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Grüßt Euch ganz herzlich.
Wie in der Vergangenheit schon an anderer Stelle besprochen ist es derzeit nicht möglich die Firmware von portablen Samsung SSDs (z.B. T7) unter macOS (mit Apple Silicon Sicherheitsarchitektur; Secure Enclave/Boot Policy) zu aktualisieren ohne über die Recovery-Umgebung zu gehen um die Richtlinie auf „Reduced Security“ zu senken.
Diesbezüglich habe ich vor wenigen Tagen Folgendes gelesen:
„…Die Samsung T7 Portable SSD ist in Sachen Hardware gut: schnell, kompakt und zuverlässig. Doch leider muss ich Samsung für die Software-Integration auf macOS (Samsung Magician 9.0.1) eine deutliche Absage mit entsprechend negativer Bewertung erteilen.
Das Kernproblem:
Samsung zwingt macOS-Nutzer dazu, für die Verwaltung der SSD (und insbesondere für zwingend erforderliche Firmware-Updates) sogenannte Kernel Extensions (KEXTs) zu installieren. Im Jahr 2026 ist das schlichtweg nicht mehr zeitgemäß – es ist ein sicherheitstechnischer Rückschritt.
Warum das inakzeptabel ist:
Apple hat den Übergang zu System Extensions (DriverKit) bereits vor Jahren vollzogen. Diese Architektur sorgt dafür, dass Treiber im „User-Space“ laufen und das System nicht bei Fehlern destabilisieren können. Samsung beharrt hingegen auf einer architektonisch veralteten KEXT-Struktur, die tief in den Kern des Betriebssystems eingreift.
Sicherheitsrisiko: Kernel Extensions laufen mit maximalen Systemrechten. Ein Fehler hier führt direkt zum Systemabsturz (Kernel Panic) oder öffnet Sicherheitslücken.
Apple Silicon & Sicherheit: Auf modernen Macs mit Apple-Silicon-Chips (wie dem MacBook Neo oder M-Serie) ist die Installation solcher Legacy-Treiber so restriktiv, dass man die Sicherheitsrichtlinien des Systems manuell in der Recovery-Umgebung („Reduced Security“) herabstufen muss, um die Software überhaupt zum Laufen zu bringen. Dies konterkariert den Sicherheitsanspruch moderner Apple-Hardware massiv.
Der Vorwurf an Samsung:
Es ist unverständlich, warum ein Weltmarktführer wie Samsung seine macOS-Software-Architektur nicht modernisiert. Während Windows-Nutzer dank eines offeneren Treiber-Modells davon kaum etwas bemerken, werden Mac-Nutzer mit einer Implementierung abgespeist, die technisch auf dem Stand von vor einem Jahrzehnt ist. Es wirkt, als ob die macOS-Plattform bei Samsung nur stiefmütterlich als „Windows mit anderem Logo“ betrachtet wird.
Die Forderung an Samsung:
Samsung muss die Entwicklung von Samsung Magician für macOS sofort auf das moderne DriverKit-Framework umstellen. Wir Kunden kaufen Samsung, weil wir Premium-Hardware erwarten – dazu gehört auch eine Software, die sich respektvoll und sicher in das Betriebssystem integriert und nicht wie ein Fremdkörper agiert.
FAZIT:
Die SSD als Hardware selbst ist gut. Aber wer Wert auf die Integrität und Sicherheit seines macOS-Systems legt, sollte sich gut überlegen, ob er diese Software installiert. Ich erwarte von einem Unternehmen wie Samsung, dass es in der Lage ist, moderne Apple-Frameworks zu implementieren, anstatt die Nutzer zu unsicheren Workarounds zu zwingen.
Update für den Hersteller: Bitte zeitnah auf System Extensions für macOS umstellen!
Hier sollte aber hinzugefügt werden, dass letztlich alle Hersteller von portablen SSDs ihre Software noch nicht auf die System Extensions (DriverKit) von macOS umgestellt haben….“
Ist das hier Geschriebene sachlich korrekt?
Wie steht Ihr zu dem Thema? Ich finde das Verhalten der einzelnen SSD-Hersteller gegenüber Apple ebenfalls äußerst ärgerlich.
Gruß,
DocHollywood
Wie in der Vergangenheit schon an anderer Stelle besprochen ist es derzeit nicht möglich die Firmware von portablen Samsung SSDs (z.B. T7) unter macOS (mit Apple Silicon Sicherheitsarchitektur; Secure Enclave/Boot Policy) zu aktualisieren ohne über die Recovery-Umgebung zu gehen um die Richtlinie auf „Reduced Security“ zu senken.
Diesbezüglich habe ich vor wenigen Tagen Folgendes gelesen:
„…Die Samsung T7 Portable SSD ist in Sachen Hardware gut: schnell, kompakt und zuverlässig. Doch leider muss ich Samsung für die Software-Integration auf macOS (Samsung Magician 9.0.1) eine deutliche Absage mit entsprechend negativer Bewertung erteilen.
Das Kernproblem:
Samsung zwingt macOS-Nutzer dazu, für die Verwaltung der SSD (und insbesondere für zwingend erforderliche Firmware-Updates) sogenannte Kernel Extensions (KEXTs) zu installieren. Im Jahr 2026 ist das schlichtweg nicht mehr zeitgemäß – es ist ein sicherheitstechnischer Rückschritt.
Warum das inakzeptabel ist:
Apple hat den Übergang zu System Extensions (DriverKit) bereits vor Jahren vollzogen. Diese Architektur sorgt dafür, dass Treiber im „User-Space“ laufen und das System nicht bei Fehlern destabilisieren können. Samsung beharrt hingegen auf einer architektonisch veralteten KEXT-Struktur, die tief in den Kern des Betriebssystems eingreift.
Sicherheitsrisiko: Kernel Extensions laufen mit maximalen Systemrechten. Ein Fehler hier führt direkt zum Systemabsturz (Kernel Panic) oder öffnet Sicherheitslücken.
Apple Silicon & Sicherheit: Auf modernen Macs mit Apple-Silicon-Chips (wie dem MacBook Neo oder M-Serie) ist die Installation solcher Legacy-Treiber so restriktiv, dass man die Sicherheitsrichtlinien des Systems manuell in der Recovery-Umgebung („Reduced Security“) herabstufen muss, um die Software überhaupt zum Laufen zu bringen. Dies konterkariert den Sicherheitsanspruch moderner Apple-Hardware massiv.
Der Vorwurf an Samsung:
Es ist unverständlich, warum ein Weltmarktführer wie Samsung seine macOS-Software-Architektur nicht modernisiert. Während Windows-Nutzer dank eines offeneren Treiber-Modells davon kaum etwas bemerken, werden Mac-Nutzer mit einer Implementierung abgespeist, die technisch auf dem Stand von vor einem Jahrzehnt ist. Es wirkt, als ob die macOS-Plattform bei Samsung nur stiefmütterlich als „Windows mit anderem Logo“ betrachtet wird.
Die Forderung an Samsung:
Samsung muss die Entwicklung von Samsung Magician für macOS sofort auf das moderne DriverKit-Framework umstellen. Wir Kunden kaufen Samsung, weil wir Premium-Hardware erwarten – dazu gehört auch eine Software, die sich respektvoll und sicher in das Betriebssystem integriert und nicht wie ein Fremdkörper agiert.
FAZIT:
Die SSD als Hardware selbst ist gut. Aber wer Wert auf die Integrität und Sicherheit seines macOS-Systems legt, sollte sich gut überlegen, ob er diese Software installiert. Ich erwarte von einem Unternehmen wie Samsung, dass es in der Lage ist, moderne Apple-Frameworks zu implementieren, anstatt die Nutzer zu unsicheren Workarounds zu zwingen.
Update für den Hersteller: Bitte zeitnah auf System Extensions für macOS umstellen!
Hier sollte aber hinzugefügt werden, dass letztlich alle Hersteller von portablen SSDs ihre Software noch nicht auf die System Extensions (DriverKit) von macOS umgestellt haben….“
Ist das hier Geschriebene sachlich korrekt?
Wie steht Ihr zu dem Thema? Ich finde das Verhalten der einzelnen SSD-Hersteller gegenüber Apple ebenfalls äußerst ärgerlich.
Gruß,
DocHollywood