Serienbriefe mit OSX-Adressbuch (und z.B. OpenOffice)?

knikka

Carmeliter-Renette
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Nachdem ja die Serienbrieffunktion im neuen iWork weggefallen ist, suche ich für einen Bekannten eine einfache Lösung, um Serienbriefe an Adressgruppen aus dem OSX Adressbuch zu erstellen.

Der Bekannte ist gerade auf den Mac umgestiegen, und hat vorher seine Serienbriefe mit Microsoft Office erstellt. Dort geht das ja "einigermaßen" schnell und einfach. Von daher steht eine alte Version von iWork nicht zur Debatte. Erstens gibt es inzwischen nur noch die neue, serienbrieflose Version zu kaufen, und zweitens ist diese Variante ja nicht unbedingt zukunftssicher. Eine gebrauchte, alte iWork Version auf DVD kommt daher nicht in Frage. Außerdem hat sein neuer iMac auch gar kein DVD Laufwerk mehr.

Seine Adressen hat er - in selbst angelegten Gruppen - im Mac OSX Adressbuch, und von dort soll sich die Serienbrieffunktion auch möglichst bedienen.

Eine kostenfreie Lösung wäre natürlich bevorzugt, möglichst mit dem bereits installierten OpenOffice. Wenn es schnell und einfach ist, und mit dem OSX-Adressbuch (inklusive Gruppen) zusammenarbeitet wäre allerdings auch eine kleine Investition nicht ausgeschlossen.
 

knikka

Carmeliter-Renette
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Hat denn hier wirklich keiner eine Idee?
 

MacAlzenau

Golden Noble
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Habt ihr mal bei OpenOffice in der fast unüberschaubaren Zahl an Extensions gesucht?
Wobei ich vermute, daß man dazu die Adressbuchdaten exportieren müsste, was aber auch kein Riesenaufwand ist und sich automatisieren ließe.

Das Argument gegen eine alte iWord-Version verstehe ich nicht. Solange man damit arbeiten kann, ist es doch völlig egal, was neuere Versionen machen und ob die Version je aktualisiert wird. Und "zukunftssicher" ist sowieso nichts, kein Mensch kann vorhersagen, was Apple beim nächsten System (das man allerdings nicht zwingend benutzen muß) verbessert oder verschlimmert.
 

knikka

Carmeliter-Renette
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Das alte iWork bekommt man inzwischen nur noch gebraucht. Da mein Bekannter eine Rechnung braucht, da er das Gerät geschäftlich nutzt, kommt das nicht wirklich in Frage.

Dir OpenOffice PlugIns sind ein guter Tipp! Da werde ich mich demnächst mal dransetzen und diesen Berg auf brauchbares durchsuchen :) Danke!

Das mit dem Exportieren geht zur Not auch, jedoch ist das relativ umständlich, wenn ein neuer Empfänger für den Serienbrief dazukommt oder ein alter wegfällt. Dann muss ja dauernd neu exportiert werden, oder zwei Datenbasen müssen gepflegt werden. Das wollte ich gerne vermeiden, da mein Bekannter dafür jedes Mal Hilfe benötigen würde. Mit Computern hat er's nicht so :-D
 

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Uelzener Rambour
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Mit LibreOffice sollte es auch funktionieren.
 

knikka

Carmeliter-Renette
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Wahnsinn :-D Danke!

Das scheint sogar mit OpenOffice zu funktionieren. Anscheinend war ich bisher bloß zu blind, um den Assistenten zu finden. Die Anleitung aus der Neo Office Wiki funktioniert mit OpenOffice genau so :)

Ich habe mir die zusätzlichen, OSX bezogenen Funktionen von Neo Office mal genauer angeschaut, kann aber für den gewünschten Anwendungszweck keinen Zusatznutzen erkennen, der die - zugegeben geringe - Investition von knapp 10€ rechtfertigen könnte.

Ebenso kann ich nicht erkennen, wo mir LibreOffice in dem konkreten Fall Vorteile gegenüber OpenOffice bieten soll.

Auf jeden Fall schon mal Danke, Danke, Danke! (Am Freitag werde ich dann wissen, ob es wirklich so einfach funktioniert :) Wüsste aber nicht, was jetzt noch schiefgehen könnte.)
 

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Uelzener Rambour
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... Ebenso kann ich nicht erkennen, wo mir LibreOffice in dem konkreten Fall Vorteile gegenüber OpenOffice bieten soll. ...
So war das auch nicht gemeint. Ich war mir nur relativ sicher, dass es mit Libre Office funktionieren sollte. Da du (bzw. der Bekannte) Open Office schon hattest und es dort lt. deiner Beschreibung nicht vorhanden sein sollte, habe ich Libre Office empfohlen. Aber eigentlich hätte uns klar sein müssen, nahezu alles was in Open Office funktioniert, geht auch in Libre Office und umgekehrt.
 

gKar

Maunzenapfel
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Ich habe mir die zusätzlichen, OSX bezogenen Funktionen von Neo Office mal genauer angeschaut, kann aber für den gewünschten Anwendungszweck keinen Zusatznutzen erkennen, der die - zugegeben geringe - Investition von knapp 10€ rechtfertigen könnte.
Für mich sind schon allein Versions sowie echte OS-X-Dokumenten-Fenster mit Symbol in der Titelleiste, über das man das Dokument irgendwohin draggen kann und über die man jederzeit das Verzeichnis, in dem das Dokument liegt, sehen und im Finder öffnen kann (wobei darin die Dokument-Datei auch gleich selektiert wird) etc., schon etwas wert. Außerdem unterstütze ich die Entwickler gerne mit einer kleinen Spende ab und zu, die schon lange vor dem offiziellen OpenOffice-Team (oder gar der Gründung von LibreOffice) eine „richtige“ Mac-Version von OpenOffice erstellt hatten und diese bis heute pflegen. Die kennen auch MacOS, im Gegensatz zu so machen „Nicht-Mac-Usern“, die ihre Software mehr schlecht als recht auch auf die Mac-Plattform portieren, ohne das System zu kennen und dessen Konventionen einzuhalten oder dessen besondere Features einzubinden. (Ob die Apache-Openoffice- und die LibreOffice-Teams zu der Kategorie gehören, weiß ich natürlich nicht so genau, aber das Ergebnis ist m.E. bei NeoOffice noch am besten. Muss aber auch zugeben, die neuesten Open-/LibreOffice-Versionen nicht mehr weiter beachtet zu haben, also kann ich nicht sicher sagen, ob sie da nicht etwas aufgeholt haben.)
 

knikka

Carmeliter-Renette
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Wäre ich für mich persönlich auf der Suche nach einem Officepaket käme für mich Neo Office auch in die engere Wahl. Denn ich könnte die OSX Integration mit ihren vielen netten Erleichterungen auch nutzen.

Es geht aber hier, wie gesagt um den Anwendungszweck. Der Bekannte, für den ich hier frage hat mit Computern nicht viel am Hut. Ihm ist es egal, wo die Dateien liegen, und ob er sie irgendwo hin ziehen kann, er vergisst sogar, dass es diese Funktionen gibt. Auch Versions könnte er gar nicht nutzen - weil er nach kurzer Zeit vergessen hätte, wie es funktioniert. Sobald irgendwas nur leicht anders aussieht als gewohnt, bekommt er Panik :-D

Ihm ist es nur wichtig, dass er schreiben und drucken kann, und seine Dokumente speichern und wiederfinden. Und da er OpenOffice schon vom PC her kennt, und Neo Office doch manchmal etwas anders funktioniert und aussieht, wäre das für ihn wieder ein Grund, in Panik zu verfallen :-D

Es wundert mich schon, dass die Idee auf Mac umzusteigen von ihm selbst kam - er war mit Windows 7 höchst unzufrieden, zumal sein Rechner mit der Zeit extrem langsam geworden ist. Und er ist kein Mensch vom Typ "Ich installiere mal schnell dieses Programm hier zum testen - und jenes Programm - und hier verändere ich was am System". Ganz im Gegenteil! Auch eine komplette Neuinstallation des Rechners brachte nur kurzfristig Besserung. Keine Ahnung, was er da angestellt hat, aber ich habe es selbst beobachtet. Und ich weiß, dass Windows 7 bei vielen ganz passabel läuft.