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Schulen in Los Angeles investieren 30 Millionen in iPads

Marc Freudenhammer

Horneburger Pfannkuchenapfel
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19.07.09
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Die Schüler in Los Angeles können sich demnächst über ein neues Lernwerkzeug freuen. Mehr als 35.000 iPads sollen schon bald für die Bildungseinrichtungen im Stadtgebiet zur Verfügung stehen. Den entsprechenden Vertrag für den Deal hat ein Gremium der zuständigen Schulbehörde in einer Sitzung am Mittwoch abgesegnet. Wie die L. A. Times berichtet, erhält Apple rund 30 Millionen US-Dollar für seine Tablets.
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Die Schüler im Schulbezirk von Los Angeles werden das aktuelle Modell des 9-Zoll-iPads zum Lernen zur Verfügung gestellt bekommen. Diese sollen mit zusätzlichen Bildungs-Apps ausgeliefert werden, dafür zahlt die Schulbehörde einen etwas höheren Preis von 678 Dollar pro Stück. Laut Vertrag beläuft sich die Garantie für die iPads auf drei Jahre. Ein Microsoft-Vertreter meldete Bedenken an, dass man sich nicht langfristig an nur ein Betriebssystem binden sollte. Außerdem würde ein Großteil der Schüler während des Arbeitslebens mit anderen Systemen in Kontakt kommen. Ein im Vorfeld durchgeführte Befragung hatte aber eine klare Präferenz für Apples iPad zum Ergebnis. Einige Offizielle des Gremiums nahmen nicht an der offiziellen Abstimmung zu dem Thema teil, weil sie Aktien von Apple besitzen.

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und welches OS läuft auf den Schulrechnern ( und wahrscheinlich auch Zuhaus ) ?
 
Ohne zu wissen wie viele Schüler im Schulbezirk leben, sind die genannten Zahlen nicht aussagekräftig.
 
30 Mio was? Bratwürste? Ausserdem komme ich mit 35000 iPads a 678$ auf ein wenig mehr wie 23 Mio $
 
Und ab was für'n Alter und was soll damit gelernt werden?
 
Ein Microsoft-Vertreter meldete Bedenken an, dass man sich nicht langfristig an nur ein Betriebssystem binden sollte.
:-D

Wer hatte lange Zeit eine Monopolstellung und ist immer noch in jedem Haushalt zu finden? ^^
 
Und welches OS läuft auf den Schulrechnern ( und wahrscheinlich auch Zuhaus ) ?

Aber was hat das denn mit den iPads zu tun?
Auf diesen nutzen die Schüler dann wahrend des Unterrichts eben spezielle Apps, während "alles andere" eben immer noch am normalen Rechner geschieht.
Man kann ja Zuhause auch einen WinPC stehen haben, und daneben ein iPad.
(Wobei ich den Sinn von diese neuen Ultramedialen Lehrmethoden immer noch nicht ganz verstehe, aber gut, jedem das seine :) )
 
Mich würde ja wirklich mal interessieren, wie das dann wirklich aussieht.
Diese ganze Sache mit den "modernen" Medien im Unterricht klingt immer ganz toll und damit können offizielle Stellen auch immer ganz toll werben: "Sehr her, wir sind nicht von gestern! An unseren Schulen wird *Technikgeraffel* eingesetzt!"

Was tun die genannten "Bildungs-Apps"? Welche sind es?
Wie sieht eine Schulstunde aus, in der sowas genutzt wird?
Was tut ein Schüler, der sein iPad vor sich liegen hat?
Um den Wikipedia-Artikel über Mitose zu lesen braucht es kein iPad...

Wenn ein Lehrer ganz altmodisch ein kopiertes Blatt verteilt, kann der Schüler darauf notieren, markieren etc.
Und er kann das mitnehmen und zuhause nochmal lesen und/oder weiterbearbeiten.

Wie sieht das alles mit einem iPad (oder von mir aus jedem beliebigen anderen Tablet) aus?
 
Kann mir das auch nicht richtig vorstellen.
In vielen Dingen ist echt ein klassisches Stück Papier um vieles angenehmer.
Aus genau den Gründen die oktolyt meiner Meinung nach schon Vollkommen richtig festgestellt hat.

Ich war selber in der Oberstufer in einer "Laptopklasse" aber um ein normales Stück Papier ist keiner herum gekommen.
Und das ganze mit dem iPad, ich weis nicht so recht. Nice to have. Ja, ok aber richtig arbeiten? Also für Mails Surfen oder Präsentationen super!
Mal schnell Notizen machen - weis nicht ob das nicht auch mit Stift und Zettel noch etwas flotter ist. Je nach dem.
Naja ist eben die Zukunft wird immer mehr werden.
 
Wenn ein Lehrer ganz altmodisch ...
... dann nimmt er ein Stück weisse Kreide, lässt vor den, auch geistigen, Augen seiner Kinder ein Tafelbild entstehen und dieses dann abschreiben. Und vielleicht nimmt er dann sein iPad mini in die Hand, läuft damit durchs Klassenzimmer und zeigt via ATV/Beamer die Hochwasserkarte von Dresden. Und da diese interaktiv ist, können die jungen Bürger im Anschluss mit ihren iPads mal durchspielen, bei welcher Deichhöhe welche Gebiete dennoch überschwemmt wären. ... Jedenfalls mach' ich das so.
 
Also meiner Erfahrung nach haben öffentliche Schulen in den USA andere Probleme als fehlende iPads. Die beste Technik kann eben doch keinen schwachen Lehrplan ersetzen oder die Lehrer besser motivieren...
 
Wenn die iPads als Ersatz für die Schulbücher dienen, dann halte ich das für sehr, sehr sinnvoll. Nie wieder muss man sich mit veralteten Lehrbüchern rumschlagen, nie wieder vergisst man ein Buch zuhause -auf dem iPad sind ja alle drauf-, man muss keine 15 Kilo auf dem Rücken schleppen und interaktive Materialien sind viel besser zur Veranschaulichung geeignet.
Zusammen mit Smartboards und ordentlich angelegten Präsentationen seitens des Lehrers gibt es nichts besseres.
In meinem Geographie-LK hat unser Lehrer jedes Halbjahr eine eigene PP-Präsentation geführt, die jede Stunde erweitert wurde. Vorm Abi konnten wie den gesamten Stoff noch einmal chronologisch durchgehen. Das war eine immense Erleichterung. Und mit den zahlreich im Internet vorhandenen Medien wie Dokumentationen auf Youtube kann man auch Lernmuffel begeistern.
Kreide und Tafel sind Schnee von gestern. Die Zukunft gehört iPads Tablets, Smartboards aber natürlich auch dem guten alten Blatt Papier.
 
Man wird natürlich dadurch sehr stark beeinflusst und der Schüler, der bisher noch keine Berührung mit einem iPad hatte (schwer vorstellbar, ich weiß!), will plötzlich auch eins zu Hause haben. Ist doch klar, oder?