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Skype: Neues Datei-Sharing mit Unterstützung von Dateien bis 300 Megabyte

Martin Wendel

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Der populäre VoIP-Dienst Skype von Microsoft erhält verbesserte Funktionen zum Teilen von Fotos, Videos und Dokumenten. Mit der jüngsten Version von Skype können nun Dateien mit einer Größe von bis zu 300 Megabyte an andere Kontakte geschickt werden. Diese müssen dafür nicht mehr online sein – sobald sie sich mit Skype verbinden, können sie den Download starten. Außerdem können Dateien nun mehrmals heruntergeladen werden.

Damit scheint Microsoft nun einen weiteren Baustein des ehemaligen Peer-to-Peer-Dienstes in ein Server-basiertes Modell zu überführen. Früher wurden Dateien noch direkt zwischen den Nutzern ausgetauscht. Zu der Dateigrößenbeschränkung von 300 Megabyte schreibt Skype, dass man sich nach einigen Tests auf diese Limitierung geeinigt habe. Damit würde man fast alle Dateigrößen, die über Skype verschickt werden, abdecken.

Möchte man doch Dateien größer als 300 Megabyte versenden, verweist Skype auf die OneDrive. Diese bietet 5 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz und die Möglichkeit, Dateien per Downloadlink mit anderen Personen zu teilen. Eine Anmeldung ist zum Download solcher geteilter Dateien nicht notwendig.



Artikelbild von Mark McLaughlin (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten

Via Skype

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Die Daten werden also bei MS gespeichert.... Na da werden sich einige Admins aber freuen...
 
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Die Daten werden also bei MS gespeichert.... Na da werden sich einige Admins aber freuen...
Nun ja, letztlich ist diese Datenspeicherung doch nicht anders als bei Cloud-Diensten wie iCloud Drive, OneDrive, Google Drive, Dropbox & Co. Dort werden die Daten auch auf fremden Servern gespeichert und sind dem Anbieter zugänglich.

Fairerweise muss man aber sagen, dass Microsoft z. B. seinen deutschen Office 365-Kunden garantiert, dass alle in der Cloud gespeicherten Daten auf deutschen Servern in Frankfurt und Magdeburg durch einen Treuhänder gespeichert werden. Microsoft hat auf die dort lagernden Daten selbst keinen Zugriff.

Und alle anderen Nutzer aus der EU können sich meines Wissen darauf verlassen, dass Microsoft alle Daten wenigstens auf Servern in der EU in Amsterdam oder Dublin speichert. Es gilt also mindestens EU-Datenschutzrecht. Apple wird hier ja bald ähnlich verfahren nachdem die gerade im Bau befindlichen Rechenzentren in Dänemark und Irland fertiggestellt sind.

Das ist natürlich für die meisten Admins noch keine beruhigende Nachricht, aber im Vergleich zu anderen "offenen Scheunentoren" wie Dropbox ist es schon ein großer Unterschied.
 
Dass Skype besser als Dropbox ist, ist ein lustiger Vergleich, denn es gibt ja wenig, was in Sachen Datenschutz schlechter als Dropbox ist. Ich nutze Skype aus Prinzip nicht. Einige Gründe findet man hier: Fraunhofer rät vom professionellen Einsatz von Skype ab: http://www.heise.de/ix/meldung/Fraunhofer-ESK-Skype-ist-Sicherheitsrisiko-fuer-Firmen-3082090.html Microsoft liest mit: http://www.heise.de/security/meldung/Vorsicht-beim-Skypen-Microsoft-liest-mit-1857620.html
Naja, so schlimm ist es doch gar nicht. Auch das Fraunhofer Institut relativiert seine Aussagen.
So rät es nicht nur vom professionellen Einsatz von Skype ab, sondern auch von normaler Festnetz-Telefonie. Was irgendwie witzig ist, da 99 Prozent der der gesamten Kommunikation in einem Unternehmen seit jeher über das Festnetz laufen. In Panik ausbrechen braucht man also bei der Nutzung von Skype nicht, sofern man bisher auch unbeschwert über das Festnetz telefoniert hat.

Außerdem sieht das Fraunhofer Institut keine Hürden wegen der Sicherheit bei Skype for Business. Da Microsoft sein Skype for Business explizit für den professionellen Einsatz bewirbt und Skype explizit für den Privatnutzer, ist doch jedem Anwendungszweck dient. Der sicherheitsbedürftige Privatnutzer kann ja gern auch Skype for Business nutzen.

Unter alle den Datenkracken und Abhöraktionen durch Google, Facebook & Co. sind Microsoft und Apple sicherlich nicht die schlimmsten.

Wem all das nicht genug ist, der muss sich eben altmodisch zum persönlichen Gespräch treffen.
 
Schon wieder so ein Vergleich. Mit so einer Argumentation kann man auch gleich zum Dieb werden, denn es gibt ja sogar Mörder.