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"Steve Jobs" mit zwei Golden Globes ausgezeichnet

Martin Wendel

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Am Sonntag Abend wurden in Los Angeles die Golden Globes, einer der wichtigsten Film- und Fernsehpreise in Hollywood, vergeben. "Steve Jobs" von Regisseur Danny Boyle war mit vier Nominierungen im Rennen und konnte zwei der begehrten Preise mit nach Hause nehmen. Kate Winslet wurde für ihre Darstellung der Marketingchefin Joanna Hoffman als "Beste Nebendarstellerin" ausgezeichnet, Aaron Sorkin erhielt einen Golden Globe für das von ihm verfasste Drehbuch.

Die Chancen von "Steve Jobs" für Filmauszeichnungen waren schwer abzusehen. Der Film kam zwar bei den Kritikern überaus gut an, war abseits des Limited-Release in wenigen ausgewählten US-Kinos aber ein kommerzieller Flop. "Es hat ein wenig Luft aus dem Stolz, den wir über diesen Film verspüren, genommen", so Sorkin zu den schlechten Box-Ofice-Zahlen von "Steve Jobs". Nun sei er über den Gewinn aber umso mehr geschockt und überrascht. "Ich fühle mich so taub, Sie könnten jetzt an mir operieren."

Ebenfalls nominiert waren Michael Fassbender für seine Darstellung als Steve Jobs und Daniel Pemberton für die Filmmusik. Beide gingen jedoch leer aus.

Via Variety

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Ich fand Kutcher nicht schlecht, den Film insgesamt auch nicht. Wenn ich lese das der neue Jobs Film nur bis Jahr X darstellt dann warte ich auf den zweiten Teil um dann alles zu sehen.
 
Ich habe den Trailer gesehen. Steve Jobs kann man nicht spielen und erst recht nicht, wenn man nicht mal ähnlich aussieht.

Alles wird bis zum Letzen kommerziell ausgeschlachtet, so ist das heute.
 
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Ich fand Kutcher nicht schlecht, den Film insgesamt auch nicht. Wenn ich lese das der neue Jobs Film nur bis Jahr X darstellt dann warte ich auf den zweiten Teil um dann alles zu sehen.
Den Kutcher-Film habe ich nicht gesehen. Aber allgemein: Wenn du wissen willst, wie Steve Jobs gelebt und wann was wo gemacht hat (die komplette Version in allen Teilen), sollte eine künstlerisch an allen Ecken und Enden aufgepeppte Filmversion das letzte sein, auf das du zurückgreifst. Hier geht es um die pointierte dramatische Darstellung eines Charakters in seiner Umgebung; dass das ganze irgendwo auf realen Ereignissen beruht, ist bestenfalls Teil der Illusion, weil es spezielle Beziehungen zieht. Einen "zweiten Teil" wird es von diesem Jobs-Film sicher nicht geben, weil er der enormen Reduktion der Handlungszeit, die den Film außergewöhnlich macht, völlig zuwider laufen würde.
Ich habe den Film mit Fassbender übrigens im Kino gesehen und fand ihn sehr interessant. Ich kann ihn dir zwecks eigener Urteilsbildung nur empfehlen, aber schau ihn dir mehr als Film an, wie jeden anderen auch, nicht als Steve-Jobs-Biografie. ;)

@Ozelot: Schau dir auch mal den Film an, nicht nur den Trailer. Ganz davon abgesehen, dass die "kommerzielle Ausschlachtung" wohl gründlich fehlgeschlagen ist, bietet er auch deutlich zu hohen filmkünstlerischen Anspruch, als dass die "Ausschlachtung" der einzige Beweggrund für die Produktion gewesen kann. Das siehst du nicht zuletzt schon daran, dass für die Wahl des Hauptdarstellers offensichtlich das oberflächliche Kriterium der optischen Ähnlichkeit nachrangig war.
 
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Den Kutcher-Film habe ich nicht gesehen. Aber allgemein: Wenn du wissen willst, wie Steve Jobs gelebt und wann was wo gemacht hat (die komplette Version in allen Teilen), sollte eine künstlerisch an allen Ecken und Enden aufgepeppte Filmversion das letzte sein, auf das du zurückgreifst. Hier geht es um die pointierte dramatische Darstellung eines Charakters in seiner Umgebung; dass das ganze irgendwo auf realen Ereignissen beruht, ist bestenfalls Teil der Illusion, weil es spezielle Beziehungen zieht. Einen "zweiten Teil" wird es von diesem Jobs-Film sicher nicht geben, weil er der enormen Reduktion der Handlungszeit, die den Film außergewöhnlich macht, völlig zuwider laufen würde.
Ich habe den Film mit Fassbender übrigens im Kino gesehen und fand ihn sehr interessant. Ich kann ihn dir zwecks eigener Urteilsbildung nur empfehlen, aber schau ihn dir mehr als Film an, wie jeden anderen auch, nicht als Steve-Jobs-Biografie. ;)

@Ozelot: Schau dir auch mal den Film an, nicht nur den Trailer. Ganz davon abgesehen, dass die "kommerzielle Ausschlachtung" wohl gründlich fehlgeschlagen ist, bietet er auch deutlich zu hohen filmkünstlerischen Anspruch, als dass die "Ausschlachtung" der einzige Beweggrund für die Produktion gewesen kann. Das siehst du nicht zuletzt schon daran, dass für die Wahl des Hauptdarstellers offensichtlich das oberflächliche Kriterium der optischen Ähnlichkeit nachrangig war.

Werde deinen Rat befolgen und ihn mir ansehen.
 
Ich habe den Trailer gesehen. Steve Jobs kann man nicht spielen und erst recht nicht, wenn man nicht mal ähnlich aussieht.

Alles wird bis zum Letzen kommerziell ausgeschlachtet, so ist das heute.

Kommerz-Blabla.

Viel wichtiger als das Aussehen ist die Verkörperung der Figur; wie ihr Charakter und ihr Verhalten nachgearmt wird und dass soll laut Kritiken beim zweiten Film sehr viel besser gelungen sein.

Entschuldige den Vergleich aber die besten Hitler-Darsteller sahen dem echten auch nur entfernt ähnlich.