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[10.8 Mountain Lion] Speicherverwaltung

maze23

Erdapfel
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Hallo !

Ich habe mal eine Frage, hat sich seit OS X Lion was an der Speicherverwaltung(RAM) geändert? Ich habe aktuell ein Macbook 9.2 mit 8 GB RAM. Istat zeigt mir an das der Speicher ständig voll ist mit Swapping von 33 MB von 265 MB. Ich habe aber nur den VLC-Player (kleines Youtube-Video), Itunes und Firefox offen. Das passiert aber auch wenn weniger Programme laufen. Auf meinen alten macbook 7.1 mit Mountain-Lion und 4 GB RAM war das auch schon so. Unter SnowLeopard ist mir das nicht so aufgefallen. Der Mac wird subjektiv gefühlt langsamer. Ich muss dazu sagen das ich das aktuelle Macbook aus TimeMachine wiederhergestellt habe, also die Oberfläche und Software vom alten Macbook übernommen habe. Nun überlege ich ob ich das OS neu und rein installiere, macht das Sinn?

MfG

Matthias
 
mach mal einen Screenshot von der Aktivitätsanzeige wo man die Speicherverwaltung sehen kann...

Vielleicht ist alles nur "Inaktiv" :)

Gruss mini
 
Schmeiß iStat runter und lass den Mac arbeiten.
Wo liegt denn das Problem? Freeze? Panic? Aufhängen? Oder eh nichts, nur dauernd das Tool im Auge behalten? Ist überflüssig. Du hast einen Mac!
 
Ja, so lang die Kiste läuft, lasse laufen!
Kann natürlich sein, dass dein Mac aufgrund verschiedener Faktoren für dich gefühlt langsamer geworden ist...
 
Hallo !

Ich habe mal eine Frage, hat sich seit OS X Lion was an der Speicherverwaltung(RAM) geändert?

Es scheint als habe man - wie uebrigens auch ab Windows Vista - das OS so veraendert, dass so viel wie moeglich vom RAM genutzt wird. Das ist ein Feature und kein Fehler, denn was nuetzt ungenutzter freier RAM? Aergerlich ist natuerlich wenn viel SWAP angelegt wird und die Festplatte dann Unmengen an Daten schaufelt.
Das Problem begegnet mir regelmaessig (trotz 6GB RAM) wenn ich Parallels nutzen will: Dann melde ich mich kurz ab (RAM wird aufgeraeumt) oder (wenn das nicht ausgereicht hat) wird schnell ein Neustart durchgefuehrt.
Ansonsten bin ich mit Mountain Lion auf meinem 2007er MBP ganz zufrieden und flott unterwegs :-)
 
Es scheint als habe man - wie uebrigens auch ab Windows Vista - das OS so veraendert, dass so viel wie moeglich vom RAM genutzt wird.

Da wurde so gut wie nichts geändert. Dieses Verhalten war schon in allen Versionen von Mac OS X so und ist eigentlich selbstverständlich für eine Speicherverwaltung.

Das Problem begegnet mir regelmaessig (trotz 6GB RAM) wenn ich Parallels nutzen will:

Dann hast Du für den virtuellen PC zu viel Speicher konfiguriert, bzw. 6GB RAM-Austattung sind zu wenig für den gewählten Wert. Du musst bedenken, dass hier zwei Betriebssysteme gleichzeitig laufen.
 
Ja der meiste Anteil vom RAM ist inaktiv, ist der dann aber nicht reserviert? Und swappen tut er trotzdem. Bildschirmfoto 2013-02-02 um 15.35.57.jpg
 
Inaktiv ist nicht reserviert und swap bildet sich zum Beispiel auch, wenn bei einem programmstarts ausnahmsweise mal der gesamte RAM und etwas mehr genutzt wird.
das von dir gepostete Bild ist doch Super, lastest deinen Rechner bei weitem nicht aus, das ist noch reichlich Luft nach oben.
 
Da wurde so gut wie nichts geändert. Dieses Verhalten war schon in allen Versionen von Mac OS X so und ist eigentlich selbstverständlich für eine Speicherverwaltung.

Ich kaufte 2007 den Mac (10.4 / Tiger) mit 2GB RAM, baute ab Snow-Leopard 4GB ein und ruestete ab Mountain Lion noch auf 6GB auf. Wenn "Da wurde so gut wie nichts geändert" bedeutet, dass sich das OS einiges mehr an RAM von Haus aus genehmigt, dann stimme ich dem zu ;-)

Dann hast Du für den virtuellen PC zu viel Speicher konfiguriert, bzw. 6GB RAM-Austattung sind zu wenig für den gewählten Wert.

Nein, denn bis Snow Leopard war der Wert ok. Und da hatte ich nur 4GB RAM.

Du musst bedenken, dass hier zwei Betriebssysteme gleichzeitig laufen.

Ich lies schon auf dem Amiga mit einer 68060 CPU den Mac-Emulator Shapeshifter laufen, darauf wurde Mac OS 7 emuliert und darin nocheinmal eine Windows Emulation (hast Du mitgezaehlt? :-* ).
Es ist mir daher durchaus bekannt wieviele Betriebssysteme da nebeneinander laufen.
Fakt ist das OS X sich bei jedem Update ein "Schluck" mehr aus der RAM Flasche genehmigt und man eben den ganzen netten Features Rechnung tragen muss.
 
Das hat mit speicherverwaltung nichts zu tun, hättest du unter Tiger bereits 6 GB verbaut gehabt, hättest du eine ähnliche speicherverteilung gehabt, auch wenn du immer nur die gleichen programme( alt) genutzt hättest. ( ich hab auf 2 Geräten neben Mountain Lion auch noch Snow Leopard installiert) und bei gleichen Anwendungen ist der RAM Verbrauch nahezu gleich, beim Start derselben Programme.
 
@chironex:
Du wirfst Speicherbedarf und RAM-Bedarf durcheinander.

Dass die Speicherverwaltung eines Betriebssystems so viel RAM wie möglich verwendet, ist das Ziel einer guten Speicherverwaltung. In diesem Punkt hat sich seit 10.0 nichts verändert.

Dass neuere Betriebssystemversionen mehr Speicher (nicht gleichbedeutend mit RAM!) benötigen, als ältere Versionen, ist eine ganz andere Fragestellung. Natürlich braucht Mountain Lion mehr Speicher als Snow Leopard, da es mehr Funktionen enthält und jetzt alle Komponenten in 64-Bit-Technik vorliegen.
 
Ich habe ein MBP 2012.

Sehe vieles so wie ihr dies geschrieben habt, nur wenn ich fast die Hälfte meines Speicher inaktiv habe und es swapt die ganze Zeit - ist dies nicht lustig. Mein MBP wird so warm, dass ich es schon gar nicht mehr auf meine Oberschänkel legen kann.

Auf Dauer bedeutet dies eine kürze Lebensdauer für das MBP aus eigentlich einem nichtigen Grund. Mein MBP muss im Moment nicht swappen, macht dies aber! Und ist hierbei schon bei einer siebenstelligen Zahl an Ein- oder Auslagerungen angekommen. Und die CPU langweilt sich!

OK, ich fahre mein MBP nicht immer runter - es läuft nun schon seit 6 Tagen, aber dies sollte doch eigentlich eine Kleinigkeit für diesen Rechner sein.
 
wenn ich fast die Hälfte meines Speicher inaktiv habe und es swapt die ganze Zeit - ist dies nicht lustig

Ich kann mich nur wiederholen: Dann ist entweder der gewählte Workload (die Menge der gleichzeitig aktiven Programme und deren Speicherbedarf) zu hoch, bzw. Du hast für diesen Workload zu wenig RAM.

Mein MBP wird so warm, dass ich es schon gar nicht mehr auf meine Oberschänkel legen kann.

Das hat nichts mit dem Speicher zu tun, sondern ist eine alte Krankheit von Apple-Notebooks, die durch das Designer-Metallgehäuse hervorgerufen wird. Das plagt Apple-Benutzer schon seit 2001.

Auf Dauer bedeutet dies eine kürze Lebensdauer für das MBP

Nein. Die Lebensdauer würde sich erst dann reduzieren, wenn die zulässige Temperatur der einzelnen Komponenten überschritten würde.
 
Nach nun 4 Tage Arbeit mit der neuen Einstellung, bin ich sehr zufrieden. So macht sich auch die Hauptspeichererweiterung bezahlbar.

Danke für den Tipp.
 
So nun arbeite ich eine ganze Weile damit. Mein MBP ist viel schneller, kühler und leiser.

Irgendwie will es mir nicht in den Kopf, dass ich den Computer beschränken muss, bevor er anständig läuft.