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Sicherheit :: Bezugsquelle SecureDoc

SilentCry

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03.01.08
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Liebe Freunde der Sicherheit am Mac,

ich möchte vorausschicken, dass ich mit der Firma, die ich gleich nenne, nichts zu tun habe, ich bekomme keine Provisionen oder dergleichen!

Das Problem: Hardwareverschlüsselnde Festplatten (wie die FDE-Drives von Seagate) lassen sich am Mac nicht wie bei einem klassischen PC über das ATA Security Feature (bekannt unter HDD-BIOS-Passwort) sichern weil Apple (in wie ich meine krimineller Fahrlässigkeit) nicht fähig ist, dieses elementare Feature im EFI am Mac zur Verfügung zu stellen.

Die Lösung: WinMagic produziert (neben PGP Desktop) als einziger Hersteller eine Lösung, die FDE-Hardware nutzen kann.

Das Problem bei der Lösung: Im WinMagic Online Store kann man nur als US-Amerikaner einkaufen; die meisten "Reseller" liefern nicht an Privatpersonen. Es scheint als wäre Schutz vor den Schergen des Neofaschismus ausschließlich Firmen vorbehalten, Secure Doc for Mac zu kaufen war für mich eine Herausforderung und nur über den Umweg einer Firma möglich und nur durch Abnahme von mehreren Lizenzen.

Die Lösung für das Problem bei der Lösung: Ein schweizer Händler bietet die SW im Online Store: NCS (Online Shop -> Encryption Software -> Secure Doc for Mac OS)

Dort kann man die aktuelle (5.x) Version kaufen. Diese Version geht mit Snow Leopard ebenso wie mit Lion. Zusammen mit einer Seagate FDE kann man meiner Ansicht nach (eine entsprechende Passphrase vorausgesetzt) Probleme wie Frozen RAM-Attacken oder Hausdurchsuchungen (egal ob heimlich Schnüffler eindringen oder offiziell die Schergen mit der Ramme anrücken) getrost vergessen.

Es wird zwar nichts nutzen, der Thread wird sicher wieder in eine Paranoia-Diskussion münden aber ich versuche es dennoch:

  1. Diese Maßnahme hilft, den physischen Schutz zu verbessern. Gegen Online-Angriffe wirkt es nicht.
  2. Ich halte alle, die postulieren, dass man einen Computer nicht schützen kann wenn der Angreifer physischen Zugang hat, für zumindest schwer missinformiert, will das aber hier auch nicht durchkauen.
  3. Wer davon ausgeht, dass man ohnehin zu Tode gefoltert wird, bis man seine Passphrase ausspuckt oder der Ansicht ist, die allmächtigen Geheimdienste verfügen über Hirnsonden darf meinen Thread auch getrost ignorieren, an diesen wirklich paranoiden Auswüchsen bin ich nicht interessiert, wir leben nicht in China oder den USA, wo man einfach staatlich ohne Gerichtsverhandlung verschleppt und gefoltert werden kann.
  4. Es gibt zwei Arten des physischen Angriffs zu unterscheiden: Den proaktiven und den reaktiven, also den geheimdienstlichen und den klassisch-polizeilichen Angriff. Wenn im proaktiven Fall die Wohnung erfolgreich mit Kameras verwanzt wurde und die Schergen die Eingabe der Passphrase abfilmen können ist natürlich auch die FDE wirkungslos. Über derartige Szenarien von allsehenden Geheimdiensten braucht man sich in diesem Thread daher auch nicht zu unterhalten. Gegen proaktive Szenarien hilft die FDE zwar bis zu einem gewissen Grad (das heimliche Installieren eines Trojaners ist nicht möglich) aber gegen ein Verwanzen der eigenen Wohnung muss man sich anders schützen.
  5. Ich bin es müde, den Mythos der TEMPEST-Angriffe zu diskutieren. Dieses Feld strotzt vor Halbwahrheiten und Märchen, was da alles möglich ist.
  6. Ob ich überhaupt etwas zu verbergen habe halte ich bereits für eine Information, die es zu verbergen gilt.
  7. Wer an die allmächtigen Geheimdienste glaubt und ohnehin sicher ist, dass die immer alles raus kriegen soll bitte DropBox benutzen, seine Aktphotos auf Facebook stellen und meinen Thread hier meiden.
  8. Wer nichts zu verbergen hat ... siehe Pkt. 7.
 
weil Apple (in wie ich meine krimineller Fahrlässigkeit) nicht fähig ist, dieses elementare Feature im EFI am Mac zur Verfügung zu stellen.
Es ist dir selbst anheimgestellt, EFI dahingehend zu erweitern. Wende dich an den Hersteller der Festplatte mit der Bitte um die nötige EFI-Applikation. Diese sind prinzipiell Herstellerunabhängig und müssen nur mit dem zur Firmwareversion passenden SDK übersetzt werden. Im Falle von heute verfügbarer Apple Hardware ist das immer der ursprüngliche EDK von TianoCore/intel (der ist frei verfügbar, läuft aber nur unter Windows/Visual C).
Eine Integration ins rEFIt Menü wäre (vermutlich?) nicht allzu schwer.
Ich prophezeihe dir aber schon mal, dass WD den nötigen Quelltext nicht rausrücken wird. Zumindest nicht umsonst, und den dürftest du dir kaum leisten können.
 
Man kann sensible Daten auch auf einer Floppydisk speichern. Da kommt dann keiner mehr ran - denn wer hat heute noch ein fümfenviddelzoll Laufwerk?
 
Es ist dir selbst anheimgestellt, EFI dahingehend zu erweitern.
Klar. Keine Sache. Ich baue mal schnell das ATA_Security_Feature im Apple EFI nach; wenn ich das könnte würde ich das schon als Produkt verkaufen.
Ich prophezeihe dir aber schon mal, dass WD den nötigen Quelltext nicht rausrücken wird. Zumindest nicht umsonst, und den dürftest du dir kaum leisten können.
WD hat damit gar nichts zu tun. Auf jedem Schrott-PC geht das Setzen des HDD-Passwortes im BIOS und damit ist die Platte verschlüsselt (weil sie immer verschlüsselt, nur der Key wird per HDD-PWD gesichert). Nur Apple kriegt das nicht hin. Ich habe das auch schon als Bug gemeldet, es wurde zwei Jahre lang liegen gelassen und ist dann ein Feature Request geworden. Für mich ist es ein Bug, für Apple nicht.

Man kann sensible Daten auch auf einer Floppydisk speichern. Da kommt dann keiner mehr ran - denn wer hat heute noch ein fümfenviddelzoll Laufwerk?
Fünfeinviertel? Banause! ACHT Zoll, DAS waren noch Disketten! ;-)
 
Klar. Keine Sache. Ich baue mal schnell das ATA_Security_Feature im Apple EFI nach
Dass das E in EFI für "Extensible" steht, ist dir schon klar, oder?
Es ist Aufgabe des Herstellers dir zu verraten wie seine Produkte funktionieren. Wenn er das tut und den dafür nötigen Quelltext rausrückt ist das kein unlösbares Problem, sondern eine Fleissaufgabe. Ich bezweifle das mit dem "rausrücken" aber aus Erfahrung.
(Das ginge dann zwar nicht sehr schön im grafischen Apple Stil, sondern über einen eigenen Menüpunkt im refit Textmodus. Damit kann man aber leben.)

WD hat damit gar nichts zu tun. Auf jedem Schrott-PC geht das Setzen des HDD-Passwortes im BIOS
Und du glaubst die können das ohne die Infos der Hersteller? Wie naiv.

Nur Apple kriegt das nicht hin.
Nochmal: JEDER kann EFI erweitern, das liegt in der Natur des Konzepts. Wenn ein Zubehörlieferant das tun MÖCHTE, braucht er keine Erlaubnis dafür. Das Kunststück ist es ihn dazu zu bringen, das zu WOLLEN.
Sieh dich mal in der Windows Welt um, wieviele Treiber es da gibt für wieviele Komponenten. Die stammen *ALLE* von den Herstellern dieses Zubehörs.
Microsoft programmiert *KEINE* Treiber selbst - die nehmen sie nur nach Wunsch und Gnade in ihr Portfolio mit auf.
Aber von Apple hättest du das gerne? Seltsam.
 
Ich erwarte von Apple, dem Hardwarehersteller Apple, dass seine Firmware nicht verkrüppelt ist im Vergleich zur restlichen vergleichbaren Hardware. Jeder 400 Euro-Laptop hat ein ATA-Security-Feature, ein HDD-Passwort; nur Apple schafft es nicht. Und dann kommst du und erklärst mir, ich solle mein EFI gefälligst selber "erweitern". Klar. Und wenn der nächste Bug in Safari bekannt wird, fixe ich mir den auch selber - wie käme denn Apple dazu, Fehler in der Software zu beheben, die sie verkaufen. Auch Seagate ist da nicht in der Pflicht, ich brauche ja beim Einkauf von einem Sony Vaio oder einem DELL XPS auch nicht Seagate, wenn ich mir nachträglich eine FDE-Platte einbaue. Das ATA-Security-Feature ist Standard und jeder SATA-Controller auf der Platte _versteht_ es.

Sorry - ich will ja wirklich nicht maulen, aber es ist eigentlich traurig bis lächerlich, dass man sich mit dem Problem als Apple-User überhaupt herumschlagen muss, weil Apple nicht willens ist, ein funktionierendes (lies: die notwendigen Funktionen bereit stellendes) EFI zu liefern.

Das ist übrigens schon seit langem aufgefallen, siehe KLICK
Apple sieht ebenfalls keinen Handlungsbedarf [...] Vielleicht ändert in den USA ja jemand seine Meinung, wenn er nur noch nach korrekter Eingabe von „c't Magazin für Computertechnik“ (mit Umlaut!) an seine Festplatte herankommt.
 
Nunja, jedes Unternehmen muss priorisieren. Und jede IT Abteilung sowieso. Ich gehe mal davon aus, dass Apple Bugs und Requests im vier- bis fünfstelligen Bereich vorliegen hat. Und die ergeben gewiss alle Ihren jeweiligen Sinn - aber dennoch sind manche wichtiger und manche weniger wichtig einzustufen. Hängt halt auch viel mit der Nachfrage nach der Lösung und dem "Impact" zusammen.

Gehe mal kurz in dich und überlege allein für dich selbst, wieviele andere Nutzer das gleiche Anliegen an Apple herangetragen haben wie du. Und dann schätze mal ab, mit welcher Priorität dein Anliegen bearbeitet wird.
 
Jeder 400 Euro-Laptop hat ein ATA-Security-Feature, ein HDD-Passwort; nur Apple schafft es nicht.
Apple Powerbooks hatten sowas früher mal (lange vor allen anderen).
Die Erfahrungen damit waren wohl mehr als schlecht. Nur wenige haben das Gerätekennwort genutzt, und Ärger gab es viel.

Und dann kommst du und erklärst mir, ich solle mein EFI gefälligst selber "erweitern". Klar.
Ich erzähle dir dass das der Hersteller der mit Sonderfunktionen ausgestatteten Festplatte tun sollte. So wie er das bei PC-Notebooks auch getan hat.

Das ATA-Security-Feature ist Standard und jeder SATA-Controller auf der Platte _versteht_ es.
Das ATA-Security Feature ist eine proprietäre Erweiterung zum ATA Standard - eine rein optionale, die genau wie SMART oder Fallsensoren *nicht* herstellerübergreifend gleich ausgeführt ist. Den ATA Standard als Standard zu bezeichnen ist ohnehin schon recht makaber. Schon immer.

Das ist übrigens schon seit langem aufgefallen, siehe KLICK
Wie würdest du es denn finden, wenn eine Schadsoftware deine Festplatte unumkehrbar verriegelt?
Das Feature braucht übrigens vermutlich nicht mal neue EFI Software, das nötige dürfte längst existieren. Aber ohne genaue Angaben des Herstellers wird es dir unmöglich bleiben, das zu benutzen. Du scheinst es einfach nicht glauben zu wollen, dass es ohne das einfach nicht geht.
 
Rastafari, wie soll ich es noch sagen? Jeder bescheidene WDos-PC kann mit jeder besch. Platte, die ich einbaue via ATA-Security-Feature arbeiten.
Mir ist sowas von schnurzpiepegal wie Apple das macht, sie sollen es nur einfach MACHEN. Für einen Flop wie "Genius" ist Geld da; für ein Steve Jobs-Hobby namens Apple TV ebenso aber für ein GANZ NORMALES und ÜBERALL SONST verfügbares Feature, das schlagartig eine Menge Probleme mit lokaler FDE lösen würde findet sich kein Zuständiger?

Sorry, der wertvollste Konzern der Welt mit was weis ich wie vielen -zig Milliarden Dollar Barvermögen macht sich richtig, aber richtig lächerlich, wenn er behaupten würde, sein funktional defektes EFI wäre so weil er ein Standard-Feature nicht bereitstellen KANN! Und du magst das anders darstellen wollen aber ein HDD_PWD IST ein Standardfeature, 99,9999% aller mit MB(P)s vergleichbaren Geräte haben es nämlich!
 
Schonmal dran gedacht, die Hardware zu wechseln?

Mich kotzen die ewigen Pieps- und Blinkmeldungen im Auto an. Deshalb habe ich meinen Alltagswagen verscheuert und bin auf einen Oldtimer umgestiegen, der meinen Bedürfnissen besser gerecht wird. Der hat vielleicht weniger Sicherheitsausstattung (nichtmal Gurte ..) aber ist auch lange nicht so fehleranfällig wie neue Autos. Und falls ich doch mal einen schweren Unfall habe, sterbe ich wenigstens wie James Dean. Alles, was ich dafür tun musste war, mich von dem Gedanken zu lösen, dass die "Vorzüge" eines modernen Autos wirklich notwendig wären.

Aber das ist nur ein Gleichnis. Im Klartext muss ich sagen, dass mir anhand deiner Threads der Eindruck entsteht, dass Du mit selbst zusammengestellter Hardware und einem wasserdicht angepassten Linuxsystem dein Sicherheitsbedürfnis besser befriedigen könntest. Dafür müsstest Du nur deine persönliche Komfortzone eines vorgefertigten MacOS X erstmal verlassen ....

Naja, aber nu' ist's erstmal genuch. Will hier ja nich den Könich spielen. Bin dann mal wech.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war ein selten dämlicher Vergleich. Es ist nämlich, was dieses spezielle Detail betrifft, eigentlich genau das Gegenteil der Fall: Apple hat in seiner typischen Ignoranz, was Sicherheit angeht, einfach ein elementares Feature von der Firmware ausgenommen. So gesehen ist eher die Apple-Hardware der Oldtimer ohne Sicherheitsgurt.
 
Ich sehe das eher andersherum: Du bemängelst, dass an Neuwagen die Starterkurbel fehlt.

Und nochmal: Wenn Du die Ignoranz schon als appletypisch beschreibst, was hält dich dann an diesem Hersteller? Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du verlässt deine Frau, wenn sie mehrmals vergisst, die Wohnungstür abzusperren? Ich nicht, ich installiere eine Alarmanlage und versperre meine Wertsachen in einem extra Tresor. Das ist zwar teurer und unbequemer, aber ich liebe meine Frau und schmeiße nicht gleich alles hin wegen eines Makels.

Was soll bitte dieses Totschlagsargument überhaupt? Darf man keine Mängel mehr bekriteln und Abhilfe verlangen vom Hersteller oder ist die Antwort auf jede Kritik "dann geh doch!"? So ändert sich die Welt nicht zum besseren, im Gegenteil.

Und dein Vergleich wird nicht besser. Ich bemängle nicht, dass im neuen Auto die Starterkurbel fehlt, ich würde bemängeln, dass es keinen Airbag hat. Die Starterkurbel ist bei einem neuen Auto unnötig, weil es einen Starter hat; OS X hat KEIN Äquivalent zum ATA-Security-Feature. Keines. Null. Nada. Nix. Mit viel Aufwand kann man Enterprise FDE mit gesonderter Software benutzen, die jedes Update zu einem Mini-Projekt macht.
 
Du bezeichnest meinen Vergleich "selten dämlich" und kommst dann mit sowas?

In deinem Beispiel wäre nicht deine Frau die Hardware, sondern das Haus. Deine Frau wäre die Software. Du sitzst in einem Haus, das sich deiner Ansicht nach nur mit hohem Aufwand sichern lässt. Denn deine Frau ist nicht in der Lage, das Haus gescheit abzusperren. Du kannst aber auch nicht ohne weiteres eine bessere Schließanlage installieren, da du dafür eine Baufirma oder wenigstens einen teuren Haustechniker bräuchtest. Warum ziehst Du nicht einfach in ein Haus um, das von sich aus schon eine bessere Grundlage zur Sicherung gibt? Wo du mit geringerem Aufwand ein sicheres Heim für die Juwelen deiner Frau schaffen kannst?

Naja, und um wieder auf mich zu kommen: meine Frau (sagen wir's einfach mal so) ist mir lieber als alle Gegenstände in meiner Wohnung. Und eine Alarmanlage brauche ich nicht. Denn bräche jemand bei mir ein, müsste ich ihn vor Schadenfreude ob seiner Torheit auslachen -> Wenn man schon kriminell wird, sollte man sich ein lohnenderes Ziel suchen.
 
ein HDD_PWD IST ein Standardfeature, 99,9999% aller mit MB(P)s vergleichbaren Geräte haben es nämlich!
Das macht es zu einem sog. "Industriestandard", aber nicht zu einem Standard. Das ist ein feiner, aber sehr wichtiger Unterschied.
Ich setz dir jetzt mal das Narrenkäppchen auf:
Die EFI bzw UEFI Spezifikationen schreiben ohne Ausnahmen in jedem Gerät (mindestens) eine EFI/FAT formatierte Systempartition vor, die der Firmware jederzeit und ohne irgendwelche Bedingungen zur Verfügung steht. Willst du eine vollverschlüsselnde Festplatte einsetzen, brauchst du also einen zweiten permanent verfügbaren Datenträger. Hast du einen solchen nicht, - und das ist bei den von dir ins Feld geführten 99,9999% aller vergleichbaren Geräte der Fall - dann ist der Betrieb mit EFI Firmware nicht möglich, du bleibst am antiken BIOS festgenagelt. Ohne Alternativen. Toller "Standard", herzlichen Glückwunsch. Diesen gammeligen Industriestandard -mit Verlaub- darfst du dir ohne Umschweife hinters Bruchband klemmen. Oder wo sonst noch keine Sonne hinkommt.
 
D.... Und eine Alarmanlage brauche ich nicht. Denn bräche jemand bei mir ein, müsste ich ihn vor Schadenfreude ob seiner Torheit auslachen -> Wenn man schon kriminell wird, sollte man sich ein lohnenderes Ziel suchen.
:-)

Zu deinem Vergleich mit dem Umziehen: Das fehlende ATA-Security-Feature ist ein wahrnehmbarer Mangel. Die wahrnehmbaren Mängel der (im Übrigen auch an Anzahl sehr beschränkten) Alternativen sind aber deutlich mehr. Insofern bleibt mir nichts - ich würde sehr sehr gerne ein quelloffenes Linux auf einem von mir frei wählbaren Laptop betreiben, wenn da nicht rund eine Fantastillion Gründe dagegen sprächen. Wahlweise auch ein funktionierendes WDos (hahahahaha, allein der Gedanke ist schon absurd) - Fakt ist aber, die beiden Alternativen bringt bestenfalls der Weihnachtsmann nach einer Nacht mit dem Osterhäschen zugedröhnt mit einer Ladung Koks direkt vom Christkind geliefert während er seine bunten Eier im prallen Sack sortiert und die Formel für die Quadratur des Kreises auf Hawaii in den Schnee pinkelt.

Dennoch bleibt dieses fehlende Feature ein Mangel. Und aus meiner Sicht ein schwerer Mangel.

Das macht es zu einem sog. "Industriestandard", aber nicht zu einem Standard. Das ist ein feiner, aber sehr wichtiger Unterschied.
In Ordnung, fair enough. Ich korrigiere also offiziell zu: "wie es in 99,9999% der vergleichbaren Geräte verfügbar und somit ein (de facto) Industriestandard ist."
Ich setz dir jetzt mal das Narrenkäppchen auf: ...
Was hat das mit der Weigerung Apples zu tun, das ATA-Security-Feature einzubauen?
Das wäre bestenfalls ein Argument, warum (U)EFI jenseits von Macs bei den "normalen" PCs keinen besonderen Sinn ergibt. Wolltest du das damit sagen? Vermutlich nicht.
Zu Beginn der Diskussion hast du sogar gemeint, jeder könnte dieses Feature in die EFI-Firmware einbauen. Und genau das (und nicht von "jedem") erwarte ich mir von Apple.

Anyhow. Der Grund für mein Posting war, dass ich auch anderen, die dieses Problem vielleicht haben und lösen wollen, eine Bezugsquelle nennen wollte, von der man in Europa um einen vernünftigen Preis die Vewaltungssoftware SecureDoc for Mac kaufen kann; mit dieser kann man die FDE-Drives betreiben; sollte ich mal viel Zeit haben und eine OPAL-konforme SSD finden, dann teste ich das mit der.

Ich hoffe, mein Hinweis hilft dem einen oder anderen, der sich dem Mythos des allsehenden Überwachungsstaates noch nicht ergeben hat.
 
Was hat das mit der Weigerung Apples zu tun, das ATA-Security-Feature einzubauen?
Du hast es noch nicht gerafft?
Du *kannst* dieses Fetischure nicht einbauen, ohne entweder einen zweiten Massenspeicher fest zu verbauen oder die EFI-konformität gravierend zu brechen.

Das wäre bestenfalls ein Argument, warum (U)EFI jenseits von Macs bei den "normalen" PCs keinen besonderen Sinn ergibt.
Würdest du es einbauen, dann gäbe EFI auch beim Mac keinen Sinn mehr her. Dann wärst du nämlich gezwungen, unter den EFI Framework noch ein zusätzliches, natives BIOS zu setzen - zumindest ein rudimentäres, aber das ist unwesentlich.
(Oh ja, das ist genau das was die meisten anderen Anbieter nach wie vor tun. Die implizite Folge sind nicht nur Lizenzkosten und damit verbundene Verpflichtungen, sondern auch die unauflösliche Bindung an die klassische Prozessortechnik der x86 Familie, mit all ihren Altlasten. "A20-Gate" forever? "x86 Real Mode" bis ins Jahr 2100? Nein danke, muss ich nicht haben. Ich bin heilfroh, dass dieser Dreck bei der Umstellung PPC/x86 seinen Weg auf Apple Hardware *nicht* gefunden hat.)

Oder du spendierst jedem Gerät einen obligatorischen zusätzlichen Flashspeicher von einigen hundert MB. Der würde selbst zwar wirklich nicht viel kosten und gäbe auch in anderer Hinsicht wirklich was her (mir würde eine in die Hardware integrierte Recovery-Umgebung sehr gefallen, im Gegensatz zur frickelig/wertlosen Lösung in Lion), aber das Problem daran ist der chronische Mangel an Möglichkeiten der Anbindung. Ein zusätzlicher SATA pro Mainboard würde schon richtig Geld kosten. Den einzusparen würde aber bedeuten, erhebliche Probleme mit dem booten anderer OS von optischen Medien in Kauf zu nehmen.

Unterm Strich: ganz wenig Vorteil, ganz viel Nachteil. Kein Wunder, dass Apple das nicht werksseitig vorsieht.

Zu Beginn der Diskussion hast du sogar gemeint, jeder könnte dieses Feature in die EFI-Firmware einbauen. Und genau das (und nicht von "jedem") erwarte ich mir von Apple.
Um die Bedürfnisse von 0,0001% der Kundenbasis zu befriedigen?
Installiere dir doch einfach einen 'grub.efi' mit integriertem 'hdparm.mod'.
Dann hast du längst was du haben willst. Weitere Anleitungen zu diesem "Projekt Hirnfick yourself" brauchst du dir aber von mir nicht zu erhoffen. Für die Zerstörung von unschuldiger Hardware will ich nicht mitverantwortlich sein. Du wirst es auch ohne mich schaffen, die ein oder andere HD zu "bricken".

Ich hoffe, mein Hinweis hilft dem einen oder anderen, der sich dem Mythos des allsehenden Überwachungsstaates noch nicht ergeben hat.
Was machst du mit deiner Hochsicherheitsfestung eigentlich hier im Internet?
Dass sich bei deinen Sicherheitsansprüchen eine jedwede Netzanbindung generell verbietet, sollte doch eigentlich selbstverständlich sein... (?)
 
Das macht es zu einem sog. "Industriestandard", aber nicht zu einem Standard. Das ist ein feiner, aber sehr wichtiger Unterschied.
Ich setz dir jetzt mal das Narrenkäppchen auf:
Die EFI bzw UEFI Spezifikationen schreiben ohne Ausnahmen in jedem Gerät (mindestens) eine EFI/FAT formatierte Systempartition vor, die der Firmware jederzeit und ohne irgendwelche Bedingungen zur Verfügung steht. Willst du eine vollverschlüsselnde Festplatte einsetzen, brauchst du also einen zweiten permanent verfügbaren Datenträger. Hast du einen solchen nicht, - und das ist bei den von dir ins Feld geführten 99,9999% aller vergleichbaren Geräte der Fall - dann ist der Betrieb mit EFI Firmware nicht möglich, du bleibst am antiken BIOS festgenagelt. Ohne Alternativen. Toller "Standard" [...]

Dazu muss ich jetzt aber schreiben: dann ist ja EFI ein "toller" neuer Nachfolger des BIOS, welcher in diesem Falle sogar eine deutliche Verschlechterung zu dem antiken BIOS darstellt.
 
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dann ist ja EFI ein "toller" neuer Nachfolger des BIOS, welcher in diesem Falle sogar eine deutliche Verschlechterung zu dem antiken BIOS darstellt.
Es gibt so einiges, das an EFI ein absoluter Blödsinn ist, allerdings. Man spürt die Handschrift von intel und Microsoft ganz deutlich. Murks und konzeptlose Kurzsichtigkeit an allen Ecken und Enden, genau wie in Windows.

Nur um das mal wieder ganz offen gesagt zu haben:
Eine angepasste Neuauflage von OpenFirmware wäre auf jeden Fall die überlegene Lösung gewesen.
Nur - deren Entwicklung hätte wieder mal massiv Geld aus dem Apple Geldbeutel verschlungen, und das Projekt EFI wurde hauptsächlich von intel finanziert. Das war wohl einfach *zu* verlockend, da einfach zuzugreifen.
 
Was machst du mit deiner Hochsicherheitsfestung eigentlich hier im Internet?
Dass sich bei deinen Sicherheitsansprüchen eine jedwede Netzanbindung generell verbietet, sollte doch eigentlich selbstverständlich sein... (?)
Ich bin ein Märtyrer. :-)