale Schreibblock mit der Möglichkeit immer/alles dabei zu haben. Für >80% der Nutzungsszenarien kann es eingesetzt werden, und die restlichen 20% erfordern Spezialprogramme oder Tools die evtl. auch nicht auf dem Mac laufen sondern eben auf Poolrechnern o.ä.
     
  15. ziju

    ziju Carola

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    Ich bin jetzt im 5. Semester WiWi und stand vor 2 Jahren vor der gleichen Frage. Bin dann mit Ipad und Macbook ins Studium gestartet, hatte einen Haufen geilster und nützlichster Apps auf den Geräten. Und dann? Das Ipad war für das eine oder andere Skript ganz cool, aber nur, wenn ich wusste, dass ich mir keine Notizen machen werde. Das Macbook? Ja für Excel-Übungen in der Mensa oder wenn man keinen Lust auf die bereitgestellten Rechner hatte. Oder eben für Gruppenarbeiten und Präsentationen. An sich nichts, was nicht auch ein 300 Euro Windows-Rechner könnte. (Kommt natürlich niemandem ins Haus! :D )

    Also wenn du sowieso ein neues Macbook brauchst, dann hole dir die günstigste Variante von dem, was dir zusagt. Ganz egal, deine Hardware wird den Anforderungen gerecht. Hätte es vorher auch nicht gedacht, aber mit Papierskript und Collegeblöcken lernt es sich einfach am besten. Kannst überall kritzeln, markieren, Post Its kleben, Grafiken erstellen, kleine Rechnungen,.... etc.

    Denke da gibt es ganz andere Studiengänge, wo es wirklich auf deine Hardware ankommt. Aber nichts rundum WiWi!

    Hoffe, konnte dir bisschen helfen
     
  16. SomeUser

    SomeUser Weißer Winterglockenapfel

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    Moin!

    Dazu muss man aber anmerken, dass du vom iPad sprichst. @paul.mbp und ich sprachen vom iPad *Pro*. Dieses kann einen Block sehr brauchbar ersetzen - an der Stelle möchte ich exemplarisch nur mal auf den entsprechenden (und sehr guten und interessanten) Thread von @paul.mbp mit der Beschreibung seines Workflows hinweisen. Das ist zwar für einen anderen Anwendungszweck, lässt sich aber natürlich auch aufs Studium ummünzen, gerade was die Verlinkung von Skripten, Mitschriften etc. betrifft.
    Ein "normales" iPad würde ich auch für eni Studium keinesfalls empfehlen - da eignet es sich wirklich nur zum Anschauen irgendwelcher Skripte, nicht aber zum Annotieren oder mitschreiben.
    Man muss es wirklich so sagen: Das eigentliche Killer-Features des iPad Pro ist der Stylus. 120 Hz, das Display etc. - alles nett. Aber zum Arbeiten -> der Stift.
     
  17. Günne1

    Günne1 Friedberger Bohnapfel

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    Habe auch Wirtschaftswissenschaften studiert. Anfangs auch mit einem MacBook Pro!

    Völlig ungeeignet! In fast jeder Vorlesung muss man mit Formeln umgehen und das ist nur sehr umständlich mit einem MacBook möglich. Seitdem ich das IPad Pro benutze ist es sehr angenehm geworden.

    Schon einige Kommilitonen sind dank mir auf ein IPad Pro umgestiegen und bereuen den Schritt keine Sekunde.
     
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