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Geschrieben von: Michael Reimann
Apple steht nach wie vor im Fokus einer anhaltenden Kontroverse um angebliche Siri-Vaporware. Unbeirrt setzen Kritiker:innen, darunter prominente Namen, ihren Disput mit dem Technologieriesen fort. Dieser öffentliche Schlagabtausch drehte sich um verkündete, aber nie veröffentlichte Siri-Funktionalitäten, die auf Apples Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt wurden.
Im vergangenen Jahr präsentierte Apple beeindruckende neue Siri-Funktionen auf der WWDC. Im Anschluss bewarb das Unternehmen diese in einer iPhone-16-Werbung mit dem Versprechen, die Features seien „bald verfügbar“. Doch der Konzern musste bald zurückrudern und löschte die Werbung, was Zweifel an der Authentizität der Ankündigungen nährte. Der angesehene Kommentator John Gruber, ursprünglich ein Unterstützer von Apples Haltung gegen Vaporware, kritisierte das Unternehmen daraufhin scharf. Er stellte fest, dass selbst Apple-Insider die Funktionen nicht hatten arbeiten sehen.
Ein Jahr später nahmen zwei hochrangige Apple-Manager in einem Interview Stellung zu den Vorwürfen. Craig Federighi und Greg Joswiak versicherten, dass die Demonstrationen ehrlich waren und auf funktionierender Software basierten. Gruber und andere Kritiker:innen blieben jedoch skeptisch. Gruber verwies darauf, dass die gezeigten Videos nicht die komplette Funktionalität in einem einzigen Take aufnahmen, was nach Apple-Maßstäben unüblich sei. Dies stehe im Widerspruch zu Apples eigenen Keynote-Richtlinien, die verlangen, dass Demonstrationen tatsächlich funktionierende Features zeigen.
Andere Kritiker:innen, darunter der Entwickler Russell Ivanovic und der Tech-Investor M.G. Siegler, teilten ihre Ansichten zu diesem Thema. Ivanovic nannte die Situation Vaporware gemäß jeder „vernünftigen Definition“. Siegler, ehemals Partner bei Google Ventures, betonte Apples frühere Kritik an ähnlichen Praktiken von Konkurrenzunternehmen. Er forderte das Unternehmen auf, konsequenter zu sein und solche Produkte entweder zu veröffentlichen oder nicht zu bewerben. Apple steht nun vor der Herausforderung, seine Glaubwürdigkeit in dieser Beziehung zu wahren.
Via: https://9to5mac.com
Im Magazin lesen....
Apple steht nach wie vor im Fokus einer anhaltenden Kontroverse um angebliche Siri-Vaporware. Unbeirrt setzen Kritiker:innen, darunter prominente Namen, ihren Disput mit dem Technologieriesen fort. Dieser öffentliche Schlagabtausch drehte sich um verkündete, aber nie veröffentlichte Siri-Funktionalitäten, die auf Apples Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt wurden.
Die Anfänge der Kontroverse
Im vergangenen Jahr präsentierte Apple beeindruckende neue Siri-Funktionen auf der WWDC. Im Anschluss bewarb das Unternehmen diese in einer iPhone-16-Werbung mit dem Versprechen, die Features seien „bald verfügbar“. Doch der Konzern musste bald zurückrudern und löschte die Werbung, was Zweifel an der Authentizität der Ankündigungen nährte. Der angesehene Kommentator John Gruber, ursprünglich ein Unterstützer von Apples Haltung gegen Vaporware, kritisierte das Unternehmen daraufhin scharf. Er stellte fest, dass selbst Apple-Insider die Funktionen nicht hatten arbeiten sehen.
Aktuelle Entwicklungen
Ein Jahr später nahmen zwei hochrangige Apple-Manager in einem Interview Stellung zu den Vorwürfen. Craig Federighi und Greg Joswiak versicherten, dass die Demonstrationen ehrlich waren und auf funktionierender Software basierten. Gruber und andere Kritiker:innen blieben jedoch skeptisch. Gruber verwies darauf, dass die gezeigten Videos nicht die komplette Funktionalität in einem einzigen Take aufnahmen, was nach Apple-Maßstäben unüblich sei. Dies stehe im Widerspruch zu Apples eigenen Keynote-Richtlinien, die verlangen, dass Demonstrationen tatsächlich funktionierende Features zeigen.
Perspektiven und Meinungen
Andere Kritiker:innen, darunter der Entwickler Russell Ivanovic und der Tech-Investor M.G. Siegler, teilten ihre Ansichten zu diesem Thema. Ivanovic nannte die Situation Vaporware gemäß jeder „vernünftigen Definition“. Siegler, ehemals Partner bei Google Ventures, betonte Apples frühere Kritik an ähnlichen Praktiken von Konkurrenzunternehmen. Er forderte das Unternehmen auf, konsequenter zu sein und solche Produkte entweder zu veröffentlichen oder nicht zu bewerben. Apple steht nun vor der Herausforderung, seine Glaubwürdigkeit in dieser Beziehung zu wahren.
Via: https://9to5mac.com
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