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Steve Jobs überlegte, die Pro-Linie abzuschaffen

Martin Wendel

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Aufgrund der teilweise etwas stiefmütterlichen Behandlung der Produkte für professionelle Anwender befürchten viele, dass Apple diese Produktsparte über kurz oder lang aufgeben könnte. Wie Ken Segall, unter anderem mitverantwortlich für die Think Different-Werbekampagne von Apple, die Ende der 90er-Jahre startete, in einem Blogeintrag schreibt, hat Steve Jobs dies auch ernsthaft überlegt. Der Markt für Consumer-Produkte hätte unbegrenztes Wertsteigerungspotenzial, während es sich bei professionellen Produkten um einen Nischen-Markt handle, der bedeutende Ressourcen verbrauche, so Jobs Argument.[PRBREAK][/PRBREAK]

Diese Überlegungen stellte der verstorbene Apple-CEO an, nachdem sich der iMac als weltweiter Bestseller etabliert hat, so Segall. Letztendlich habe sich Jobs jedoch dazu entschieden, seine Hingabe zum Pro-Markt zu erneuern – auch wenn sich diese weiterentwickelt habe. Die jüngsten Produkte – Final Cut Pro X, Logic Pro X oder der auf der WWDC präsentierte Mac Pro – zeigen dabei Apples Vorstellungen von diesem geänderten Pro-Markt. Ob alle Kunden damit glücklich werden? Nein, schreibt Segall. "Für manche wird es bedeuten, dass Apple sich vom Pro-Markt wegbewegt. In Wahrheit bewegt sich Apple aber zu einem vollkommen neuen Ort – und bittet die Pros, mitzukommen."

macpro1.jpg
Via MacRumors
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Apple ist aus meiner Sicht für prof. Anwender sowieso nicht wirklich geeignet. Wir haben in der Firma für alle Macs einen ACP aber bringen tut das nicht wirklich viel. Bei Dell ist es so das ein 24 Stunden Service garantiert wird. Wenn etwas am Gerät ist kommt jemand vorbei und repariert es. Bei Apple muss ich mir erstmal einen Apple Partner suchen zu dem ich meinen Mac bringe damit der dann ein paar Tage daran arbeitet. Das ist für eine Firma nicht wirklich eine Lösung wenn man ein paar Tage auf das Arbeitsgerät verzichten muss.
 
Hemm, wir haben bei uns einen Gold Vertrag. Ich bekomme innerhalb von 24 ein Austauschgerät.
 
Da hilft meist schon das JointVenture für Geschäftskunden.

Davon ab ist es schon krass, wie Jobs mit seinen, ehemals letzten, Unterstützern umgehen wollte. Zahllose, oft nicht gerade kleine Unternehmen verdienen sich eine goldene Nase mit Profikunden. So schlimm kann es um diesen bösen Nischenmarkt also eigentlich nicht bestellt sein, als dass man ihn mit Apples Manpower nicht integrieren könnte.
 
Wenn das Pro verschwindet, kann ich gleich in Rente gehen.
Das enorme Produktivitätspotenzial, das Apples Produkte bietet, ist konkurrenzlos.
Aber wir können natürlich auch Pressgeräte wieder abschaffen und alle Rohre wieder schweißen und löten. Das macht mir zwar keinen Spaß, aber der Kunde zahlt ja den Mehraufwand.
 
Wie das Leben einiger Leute an Apple Produkte hängt, unglaublich :D
 
"Pro" ist jemand welcher mit seinem Rechner Geld verdient, und _damit_ wurde / wird heute noch Geld verdient: ;-)

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Was für ein wunderschöner Mac btw...
Gerade bei der 15" Variante stimmten die Proportionen rundum, imho.
 
So, jetzt ist es endlich ausgesprochen ...
Freuen wir uns auf Aufgebohrte Consumer-Geräte.
 
Apple, der Spielwarenhändler, und Pro-Produkte? Fas kann doch gar nicht zusammenpassen?
 
Die Leuten die sich hier in den Kommentaren sowieso nur aufregen, sind die, die meinen die brauchen die Pro Palette weil sie mit Photoshop CC mit dem brush tool einmal von links nach rechts ueber das Bild bewegen.
 
Die News ist doch nichts neues. Spätestens durch die Jobs-Biografie wurde es geklärt: Steve Jobs hat von Anfang an sein Augenmerk auf Produkte gelegt - und diese auch so konzipiert - die für Consumer geeignet sind. Da hatte er sich schon immer gegen Wozniak durch gesetzt gehabt.
 
So, jetzt ist es endlich ausgesprochen ...
Freuen wir uns auf Aufgebohrte Consumer-Geräte.

Kleines, ich weiß wirklich nicht was du hast? Wenn es dir nicht passt, lol dann lasse es endlich 8-). Gehe und kaufe dir ein PC was du jeden Tag auseinander und wieder zusammen schrauben darfst und schon ist das Leben in Ordnung nicht? Weil das ist anscheinend der Punkt eines Computers nicht wahr? Dann aber bitte nicht weinen wenn was wegen Windows oder Linux oder Solaris usw. nicht geht. ;-)
 
Klar und bei Apple geht immer alles super duper reibungslos ohne Bugs :)
 
Hier auch, habe allerdings brain 2.2 in der Vollversion in Gebrauch. Seit Anfang an.
 
Aufgrund des Drucks meiner Abteilung konnte ich unser Managment zum Umdenkend bewegen und der Anschaffung von iMacs und MacPros zuzustimen.
Im Vorfeld gab es z.T. erhebliche Schwierigkeiten mit denen sich in den Entwicklungsabteilungen genutzen Produkten, nun da wir seit rund 2,5Jahren die Fallobstgeräte im Einsatz haben, zeigen sich diese als deutlich stabiler und Leistungsfähiger (hier gibt es natürlich auch das eine oder andere Problem).
Btw.: Arbeiten tun wir wir Ressourcen fressenden Grafikanwendendungen, tech.Zeichen- und Simulationsprogammen (z.B. aus dem Hause Autodesk).
 
Apple ist aus meiner Sicht für prof. Anwender sowieso nicht wirklich geeignet. Wir haben in der Firma für alle Macs einen ACP aber bringen tut das nicht wirklich viel. Bei Dell ist es so das ein 24 Stunden Service garantiert wird. Wenn etwas am Gerät ist kommt jemand vorbei und repariert es. Bei Apple muss ich mir erstmal einen Apple Partner suchen zu dem ich meinen Mac bringe damit der dann ein paar Tage daran arbeitet. Das ist für eine Firma nicht wirklich eine Lösung wenn man ein paar Tage auf das Arbeitsgerät verzichten muss.

Seit etwa 2 Jahren gibt es über den ACPP hinaus den Businessbereich Joint Venture Service only Business. Dort bekommt man Zugriff auf eine spezielle Serviceseite mit einem persönlichen Ansprechspartner, inkl. 24h Support weltweit.

Tipp für euch! Wenn Ihr mehrere Macs habt, könnt Ihr diese nachträglich als Bundle an diesem Programm anmelden! Weiss es, da ich mich als StartUp Unternehmen von Apple beraten habe.
 
Danke für die Info. Schade das Apple das selbst so nicht kommuniziert.hatten diesbezüglich viele Telefonate darauf wurde aber nie hingewiesen. Werde ich mich morgen direkt mal drum kümmern.
 
Wo fängt Pro an und wo hört es auf, denke eher das ist die Frage... Bei den Anwendern sind es für mich Pros wenn diese mit Ihren Anwendungen und Geräte Geld verdienen.

bei den Geräten kann es auch Apple nicht immer auseinander halten. Zwecks Leistung waren dies früher klar die Powerbooks und die Power Macs, alles andere war so dezimiert, dass man keine Virtualisierung als Beispiel ohne Ruckler laufen lassen konnte, oder die Anschlüsse waren einfach nicht vorhanden siehe alte Videokameras mit FireWire 400 etc.

Heute können alle OS X Geräte die meisten Anwendungen flüssig ausführen, vor allem seit dem Core2Duo 64bit und der Intel HD4000, die sogar CAD zertifiziert ist! Es kommt halt einfach drauf an, wie man die Anwendungen ausreizt, das setzt realistischerweise die Hardwaregrenze. Auch sehe ich noch des öfteren Businessleute mit Macbook Airs und in den Firmen Mac Minis, die an grossen Dell oder HP Bildschirme angehängt sind.

Apple definiert Pro so, dass die meisten leistungshungrigen Anwendungen auch unter Volllast Ihren Dienst verrichten, Die Hardware durch massig Anschlüsse glänzt (siehe Thunderbolt Spezifikation) und auch in den übrigen Komponenten im Hochpreissegment angesiedelt ist, siehe Display, CPU, SSD...