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Schwer zu fassen...

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Reinette de Champagne
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Hallo Ihr Lieben!

Ich hoffe ich bin hier im richtigen Forum. Folgendes bewegt mich:

Ich habe in meiner Selbständigkeit bisher nur Berührung zu Windows-Systemen gehabt. Jetzt habe ich durch mein IPhone und einen MBP 2014 Blut geleckt. Es steht die Anschaffung eines IMac und eines iPads bevor, wobei ersterer sozusagen das Herstück bildet, an dem 80 % der Arbeit geleistet werden wird. In der Hauptsache sind dies Dokumente und Tabellen,die erstellt, bearbeitet usw. werden. Meine Frage zielt darauf ab, wie ich zwischen den einzelnen Geräten, meine Dokumente usw. Aktuell halten kann. Besonders im Außendienst werden Änderungen von mir aufgenommen, die ich dann auf dem iMac usw. Synchronisiert haben möchte bzw. ich vom IPad oder mbp auf meinen Datenbestand zu Hause zugreifen kann. Könnt Ihr mir hier konkret weiterhelfen, im Sinne ob das die Geräte leisten können und falls ja, worauf ich denn evtl. Beim Kauf zu achten habe.
Ich bedanke mich für Eure Mühen
Happy Grüße
 
Also mit MS Office (vor ein paar Tagen ist übrigens das neue Office 2016 für Mac erschienen!) kannst du auf jedem Mac problemlos arbeiten. Die Synchronisation deiner Daten kannst du mit einem Cloud Anbieter deiner Wahl erledigen. Wenn du das Office 365 Abonniert hast, dann hast du sowieso ein paar GB gratis Speicher in der OneDrive-Cloud von Microsoft. Du kannst die Daten auch in der Apple iCloud ablegen oder auch in Dropbox. Für sämtliche Apple Geräte (iPhone, iPad, MacBook, iMac) kannst du die jeweiligen Apps kostenlos installieren und hast von überall Zugriff auf deine Dateien.
 
Vielen Dank!!!

D.h. Überall Zugriff auf Daten, die ich in der Cloud ablege bzw. dort ablegen lasse?
 
Danke für Eure Antworten

Korrekt.

Hast du dir schon überlegt welchen iMac (oder MacBook) du kaufen möchtest?

Nein, habe ich noch nicht. Ich bin da noch völlig offen, das einzige was ich weiß, es werden keine Spiele darauf laufen... ... Wichtig sind eine Textverarbeitung, Datenbankverwaltung und Tabellenkalkulation... Müssen zum Teil parallel laufen und wenn es geht flüssig... Deswegen sollte auch der Monitor etwas größer ausfallen um zwei Din A4 Seiten 1:1 darzustellen...
 
Dann ist eigentlich nur wichtig, dass du mindestens 8 GB RAM auswählst. Eine SSD oder ein Fusion Drive sind auch zu überlegen.
 
SSDs (bei Apple meist Flash-Speicher genannt) sind die schnellen modernen Festplatten, die einen ordentlichen Geschwindigkeitsschub fürs System bringen. Die klassischen drehenden Magnetscheiben will man eigentlich nicht mehr haben. Der Nachteil an SSDs ist, dass sie wenn man viel Speicherplatz braucht recht teuer sind.

Fusiondrive ist eine Kombination aus einer herkömmlichen drehenden Festplatte und einer SSD. Ist damit ein Kompromiss aus Geschwindigkeit und Speicherplatz.

Fürs etwa das selbe Geld bekommst du beim iMac entweder 1TB Fusion Drive oder 256GB SSD.

Die iMacs kommen in der Standardkonfiguration meist mit normaler Festplatte. SSD oder Fusion Drive muss man als Option dazu wählen. Und das würde ich ebenfalls sehr empfehlen. Ob jetzt SSD oder Fusion Drive hängt von deinem Bedarf an Speicherplatz und deinem Geldbeutel ab. Wenn du zB mit 256GB auskommst würde ich zur SSD raten, wenn du wesentlich mehr brauchst zum Fusion Drive.
 
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Ich würde dir auch zu einem iMac mit Fusion Drive raten. Wenn dir ein klares Bild wichtig ist, könntest du mit dem Gedanken spielen den iMac 5k in der kleinsten Ausführung zu nehmen.
 
im Hinblick auf die Ablage deiner Daten gibt es verschiedene Wege.
Einerseits eine Cloud Lösung eines Anbieters (wie schon erwähnt OneDrive (Microsoft und in Verbindung mit Office 365 sehr geil), iCloud von Apple, DropBox, ..)

Andererseits kannst du dir auch deine eigene Cloud bauen.
Benötigen würdest du nur einen Netzwerkspeicher (NAS). Gibt es für paar hundert Euro.
Dazu einen "Server", welcher die Freigabe in das Internet regelt.
Wenn du eine FritzBox als Internetrouter hast, könnte die das z.B. erledigen.
Wenn nicht, würde sich ein RaspberryPi eignen. Dafür gibt es vorgefertigte Betriebssysteme, welche speziell nur als NAS Verwaltung dienen und damit den Zugang auch über das Internet ermöglichen.

Zweiters muss natürlich selbst eingerichtet werden, ist aber recht günstig und es gibt genug Anleitunge, sodass auch ein Leihe dies einrichten kann.
Ersteres ist (wenn du das als Firma nutzt) meist als Abo verfügbar und würde so natürlich jeden Monat kosten.
 
Wow wow... Danke für die sehr hilfreichen Tipps!

Hmmmm... Also die eigene Cloud klingt sehr interessant, habe aber schon Respekt vor deren Einrichtung. Aber Probleme kann man ja lösen...

Wenn du zB mit 256GB auskommst würde ich zur SSD raten, wenn du wesentlich mehr brauchst zum Fusion Drive.

Ich denke 256 GB reichen für meine Arbeit völlig aus. Das ggf. mehr an Datenvolumen (Fotos, Videos usw. ) würde ich gern auf eine externe Platte auslagern (ssd?) bzw. könnte diese externe dann auch ein NAS sein?
 
Klar.
Allerdings arbeiten die diversen NAS unterschiedlich gut mit dem Mac zusammen (ich kenne mich da absolut nicht aus, les da aber gerne mit), ich rate dazu, sich vor dem Kauf hier mal umzuhören. Einige AT-User sind Hardwareexperten.

Zweiters muss natürlich selbst eingerichtet werden, ist aber recht günstig und es gibt genug Anleitunge, sodass auch ein Leihe dies einrichten kann
Bevor Apples Rechtschreibverhunzung zuschlug, stand da sicher Laie, denn es ist unüblich NAS-Systeme zu leihen, jedenfalls im Heimbereich. Bei Fragen, weil manche Anleitungen vielleicht doch nicht so ganz toll sind, gibt es sicher hier im Forum Rat (hoffe ich jedenfalls, denn irgendwann stehe ich auch vor dieser Herausforderung). Es empfiehlt sich dann, möglichst gleich im ersten Post alle technischen Daten anzugeben und auch zu beschreiben, was man vorhat und erwartet.
Wichtig gerade bei einem NAS: wie sichert man die Daten? TimeMachine fällt da wohl sowie ich das mitgelesen habe, aus.

Persönlich würde ich, wenn ich nicht mit komplexen VBA-Programmierungen in Excel arbeiten müsste, das kostenlose OpenOffice/LibreOffice der Miete von M$ Office vorziehen (die OO-Programmierungsmöglichkeiten sind nicht so ganz so umfassend wie die unbestritten tollen von VBA). Von Apple gibt es dazu auch Softwareangebote, die bei einem neuen Mac oft dabei sind, kann man sich ja mal anschauen.

Ich würde immer lieber einen Rechner mit einer großen klassischen Festplatte nehmen als einen mit einer Mini-SSD. Platz ist mir wichtiger als Tempo, und ich habe mich bisher nur ganz selten über Geschwindigkeitsprobleme beklagen können. Ich rendere auch keine Riesenbilder oder Videos, und wenn ich schreibe, bin immer ich der langsamste Faktor, auch wenn ich ziemlich schnell tippen kann (wobei natürlich all das meistens gar nicht von der SSD-Geschwindigkeit beeinflusst wird).
Muß ich zwei Sekunden warten oder auch zehn, bis sich ein Programm öffnet, empfinde ich das nicht als Verlust an Lebensqualität. Und ich würde mich nicht wundern, wenn die meisten, die so scharf darauf sind, daß Programme sich in nullkommanix öffnen, dann doch erst mal eine halbe Minute dasitzen, bevor sie wissen, was sie dann damit machen wollen.
 
Wichtig gerade bei einem NAS: wie sichert man die Daten? TimeMachine fällt da wohl sowie ich das mitgelesen habe, aus.

Ich sichere meinen Mac auf einem Synology NAS. Das ist überhaupt kein Problem. Es gibt sogar eine Anleitung von Synology dafür. Soweit ich weiß, geht das mit QNAPs auch. Und selbst bei NASen, die offiziell kein Apple unterstützen, kann man OS X überreden, trotzdem darauf zu sichern.

Z.B. hier nachzulesen:

http://praxistipps.chip.de/mac-backup-mit-time-machine-auf-einen-nas-so-gehts_29965

M.E. ist für viele Anwendungsfälle eine Kombination SSD im Rechner, Datengrab im NAS äußerst sinnvoll. So hat man Geschwindigkeit *und* massig Platz.
 
Es geht nicht darum, auf ein NAS zu sichern, es geht darum, Daten, die auf einem NAS liegen, zu sichern.
Ein vůllig anderes Problem.
 
Es geht nicht darum, auf ein NAS zu sichern, es geht darum, Daten, die auf einem NAS liegen, zu sichern.
Ein vůllig anderes Problem.

Oh, sorry, das habe ich falsch verstanden. Aber auch das geht völlig problemlos. Auch hier wieder nur als Beispiel Synology, weil ich das selbst im Haus habe: Eine vollautomatische Sicherung auf eine angehängte USB-Platte oder auf ein anderes NAS ist mit wenigen Klicks eingerichtet.

https://help.synology.com/dsm/?section=DSM&version=5.2&link=BackupApp/repository.html
 
Entschuldigt bitte das lange Schuldigbleiben meines Dankes... ich verweile derzeit im wunderschönen Västernorrland und versuche mir täglich eine Mahlzeit zu erangeln...

Also dann, vielen lieben Dank für die sehr anregenden Tipps und die Hilfestelllung. Wie ich das momentan überschaue, sollte ich mir mal (vielleicht in Form einer Skizze) genau aufzeichnen wie ich mir meinen Datentraffic vorstelle und wenn das Forum hier nichts dagegen hat, dieses mit genauer Spezifikation meinerseits zur Diskussion stelle. Ich meine natürlich verbunden mit einer konkreten Fragestellung...

Vielen Dank nochmals und
Happy Grüße
 
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