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"Sign in with Apple" soll prominent in Apps platziert werden

Martin Wendel

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"Sign in with Apple" soll prominent in Apps platziert werden



Anfang der Woche hat Apple auf der WWDC eine neue Anmeldemöglichkeit innerhalb von Apps und Webseiten vorgestellt – Sign in with Apple. Diese neue Anmeldemethode soll eine in Punkto Privatsphäre und Datenschutz bessere Alternative zu Anmeldungen über Drittanbieter-Dienste wie Facebook oder Google darstellen. Und Apple meint es mit dieser neuen Anmeldemethode offenbar ernst. Denn "Sign in with Apple" ist, sobald die Funktion verfügbar ist, für Entwickler verpflichtend anzubieten, sobald in der App Drittanbieter-Anmeldungen – wie eben z.B. über Facebook oder Google – möglich sind.
"Sign in with Apple"-Button soll an erster Stelle platziert werden


Für Apps, die eine Anmeldung lediglich über Benutzername und Passwort ermöglichen, ändert sich hingegen nichts. Apple hat aber auch Vorstellungen davon, wo die "Sign in with Apple"-Funktion platziert werden soll – nachzulesen in den "Human Interface Guidelines", einer Art Sammlung an Empfehlungen für das Design von Benutzeroberflächen. Darin heißt es, dass der Button für "Sign in with Apple" bei einer Auflistung mehrere Anmeldemethoden als erstes platziert werden sollte: "Position a Sign In with Apple button correctly in relation to other sign-in buttons. In a stacked layout, place the Sign In with Apple button above the other buttons."

Die Human Interface Guidelines stellen wie angedeutet keine verpflichtenden Vorgaben für Entwickler dar. MacRumors schreibt allerdings, dass einige Developer allerdings die Meinung vertreten, dass sich eine Umsetzung der Guidelines positiv auf das App-Prüfungsverfahren auswirke.
Apple erklärt neue Funktion


"Du kannst dich jetzt mit der Apple ID, die du bereits besitzt, in Apps und auf Webseiten anmelden – ohne Formulare auszufüllen oder neue Passwörter zu erstellen. Klicke einfach auf 'Sign in with Apple' und nach einer kurzen Bestätigung über Face ID oder Touch ID bist du schon bereit. Apps können nur nach deinem Namen und deiner E-Mail-Adresse fragen und wenn du es bevorzugst, erstellen wir eine spezifische E-Mail-Adresse mit einer Weiterleitung zu deiner regulären. Wir werden deine Aktivitäten nicht verfolgen und du behältst die Kontrolle über deine Daten."

Via MacRumors
 

BenHinobi

Idared
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Ist diese Vorgabe so erlaubt?
Google darf ja auch nicht die eigenen Dienste bei Suchanfragen bevorzugt listen? Oder würde das erst ein Problem werden wenn Apples Marktanteil höher wäre?
 

ChrisW90

Herrenhut
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Ist diese Vorgabe so erlaubt?
Google darf ja auch nicht die eigenen Dienste bei Suchanfragen bevorzugt listen? Oder würde das erst ein Problem werden wenn Apples Marktanteil höher wäre?
Es ist ja wie beschrieben keine verpflichtende Vorgabe, sondern eine Empfehlung. Sollte sich allerdings nachweisen lassen, dass Apple so etwas bei den Freigabevorgängen bevorzugt behandelt könnte es juristisch interessant werden.
 
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Akerö
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Hi,
das ist ein heisses Pflaster, bin mal gespannt was sich da noch entwickelt.

Franz
 

staettler

Gewürzluiken
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Ich persönlich finde es sehr gut.
Bekommen Entwickler einen Benefit, wenn sie FB und Google anbieten? Wenn ja, könnte es dadurch nicht zu einem Konflikt kommen?
 

Zug96

Sonnenwirtsapfel
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Ich persönlich finde es sehr gut.
Bekommen Entwickler einen Benefit, wenn sie FB und Google anbieten? Wenn ja, könnte es dadurch nicht zu einem Konflikt kommen?
Es darf keinen Benefit geben, weder von Apple noch von Google oder FB wenn doch, Klage geht raus ;). Etwas anderes wäre es gegen Bezahlung, aber dann gäbe es ebenfalls keinen Konflikt, da der App Anbieter dann einfach den zuoberst setzt, der am meisten bezahlt. Aber sonst irgendwelche „geheimen“ Benefits wären ein sehr dünnes Eis.
 
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staettler

Gewürzluiken
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Es darf keinen Benefit geben, weder von Apple noch von Google oder FB wenn doch, Klage geht raus ;). Etwas anderes wäre es gegen Bezahlung, aber dann gäbe es ebenfalls keinen Konflikt, da der App Anbieter dann einfach den zuoberst setzt, der am meisten bezahlt. Aber sonst irgendwelche „geheimen“ Benefits wären ein sehr dünnes Eis.
Das es keinen Vorteil geben darf ist völlig klar.
Ich meinte eher, was hat Stand heute ein Entwickler davon, „Sign in with FB/Google“ zu verwenden?
 
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ChrisW90

Herrenhut
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Das es keinen Geben darf ist völlig klar. Ich meinte eher, was hat Stand heute ein Entwickler davon, „Sign in with FB/Google“ zu verwenden?
Ganz einfach: Eine potentiell größer Nutzeranzahl mit „verifizieren Daten“. Viele User, die sich nicht extra mit ihren eigenen Daten anmelden würden, nutzen diese Schaltflächen, weil es deutlich komfortabler ist.
 
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