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.sit und .dmg unsichere Kompressionsverfahren?

Dieses Thema im Forum "macOS & OS X" wurde erstellt von Kernelpanik, 28.12.06.

  1. Kernelpanik

    Kernelpanik Ingol

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    05.03.04
    Beiträge:
    2.098
    Hallo Leute,
    ich musste jetzt schon mehrere Male feststellen, dass kompremierte .sit Files und .dmg Files sich nicht mehr öffnen lassen. Bei den .sit Files kommt die Meldung "defekt blabla" und bei den .dmg "keine aktivierbaren Fileinhalte". Ich habe meine beiden Backup HD's mit dem Festplattendienstprogramm getestet und keine Fehler gefunden. Weiss jemand Rat?
     
  2. pepi

    pepi Cellini

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    03.09.05
    Beiträge:
    8.741
    Ich habe seit vielen Jahren mit StuffIt (sit) und Disk Utility (dmg) Dateien gearbeitet und kann mich an keine beschädigte Datei erinnern die nicht auf Eigenverschulden oder eine Software Inkompatibilität zurückzuführen war.

    .sit Dateien, insbesondere solche älteren Datums, enthalten eine Resource-Fork ohne welche die Datei nicht mehr dekomprimiert werden kann. Die Resource-Fork geht bei Übertragungen per FTP (und auch anderen Methoden) verloren. Somit kommt nur noch ein Teil der Datei am anderen Ende an und sie kann somit nicht mehr entpackt werden.

    .dmg Dateien sind grundsätzlich ohne Resource-Fork und leiden daher weniger unter oben genanntem Problem. Technisch können aber auch .dmgs mit Resource-Fork erstellt werden. Wahrscheinlicher ist in Deinem Fall, daß es sich um eine neuere Komprimierungsmethode oder Verschlüsselung handelt die verwendet wurde. So lassen sich beispielsweise .dmg Dateien die mit bzip2 kompriimert wurden mit Systemen vor Tiger nicht aktivieren. Ähnliches gilt für Verschlüsselungen.

    Du kannst übrigens mit Festplatten Dienstprogramm eine .dmg Datei auch einem Reparaturversuch unterziehen. Obs hilft ist eine andere Frage, einen Versuch ist es im Zweifelsfall wert. Das Command line hdiutil ist ganz besonders hilfreich wenns um die Analyse einer solchen Datei geht.

    Mit Leopard wird es übrigens so weitergehen, da es hier beispielsweise zusätzlich zur Verschlüsselung mit AES und 128bit Schlüssellänge auch eine mit 256bit Schlüssellänge gibt.
    Gruß Pepi
     

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