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Sicherungskonzept?!

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Meraner
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Hallo,

ich habe gemerkt, dass ich mit meinen Daten etwas zu unsicher umgehe und habe mir ein Sicherungskonzept erstellt. Wollte mal gucken, was ihr dazu sagt und ob es evtl. Verbesserungen gibt?

meine Hardware:
Macbook 4,1
Synology DS 209 mit 2x 2TB WD20EARS (ist ein NAS)
externe WD My Book 1TB

Ich hatte es so vor:
  • Auf dem NAS richte ich ein RAID1 ein
  • Alle meine Daten (wichtige und nicht so wichtige) liegen auf dem NAS
  • Timemachine Volume ebenfalls auf dem NAS
  • Jeden Tag erstelle ich zusätzlich ein Backup von den wichtigsten Daten vom NAS auf die externe Festplatte


Was haltet ihr davon?
 
Solange du die externe Festplatte für die NAS-Backups nicht am Netz (Stromnetz, USB/FW Verkabelung usw.) lässt (idealerweise bewahrst du sie nicht mal im selben Haus/Wohnung auf) macht das Sinn.

RAID1 ist eine Hochverfügbarkeitslösung und hat nichts mit Datensicherung zu tun - muss jeder selbst wissen, ob er so etwas braucht. Ein RAID1-Rebuild dauert mindestens so lange wie ein Restore von einem Backup, Zeit spart man damit also auch nicht, wenn man nicht darauf angewiesen ist, keine Ausfallzeiten zu haben.

Wenn deine wichtigen Daten auf dem NAS (und nicht auf dem Rechner) liegen, hast du bei deiner Backup-Strategie zwei unabhängige Sicherungen deines Rechners, aber nur eine deiner wichtigen Daten - wäre vmtl. überdenkenswert.

HTH,
Dirk
 
Ich selbst mach es ähnlich:

MacBook - wichtige Daten
NAS - wichtige und unwichtige Daten
USB Backup Platte - wichtige Daten
arq online Backup bei amazon S3 - ganz wichtige Daten

Die Arbeit des Backup übernimmt timemachine für das sichern aufs NAS, arq sichert auf amazon S3 und einmal wöchentlich stöppsel ich die USB Platte ans NAS und drück den backup Knopf.

Bei "wichtigen" Bildern habe ich es mir angwöhnt zusätzlich Abzüge zu bestellen und in Kartons zu lagern. a.) macht das Stöbern in Fotos Spass
b.) " funktioniert" ein Abzug auch ohne Internet und ohne Strom
 
Für eine wirklich wichtige Sicherung solltest du auch eine räumliche Trennung der Sicherungen vornehmen, gegen Einbruch, Feuer et cetera.
 
Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, sollte ich es so machen....

- JBOD auf dem NAS einrichten
- Alle Daten (wichtig und unwichtig + Timemachine Backup) auf #HDD1 (2TB WD20EARS) auf dem NAS speichern
- Täglich inkrementelles Backup aller Daten von HDD#1 auf HDD#2 (2TB WD20EARS)
- Wöchentlich Backup der wichtigsten Daten auf HDD#3 (externe WD My Book 1TB). Die Festplatte räumlich getrennt lagern.


Wäre das so eine gute Lösung? Vielen Dank für die vielen, schnellen Antworten!
 
Das Backup HDD#1 auf HDD#2 ist IMHO überflüssig: Schützt ausschliesslich vor einem Hardware-Defekt von HDD#1, ohne das irgendeine andere Komponente des NAS betroffen ist. Ansonsten mache ich das auch so ähnlich.

Gruss,
Dirk
 
Das Backup HDD#1 auf HDD#2 ist IMHO überflüssig: Schützt ausschliesslich vor einem Hardware-Defekt von HDD#1, ohne das irgendeine andere Komponente des NAS betroffen ist
Warum denn das? Wenn das ganze NAS kaputt geht, sind doch alle Daten auf beiden Festplatten. Wenn die ein Festplatte kaputt geht, sind die Daten noch auf der anderen Festplatte. Und wenn eine Festplatte und das NAS kaputt geht, sind die Daten trotzdem noch auf der anderen Festplatte und ich kann die in ein neues NAS einbauen oder nicht?
 
Ob das so einfach funktioniert hängt vom NAS bzw. dessen Controller ab. Im Prinzip sollte das mit JBOD gehen, natürlich nur, wenn du in ein NAS umbaust, welches das gleiche Dateisystem benutzt und nicht mit eindeutigen Volume-IDs arbeitet. In letzterem Fall hängt es von der Software des NAS ab, ob die Platte ohne formatieren erkannt wird. Aber der Umweg über einen Linux-Rechner, in den man die Platte temporär einhängt sollte funktionieren.

Lange Rede, kurzer Sinn: Du solltest das ausprobieren, bevor du dich darauf verlässt, dass das funktioniert.

Gruss,
Dirk