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Smartphone-Verbreitung in Europa bei über 50 Prozent, Deutschland ist Schlusslicht

Marc Freudenhammer

Horneburger Pfannkuchenapfel
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Laut einer aktuellen Studie von comScore geht der Trend in Europa auch weiterhin in Richtung Smartphones. Mit einer Verbreitung von 54,6 Prozent in den fünf europäischen Staaten Spanien, Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland hat die Verbreitung der mobilen Geräte um 13 Prozentpunkte zugelegt. 2011 nutzten demnach nur 41,6 Prozent ein Smartphone. Deutschland bildet mit unterdurchschnittlichen 48,4 Prozent abermals das Schlusslicht der untersuchten Staaten, im vergangenen Jahr waren es 34,2 Prozent. Apple kann sich vorerst weiterhin über die Top-Positionierung auf dem Smartphone-Markt im britischen Königreich freuen.[PRBREAK][/PRBREAK]

Wirklich zugelegt haben Apples iPhones im Vergleich zum Vorjahr allerdings nicht. Lediglich 1,5 Prozentpunkte mehr deuten auf einen Verlust der Führung in der nächsten Zeit hin. Insbesondere, wenn man das Wachstum von Samsung-Smartphones um satte 12,8 Prozentpunkte dagegen hält. Was die Vorherrschaft der mobilen Betriebssystem angeht, führt Google in Großbritannien weiterhin das Feld an. Gut 46,6 Prozent der 3,9 Millionen Smartphone-Nutzer entschieden sich dort für Android, ein Plus von 12,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. iOS nimmt mit 28,2 Prozent immerhin den zweiten Platz unter den britischen Usern ein. Bedenkt man die stark limitierte Anzahl an Smartphone-Modellen, auf denen Apples iOS überhaupt installiert ist, dürfte diese Meldung in Cupertino wohl nicht unbedingt den Angstschweiss fließen lassen.


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comScore_UK2012.png
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Via comScore
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Tja, ich habe bis jetzt auch kein Smartphone. Mich halten davon eigentlich nur die dämlichen Grundgebühren ab. Aber vermissen tu ich es auch nicht, es gibt wichtigeres. Ohne Internetflat macht es eh keinen Sinn, aber telefonieren muss ich auch also brauche ich eine Doppelflat wovon die Internetflat sogar noch wieder beschnitten ist ab einer bestimmten Datenmenge. Zuhause brauche ich logischerweise auch noch Festnetz, richtige Kombipackete FestnetzDSL mit Handyfullflat die den Namen wirklich verdienen gibt es nicht, alles durchweg Mogelpackungen in Deutschland. Schweineteuer im Vergleich mit den Ländern um uns herrum. Es könnte daran liegen.
 
Mich halten davon eigentlich nur die dämlichen Grundgebühren ab.[..]..

Wie wäre es mit einer PrePaid Lösung wie z.B. Xtra Triple für 10€/monat hast du t-mobile flat, Internetflat ab 100Mb grdrosselt, SMS flat... ist für viele Einsteiger ideal.
 
Also ich frag mich, was du eine Flat brauchst ... ich brauche mit meinem iPhone im Monat ca. 300 MB, manchmal vielleicht 500 MB. Zuhause bist normal im WLan, in der Arbeit auch und unterwegs ziehst jetzt auch nicht überall das Handy raus um dir dein Lebensziel zu erfüllen und jedes Video dass es auf YouTube gibt einmal anzusehen.

Ich hab 3GB und brauche die im Leben nicht, ist zwar ein österreichischer Tarif aber ich glaub kaum, dass bei uns die Datenmengen kleiner sind :-P
 
Zumindest subjektiv häufen sich in den lokalen Nachrichten auch Meldungen über überfahrene Fußgänger. Wenn man das in Relation zu der wachsenden Anzahl derer sieht, die unentwegt auf ihr Smartphone blicken ....
 
Das hat doch sicher was mit der Alterspyramide zu tun. Beziehen sich die Zahlen auf die Gesamtbevölkerung oder nur auf die Generation, die sich für sowas interessiert? Ältere Menschen sind halt nicht so offen für Neues...
 
@Greenie77: Mogelpackungen? Die momentanen Internetflats sind ausreichend für 90% der Kunden und das mobile Internet kann prinzipbedingt keinen kabelgebundenen Anschluss zu hause ersetzen. Da sich alle Kunden die Bandbreite einer Mobilfunkzelle teilen müssen, ist es nur verständlich, dass nicht alle Kunden gigabyteweise Daten über das Mobilfunknetz ziehen können - Ansonsten bräche das Netz zusammen. Und was das "Schweineteuer" anbelangt: Das ist reinste Rosinenpickerei. Die Tarife in den Niederlanden oder in UK geben sich nicht viel mit den deutschen Tarifen und zudem muss man bedenken, dass Mobilfunknetz nicht gleich Mobilfunknetz ist. In Deutschland ist es aufgrund der Siedlungsstruktur und der Demografie deutlich teurer ein Mobilfunknetz zu unterhalten als z.B. in Schweden.
 
Es wäre aber schön wenn die Anbieter mal diesen Begriff Flatrate abschaffen würden, oder zumindest deutlich dazu schreiben ab wann und auf welche Bandbreite denn gedrosselt wird. Immer wenn ich mich nach einem neuen Tarif umsehe nervt mich das tierisch, dass ich da meistens erstmal im Kleingedruckten blättern muss um an diese Info zu kommen.
 
Warum? Ist doch vollkommen richtig: Flatrate ist Pauschalabrechnung (im Gegensatz zu Pay-as-you-go) - und damit völlig korrekt betitelt. Die ungedrosselte Bandbreite ist doch bei immer mehr Anbietern direkt in den Tabellen oder sogar in den Tarifoptionsnamen drin.

Andererseits haben praktisch alle Tarife genug Datenvolumen inklusive, so dass man es nicht extra ausweisen muss.
 
Aber schon interessant dass wir Deutschen bei "neuen" Sachen immer etwas länger brauchen bzw. es nicht so angenommen wird. Siehe HD TV.
 
Warum? Ist doch vollkommen richtig: Flatrate ist Pauschalabrechnung (im Gegensatz zu Pay-as-you-go) - und damit völlig korrekt betitelt. Die ungedrosselte Bandbreite ist doch bei immer mehr Anbietern direkt in den Tabellen oder sogar in den Tarifoptionsnamen drin.

Andererseits haben praktisch alle Tarife genug Datenvolumen inklusive, so dass man es nicht extra ausweisen muss.

Es ist eine xxx-MB-Flat, und genau SO muss sie heißen. Und das Volumen reicht nur, weil die Nutzer sich daran gewöhnt haben, ständig auf ihr Volumen zu achten. Es ist ein Witz, dass man unterwegs nicht beliebig Videos anschauen kann. Mir ist klar, dass die Funknetze momentan nicht mehr hergeben, aber genau das müssten die Provider zugeben. Wollen sie aber nicht, denn dann müssten sie zugeben, dass das Mobilnetz niemals Festnetzersatz sein kann und von Stabilität weit entfernt ist, außerdem würde man natürlich Kunden ohne technische Kenntnisse verwirren.

Man kann das Verhalten der Deutschen auch anders interpretieren: Die Deutschen sind nicht so leicht zu Dingen zu überreden, die man eigentlich nicht braucht. Smartphones sind komfortabel, aber sie machen einen noch mehr vom Netz abhängig und man BRAUCHT sie nicht. Oder habt ihr bei euerm 3310 damals gedacht: "Verdammt, warum hat das Teil kein Internet?" Und klar sind die Deutschen geizig, Smartphones sind größtenteils ja auch immer noch viel zu teuer, vor allem die guten Geräte - offenbar sind viele Deutsche klug genug, die Schrottgeräte nicht zu kaufen.
Ich finde es extrem alle 1-2 Jahre ein Handy neu für 500-1000€ zu kaufen und das ist dank des miserablen Softwarewsupports aller Hersteller notwendig.
 
Es ist eine xxx-MB-Flat, und genau SO muss sie heißen.
Eine Telefonflat muss dann auch 44640-Stunden-Flat heißen oder wie? Ne, sorry. Seit jeher gibt es Einschränkungen für Fair-Use bei Flatrates. (die Telekom drosselt VDSL z.B. ab einem bestimmten Übertragungsvolumen und bei Servern mit Traffic-Flatrate sind ebenfalls Fair-Use-Klauseln üblich).

Und das Volumen reicht nur, weil die Nutzer sich daran gewöhnt haben, ständig auf ihr Volumen zu achten.
Ich hab zwei Geräte auf meinem Telekom-Vertrag laufen und ich komme praktisch nie an die Drosselungsgrenze, obwohl ich sehr intensiv mein iPhone und iPad nutze.

Mir ist klar, dass die Funknetze momentan nicht mehr hergeben, aber genau das müssten die Provider zugeben.
Dann müssten sie auch zugeben, dass der Himmel blau ist oder das Mobiltelefone funkbasiert arbeiten.

Man kann das Verhalten der Deutschen auch anders interpretieren: Die Deutschen sind nicht so leicht zu Dingen zu überreden, die man eigentlich nicht braucht.
Wir brauchen so viele Dinge nicht, aber das mobile Internet bringt im Alltag durchaus Mehrwert. Taxi-App, Call-a-bike/Car-Sharing, mobiler Check-In, ÖPNV-Echtzeitfahrplan u.v.m. sparen Zeit und machen das Leben einfacher.

Und für all die nützlichen Dinge reichen unser Mobifunknetz und die angebotenen Flatrates locker aus.
 
@Bananenbieger,
arbeitest Du zufällig in der Branche ?
Wuerdest Du mobiles Internet intensiv nutzen so wuerdest Du auch feststellen das solche "Flats" mit 300/500 mb ein Witz sind. ;-)
Und zum Thema Schweden, dort arbeitet man zusammen und pisst sich nicht gegenseitig ans Bein. Will sagen das Land ist ein wenig :-D grösser wie Deutschland, hat ein paar weniger Einwohner :-D und zB. Telia bietet im Vergleich zur Telekom auch 98% Flächenabdeckung an. Nur hat man hier die ländl. Gebiete "zusammen" erschlossen (Tele2 + Telia und 3+Telenor) soll ungemein die Kosten senken. Achja desweiteren habe ich gehört das der schw. Staat keine Tombola um die Lizensgebuehren veranstaltet hat welche ja letztendlich sowieso der Endverbraucher trägt. In diesen Sinne ein Prosit auf Euren letzten Platz ;-)

lg.
 
Ja, ich bin in dem Bereich tätig, wobei das mobile Internet nur eines von vielen Marktsegmenten ist, die ich bediene.

300-500 MB sind kein Witz. eMail und PIM verbrauchen kaum Traffic. Apps (abgesehen vom initialen Herunterladen) ebenfalls nicht - Wenige hundert Bytes (!!!) reichen schon für viele Einsatzzwecke wie Taxibestellungen oder Fahrplanauskünfte aus. Instagram und Co. schlucken mehr, aber wenn man nicht gerade jede Schaufensterauslage fotografiert und bei Facebook postet, dann kommt man immer noch nicht an die Drosselungsgrenze heran.

Die ländlichen Gebiete sind beim Netzausbau auch gar nicht das Problem. Da kann man riesige Funkzellen aufbauen und folglich braucht man wenige Türme, um die Bevölkerung abzudecken. Wir haben in Deutschland eine ganz andere Siedlungs- und Bewegungsstruktur, weshalb Mobilfunknetze bei uns ungemein teuer sind (was sie übrigens in den ähnlich dicht besiedelten Niederlanden auch sind, weshalb dort das Preisniveau ähnlich wie in Deutschland ist!.). Der Grund liegt darin, dass wir viel mehr Funktürme brauchen, da zum einen die BRD insgesamt recht dicht besiedelt ist und gleichzeitig auch zersiedelt ist - was zur Folge hat, dass die Menschen sich ungünstig über das Land verteilen und zu bestimmten Tagen und Zeiten in verschiedenen Funkzellen ballen (z.B. über Tag am Arbeitsort in Düsseldorf, am Wochenende eher am Wohnort in Krefeld). Daher muss man eben mehr Funktürme und Kapazitäten vorhalten, und zwar nicht nur an den "Endpunkten", sondern auch entlang der Verkehrsströme (z.B. zwischen Wiesbaden und Frankfurt). Es spielen aber noch sehr viele andere Faktoren eine Rolle.
Kurzum: So einfach kann man nicht von einem Land auf das andere schließen (Australien z.B. ist noch weniger dicht besiedelt als Schweden, weshalb dann der Netzausbau auf dem Land wieder teurer ist)
 
Mit dem Begriff Flatrate kann ich ja noch leben, dass mir aber viele Anbieter "Flatrate" in unterschiedlichen Tarifen zu unterschiedlichen Preisen bewerben und nur im Kleingedruckten darauf hinweisen, dass die Internet-Flatrate im 100min Telefonie Tarif ganz andere Konditionen als die Internet-Flatrate im 1000min Telefonie Tarif bietet finde ich aus Verbrauchersicht sehr unglücklich. Die Telekom hat das zb lange Zeit alles im Kleingedruckten versteckt, und viele Discounter machen das immer noch so...

Und warum muss ich von 100mbit direkt runter auf 90er Jahre Modem Geschwindikeit gedrosselt werden? Gebt mir doch zumindest in den großen Tarifen noch 1-2mbit damit ich nicht total verhungere...
 
Eine Telefonflat muss dann auch 44640-Stunden-Flat heißen oder wie? Ne, sorry. Seit jeher gibt es Einschränkungen für Fair-Use bei Flatrates. (die Telekom drosselt VDSL z.B. ab einem bestimmten Übertragungsvolumen und bei Servern mit Traffic-Flatrate sind ebenfalls Fair-Use-Klauseln üblich).

Seit wann haben Telefonflats ein Limit? Bei meinem Anbieter hat sie's jedenfalls nicht.

Ja, auch beim VDSL ist das ein Unding, insbesondere, da man hier nicht mit einer Netzüberlastung argumentieren kann (noch lustiger ist es z.B. bei KD). Fair-Use heißt für mich, dass der Anbieter einem Ärger machen kann, wenn man den Service in einem für den Privatgebrauch unüblichen Umfang nutzt. Das ist weder bei 50 oder 100GB VDSL-Volumen, noch 5GB Mobilvolumen der Fall
Interessant dazu übrigens ein Blick zu unsern Nachbarn, unbegrenztes Mobilvolumen zu uns unbekannten Preisen - unglaublich, oder? http://www.drei.at/webshop/prepareS...rifId=ATS0020&snId=C33282&preselected=ATO0482

Mit dem Begriff Flatrate kann ich ja noch leben, dass mir aber viele Anbieter "Flatrate" in unterschiedlichen Tarifen zu unterschiedlichen Preisen bewerben und nur im Kleingedruckten darauf hinweisen, dass die Internet-Flatrate im 100min Telefonie Tarif ganz andere Konditionen als die Internet-Flatrate im 1000min Telefonie Tarif bietet finde ich aus Verbrauchersicht sehr unglücklich. Die Telekom hat das zb lange Zeit alles im Kleingedruckten versteckt, und viele Discounter machen das immer noch so...

Und warum muss ich von 100mbit direkt runter auf 90er Jahre Modem Geschwindikeit gedrosselt werden? Gebt mir doch zumindest in den großen Tarifen noch 1-2mbit damit ich nicht total verhungere...

Nett ausgedrückt, das sind die 2 größten Probleme und die sind mit nichts zu begründen: A: Die absichtliche Verbrauchertäuschung indem die Drosselung möglichst schwer erkennbar verpackt wird, sowas MUSS verboten werden. Und zweitens die Drosselung auf eine Geschwindigkeit, die das Netz unbenutzbar macht - auch hier könnte man schwächer drosseln, ohne, dass das Netz zusammen brechen würde.
 
Also ich frag mich, was du eine Flat brauchst ... ich brauche mit meinem iPhone im Monat ca. 300 MB, manchmal vielleicht 500 MB. ....P

Tja willkommen in Deutschland. Es gibt Arbeitsplätze wo man Internet braucht, dort aber kein ist. Traurig aber wahr. :-( So bin ich auch z.B. auf mein iPhone-Internet angewiesen und mit 300MB mit meinem t-mobil Tarif ist es nach etwa ein bzw. zwei Wochen vorbei. Dann ist es unbrauchbar mit den gedrosselten Steinzeitgeschwindigkeiten.
 
300 oder 500MB würden bei mir NIE reichen. Gut dass es in Österreich bessere Tarife gibt. Mein Internet wird erst bei 6GB gedrosselt.