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Stellungnahme von Garmin zur neuen Apple Maps-Applikation

Christian Blum

Goldrenette von Blenheim
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04.11.07
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Die Nutzer wird es freuen: Mit iOS 6 erhält eine kostenlose Turn-by-Turn-Navigation Einzug in das System und wird den Nutzer via Siri sicher durch den Verkehr begleiten. Was viele dabei nicht bedenken, ist die Tatsache, dass die aktuell umsatzstärksten Apps eben solche Navigations-Lösungen sind, die seit Einführung der API durch Drittanbieter zur Verfügung gestellt werden. Apfeltalk hakte nach und fragte bei Garmin, dem Anbieter der weit verbreiteten Navigon-App, nach, was man von dieser Neuerung halte. Die offizielle Stellungnahme der Pressestelle folgt anbei.[PRBREAK][/PRBREAK]

Wir haben bereits seit einigen Jahren erfolgreiche Premium-Navigationslösungen auf dem Markt – trotz kostenloser Navigationsanwendungen und Apps anderer Anbieter auf dem iPhone und auf Android Smartphones. Die Ankündigung Apples, eine eigene App mit Navigations-Funktion auf den Markt zu bringen, wurde in der Branche bereits erwartet. Wir beobachten die Entwicklungen natürlich aufmerksam, es ist allerdings noch zu früh, um diese neue iOS Funktion bewerten zu können.

Garmin hat mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Navigationstechnologien, und unsere Produkte bieten eine Vielfalt an Funktionen, die Fahrern eine zuverlässige und sehr genaue Navigation ermöglicht. Wir sind davon überzeugt dass es einen Markt sowohl für Smartphone Apps als auch für PNDs und festeingebaute Navis gibt. Die Entscheidung liegt letztlich beim Anwender und seinen Wünschen und Bedürfnissen. Wir werden auch in Zukunft alle unsere Apps, PND und OEM-Lösungen weiterentwickeln und unseren Nutzern wie gewohnt hochwertige Navigationslösungen anbieten, die die Leistungsfähigkeit kostenloser Smartphone-Dienste übertreffen.


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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Besonders da das iPhone 3GS und iPhone 4 die Turn-by-turn Navigation nicht verwenden kann...
da ist schon noch n Markt da ;)
 
Wird in Zukunft schon schwieriger für die Jungs. Im Moment sind Navis ja wirklich dauerhaft auf den Top-Plätzen der umsatzstärksten Apps, ob das so bleibt bezweifle ich im Moment ein wenig...
 
ich nutze auf meinem Galaxy S2 einfach die Navigationsfunktion von Maps. Ist schon von anfang an mit drin, kostet nix und bringt mich genauso gut ans Zeil und ist auch sehr genau. Natürlich, ist zwar schade für Garmin, aber so entwickelt sich die Sache. Man kann halt nicht ein mal was erfinden und dann bis zum Ende hoffen mit einer Sache Geld zu machen...
 
Ich möchte keine Onlinenavigation haben.

Im Ausland ist man damit schlecht aufgehoben.
 
Und an dieses Mini Display vom iPhone will ich mich nach dem eingewöhnen auf das große Tomtom Display auch nicht mehr umgewöhnen.

Ein Navi bleibt ein Navi.
 
Tja, hätten die ganzen Firmen alle ihre Einzelfunktionen und vagen Ideen so gründlich patentieren lassen, wie Apple, dann könnten einige in diesen Zeiten echt Geld machen...
 
Eine Patentanmeldung kostet Geld. Kleine Firmen oder Startups, die gerade mal so über die Runden kommen, können sich das doch gar nicht leisten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was soll Garmin auch sagen, Apple Maps soll in Zusammenarbeit mit TomTom entstanden sein. ;-)
 
Navigon ist doch die Firma, die z.B. VOLVO-Besitzer seit gut einem Jahr die längst überfällige Nachrüstung des Navigationssystems verspricht und immer wieder vertröstet. Gipfel der Frechheit war ein Mail von Ende April, in dem man darauf hingewiesen wurde, dass das Update nun versendet sei und in den nächsten Tagen eintreffen werde. Jetzt, Mitte Juni, ist noch immer nichts eingetroffen. Auf Anfrage hat VOLVO mitgeteilt, dass die Firma Schwierigkeiten mit der Produktion der DVDs habe (also die DVDs, die bereits versendet wurden????).
 
Ich kann dich beruhigen: TOMTOM ist da um nichts besser. Seit es nur mehr die beiden Großen gibt, gibt es auch praktisch keinen Wettberwerb mehr.

Wir sind von Garmin und TOMTOM abhängig. So schaut's aus.
 
Wir sind von Garmin und TOMTOM abhängig. So schaut's aus.

Oder von Navigon. Oder vom Shell Atlas. Oder vom Faltplan, den das lokale Städtemarketing oder die Verkehrsbetriebe ausgeben. Oder vom Abenteuer, einfach mal drauflos zu fahren und zwischendurch Menschen nach dem Weg zu fragen. Oder Straßenschilder / Wegweiser.

Wirklich beklemmend, diese Abhängigkeit heutzutage.
 
Navigon gehört doch Garmin.
Und wenn ich dauernd von der Autobahn runter muß, um zu fragen, dann verwende ich im Zweifel doch lieber mein TOMTOM.

Du kannst auch dein Essen am Lagerfeuer zubereiten. Dann bist du nicht vom russischen Gas abhängig, oder manchmal von österreichischen Kraftwerken.
 
Autobahnen sind ganz gut ausgeschildert. Aber Schwamm drüber ....

Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich die Abhängigkeit, die Du erwähntest, nicht teile. Bin halt noch aus dem Holz geschnitzt, das sich vor längeren Fahrten mit der Strecke auseinandersetzt und vielleicht ein paar Notizen macht, statt sich (in meinen Augen) überflüssige Elektronik ins Auto zu hängen. Mit einem Zettel "A44 bis Dortmund, A40 bis Venlo, Antwerpen, Brügge, Dunkerque, Fähre nach Dover, M20, M25, M40 bis Oxford" bin ich ohne Navi bis zum ehemaligen Morris Werk in Cowley gekommen. Zugegeben, ich war schon enttäuscht, dass von den alten Werkstätten kaum mehr was übrig war und stattdessen nur noch BMW dort Minis produziert. Aber worauf ich hinaus will: Man muss nur vorher mal in einen Straßenatlas schauen, die Augen ein bisschen aufhalten und den Verstand nicht abschalten. Dann braucht man in Wahrheit gar kein Navi.

Wenn Du das nächste Mal "Wir sind von Garmin und TOMTOM abhängig. So schaut's aus." behauptest, sprich daher lieber nur von dir selbst. :-)
 
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Ein Navi erleichtert mir genauso das Leben wie ein Taschenrechner, ein Computer oder eine Waschmaschine mit automatischer Waschmitteldosierung und Zugabe.

Ein Navi informiert mich von Staus, leitet mich um und zeigt mir die umweltfreundlichste Fahrtroute. Diese MIELE, die ich da gekauft habe, ist vollautomatisch darauf programmiert , daß es möglichst Energie- und Umwelteffizient abläuft. Da nehme ich diese modernen Dinge die es gibt auch noch mit 60 gerne in Anspruch. Obwohl ich mich zur "alten Schule" bekenne.
 
Find ich prima. Aber wie gesagt: sprich da nur von dir selbst. :-)

(Mir genügt übrigens meine alte Waschmaschine noch, auch wenn sie keine elektronischen Dingsbums-Effizienz-Programme hat. Da sie mit gefiltertem Regenwasser und hausgemachtem Strom läuft, was ich beides im Überfluss habe, ist mir die Effizienz ziemlich schnuppe. Hauptsache, das Gerät hält noch möglichst lange, damit ich es nicht gegen so 'nen Klickibunti-Plastikbomber eintauschen muss, den man im Schadensfall ohne IT-Studium nichtmal reparieren kann...)